Roman | STEM-Romance mit Workplace-, Second-Chance- und He-Falls-First-Tropes | Für Leserinnen und Leser von Ali Hazelwood
Sonja Häußler (Übersetzer)
Kannst du dem Hot-Henry-Effekt widerstehen?
Als ein Missgeschick die wichtigste Präsentation von Dr. Clara Clancy ruiniert, ist die letzte Person, von der sie erwartet, dass sie zu ihrer Rettung kommt, der unfassbar gut aussehende und charmante Kerl aus ihrer Universitätszeit, Dr. Henry Fraser.
Während ihrer gemeinsamen Zeit in Oxford war Clara scheinbar die einzige Person, die immun gegen den Hot-Henry-Effekt war – ein echtes wissenschaftliches Phänomen, bei dem sich die Menschen in Henrys Nähe sofort und hilflos in ihn verlieben, ohne dass er etwas davon mitbekommt.
Jetzt, wo sie wieder zusammenarbeiten, dauert es nicht mehr lange, bis sie erneut in ihre lockere Freundschaft zurückfallen. Aber sowohl Henry als auch Clara haben Geheimnisse – wenn sie nicht ehrlich zu sich selbst sein können, wie sollen sie dann ehrlich zueinander sein? Und wird Clara dem Hot-Henry-Effekt wirklich für immer widerstehen können?
»Der Hot-Henry-Effekt liest sich wie eine klassische Liebekomödie; ich habe gelacht, geweint und geschwärmt. Perfekt für Fans von Ali Hazelwoods Büchern, dieses Buch ist voller Lachen und Herz.« – Laurie Gilmore, Sunday-Times-Bestsellerautorin von »Meet Me in Autumn«
Eine Wissenschaftsromance mit Workplace-, Second-Chance- und He-Falls-First-Tropes
Nerdige Wissenschaftlicher lieben wir ja seit einiger Zeit alle - in diesem Buch ist Clara der Supernerd. Dr. Clara Clancy passiert ein großer Fauxpas bei einer wichtigen Präsentation, zu ihrer Unterstützung ...
Nerdige Wissenschaftlicher lieben wir ja seit einiger Zeit alle - in diesem Buch ist Clara der Supernerd. Dr. Clara Clancy passiert ein großer Fauxpas bei einer wichtigen Präsentation, zu ihrer Unterstützung eilt Dr. Henry Fraser, sie beide kennen sich noch aus Studienzeiten und Clara hatte keine Ahnung, das Henry wieder in England ist. Clara war früher die einzige, die dem 'Hot Henry Effekt' nicht erlag, denn Dr. Henry Fraser ist hot as hell, und sämtliche Kollegen und Kolleginnen haben sich sofort in ihn verknallt. Sie beiden waren Kollegen und Freunde. Jetzt müssen sie wieder zusammenarbeiten, doch irgendwie hat Clara neuerdings nicht mehr ganz so freundschaftliche Gefühle für Henry. Hat sie der Hot-Henry Effekt jetzt doch noch erwischt?
Oh mein Gott was war diese Geschichte toll. Der Schreibstil ist extrem kurzweilig und humorvoll, ohne albern zu sein. Man hat ständig Zugang zu Claras Gedanken, den Gedanken einer sehr nerdigen Wissenschaftlerin und das war wirklich großartig. Zwischen Henry und ihr sprühen die Funken, alle merken es, nur Clara nicht und deshalb haben wir hier eine hochexplosive Slowburn Geschichte. Dies ist eine richtig tolle RomCom, kurzweilig und genau das, was ich gerade gebraucht habe. Die Grundstory ist interessant und es fehlt auch nicht an Dramatik. Habe alles an dieser Geschichte geliebt.
Lucy Chalices „Der Hot-Henry-Effekt“ entführt uns in die Welt von Dr. Clara Clancy, einer brillanten Wissenschaftlerin, deren Berufsalltag in einem Pharmaunternehmen nicht gerade von Euphorie geprägt ist. ...
Lucy Chalices „Der Hot-Henry-Effekt“ entführt uns in die Welt von Dr. Clara Clancy, einer brillanten Wissenschaftlerin, deren Berufsalltag in einem Pharmaunternehmen nicht gerade von Euphorie geprägt ist. Doch ausgerechnet eine schiefgelaufene Präsentation katapultiert sie direkt in die Arme – oder besser gesagt, in das Labor – ihres ehemaligen Kollegen Henry. Henry, nicht nur von anziehender Erscheinung, sondern auch der neue Geschäftspartner ihrer Firma, zwingt Clara zur Zusammenarbeit. Und so beginnt ein vertrautes Spiel, bei dem sich Clara immer wieder einredet, dass zwischen ihnen ausschließlich eine platonische Freundschaft existiert.
Der Schreibstil von Lucy Chalice ist ungemein fesselnd und humorvoll. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten im Geschehen. Die Autorin schafft es, Claras Gedankenwelt so lebendig darzustellen, dass man ihre inneren Konflikte und ihr manchmal unbeholfenes Sozialverhalten sofort nachvollziehen kann. Es ist erfrischend zu lesen, wie wissenschaftliche Konzepte und die oft trockene Laborarbeit als Hintergrund für eine prickelnde Liebesgeschichte dienen – auch wenn man als Leser schnell merkt, dass die wahre Chemie zwischen den Hauptfiguren stattfindet und nicht nur in Reagenzgläsern. Die Dialoge sprühen vor Witz, besonders wenn Clara und Henry ihre ganz eigene Art von humorvollem Schlagabtausch entwickeln. Diese Insider-Wortgefechte sind ein echtes Highlight und tragen maßgeblich zur Authentizität der Charaktere bei. Obwohl die Geschichte ausschließlich aus Claras Perspektive erzählt wird, gelingt es Chalice meisterhaft, Henrys Gefühle subtil durchscheinen zu lassen. Man spürt seine Zuneigung und Geduld förmlich, auch wenn Clara die eindeutigen Zeichen immer wieder gekonnt ignoriert.
Die Geschichte selbst ist eine charmante und unterhaltsame Reise. Clara, die eine Koryphäe in ihrem Fach ist, stolpert im zwischenmenschlichen Bereich gelegentlich. Ihre hartnäckige Weigerung, die offensichtliche Anziehung zu Henry anzuerkennen, ist sowohl komisch als auch nachvollziehbar. Es gibt unzählige Momente, in denen die Funken sprühen, aber Clara diese konsequent als freundschaftliche Gefühle abtut. Dies macht die Entwicklung der Beziehung zu einem herrlichen „Slow Burn“, bei dem die Spannung kontinuierlich aufgebaut wird. Henry wirkt dabei stets wie ein liebenswerter, fast schon unbeholfener Welpe, der mit Geduld und Charme versucht, Claras Mauer zu durchbrechen. Die Office-Vibes und die wissenschaftliche Kulisse verleihen der RomCom eine einzigartige Note, die ich persönlich sehr schätze. Es ist einfach herrlich zu sehen, wie zwei „nerdige“ Wissenschaftler, die sich in wissenschaftlichen Fakten besser auskennen als in ihren eigenen Emotionen, langsam zueinanderfinden. Auch wenn der Verlauf der Handlung nicht unbedingt mit bahnbrechenden Überraschungen aufwartet, so lebt die Geschichte von der liebenswerten Dynamik der Charaktere und den vielen witzigen Situationen, in die sie geraten. „Der Hot-Henry-Effekt“ ist eine herzerwärmende RomCom, die mit sympathischen Protagonisten und einer Prise Wissenschaft für beste Unterhaltung sorgt.
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schnell in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schnell in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und gleichzeitig einnehmend. Dazu beigetragen hat auch Clara, die gleich sehr authentisch und sympathisch erscheint.
Clara ist eine brillante Wissenschaftlerin und erfolgreich in den was sie tut, dafür hat sie allerdings eventuell leichte Probleme mit sozialen Interaktionen. Ihr beruflicher Alltag in Pharmaunternehmen ist dabei nicht immer so wie sie es sich vorstellt, doch als dann eine Präsentation schiefgeht und sie mehr oder weniger in die Arme ihres ehemaligen Kollegen und Freundes Henry getrieben wird… Ja, da wird schnell klar, das ihr Leben nun auf den Kopf gestellt wird.
Clara ist unbestreitbar genial in dem was sie tut, aber gleichzeitig kämpft sie mit vielen Selbstzweifeln. Das sie nicht gut genug ist und am Ende von allen verlassen wird die ihr wichtig sind. Deshalb hat sie eine hohe Mauer aufgebaut, an der soziale Interaktionen mehr oder weniger abprallen und es Leuten schwer macht, ihr näher zu kommen. Da versteckt sie sich lieber hinter Meterdicken Sarkasmus und ihrer Arbeit.
Das ist auch Henry mehr als bewusst, doch gleichzeitig will er seine zweite Chance nicht vergeuden und setzt alles daran hinter Claras Mauern zu kommen. Ja, was soll ich zu Henry sagen? Er ist fast unerhört perfekt. Ich meine wirklich, er ist aufmerksam, einfühlsam und charmant. Man spürt schnell seine Zuneigung und möchte ihn für seine Geduld beglückwünschen, ich wäre bei Claras Abwehrhaltung wahrscheinlich verzweifelt.
Dementsprechend ist auch ihre Beziehungsentwicklung wirklich Slow Burn. Die Chemie ist da und auch der Funke, wahrscheinlich ist er in den Jahren der Funkstille zwischen den beiden nie gebrochen worden. Ich mochte auch wie vertraut sie schnell wieder miteinander waren und ihre Wortgefechte haben mich das ein oder andere mal zum Schmunzeln gebracht. Doch das große Problem das ist Raum steht ist Claras Leugnen der Anziehung zwischen ihnen. Sie tut es immer wieder als Freundschaft ab, was ich im Hintergrund ihrer Ängste nachvollziehen konnte, aber sie weigert sich wirklich sehr lange, obwohl Henrys Gefühle mehr als offensichtlich sind.
Was mir ebenfalls gut an dem Buch gefallen hat war das wissenschaftliche/ office Setting, man merkt das sich die Autorin im Pharmabereich auskennt und das Wissen wurde subtil in die Geschichte eingeflochten.
Ingesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, sie war süß, kurzweilig und genau das richtige zum abschalten. Henry ist zudem eine 12/10, alleine für ihn sollte man das Buch lesen und auch Clara ist mit ihrer Brillanz und ihren Macken liebenswert, auch wenn sie mir ein wenig zu lange in Abwehrhaltung war.
„Der Hot-Henry-Effekt“ ist ein ideales Buch für einen Tag am Strand oder auf Balkonien: Mit sehr viel Witz und Charme, Schmetterlingen im Bauch und einem umwerfenden Book-Boyfriend. Gewürzt ist das ganze ...
„Der Hot-Henry-Effekt“ ist ein ideales Buch für einen Tag am Strand oder auf Balkonien: Mit sehr viel Witz und Charme, Schmetterlingen im Bauch und einem umwerfenden Book-Boyfriend. Gewürzt ist das ganze noch mit einer Prise Frauen in MINT-Berufen und einer ganz kleinen Portion Spice. In Henry hab ich mich innerhalb kürzester Zeit verliebt und auch Clara ist super sympathisch – wenn auch manchmal etwas verpeilt und chaotisch. Ihre Art, schwierige Situationen durch Humor zu entschärfen ist größtenteils sehr liebenswert. Nur manchmal kamen mir die Szenen dadurch zu oberflächlich vor. So, als würde man nicht wirklich in Claras Emotionen eintauchen können, da sie selbst die Situationen nicht ernst zu nehmen scheint. Obwohl ein Ticken mehr Ernsthaftigkeit in manchen Fällen schön gewesen wäre, hab ich das Buch sehr gern gelesen und kann es Fans von Ali Hazelwood oder Emily Henry nur empfehlen.
Ihr liebt Ali Hazelwood, habt aber alle ihre Bücher schon durchgelesen?
Ihr steht auf Frauen, die in den MINT-Gebieten aktiv sind, auf nerdige Metaphern und amüsant integrierte Fachbegriffe? Auf unbeholfene ...
Ihr liebt Ali Hazelwood, habt aber alle ihre Bücher schon durchgelesen?
Ihr steht auf Frauen, die in den MINT-Gebieten aktiv sind, auf nerdige Metaphern und amüsant integrierte Fachbegriffe? Auf unbeholfene Flirtversuche und Charaktere, die mit tiefliegenden Wunden kämpfen? Auf trockenen Humor, süße Romantik und einen MMC der Kategorie Green-Flag?
Dann schnappt euch unbedingt den „𝐇𝐨𝐭-𝐇𝐞𝐧𝐫𝐲-𝐄𝐟𝐟𝐞𝐤𝐭“ von Lucy Chalice …
Sieben Jahre ist es her, seit sich die Wege von Dr. Clara Clancy und Dr. Henry Fraser trennten – und ihre besondere Freundschaft auf Eis gelegt wurde. Gerade jetzt, als eine wichtige Präsentation von Clara gehörig in die Hose – oder auf die Bluse – geht, taucht der Frauenschwarm, der sich seiner Anziehung noch immer nicht bewusst zu sein scheint, vor ihr auf. Und das auch noch als zukünftiger Geschäftspartner.
Man könnte meinen, dass sowohl die stille Zeit, ihre unterschiedlich eingeschlagenen Wege als auch das Älterwerden zwischen ihnen stehen, doch es braucht nicht lange, bis Fraser & Clancy wieder das scherzende Dreamteam von früher sind und sie zurück in ihre lockere, von Insider-Witzen und nostalgischen Erinnerungen geprägte Freundschaft finden. Während Claras Herz schneller schlägt und sich unwillkommene Gedanken, die es erneut zu verdrängen gilt, in ihr breitmachen, ist Henry der Ruhepol, der, der sie noch immer ansieht, als wäre sie seine persönliche Sonne.
Als die beiden auch noch zu „Versteck-mich“-Komplizen werden, nachdem sowohl der CEO von FraserTech als auch die begnadete Wissenschaftlerin mit unerwünschten Avancen konfrontiert werden, lädt sich die Stimmung zwischen ihnen – die vor unausgesprochenen Worten und vor zum Schweigen gebrachtem Verlangen prickelt – kontinuierlich auf. Doch Claras Selbstzweifel erlauben es ihr nicht, an Mehr zu glauben …
Lucy Chalice schrieb eine herzerwärmende RomCom, die mehr als einmal zum Seufzen, Schwärmen und laut Lachen verleitet. Hin und wieder weckt jedoch vor allem die Protagonistin den Drang, selbige schütteln zu wollen, denn Clara ist gefangen – in Gefühlen der Unzulänglichkeit, in „Nicht gut, niemals liebenswert genug“, der trügerischen Gewissheit, am Ende verlassen zu werden. Wir lernen eine Frau kennen, die sich und ihr Wesen degradiert, people pleasert, um keine Angriffsfläche zu bieten, und Sarkasmus und Witz wie eine Rüstung trägt, damit ihre Ängste verborgen bleiben und niemand zu ihr durchdringt. Lediglich bei Jo und Simmy lässt sie (fast) alles raus. Dabei ist Henry der Mensch, bei dem die 32-jährige Geborgenheit empfindet, Schmetterlinge, Bauchkribbeln …
Und ehrlich? Selbst ich habe mich bei ihm wohlgefühlt, habe bei seiner aufmerksamen, rücksichts- und durch und durch liebevollen Art geschmachtet. Denn Henry Fraser ist ein echter Superman!
Der Verlauf ist äußerst unterhaltsam, wenn auch stellenweise ein bisschen schleppend. Dafür bekommen wir einen guten Eindruck von der Protagonistin und ihrem „Kumpel“, von ihren Situationen und der einzigartigen Dynamik. Chalice verzichtet weder auf skurrile noch auf rührende oder spannende Momente, spricht unterschwellig die Missstände von Frauen in der Forschung und deutlicher jene an, die ihnen – auch Männern – im (Berufs)Alltag begegnen.
Stilistisch findet sich ein angenehmer, großteils leichter und humorvoller Ton, der weder den Ernst, die seelischen, inneren Verletzungen noch Claras Ängste oder Henrys aufrichtige Liebe, sein Interesse schmälert.
Insgesamt bescherte mir „Der Hot-Henry-Effekt“ tolle Wohlfühl-Lesestunden und bekommt somit eine Empfehlung.