Cover-Bild Die Federn des Windes
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: TWENTYSIX
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy & Science Fiction
  • Seitenzahl: 408
  • Ersterscheinung: 29.12.2016
  • ISBN: 9783740715564
Manuel Timm

Die Federn des Windes

"Entschuldigen Sie bitte, aber ich bin wegen des Buches hier!"
Niemals hätte Ellie geahnt, dass dieser einfache Satz der Beginn eines mitreißenden Abenteuers für sie und ihre jüngere Schwester Anna sein würde. In eine fremde Welt entführt und voneinander getrennt, bleibt Ellie allein die Möglichkeit dem jungen, charismatischen Kellan zu vertrauen. Hin- und hergerissen zwischen Liebe und Misstrauen, muss sie sich auf ihn verlassen, will sie Anna und einen Weg nach Hause finden. Für die Schwestern beginnt eine gefährliche Reise durch eine Welt, die vielleicht doch nicht so märchenhaft ist, wie sie zunächst scheint ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2026

Willkommen in Iphosia…..dem Land der Magier und Techniker.

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Die Federn des Windes – Episoden 1-3 von Manuel Timm



Die Federn des Windes besteht aus Episode 1-3. Es wird noch ein zweites Buch geben, mit wahrscheinlich wieder 3 Episoden. Das Buch ist also keine ...

Die Federn des Windes – Episoden 1-3 von Manuel Timm



Die Federn des Windes besteht aus Episode 1-3. Es wird noch ein zweites Buch geben, mit wahrscheinlich wieder 3 Episoden. Das Buch ist also keine abgeschlossene Geschichte. Und das ist auch gut so, denn so kann man sich noch einmal in die wundervolle Welt Iphosia wagen.

Wer als erstes das Cover sieht, wird sich nur wundern, und irgendwie einen Bezug zu Federn suchen. Was ihm allerdings wohl auffallen wird, ist die Schönheit des Covers, was einen schon beim Anblick in eine wunderschöne Welt hineinversetzt. Wenn man das Buch dann anschließend liest, erschließt sich einem endlich der Bezug von Cover und Text, und der ist gar nicht von der Hand zu weisen. Denn das Cover drückt wirklich sehr viel von der Geschichte Iphosias aus. Wer wollte bei diesem Bild nicht auf den Mauern der Burg auf der Himmelsinsel sitzen, und dem Sonnenuntergang entgegen schauen?

Zur Geschichte:

Iphosia ist eine Welt, die parallel zu unserer existiert. Genau wie wir Menschen, leben dort ihre Bewohner. Diese sind aufgeteilt in zwei Gruppen, die früher ein Volk waren. Die Magischen, und die Techniker. Da die Magischen schon immer Magie beherrschten, und mit einem Buch die Möglichkeit hatten, unsere Welt zu besuchen, waren die Techniker schon immer im Nachteil. Und wie es immer so ist, wenn einige Dinge können, die anderen verwehrt bleiben……der Neid kommt. So sahen die Techniker keine andere Möglichkeit technische Geräte zu erschaffen, quasi als Ausgleich für die fehlende Magie, und weil sie es für richtig hielten. Maschinen und Fortschritt, das sollte von nun an das Bestreben der Techniker sein. Die unberührte Landschaft und die Wälder Iphosias wurden rund um die Stadt Kesselberg (Die Hauptstadt der Techniker) und dort zerstört. Da die Magischen in unserer Welt sahen, was zu viel Technik anrichten kann, kamen sie mahnend nach Iphosia zurück, um die Techniker zu warnen, was zu viel Technik und Fortschritt anstellen kann (Das ist fast schon ein wenig den Spiegel unserer Erde vorgehalten, und Iphosia erscheint wie eine Welt, die unserer ähnlich ist und ihr gleich wäre, wenn wir noch vor allen unseren technischen und modernen Errungenschaften stehen würden, und uns jemand warnen würde, dass wir es zu weit mit unserer Welt treiben. Denn alle Geschehnisse im Buch bauen aufeinander auf, Fehler auf Fehler. Fehlentscheidung auf Fehlentscheidung. Gut, und natürlich hätten wir dafür auch Magier haben müssen, die uns warnen). So kam es wie es kommen musste, zum Krieg. Doch die friedliebende Königin der Magischen (Engelskönigin genannt) und der Kanzler der Techniker (äh ja, Kanzler genannt) sahen einen Ausweg. So verliebten sie sich, und heirateten, um den Frieden zwischen beiden Gruppen zu wahren. Doch das Thema Neid und Eifersucht scheint ein Roter Faden im Buch zu sein, und die neidische kleine Schwester der Engelskönigin, gab dem nach, und suchte immer neue Konflikte mit dem Gatten ihrer Schwester, dem Kanzler. Denn jeder wollte seine eigenen Ansichten behalten, und keiner ließ sich belehren. So verließ die friedliebende Engelskönigin Iphosia, um den Konflikten aus dem Weg zu gehen, nahm das Buch der Magie mit in unsere Welt, so dass niemand mehr Parallelweltreisen unternehmen konnte, und fing hier ein neues Leben an…..Soweit die Vorgeschichte. Alles was sich daraus ergibt und aufbaut gehört dann schon zur Geschichte des vorliegenden Buches. Und dieses beginnt mit dem wunderschönen Satz: “Entschuldigen Sie bitte die Störung. Mein Name ist Horace Finton. Ich bin wegen des Buches hier.“ Welch schöner Einleitungssatz für ein Buch . Na, was denkt ihr, welches Buch meint der gute Horace wohl?

So wie Ellie und Anna durch ein Portal nach Iphosia gekommen sind, so bin ich durch das Öffnen des Buches in genau diese Parallelwelt gekommen. Die Figuren waren nicht einfach nur irgendwelche Buchfiguren, sondern nahmen eher den Platz von Freunden (oder auch gehassten Menschen in einigen Fällen) ein, die man auf einer Reise begleitet hat, und mit ihnen mitfieberte. Das machte die Figuren sehr lebendig. Die Welt um mich herum war auf einmal so spannend, dass ich die reale am liebsten vergessen hätte, und wäre nicht ab und an mal die Realität dazwischen gerutscht, hätte ich das Buch und seine Worte wahrscheinlich inhaliert. (Ja Mist, wer braucht schon Schlaf , und Essen, und Leben und so? :D)

Ein Bisschen was zum Schreibstil:

Die Kapitel sind sehr kurz und immer aus einer anderen Sicht geschrieben, so dass die Geschichte immer im Fluss ist und keine Längen aufkommen, und somit auch keine Langeweile. Die Perspektivwechsel sind sehr schön, um wirklich alle Charaktere des Buches zu erfassen.

Trotzdem: Die Situationen sind schlecht zu greifen und entgleiten einem immer wieder. Selbst wenn man sich einer Sache sicher war, so kommt es doch anders. Die Figuren sind einem immer einen Schritt voraus. Das ist vielleicht nicht schön für das eigene Seelenleben, aber trotzdem spannend. Und es wühlt einen emotional definitiv auf. Hilflos muss man sich an manchen Stellen Fragen, wer die Wurzel allen Übels ist. Die Leute die die bösen Befehle ausführen? Oder sind sie nur Mittel zum Zweck und selbst Opfer, da man ihnen aus dem Hinterhalt droht, wenn die bösen Dinge nicht von ihnen ausgeführt werden? Wahrlich eine Gewissensfrage. Wird man zum Mittäter der bösen Taten, wenn man die Gelegenheit hat etwas zu tun, und nichts tut, vor laute Angst? Eine Frage, die in jeder Welt und Zeit anscheinend aktuell ist.

Fast wie Schicksalsgöttinnen, die mit dem Leben der Menschen spielen, verweben sich hier die Figuren alle miteinander. Nie kann man sich jemandem sicher sein. Alles ist miteinander verwoben und baut aufeinander auf. Dieses Buch ist alles......nur nicht vorhersehbar. Ständig glaubt man Jemanden zu durchschauen, nur um im nächsten Kapitel zu erkennen, dass man schon wieder in eine Falle getappt ist, und die Leute anders agieren, als es im Kapitel zuvor noch der Fall war. Kurz gesagt: in diesem Roman hat mich meine Menschenkenntnis fast vollkommen verlassen :D.

Ja. Das Buch ist eine Aneinanderreihung von Vertrauen, welches gebrochen wird, nur um neues Misstrauen zu schüren. Dadurch entstehen immer neue schlimme Situationen, fast wie in einem Teufelskreis. Trotz allem: Das Buch hat ein gut konstruiertes Storygerüst, das schön ineinander übergreift. Und es ist auch ein Buch über Möglichkeiten, die nicht wahrgenommen wurden, und vielleicht alles hätten ändern können.

Um das Ganze zu schließen, benutze ich gerne die Worte meines Fazits:

Lieber Manuel Timm.

Danke, dass ich an den Abenteuern in Iphosia teilhaben durfte. Ich habe mit den Figuren gelitten, mich geärgert, gehasst, war wütend, manchmal stinksauer, glücklich ….. habe wunderschöne Landschaften gesehen. Und das Gegenteil, nämlich ihre Zerstörung. Habe misstraut und vertraut. Habe eine Liebe gefunden. Wurde hintergangen und entmutigt. Wurde Opfer von Trug und Lug und Intrigen, und oft hinters Licht geführt. Ich gebe zu einmal auch eine Träne verdrückt zu haben. Ich musste zusehen, wie Menschen den Tod fanden und gefoltert wurden. Viele Unschuldige haben ihr Leben gelassen. Andere waren rachsüchtig, voller Neid, voller Hass…… voller Unsicherheit. Aber mit am allerschönsten. Ich bin geflogen.

Danke, dass ich das alles mit den Menschen in und aus Iphosia erleben durfte, auch wenn es nicht immer leicht war. :)



Es ist fast schon wie eine selbsterfüllende Prophezeiung, dass ein krieg der wegen Unstimmigkeiten über Technik und Magie anfängt weitergeht, aus Angst vor der Zerstörung, die der Fortschritt bringt. Und aus Hass aufeinander und dem Geiz nach größerer Macht gibt es einen erneuten Krieg, der auf der einen Seite mit den Maschinen genau das zerstört, was es zu schützen lohnt. Nämlich das Land? Und zwischendrin wird ein Krieg einfach zum Spielplatz derer, die ihre Macht vermehren wollen.

Und hier meine Meinung zu Krieg. Da findet ein Krieg statt, weil sich zwei Völker uneinig sind, und die anderen vor der Gefahr warnen wollen, sie sie in einer anderen Welt gesehen haben. Nämlich die, dass Technik auch Zerstörung bringt. Dann gibt es Waffenruhe, um dann einen erneuten Krieg zu führen, in dem die Maschinen der Techniker das ganze Land zerstören. Etwas, was man eigentlich erhalten sollte. Denn egal wer den Krieg gewinnt, wenn alles zerstört ist, gibt es nichts mehr, worüber man Macht haben kann. Merkt jemand wie sinnlos das ist? und vor allem: Merkt jemand wie aktuell das für unser aller Menschenleben erscheint? Krieg ist doch echt die sinnloseste Sache der Welt.

Doch was ist gefährlicher? Maschinen die die Welt zerstören, oder Menschen, die ihre magischen Fähigkeiten für ihren eigenen Vorteil einsetzen, und das ohne Skrupel, Gewissen und meist gegen Schwächere?

Menschen die ihr diesen Roman lesen wollt, und das solltet ihr wollen, stellt euch einfach mal selbst diese Frage.

Und wer diese Rezension tatsächlich bis zum Ende durchgehalten hat, der kann gerne noch erfahren, dass mir ständig ein Liedtext durch den Kopf gespukt ist.

Den zitiere ich hier einfach mal im Auszug:

Ich schließe die Augen und mir sprießt ein Federkleid. Schon spür ich den Wind und mache meine Flügel weit.

Komm und fliege mit uns fort. Lass den Wind dich tragen, weit fort von diesem Ort.
Komm und flieg so hoch du kannst, lass uns die Himmel jagen, im Tanz.

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Veröffentlicht am 06.04.2019

Technik oder Magie.. wer wird triumphieren?

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In diesem ersten Band einer Dilogie wird der Leser in die Welt Iphosia entführt. Wo einst Harmonie herrschte, regiert nun die Rivaltät zwischen technisch und magiebegabten Bewohner. Als Anna und Ellin ...

In diesem ersten Band einer Dilogie wird der Leser in die Welt Iphosia entführt. Wo einst Harmonie herrschte, regiert nun die Rivaltät zwischen technisch und magiebegabten Bewohner. Als Anna und Ellin aber widerwillig jene Welt betreten, wendet sich das Blatt zum Guten. Die Frage ist nur, für wen?

Vorneweg sei gesagt, dass mir die hier kreierte Welt sehr gefallen hat, weil sie im Prinzip eine Alternative zu der unseren aufzeigt. Die dortigen Menschen fürchten die Begleiterscheinungen einer Technisierung, so wie sie in der realen Welt stattgefunden hat. Da in Iphosia aber Magie ebenfalls vorhanden ist, empfand ich es als sehr spannend, deren Möglichkeiten und Strukturen mit den unsrigen zu vergleichen.

Um alle Facetten dieser Geschichte und der darin agierenden Charaktere besser herausarbeiten zu können, nutzt der Autor zahlreiche Perspektivwechsel, die meiner Auffassung nach aber keineswegs zu Verwirrung führen, sondern eher zum zunehmenden Spannungsaufbau beitragen.
Auch wurden dadurch die einzelnen Charaktere und deren Persönlichkeit näher beleuchtet, weswegen deswegen deren Handlungsmotive deutlich wurden.

Nicht zuletzt bewirkte der Schreibstil ebenfalls, dass die Handlung nicht nur spannungsgeladen, sondern auch fesselnd beschrieben worden ist. Durch einen lockeren und angenehmen Schreibstil wird man subtil in das Geschehen entführt, weswegen ich auch am Ende liebend gern sogleich den zweiten Hand zur Hand gehabt hätte, um diese Welt nicht wieder verlassen zu müssen.

Ich möchte hier auch nicht zu viel über die Handlung und ihre einzelnen Charaktere verraten, da ich mich zu Beginn der Geschichte von den Geschehnissen mitreißen ließ und das nur möglich war, weil ich mich unvoreingenommen auch die Geschehnisse eingelassen habe. Das kann ich jedem nur empfehlen!

Meine Bewertung mit 5 von 5 Sternen erscheint mir hier selbstverständlich, da, wie man gemerkt haben wird, in meiner Rezension keine Kritikpunkte angesprochen werden.

Eine wirklich empfehlenswerte, packende Geschichte, die mich sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten lässt. (;

Veröffentlicht am 04.05.2019

Kampf um Iphosia

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Das Land Iphosia ist schon seit langer Zeit von der Welt wie wir sie kennen getrennt und kann nur durch ein Portal zwischen den Welten besucht werden. Auf Iphosia gibt es schon lange Konflikte zwischen ...

Das Land Iphosia ist schon seit langer Zeit von der Welt wie wir sie kennen getrennt und kann nur durch ein Portal zwischen den Welten besucht werden. Auf Iphosia gibt es schon lange Konflikte zwischen den Magierinnen unter Führung der Federkönigin, die versuchen die Natur zu bewahren und mit den Gott des Windes zu arbeiten, und den Technikerinnen unter Führung des Kanzlers, welchen die Natur nichts gilt und bei denen der technische Fortschritt über allen steht. Macht und Vernichtung der jeweils anderen Seite ist Haupttriebfeder der jeweiligen Anführerinnen und als dann Neuigkeiten über den Verbleib eines magischen Buches auftauchen, setzen sie jeweils alles daran es in ihre Hände zu bekommen. Durch diese jeweiligen Versuche geraten auf einmal das Geschwisterpaar Anna und Ellie in die Welt von Iphosia, bestehen viele Abenteuer und setzen alles daran wieder in ihre Welt zurückzukehren.
Der Autor Manuel Timm entwirft eine fantastische Fantasy Welt mit viel Freundschaften und auch Liebe, aber auch Intrigen, Verrat, beispiellosen Grausamkeiten und viel Magie. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und fesselt die Leser
innen, so dass einem Lesewochenende vertieft in der Welt von Iphosia nichts im Wege steht.

Veröffentlicht am 30.04.2019

Sehr zu empfehlen für alle Fantasyliebhaber!

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„Die Federn des Windes“ von Manuel Timm aus dem Jahr 2017 ist ein Fantasyroman, in welchem es um die Schwestern Ellie und Anna geht. Nach dem Tod ihrer Großmutter Elsa verbringen die Schwester ein Wochenende ...

„Die Federn des Windes“ von Manuel Timm aus dem Jahr 2017 ist ein Fantasyroman, in welchem es um die Schwestern Ellie und Anna geht. Nach dem Tod ihrer Großmutter Elsa verbringen die Schwester ein Wochenende im Haus der Verstorbenen, während ihre Eltern Verwandte besuchen. Ein unheimlicher, kleiner Mann namens Horace Finton klopft an der Tür, um ein Buch der Großmutter zu holen. Ellie, welche zur Tür ging, weiß nicht von welchem Buch der Mann spricht und empfindet den Fremden als eine sehr seltsame und eher unheimliche Persönlichkeit, sodass sie ihm prompt die Tür vor der Nase zuschlägt und keinen weiteren Gedanken an das besagte Buch verschwenden möchte. Diese Rechnung hat sie allerdings ohne ihre neugierige und abenteuerlustige Schwester Anna gemacht. Sie ist sofort Feuer und Flamme und möchte das Buch suchen, doch Ellie ist genervt und möchte ihre Ruhe, weshalb sie ihre Schwester sogleich ins Bett schickt. Doch auch dieser Anweisung folgt Anna nicht, wenig später schleicht sie sich aus ihrem Bett, um sich auf die Suche nach dem Buch zu machen. Es dauert nicht lange bis Anna es auf dem Dachboden findet. Sie ist sofort von dem mysteriösen Buch angetan, doch kaum hält sie es in den Händen beginnt es sich wie auf magische Art auf das Fenster zuzubewegen. Kurzerhand schnappt Anna danach und wird schließlich samt dem Fundstück aus dem Fenster befördert. Als Ellie den Lärm mitbekommt und nach draußen rennt sieht sie Anna mit Horace Finton um das Buch ringen. Bevor sie die beiden erreicht hat, um Anna zur Hilfe zu eilen, sind die beiden auch schon in einem mysteriösen blauen Licht verschwunden. Ohne darüber nachzudenken folgt Ellie ihrer Schwester in das Licht … was die beiden allerdings noch nicht wissen, ist das sie soeben eine magische Welt namens Iphosia betreten haben und ihr Abenteuer noch nicht einmal ansatzweise begonnen hat.

Für mich war „Die Federn des Windes“ größtenteils sehr spannend. Persönlich muss ich sagen, dass ich eher gewöhnt bin das ein Buch aus ein, maximal zwei Sichtweisen geschrieben wird. Hier war dies nicht der Fall, es wird zwischen sehr vielen verschiedenen Charakteren gewechselt. Für mich hat dies Vor- und Nachteile. Das positive an dieser Art der Erzählung ist das man einen wirklich sehr umfassenden Einblick in die Handlung bekommt, man lernt nicht nur die Protagonisten und deren Empfindungen kennen, sondern auch die von Personen die ich eher als Nebencharaktere sehe. Gut gefiel mir ebenfalls, dass es eine kleine Art Nebenhandlung gab, welche Schlussendlich mit dem Hauptstrang verwoben wurde. Ein Nachteil für mich ist allerdings, dies ist natürlich eine ganz persönliche Meinung, dass man auch ein Stück weit aus der Handlung geworfen wird, wenn man von den Hauptprotagonisten zu anderen Charakteren wechselt. Oft folgen mehrere Erzählungen aus der Sicht der Nebencharaktere hintereinander, sodass ich oft dann erst einmal eine Pause eingelegt habe, da ich persönlich immer sehr Protagonisten-affin bin und wissen möchte wie es bei ihnen weiter geht. Wie gesagt ist dies aber vollkommen subjektiv und macht für mich das Buch in keiner Weise schlechter, es war nur für meinen persönlichen Lesefluss an einigen Stellen etwas hinderlich.

Die Buchthematik hat mir sehr gut gefallen, ich mag sehr gerne Fantasybücher und ich finde der Autor hat eine wunderschöne, detailreiche Welt für den Leser geschaffen. Gut gefiel mir ebenfalls, dass darauf hingewiesen wurde, dass Technik viele Vorteile hat, der Mensch allerdings immer ein Gleichgewicht zur Natur behalten sollte und wir deswegen darauf achten müssen die Umwelt so gut wie möglich zu schützen. Schließlich haben wir nur den einen Planeten und sollten auf ihn achten und versuchen die Fehler der Vergangenheit so gut wie möglich auszubessern, bevor es zu spät ist. Beim lesen hatte ich auch allerlei Emotionen, es gab witzige, schockierende, traurige und auch grausame Stellen. Es gab eigentlich immer etwas zum mitfiebern, sodass es nie langweilig wurde und man auch immer wieder weiterlesen wollte (spätestens am nächsten Tag in meinem Fall).
Mein Lieblingscharakter war definitiv Kellan, es hat sehr viel Spaß gemacht seinen Gedanken und Handlungen zu folgen. Er war sehr oft hin und hergerissen, hat sich schließlich allerdings doch jedes Mal für das Richtige entschieden bzw. seine Fehler bestmöglich korrigiert. Als Romantikliebhaberin habe ich natürlich auch viel Freude daran gehabt wie sich Kellan und Ellie näherkamen. War dadurch allerdings im späteren Verlauf auch sehr über die neuen Erkenntnisse schockiert.

Für mich war die Handlung sehr schlüssig, es gab keine Momente, in denen ich dachte: „Moment mal, hier passt doch etwas nicht“. Ich hätte mir allerdings noch gewünscht, dass es sich an einigen Stellen nicht so leicht auflöst. Es gab viele Elemente, die wirklich spannend zu verfolgen waren und auch eine Weile gedauert haben, bevor sie aufgelöst wurden. Andererseits gab es auch das ein oder andere bei dem ich zunächst sehr geschockt über die Geschehnisse war, es sich allerdings dann recht schnell doch als nicht ganz so schlimm herausgestellt hatte. Das ist allerdings ein bisschen nörgeln auf hohem Niveau an dieser Stelle, da ich einfach persönlich immer ein bisschen mitleiden möchte. Das möchte sicherlich nicht jeder so intensiv, weshalb ich das auch wieder als sehr subjektiv empfinde.

Mein Fazit lautet also: Wenn ihr Fantasy Bücher mögt, dann ist: „Die Federn das Windes“ auf jeden Fall eine sehr gute Wahl, vor allem wenn ihr gerne sehr tief in die Geschichte einsteigen und der Handlung aus allen möglichen Blickwinkeln folgen möchtet. Des Weiteren ist das Buch für euch eine sehr passende Wahl, wenn ihr gerne ein bisschen Romantik mögt, es für euch allerdings nicht die Hauptrolle im Buch spielen sollte. In „Die Federn des Windes“ stehen vor allem die Schwestern Ellie und Anna im Mittelpunkt, welche in einer fremden Welt landen und zunächst einmal zueinander und im Endeffekt auch wieder nach Hause finden müssen. Wobei ihnen sehr viele Steine in den Weg gelegt werden.

Im Sommer erscheint der zweite Band (Episode 4-6) und ich werde ihn definitiv lesen! Wie das immer so ist bei Bänden endet das Buch mit einem offenen Ende, wodurch man fast nicht anders kann als den zweiten Teil direkt zu wollen. Ich möchte unbedingt wissen wie es für unsere Protagonisten am Ende ausgeht, schließlich sind noch sehr viele Fragen offen geblieben.

Veröffentlicht am 28.03.2019

Die Federn des Windes - Episode 1 - 3

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Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von Lovelybooks lesen.

Zum Buch

Cover
Das Cover zeigt ein Schloss in den Wolken das von weißen Federn umgeben ist, es ist der Wohnsitz der Federnkönigin. ...

Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von Lovelybooks lesen.

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Cover
Das Cover zeigt ein Schloss in den Wolken das von weißen Federn umgeben ist, es ist der Wohnsitz der Federnkönigin. Umgeben ist es von einem dunklen Meer und von einem Hochhauspanorama das nur Schemenhaft erkennbar ist, weil alles schwarz überdeckt ist. Das Cover finde ich ganz nett, es haut mich aber nicht um.

Inhalt
Ellie und ihre kleine Schwester Anna werden getrennt voneinander in eine fremde Welt entführt. Der junge Kellan hilft Ellie aus dem Kerker zu fliehen und begibt sich mit ihr auf die Suche nach ihrer Schwester, doch Kellan spielt nicht mit offenen Karten.

Meine Meinung
Die Kapitel sind unterschiedlich lang, manche haben nur ein bis zwei Seiten und einige sind etwas länger, aber sie sind alle so lang, dass man nicht mittendrin pausieren muss. Die Kapitel sind aus der Sicht von unterschiedlichen Charakteren geschrieben, wodurch man viele Einblicke erhält und zum Teil mehr weiß als die Protagonisten Ellie und Anna.
Manuell Timm hat eine Welt erschaffen die parallel zu unserer Welt läuft und die beiden Mädchen gelangen gegen ihren Willen in diese Parallelwelt. Die Welt besteht aus magiebegabten und technikbegabten Menschen. Diese beiden Gruppen könnten unterschiedlicher nicht sein. Zum einen gibt es die hochmoderne Stadt der Techniker in der es keine Natur mehr gibt auf der anderen Seite leben die Magischen umgeben von riesigen Wäldern. Zwischen den beiden Völkern herrscht ein Waffenstillstand und die beiden Mädchen bringen ziemlich viel Unruhe rein. Mir gefällt die erschaffene Welt mit ihren Völkern sehr gut und auch wie Ellie und Anna hineinpassen in diese Welt gefällt mir.
Einen Kritikpunkt habe ich aber. Anna ist 12 Jahre alt und Ellie 18 und am Anfang der Geschichte kommt es mir so vor als wäre das Buch für 12 jährige geschrieben. Das wäre auch naheliegend, da das Alter der Protagonisten üblicherweise dem Alter der Leser entspricht. Im Laufe der Zeit kommen allerdings Mord und Folter hinzu. Es wird zwar nichts beschrieben, so dass das Buch auch von seichteren Gemütern gelesen werden kann, ich das Alter allerdings höher ansetzen würde. Aus der Beschreibung geht das empfohlene Lesealter leider nicht hervor.
Das Buch endet mit einem riesigen Cliffhanger was nicht bei allen Lesern der Leserunde gut ankam. Ich finde es nicht schlimm. Es war von vornerein klar, dass es noch weitere Episoden gibt und deswegen finde ich so ein offenes Ende sogar gut, da es bei mir den Wunsch weckt zu wissen wie es weitergeht.

Mein Fazit
Manuell Timm hat mit Die Federn des Windes eine schöne Fantasywelt erschaffen und eine spannende Geschichte geschrieben. Ich freue mich schon auf die weiteren Episoden und gebe dem Buch 4 Sterne.