Sehr unterhaltsam.
Ghost Walk - Pfad des Unheils"Ghost Walk" war mein erstes Buch von Brian Keene und deshalb war ich auch sehr gespannt darauf.
Obwohl ich den Vorgänger "Der Satyr" nicht gelesen habe, fand ich recht schnell in die Handlung.
Einfallsreich ...
"Ghost Walk" war mein erstes Buch von Brian Keene und deshalb war ich auch sehr gespannt darauf.
Obwohl ich den Vorgänger "Der Satyr" nicht gelesen habe, fand ich recht schnell in die Handlung.
Einfallsreich und mit einem stetig steigenden Spannungsbogen wurde ich durch die Story geführt. Der Aufhänger gefiel mir sehr.
Womit ich haderte war die Protagonistin, mit der ich einfach nicht warm wurde. Auch die Nebencharaktere waren sehr platt dargestellt. Ich weiß, das diese Figuren als Mittel zum Zweck dienen, um die Handlung vorantreiben zu können, aber tatsächlich war es mir dann auch völlig gleich wenn sie das Zeitliche segneten.
Den Schreibstil mochte ich sehr. Geradlinig und zügig zu lesen, konnte man sich voll und ganz auf den Horror konzentrieren. Begleitet von einer sich immer weiter aufbauenden Atmosphäre aus Finsternis und Beklemmung. Das war schön.
Wenn ihr vorhabt dieses Buch zu lesen und ihr auch noch "Der Satyr" lesen wollt, dann solltet ihr erst "Der Satyr" lesen.
Denn die Handlung baut auf den Vorgänger auf und in "Ghost Walk" erfahrt ihr einfach zu viel aus der Handlung des Vorgängers.
Wenn ihr aber nicht vorhabt den Vorgänger zu lesen, kann man dieses Buch durchaus als eigenständige Geschichte lesen.
Fazit:
Obwohl ich ein bisschen was zu meckern hatte, fühlte ich mich dennoch gut unterhalten, denn das ist schließlich ein Horrorroman und da heißt es für mich immer: Entspannen und genießen. Und das habe ich getan.