Cover-Bild Musenrausch (Nektar und Ambrosia, Band 1)
Band 1 der Reihe "Nektar und Ambrosia"
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15,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Loewe
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 09.10.2025
  • ISBN: 9783743221284
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Malou Bichon

Musenrausch (Nektar und Ambrosia, Band 1)

Urban Romantasy meets griechische Mythologie - Packender Intense-Fantasy-Auftakt voller Kreativität und Magie - Mit Farbschnitt in der 1. Auflage
Er ist ihre Muse. Sie ist sein Untergang.
Seit Monaten kann Wanda kein einziges Bild vervollständigen. Bis sie wie im Rausch zu Stift und Papier greift und plötzlich ein fremder Mann auf ihrem Sofa sitzt – völlig verblüfft darüber, dass sie ihn sehen kann. Neo ist Wandas Muse und sollte eigentlich längst verschwunden sein. Denn je länger er ihr Inspiration spendet, desto schwächer wird er. Da die beiden nun allerdings untrennbar verbunden scheinen, muss Wanda ihn auf der Suche nach Antworten in seine Welt begleiten. Warum kann sie ihn sehen, spüren, schmecken? Wie können sie sich voneinander lösen? Und woher soll Wanda wissen, ob ihre Gefühle echt sind oder sie bloß dem Musenrausch verfällt?

»Malou Bichon schenkt uns eine einzigartige Welt zwischen Kunst und griechischer Mythologie, gemalt in schönster Sprache und glühend durch eine sanfte, aber intensive Liebesgeschichte.«
SPIEGEL -Bestsellerautorin Ruby Braun

Seit Jahrhunderten trennt ein magischer Schleier die Welt der Menschen vom einst blühenden Ambrosia. Bis plötzlich Magie auf die Erde dringt. Und Gefahr.
  • Spicy, düster, magisch : Malou Bichon erschafft mit dieser New-Adult-Urban-Romantasy eine Welt aus Kunst und Magie, verwebt mit Elementen aus der griechischen Mythologie und gespickt mit genau der richtigen Prise Mystery Vibes.
  • Von der Muse geküsst : Ist die untrennbare Bindung zwischen Künstlerin Wanda und ihrer Muse Neo Fluch oder Segen? Der Rausch der Inspiration ein Geschenk der Götter – oder der sichere Untergang?
  • Mensch x Unsterblicher : Broken Hero mit Emotional Scars zum Dahinschmelzen trifft auf Künstlerin voller Leidenschaft und Stärke – instant love garantiert!
  • Diverse Figuren mit relatable Problemen : Was ist Liebe? Was gut und was böse? Sind meine Gefühle echt? Und die Dinge richtig, nur weil sie schon immer so getan wurden?
  • Stimmungsvolles Setting im herbstlichen Hamburg : Zwischen verwinkelten Gässchen und Tauschgeschäften in der Speicherstadt wabert der Nebel über die Alster und Magie dringt durch den Riss im Schleier – und aus jeder Zeile dieser Geschichte.
Mit edlem Farbschnitt und exklusiver Charakterpostkarte in der Erstauflage - Nur solange der Vorrat reicht!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2025

Ideen zum Verlieben, Sätze zum Verzweifeln

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Einstieg und Erwartungen

Ich bin sehr freudig in diese Geschichte hineingestartet. Ich hatte mir im Vorfeld kaum etwas über das Buch durchgelesen, sondern wollte mich einfach von der Geschichte berieseln ...

Einstieg und Erwartungen

Ich bin sehr freudig in diese Geschichte hineingestartet. Ich hatte mir im Vorfeld kaum etwas über das Buch durchgelesen, sondern wollte mich einfach von der Geschichte berieseln lassen. Thematisch hat mich Musenrausch sofort angesprochen: griechische Mythologie, Kreativität, Musen und Kunst, das klang für mich nach einem ruhigen, cosy Fantasyroman mit magischen Elementen.

Doch tatsächlich hat mich der Einstieg überrascht. Statt einer sanft aufbauenden Geschichte wurde ich direkt mit Spannung, Action und einer unerwartet rasanten Entwicklung konfrontiert. Das hat mich zwar überrascht, aber auch positiv eingenommen – ich mag es, wenn ein Buch mich aus meiner Erwartungshaltung reißt.

Schreibstil und Perspektiven

Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt, wobei Wanda ganz klar im Zentrum steht. Sie ist die Hauptprotagonistin und hat den größten Anteil. Es gibt zwei weitere Nebencharaktere, die nur einzelne Kapitel bekommen, sowie eine Figur, die etwas häufiger zu Wort kommt. Trotzdem bleibt der Fokus deutlich auf Wanda, was ich grundsätzlich positiv fand, weil man sich stärker in sie hineinversetzen kann. Die anderen Perspektiven fühlten sich eher wie kleine „Bonbons“ an, eine Belohnung zwischendurch, die kurz Abwechslung bringt, aber nie die Hauptlinie verlässt.Trotz der verschiedenen Erzählebenen konnte ich leider zu keinem der Charaktere wirklich eine emotionale Verbindung aufbauen. Zwar wird das Buch komplett in der Ich-Perspektive erzählt, was eigentlich Nähe schafft, aber hier blieb diese Distanz bestehen.

Der Schreibstil selbst war für mich die größte Herausforderung. Schon auf den ersten Seiten fiel mir auf, dass die Autorin extrem viele Kommas und Nebensätze verwendet, oft in einer Form, die den Lesefluss massiv stört. Häufig folgen aufeinander verschachtelte Konstruktionen mit „hätte“, „würde“ und mehreren Einschüben, die nur lose mit dem Hauptsatz verbunden sind. Das führte dazu, dass ich viele Passagen mehrfach lesen musste, um sie wirklich zu verstehen und das, obwohl ich Deutsch-Muttersprachlerin bin.

Ich hatte stellenweise den Eindruck, dass manche Sätze grammatikalisch nicht ganz korrekt oder zumindest sehr ungewöhnlich formuliert waren. Besonders in Dialogen kam ich kaum hinterher, weil sie für mich unnatürlich wirkten. Erst auf den letzten 50 Seiten wurde der Stil für mich deutlich flüssiger und verständlicher, fast so, als hätte sich etwas im Schreibprozess der Autorin verändert.

Ein weiterer Punkt: Die Kapitelstruktur. Anfangs waren die Kapitel angenehm kurz (rund zehn Seiten), später wurden sie deutlich länger – teilweise bis zu 24 Seiten. Dadurch zog sich das Lesen für mich sehr. Ich konnte oft nur ein Kapitel pro Abend schaffen, was bei der sprunghaften Handlung schnell dazu führte, dass ich den Anschluss verlor. Für mich war der Lesefluss dadurch stark beeinträchtigt.

Welt, Setting und Atmosphäre

Besonders reizvoll fand ich, dass Musenrausch in Deutschland, genauer gesagt in Hamburg, spielt. Ich war selbst schon dort und konnte mir einige Orte direkt vorstellen. Das hat der Geschichte einen spannenden Wiedererkennungswert gegeben. Die Kombination aus der Realität, und dem Fantastischen, hat mich zu Beginn richtig begeistert. Für mich war das eine schöne Atmosphäre.

Allerdings verlor sich dieses Gefühl nach etwa 50 bis 100 Seiten. Die Handlung wurde zunehmend sprunghaft. Es gibt Portalreisen, magische Orte, neue Welten, aber der rote Faden, wo wir uns gerade befinden oder warum, ging für mich verloren. Ich konnte mir die Szenen kaum noch bildlich vorstellen. Anfangs noch klar und greifbar, verwandelte sich das Setting später in eine Art leerer Raum in meinem Kopf, in dem einfach Dinge passieren, ohne dass ich sie verorten konnte.

Das lag vermutlich daran, dass die Übergänge zwischen Szenen zu abrupt waren und sich keine stabile räumliche Orientierung etablieren konnte. Dadurch blieb das Worldbuilding trotz spannender Ideen oberflächlich.

Ideen, Themen und mythologische Elemente

Was ich Musenrausch absolut zugutehalten muss, ist seine Kreativität. Die Grundidee, sich auf die Musen aus der griechischen Mythologie zu konzentrieren, insbesondere auf eine neu gedachte Muse der malerischen Künste –, fand ich faszinierend. Dieser kreative Ansatz hebt das Buch klar von anderen mythologischen Fantasyromanen ab.

Auch die Verknüpfung von Mythologie mit moderner Welt, die Verbindung zwischen Künstlern und Musen, und die Idee, dass kreative Menschen quasi inspiriert oder berührt von göttlicher Energie sind, all das hat mich sehr begeistert.

Doch leider blieb die Umsetzung hinter dem Potenzial zurück. Viele mythologische Wesen werden eingeführt, aber kaum erklärt. Zwar gibt es ein Glossar, was hilfreich ist, doch im Lesefluss erfährt man oft nicht, was diese Wesen wirklich ausmacht oder welche Fähigkeiten sie besitzen. Erst auf den letzten Seiten wird manches klarer. Dadurch wirkten viele der Figuren wie leere Hüllen, sie sind zwar da, aber ohne greifbaren Hintergrund.

Dasselbe gilt für die Artefakte, die im Buch eine wichtige Rolle spielen. Das Thema ist spannend und originell, aber zu wenig ausgebaut. Man spürt, dass hier viele gute Ideen vorhanden sind, die jedoch nicht konsequent vertieft wurden.

Charaktere und Entwicklung

Wie gesagt, Wanda steht im Mittelpunkt, doch trotz der Ich-Perspektive blieb sie für mich distanziert. Ich konnte weder ihre Gefühle noch ihre Handlungen wirklich nachvollziehen. Zwei Nebencharaktere fand ich interessanter, aber sie bekamen zu wenig Raum, um sich zu entfalten. Auch zu Neo, der Muse, konnte ich keine echte Verbindung aufbauen.Wandas Charakterentwicklung war für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar. Sie beginnt als gewöhnlicher Mensch und steht am Ende götterähnlichen Wesen gegenüber, mit magischen Kräften, die aus dem Nichts zu kommen scheinen. Ohne Training oder Vorbereitung wirkt das schon sehr unglaubwürdig.

Zwischen Wanda und Neo entwickelt sich eine leichte Romanze, die zwar stellenweise schön und poetisch beschrieben ist, mich aber emotional nicht abgeholt hat. Ihre Chemie wirkte nicht greifbar, und der Aufbau dieser Beziehung hat mich nicht überzeugt. Besonders schön fand ich, dass beide scheinbar bisexuell sind, da sie in ihrer Vergangenheit jeweils Personen des anderen Geschlechts geliebt haben, das wurde angenehm selbstverständlich und ohne großes Aufsehen in die Geschichte eingeflochten.

Gegen Mitte des Buches tauchen plötzlich neue Figuren auf, ohne klare Einführung, ohne nachvollziehbaren Grund. Sie sind einfach da und sollen offenbar wichtig sein. Das hat mich völlig rausgebracht. Obwohl ihre spätere Dynamik schön beschrieben ist, fehlte mir der Weg dahin, der sie plausibel macht.

Handlung, Spannung und Struktur

Die ersten 200 Seiten haben mich trotz Schreibstilproblemen gut unterhalten. Es gab einen klaren Spannungsbogen, und ich war neugierig, wie sich alles entwickelt. Doch danach verlor die Handlung ihren roten Faden. Zwischen Seite 200 und 350 wusste ich oft nicht, warum etwas geschieht, was die Figuren antreibt oder worauf das Ganze hinausläuft. Ich hatte Mühe, die Handlung im Kopf zu behalten, besonders wenn ich nur kurze Lesesessions hatte. Es fehlte eine emotionale Ankerlinie, die mich durch das Buch trägt.

Erst auf den letzten 80 Seiten fand ich wieder in die Geschichte hinein. Hier wird es actionreicher, der Schreibstil klarer und dynamischer. Die Autorin konzentriert sich endlich auf das Wesentliche. Das Finale ist spannend, verständlich und macht tatsächlich neugierig auf den zweiten Teil, auch wenn ich selbst unsicher bin, ob ich weiterlesen werde.

Positiv fand ich außerdem, dass nicht alles glatt läuft: Die Figuren scheitern, machen Fehler, müssen Umwege gehen. Das bringt Authentizität in die Handlung und hebt das Buch von typischen „Alles gelingt sofort“-Fantasygeschichten ab.

Kritik & Fazit

Musenrausch ist ein Buch voller großartiger Ideen, aber leider mit einer eher holprigen Umsetzung.
Der Schreibstil ist kompliziert, überladen und oft schwer verständlich. Das Worldbuilding verliert sich im Chaos der Szenenwechsel, die Charaktere bleiben distanziert, und die Handlung wirkt in der Mitte orientierungslos.

Und trotzdem: In dieser Geschichte steckt eine enorme kreative Energie. Die mythologischen und künstlerischen Themen, die Verschmelzung von Hamburg und Götterwelt und die Idee einer Muse der Malerei, all das ist originell und verdient Anerkennung.

Leider scheitert das Buch für mich an seiner sprachlichen Umsetzung und an der Unausgewogenheit zwischen Idee und Struktur. Ich wollte dieses Buch lieben, aber ich konnte es nur in Teilen genießen. Die letzten 80 Seiten zeigen jedoch, was möglich wäre, wenn Stil, Spannung und Klarheit zusammenfinden.
Ein Buch mit tollen Ideen, aber etwas wackeliger Umsetzung. Wer komplexe, etwas anspruchsvollere Texte und mythologische Themen mag, wird hier sicher was finden. Und ich glaube, für alle, die sich an einem Nachmittag ganz auf eine Geschichte einlassen, sie in einem Rutsch lesen wollen und Urban Fantasy mit starkem Fantasy-Anteil mögen, vor allem mit Fokus auf griechische Mythologie abseits der klassischen Götter, ist das hier genau das Richtige.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Poetisch aber wirr

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Die Idee hinter Musenrausch klang sehr spannend und hat mich sofort angesprochen. Dazu das atemberaubend schöne Cover.

Der Schreibstil ist sehr schön, poetisch und normalerweise lese ich das nicht, aber ...

Die Idee hinter Musenrausch klang sehr spannend und hat mich sofort angesprochen. Dazu das atemberaubend schöne Cover.

Der Schreibstil ist sehr schön, poetisch und normalerweise lese ich das nicht, aber hier hat es mir sehr gut gefallen. Der Beginn war auch sehr einfach zum Hineinkommen. Neo und Wanda waren gut beschrieben und ich mochte ihr erstes Aufeinandertreffen. Plötzlich sitzt ein fremder Mann auf Wandas Sofa und ihre Reaktion war sehr authentisch.

Allerdings hat mich der weitere Verlauf der Geschichte sehr verwirrt und ich kam nicht richtig hinterher. Szenen wurden sehr ausschweifend beschrieben, sodass ich den roten Faden verloren habe und gar nicht wusste, was genau das zur eigentlichen Handlung beitragen soll und wie wir hier gelandet sind. Was mir gut gefallen hat war, dass Wanda viel hinterfragt hat und auch ab und an gegen Neos Rat gehandelt hat. Auch wenn sie das in die ein oder andere schwierige Situation gebracht hat.

Es tauchten unzählige Figuren auf und ich konnte sie nicht alle auseinander halten. Das Figurenverzeichnis hat mir da leider wenig geholfen, da ich es auch recht spät entdeckt habe. Ich wusste oft nicht wer auf wessen Seite steht, ob die Figur gut oder böse ist, was genau ihre Rolle in der Geschichte ist. Das hat mich einfach nur sehr verwirrt zurückgelassen, sodass ich wenig Spaß an der Geschichte hatte.

Auch konnte ich keine Bindung zu den Hauptfiguren aufbauen und sie blieben mir sehr fern. Emotionen sind bei mir leider nicht angekommen. Die Reihe werde ich wohl nicht weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Eine tolle Grundidee, doch das Buch ließ mich oft verwirrt zurück

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Im Rahmen einer Premiere auf lovelybooks erhielt ich ein Rezensionsexemplar. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 💙

Was bedeuten 2 Sterne für mich? Es gab mehr Dinge, die mir nicht gefallen ...

Im Rahmen einer Premiere auf lovelybooks erhielt ich ein Rezensionsexemplar. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 💙

Was bedeuten 2 Sterne für mich? Es gab mehr Dinge, die mir nicht gefallen haben, als Dinge, die mir gefallen haben.

Unsere Hauptfigur Wanda war immer Künstlerin mit Leib und Seele. Doch das änderte sich eines Tages schlagartig. Ihre Bilder wurden düster und verstörend, weswegen Wanda für einige Zeit die Kunst hinter sich ließ. Als sie sich dann aber doch erlaubte wieder kreativ zu sein, bemerkte sie einen fremden Mann in ihrer Wohnung. Doch er ist nicht irgendwer, sondern Neo die Muse der Künste, die sie eigentlich nicht sehen sollte. Zwischen ihnen ist ein Band entstanden, dass es ihnen nicht erlaubt sich voneinander zu entfernen und eine große Gefahr mit sich bringt.

Der Schreibstil war nichts für mich. Der Text ist sehr bildhaft, aber auch sehr ausschweifend. Dadurch verlor ich regelmäßig den roten Faden, weil ich am Ende des Absatzes nicht mehr wusste, worauf das Buch jetzt eigentlich hinauswollte. Deswegen musste ich vieles zwei oder sogar drei Mal lesen. Ein Fakt der mich sehr wundert, da ich bildhafte Schreibstile sehr gerne habe. In diesem Buch hat es für mich aber nicht funktioniert.

In dem Buch gab es zum ersten Drittel hin auch sehr viele Aufzählung im Dreierpack, man spricht auch vom Asyndeton (ja ich habe den Namen googeln müssen). Es waren einfach zu viele für meinen Geschmack. Ich habe nicht einmal Seite Hundert erreicht und war schon genervt davon. Glücklicherweise wurde das im Laufe des Buches weniger und ich konnte wieder etwas entspannter lesen.

Leider hat es mich auch sehr viel Zeit gekostet richtig in das Buch reinzukommen. Für mich ist da zu viel auf einmal passiert und in Kombination mit meinen Problemen mit dem Schreibstil ließ mich das Buch oft verwirrt zurück. Ein tiefergreifendes Wissen über die griechische Mythologie hätte mir da sicherlich geholfen. So hätte ich mich mehr auf die Ideen des Buches konzentrieren können. Das Grundkonzept mit der Muse hat mir da aber gut gefallen.

Die Liebesgeschichte wirkte auf mich eher wie ein Nebenstrang und dadurch auch etwas blasser. Im Zentrum der Geschichte stand eher die Gefahr, der die Welt ausgesetzt war.

Der Kunstaspekt hingegen hat mir sehr gut gefallen und wurde auch zu meinem liebsten Teil dieses Buches. Das hat auch viel mit meinem eigenen Interesse an der Kunst zu tun.

Relevante Schauorte in der Geschichte gibt es hier in unserer echten Welt, insbesondere der Stadt Hamburg. Das ist für mich ein Pluspunkt. Hier fiel es mir durch die Vertrautheit mit unserer echten Welt auch etwas einfacher den Geschehnissen zu folgen. Die fantastische Welt konnte ich mir in der Umgebung zwar gut vorstellen, aber die Handlungenssweisen selbst waren für mich etwas konfus.

Leider hatte ich auch bei den Figuren einige Probleme. Wanda und Neo fand ich in Ordnung. Sie waren für mich zwar nicht herausragend, aber ich würde sie auch nicht als schlechte Figuren bezeichnen. Die restlichen Figuren habe ich leider wild durcheinander gewürfelt. Beim Lesen konnte ich einfach schlecht zuordnen wer jetzt wer war, was er in der Geschichte gemacht hat oder auf welcher Seite die Person stand. Das Figurenverzeichnis half nur bedingt. Deswegen fällt es mir auch etwas schwer die Figuren in diesem Buch zu bewerten.

Die Reihe werde ich nicht weiter verfolgen, aber ich glaube ich kenne jemanden, der mehr damit anfangen kann ;)

Spice: Es gab eine Szene, die sehr grob beschrieben wurde und eher fade to black war. Deswegen verstehe ich nicht wieso das Buch als spicy beworben wird. Für mich war das zwar kein Problem, da ich eh kein Fan von stark sexuellen Büchern bin, aber wer genau danach sucht wird hier vermutlich enttäuscht.

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