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Jenoh_DieBuchfluesterin

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Sehr unterhaltsam.

Ghost Walk - Pfad des Unheils
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"Ghost Walk" war mein erstes Buch von Brian Keene und deshalb war ich auch sehr gespannt darauf.
Obwohl ich den Vorgänger "Der Satyr" nicht gelesen habe, fand ich recht schnell in die Handlung.
Einfallsreich ...

"Ghost Walk" war mein erstes Buch von Brian Keene und deshalb war ich auch sehr gespannt darauf.
Obwohl ich den Vorgänger "Der Satyr" nicht gelesen habe, fand ich recht schnell in die Handlung.
Einfallsreich und mit einem stetig steigenden Spannungsbogen wurde ich durch die Story geführt. Der Aufhänger gefiel mir sehr.
Womit ich haderte war die Protagonistin, mit der ich einfach nicht warm wurde. Auch die Nebencharaktere waren sehr platt dargestellt. Ich weiß, das diese Figuren als Mittel zum Zweck dienen, um die Handlung vorantreiben zu können, aber tatsächlich war es mir dann auch völlig gleich wenn sie das Zeitliche segneten.
Den Schreibstil mochte ich sehr. Geradlinig und zügig zu lesen, konnte man sich voll und ganz auf den Horror konzentrieren. Begleitet von einer sich immer weiter aufbauenden Atmosphäre aus Finsternis und Beklemmung. Das war schön.

Wenn ihr vorhabt dieses Buch zu lesen und ihr auch noch "Der Satyr" lesen wollt, dann solltet ihr erst "Der Satyr" lesen.
Denn die Handlung baut auf den Vorgänger auf und in "Ghost Walk" erfahrt ihr einfach zu viel aus der Handlung des Vorgängers.
Wenn ihr aber nicht vorhabt den Vorgänger zu lesen, kann man dieses Buch durchaus als eigenständige Geschichte lesen.

Fazit:
Obwohl ich ein bisschen was zu meckern hatte, fühlte ich mich dennoch gut unterhalten, denn das ist schließlich ein Horrorroman und da heißt es für mich immer: Entspannen und genießen. Und das habe ich getan.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Ein wichtiges Buch, gerade in diesen unruhigen Zeiten.

Das letzte Aufgebot
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In dieser Geschichte findet sich der Leser in einem Dorf in der Eifel in der Endphase des 2. Weltkriegs wieder.

Der 15-jährige Jacob und seine Freunde gehören der Hitler-Jugend ihres kleinen Dorfes an. ...

In dieser Geschichte findet sich der Leser in einem Dorf in der Eifel in der Endphase des 2. Weltkriegs wieder.

Der 15-jährige Jacob und seine Freunde gehören der Hitler-Jugend ihres kleinen Dorfes an. Der Vater ist im Krieg verschollen, die Familie kommt kaum über die Runden und er ist das 1. Mal richtig verliebt.

Die Geschichte wird aus der Jacobs Perspektive erzählt. Dabei wird er mit Themen wie Freundschaft, Verrat, Krieg, Blut, Tod und Judenverfolgung konfrontiert.
Jacob und die anderen Jugendlichen in seinem Dorf sind geprägt von der Propaganda des Krieges, wenn auch nicht vollends davon überzeugt, folgt er doch dem ihm vorgezeigten Weg zur Armee.
Man bekommt eine Vorstellung davon, wie viele junge Menschen politisch und ideologisch indoktriniert wurden und daher nie oder fast nie etwas in Frage stellten. Manche waren nicht oder nicht ganz überzeugt, machten aber doch, ganz opportunistisch, bei allem mit, um nicht als Verräter zu gelten.
Dieses Buch zeigt auf zu welchen grausamen und menschenverachtenden Taten Menschen fähig sind, das sie ihre Familie und Freunde für ihre Ideologie ohne Gewissensbisse opfern, wenn sie dem im Wege stehen.
Allerdings ist dies auch eine Geschichte über Menschlichkeit, Familie, Freundschaften und die Liebe.

Fazit:
Obwohl es eine fiktive Geschichte ist und es Jacobs Dorf nicht gibt, steht sie doch Pate für die Geschichten der damaligen Jugendlichen aus den Städten und Dörfern Deutschlands und deren verlorener Jugend und ihrer Verblendung.
Ein sehr wichtiges Buch, gerade in diesen unruhigen Zeiten.

Nicht nur für Jugendliche geeignet.

Leseempfehlung



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Veröffentlicht am 31.01.2026

Eine kleine feine Geschichte, die nachhallt...

Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden
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Dieses Buch lag schon eine Ewigkeit auf meinem SuB und im Januar habe ich es dann von seinem tristen Dasein befreit.

Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der erfährt, dass er eine tödliche Krankheit ...

Dieses Buch lag schon eine Ewigkeit auf meinem SuB und im Januar habe ich es dann von seinem tristen Dasein befreit.

Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der erfährt, dass er eine tödliche Krankheit hat und nicht mehr lange zu leben.
Plötzlich taucht der Teufel,.der sein Antlitz trägt, auf und unterbreitet ein Angebot. Und zwar jeden Tag etwas von der Welt verschwinden zu lassen und damit einen Tag weiter leben zu können.

Anfangs findet der Protagonist das gar nicht schlimm. Wer vermisst denn schon Telefone/Smartphones oder Uhren?

Dann allerdings schlägt der Teufel ihm Dinge vor, die ihm am Herzen liegen und er muss sich entscheiden. Sollen die Katzen ( auch seine eigene) wirklich von der Erdkugel getilgt werden?

Er begibt sich auf eine Sinnreise. Was ist ihm wichtig? Welche Menschen sind und waren ihm wichtig? Hatte er das bestmögliche aus seinem Leben gemacht oder hat er sich nur durchs Leben reiben lassen? All diese Fragen klärt er im Laufe der Geschichte mit seiner Ex- Freundin, seinem besten Freund, seinem Kater (!) Und mit dem Teufel.

Die Story ist sehr unterhaltsam. Teils amüsant, teils todtraurig und stimmt den Leser sehr nachdenklich. Viele Erlebnisse waren brüllend komisch, bei anderen hingegen wurde bedrückende Schwere ausgelöst.

Der Schreibstil ist locker- frech gehalten und lässt sich sehr gut in einem durchlesen.

Der Erzählstil ist, wie gesagt unterhaltsam und sehr stimmungsvoll.

Fazit:
Eine Geschichte über das Leben, den Tod und die Dinge, die einem wirklich wichtig sind oder sein sollten oder wie es im Klappentext steht:
Was macht ein gutes und erfülltes Leben aus?


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Veröffentlicht am 23.01.2026

Gute Fortsetzung. Hat mir gefallen.

Der Spuk im Rainier Asylum
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Band 1 hatte ich vor geraumer Zeit gelesen und weil es mir recht gut gefiel, habe ich mir nun Band 2 vorgenommen.

Die Geschichte schließt nahtlos an Band 1 an und ich kam sehr schnell und ohne Probleme ...

Band 1 hatte ich vor geraumer Zeit gelesen und weil es mir recht gut gefiel, habe ich mir nun Band 2 vorgenommen.

Die Geschichte schließt nahtlos an Band 1 an und ich kam sehr schnell und ohne Probleme wieder in die Handlung.

Das Setting war genau meins.
Eine alte Anstalt, irgendwo im Nirgendwo, in der vor Jahrzehnten unglaublich gruselige und brutale Dinge geschehen sind. Bis heute meiden die Menschen in dem Ort das Gebäude und es gibt jede Menge schreckliche Gerüchte zu den ehemaligen Bewohnern und Ärzten und den damaligen Geschehnissen. Allerdings, so erzählen sich manche, geschehen dort bis heute seltsame Dinge, dabei steht das Gebäude seit Jahrzehnten leer. Als dann auch noch ein junger Mann verschwindet, ruft das unsere beiden Protagonisten auf den Plan.

Klassische und moderne Spuk- und Horrorelemente kamen hier zusammen. Das gefiel mir sehr. Es war spannend, dem Geheimis dieser Anstalt auf den Grund zu gehen. Nach und nach offenbarten sich die Schrecklichkeiten der Vergangenheit.

Die Charaktere waren gut durchdacht, wobei mir die Protagonistin immer ein wenig zu sprunghaft und unbedarft in ihren Entscheidungen war. Ein wenig mehr Entschlossenheit und Selbstvertrauen stünden ihr ganz gut zu Gesicht.
Die Freundschaft zwischen den beiden Protas gefiel mir sehr. Ich mag die Dynamik und das Vertrauen zwischen den beiden.

Der eigentliche rote Faden der Geschichte wurde mit einem weiteren kleinen Puzzleteil abgefrühstückt, welcher sich mir erstmal nicht ganz erschloss, aber ich denke, das das noch sehr wichtig wird.

Der Text war locker und zügig zu lesen, was ich als sehr angenehm in diesem Genre empfinde.
Die Art des Erzählens gefiel mir auch. Dunkel, spannend und recht gruselig kam der Autor daher und das schaffte eine düstere und angespannte Atmosphäre.

Fazit:
So langsam möchte ich wissen, was und wer hinter all dem steckt und wohin der rote Faden mich noch führen wird.
Aber da muss ich dann noch 2 Bände lesen und sollte damit nicht allzu lange warten.



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Veröffentlicht am 16.01.2026

Konnte nicht so ganz überzeugen.

The Stranger Times
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Meinung:
Der Klappentext versprach eine verrückte und ungewöhnlichr Story und sprach genau meinen Geschmack an. Ich freute mich unglaublich darauf diese Geschichte endlich lesen zu können.
Aber...wie das ...

Meinung:
Der Klappentext versprach eine verrückte und ungewöhnlichr Story und sprach genau meinen Geschmack an. Ich freute mich unglaublich darauf diese Geschichte endlich lesen zu können.
Aber...wie das oft so ist, waren meine Erwartungen eeeeetwas zu hoch.
Schon der Einstieg in die Geschichte gestaltete sich für mich als sehr holprig und schwierig, weil ich weder einen Zugang zu den Figuren, noch zu der Geschichte bekam. Irgendwie wollte sich der Leseflow einfach nicht einstellen. Für mich kam die Story schwer in Gang, es gibt unglaublich viele Charaktere, die ihre 20 Minuten haben möchten. Die Beweggründe der einzelnen Charaktere waren für mich einfach schwer nachzuvollziehen. Wirklich sympathisch fand ich keinen. Was soll ich sagen? Ich habe mich durchgekämpft.
Was mir gefiel, waren die wirklich abgefahrenen Ideen in Form der Zeitung The Stranger Times, die dem Übernatürlichen, dem Horror und der Magie auf den Grund gehen will und sich nichts von den Hämen der seriösen Zeitungen annimmt.
Auch die Geschichte der Protagonistin, die den Job aus purer Verzweiflung annimmt und nun ihren Sinnen nicht mehr traut und sich nach und nach bei der Zeitung und ihren Mitarbeitern einlebt. Gefiel mir gut.

Fazit:
Ich wollte die Geschichte so sehr mögen, aber so richtig abholen konnte sie mich nicht. Da ich aber Band 2 hier schon liegen habe, versuche ich mein Glück nochmal. Vielleicht waren das nur Startschwierigkeiten.

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