Spannend geschrieben und lebendig gelesen
Martin Beck fühlt sich in seinem Zuhause nicht mehr wohl. Ständig nörgelt seine Frau an ihm herum. Sie jammert, dass er zu wenig Zeit für die Familie hat. Gleichzeitig vermittelt sie ihm auch, dass sie ...
Martin Beck fühlt sich in seinem Zuhause nicht mehr wohl. Ständig nörgelt seine Frau an ihm herum. Sie jammert, dass er zu wenig Zeit für die Familie hat. Gleichzeitig vermittelt sie ihm auch, dass sie sich in seiner Gegenwart nicht wohl fühlt. Und dann wird auch noch eine unbekannte Tote gefunden. Geborgen aus dem Götakanal. Zunächst ist völlig unklar, wer sie ist. Aber Beck wäre nicht der allseits geschätzte Ermittler, wenn er nicht alles daransetzte, dieser Frau ein Gesicht zu geben.
Sehr gerne sah ich die Folgen der Serie mit Kommissar Beck. Umso mehr freute ich mich, als ich das Hörbuch "Die Tote im Götakanal - Ein Kommissar Beck Roman" entdeckte. Das Buch beginnt ruhig und es dauert eine Weile, bis der Spannungsbogen gestrafft ist. Das liegt wohl auch daran, dass es der erste Band mit Kommissar Beck ist. Das Team muss sich erst finden. Die Ermittlungen gestalten sich zunächst schwierig, es meldet sich niemand, der die Tote kennt. Aber das akribische Nachforschen der Fahnder wird mit der Zeit belohnt. Die Suche nach dem Täter beginnt.
Das Buch wird von Günther Harder gelesen. Auch er trägt maßgeblich dazu bei, dass es für mich ein perfekter Hörgenuss war. Meine Empfehlung gilt also uneingeschränkt.