Cover-Bild Die Toten von Fleat House
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 22.11.2023
  • ISBN: 9783442494811
Lucinda Riley

Die Toten von Fleat House

Ein atmosphärischer Kriminalroman von der Bestsellerautorin der „Sieben-Schwestern"-Reihe
Sonja Hauser (Übersetzer), Ursula Wulfekamp (Übersetzer)

Für Rektor Jones des altehrwürdigen Internats St Stephen’s im idyllischen Norfolk wird ein Alptraum wahr, als einer seiner Schüler unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt: Der 18-jährige Charlie Cavendish, Sohn aus vermögendem Hause und bekannt für seine rebellische Art, wird tot in seinem Zimmer aufgefunden. Vergeblich versucht Jones, das Ereignis als Unfall abzutun, und Detective Inspector Jazz Hunter, die aus persönlichen Gründen gerade ihre Karriere bei der Londoner Polizei aufgegeben hat, lässt sich überreden, den Fall zu übernehmen. Als wenig später ein Lehrer Selbstmord begeht und ein Schüler verschwindet, beginnt Jazz zu ahnen, dass sie eine Reise in die Vergangenheit antreten muss, um die Wahrheit über Charlies Tod zu enthüllen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2026

Klassismus, Rache und die Ironie des Schicksals

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Im altehrwürdigen Internats St Stephen’s im malerischen Norfolk wird der 18-jährige Charlie, Sohn einer einflussreichen Familie und Unruhestifter, tot aufgefunden. Er ist unter seltsamen Umständen ums ...

Im altehrwürdigen Internats St Stephen’s im malerischen Norfolk wird der 18-jährige Charlie, Sohn einer einflussreichen Familie und Unruhestifter, tot aufgefunden. Er ist unter seltsamen Umständen ums Leben gekommen, kurz darauf gibt es einen weiteren Toten und dann wird ein Kind vermisst – was ist hier nur los?

DI Jazz Hunter, die ihre Karriere bei der Londoner Polizei wegen persönlicher Probleme aufgegeben hat und eine Auszeit hinter sich hat, lässt sich überzeugen mit einem kleinen Team zu ermitteln. Ihre Nachforschungen führen sie in die 1960er, in die Welt der Privilegierten, erbarmungslosen Klassismus und in alte persönliche Tragödien, die bis in die Gegenwart nachhallen …

Mir kam so einiges ziemlich altmodisch bzw. unzeitgemäß vor, also habe ich recherchiert und erfahren, dass das Buch bereits 2006 geschrieben wurde. Da der klassische Krimi wohl nicht zur damaligen Veröffentlichungsstrategie passte, erblickte er nicht das Licht der Öffentlichkeit. Als die Familie der Autorin das Manuskript nach ihrem Tod 2021 (sie wurde nur 55) fand, kam es erfreulicherweise zur Veröffentlichung.

“Die Toten von Fleet House” ist ein atmosphärischer, vielschichtiger Krimi mit tollen Figurendynamiken und Nebenhandlungen! Das komplizierte Leben der Ermittlerin ist interessant, genau wie das der Familien, die in den Mordfall verwickelt sind. Dann ist da noch die düstere Geschichte des Internats …

Ich fand diesen gemütlichen, klassischen Krimi wirklich fesselnd, obwohl er für meinen Geschmack eher langsam voranschreitet!

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Sehr spannend

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Lucinda Riley’s „Die Toten von Fleat House“ ist ein fesselnder, atmosphärisch dichter Kriminalroman, der mit seiner Mischung aus englischer Internatswelt, geheimnisvollen Andeutungen und tief verborgenen ...

Lucinda Riley’s „Die Toten von Fleat House“ ist ein fesselnder, atmosphärisch dichter Kriminalroman, der mit seiner Mischung aus englischer Internatswelt, geheimnisvollen Andeutungen und tief verborgenen Wahrheiten sofort packt. Riley gelingt es, eine Spannung aufzubauen, die sich langsam, aber stetig verdichtet, während Detective Jazz Hunter in ein Geflecht aus Lügen, alten Wunden und dunklen Geheimnissen eintaucht. Die Figuren sind komplex gezeichnet, ihre Motive vielschichtig, und die Schauplätze wirken so lebendig, dass man förmlich die Kälte der alten Schulmauern spürt.
Besonders beeindruckend ist, wie Riley psychologische Tiefe mit klassischem Krimiflair verbindet. Die Ermittlungen entwickeln sich temporeich, ohne die emotionalen Nuancen aus den Augen zu verlieren, und am Ende fügt sich alles in ein stimmiges, intensives Gesamtbild. „Die Toten von Fleat House“ ist ein spannender, kluger Krimi, der nicht nur Fans der Autorin begeistert, sondern auch all jene, die Geschichten lieben, in denen Atmosphäre und Charaktere ebenso fesseln wie die Auflösung selbst.

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Veröffentlicht am 17.11.2024

Rasant, düster und spannend bis zum Schluss!

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Darum geht es:
Der 18-jährige Internatsschüler Charlie Cavendish wird tot in seinem Zimmer aufgefunden. Ein tragischer Todesfall im altehrwürdigen Internat St Stephen’s wird zum Albtraum für Direktor Jones. ...

Darum geht es:
Der 18-jährige Internatsschüler Charlie Cavendish wird tot in seinem Zimmer aufgefunden. Ein tragischer Todesfall im altehrwürdigen Internat St Stephen’s wird zum Albtraum für Direktor Jones. Er beeilt sich zu erklären, dass es sich um einen tragischen Unfalltod handelt, aber die Polizei beginnt unter der Leitung von Detective Inspector Jazz Hunter zu ermitteln. Der tote Jugendliche kommt aus vermögendem Elternhaus und ist für seine rebellische Art bekannt gewesen. Nachdem Hunter mit den Ermittlungen beginnt, begeht ein Lehrer vom Internat Selbstmord und ein Schüler verschwindet spurlos. Jazz Hunter muss tief graben, um das ganze Rätsel zu lösen.

Mein Leseeindruck:
„Die Toten von Fleat House" ist ein fesselnder Kriminalroman. Eine ganze Buchreihe mit Jazz Hunter hätte großes Potenzial gehabt. Die Autorin Lucinda Riley ist aufgrund ihrer Krebserkrankung viel zu früh gestorben. Lucinda hat den Kriminalroman 2006 geschrieben, aber nie veröffentlicht. Ich bin froh und dankbar, dass Harry Whittaker, Sohn von Lucinda, das Buch zur Veröffentlichung 2021 freigegeben hat. Der Schreibstil ist einfach brillant. Meisterhaft verwebt sie die Gegenwart mit der Vergangenheit. Die vielseitigen Figuren konnten mich überzeugen und machen die Geschichte spannend und geheimnisvoll. Mich hat fasziniert und beeindruckt, wie Jazz Hunter in ein Netz von emotionalen Abhängigkeiten und Beziehungen eintaucht, um das Rätsel zu lösen. So trägt sie Puzzleteil um Puzzleteil zusammen. Erst am Ende wird das ganze Ausmaß bekannt. Von Anfang an herrscht eine düstere Atmosphäre, aber auch ein hervorragender englischer Charme. Die Auflösung am Ende hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:
5/5 ⭐️ Rasant, düster und spannend bis zum Schluss!

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Die Toten von Fleat House

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Für Rektor Jones des altehrwürdigen Internats St Stephen’s im idyllischen Norfolk wird ein Alptraum wahr, als einer seiner Schüler unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt: Der 18-jährige Charlie Cavendish, ...

Für Rektor Jones des altehrwürdigen Internats St Stephen’s im idyllischen Norfolk wird ein Alptraum wahr, als einer seiner Schüler unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt: Der 18-jährige Charlie Cavendish, Sohn aus vermögendem Hause und bekannt für seine rebellische Art, wird tot in seinem Zimmer aufgefunden. Vergeblich versucht Jones, das Ereignis als Unfall abzutun, und Detective Inspector Jazz Hunter, die aus persönlichen Gründen gerade ihre Karriere bei der Londoner Polizei aufgegeben hat, lässt sich überreden, den Fall zu übernehmen. Als wenig später ein Lehrer Selbstmord begeht und ein Schüler verschwindet, beginnt Jazz zu ahnen, dass sie eine Reise in die Vergangenheit antreten muss, um die Wahrheit über Charlies Tod zu enthüllen …

Jazmine "Jazz" Hunter hat gerade eine Scheidung hinter sich und ist von London ins ländliche Norfolk geflüchtet. Eines Tages kreuzt ihr Chef bei ihr auf. Ihre Kündigung will er nicht akzeptieren und bietet ihr an, in Norfolk den Fall in St. Stephen's zu übernehmen. Nach anfänglichem Zögern sagt Jazz zu, denn sie liebt die Arbeit bei der Polizei und hier muss sie nicht mit ihrem Ex zusammen arbeiten.
Gemeinsam mit ihrem Kollegen Miles untersucht sie den Tod des Schülers Charlie. Der Selbstmord eines Lehrers und das Verschwinden eines weiteren Schülers wirft die Frage auf, ob das alles zusammenhängt und ob des Rätsels Lösung vielleicht in der Vergangenheit liegt.

Mir hat "Die Toten von Fleat House" richtig gut gefallen. Von Anfang an war ich direkt in der Geschichte drin. Auch die Hauptfigur Jazz mochte ich gleich. Im Laufe der Geschichte wird klar, wie unterschiedlich sie und ihr Ex an einen Fall herangehen. Er will nur schnellstmöglich einen Täter präsentieren und den Fall abschließen. Aber Jazz schaut viel mehr auf jeden Einzelnen, der in den Fall involviert ist. Was spricht für eine bestimmte Person als Verdächtigen, was dagegen. Das macht sie sympathisch und menschlich.

Es gibt auch viel "Drumherum", so z. B. der Handlungsstrang mit Jazz' Eltern, aber auch das passte für mich. Ebenso die Art, wie einige der anderen Charaktere vorgestellt und in die Handlung eingebunden werden.
Der Schreibstil ist lebendig und anschaulich, die Beschreibungen des Internats und der Landschaft in Norfolk lässt die Handlungsorte vor dem geistigen Auge lebendig werden. Durch Wendungen und neue Erkenntnisse wird die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Ich konnte das Buch nur ganz schwer aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie das alles zusammenhängt.

"Die Toten von Fleat House" ist für mich ein wirklich fesselnder Krimi mit Atmosphäre und englischem Charme. Es ist wirklich sehr schade, dass wir von Lucinda Riley zukünftig nichts Neues mehr lesen werden, denn gerade dieses Buch mit ihrer Hauptfigur hätte für mich Potenzial für eine Serie gehabt. Aus dem Vorwort erfährt man von ihrem Sohn, dass Lucinda Riley diesen Krimi bereits 2006 geschrieben hat, er aber jetzt erst veröffentlicht wurde.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Eine spannende Geschichte, die bei mir für sehr unterhaltsame Urlaubslesestunden gesorgt hat

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„Die Toten von Fleat House“ von Lucinda Riley ist kein typischer Kimi, sondern eher ein Cosy Crime mit atmosphärischem Setting und facettenreichen Charakteren.

Die Auflösung des mysteriösen Todesfalls ...

„Die Toten von Fleat House“ von Lucinda Riley ist kein typischer Kimi, sondern eher ein Cosy Crime mit atmosphärischem Setting und facettenreichen Charakteren.

Die Auflösung des mysteriösen Todesfalls und dessen Verstrickungen liegen tief in der Vergangenheit. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, er ist einfach toll und hat mich sofort mit in die Geschichte genommen.

Eine spannende Geschichte, die bei mir für sehr unterhaltsame Urlaubslesestunden gesorgt hat, obwohl ich eigentlich gar kein Cosy Crime Fan bin!

Ein britischer Krimi mit viel Atmosphäre und Ermittlungsarbeit. Sehr schade, dass wir gemeinsam mit Jazmine "Jazz" Hunter nicht weiter ermitteln können. Ich bin mir sicher, ich hätte diese Reihe sehr gemocht!

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