Cover-Bild All die Worte die uns fehlen
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Nova MD
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Liebe und Beziehungen
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantastische Literatur
  • Seitenzahl: 210
  • Ersterscheinung: 25.07.2022
  • ISBN: 9783985952731
Marike Wittchen

All die Worte die uns fehlen

Es war bloß ein Satz, aber es hat sich so schwer angefühlt, wie ein ganzes Buch. So schwerwiegend, wie eine ganze Geschichte. Vielleicht ist es eine ganze Geschichte.

Der Tod ihrer Zwillingsschwester, lässt Caleas Leben in tiefe Dunkelheit stürzen. In einem Alltag ohne Farben ist ihr bester Freund Eliott ihr einziger Funke Hoffnung. Ihr Ausweg aus ihrer Trauer, ist ein gemeinsamer Roadtrip, doch dieser verändert nicht nur den Rhythmus ihres Herzens, sondern lässt in Caleas Finsternis die ersten Sterne wieder leuchten…

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2022

Alles, was mein Leserherz sich wünscht. ♥

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Das Buch sticht schon im Vorfeld mit seinem wunderschönen Cover in all den Blautönen in Auge und auch mir hat es direkt gefallen. Die Storyline dahinter klingt genauso schön, wie sie ist und der Schreibstil ...

Das Buch sticht schon im Vorfeld mit seinem wunderschönen Cover in all den Blautönen in Auge und auch mir hat es direkt gefallen. Die Storyline dahinter klingt genauso schön, wie sie ist und der Schreibstil von Marike Wittchen hat dazu geführt, dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin.
Ich habe auf dem Handy gelesen und wenn ich ein eBook auf dem Handy binnen kurzer Zeit komplett durchlese, dann heisst das bei mir schon was.

Calea als Charakter war für mich eine Person, die ich unglaublich gerne auf ihrer Reise begleitet habe. Ergriffen von Trauer und ihren Gefühlen nach dem Tod ihrer Schwester Ophelia schreibt sie Briefe an die Person, die ihr immer am nächsten stand. Sie verliert sich in den Briefen, kann nur in ihren Worten an Ophelia ausdrücken, was sie wirklich denkt.
Bei ihrem besten Freund Elliot fehlen ihr oft die Worte, obwohl sie ihr so oft auf der Zunge liegen.
Bei einem gemeinsamen Roadtrip schafft sie es, sich ihm zu öffnen. Sie schafft es, ihm von Ophelia zu erzählen und sich gleichzeitig einzugestehen, dass ihr Leben auch weitergeht, wenn Ophelia nicht mehr richtig bei ihr ist. Sie erkennt, dass es mehr Sterne am Himmel gibt, als die, die sie mit ihrer Zwillingssschwester gesehen hat und noch viel mehr von denen, die sie mit Elliot entdecken kann.

Der Schreibstil ist wunderbar melodisch und flüssig. Er lädt nicht nur zum Träumen ein, sondern sorgt auch dafür, dass man mit Calea mitleidet. Und mit Elliot.
Ich konnte zwar an manchen Stellen nicht verstehen, warum Calea ihn immer und immer wieder von sich stößt, obwohl es so offensichtlich ist, was Elliot fühlt, aber auf der anderen Seite .. hat es eben auch einfach in den Storyverlauf gepasst.
Marike Wittchen hat Calea auf eine Reise geschickt, die sie verändern wird. Eine Reise, die ihre eigenen Gefühle auf den Kopf stellt und ihr Dinge und Handlungen ermöglicht, von denen sie gar nicht mehr wusste, dass sie es überhaupt kann. Oder Gefühle beeinhaltet, die sie nach dem Tod ihrer Schwester gemeinsam mit ihr begraben hat.

Elliot ist übrigens unglaublich toll. Immer an ihrer Seite, obgleich es ihn selbst quält. Immer bereit ihr eine Schulter zum Ausweinen zu geben, obwohl er mit seinen eigenen Gefühlen und Dämonen schon genug zu tun hat.
Der Roadtrip bringt sie einander näher und ich fand es unglaublich toll, wie sie sich näher kennenlernt haben. Und vor allem neue Seiten an sich entdecken konnten, die ihnen selbst im Laufe jahrelanger Freundschaft bislang verborgen geblieben sind.
Besonders gefallen haben mir die Briefe, die Calea ihrer Schwester schreibt. Dadurch war sie nicht nur für Calea weiterhin greifbar, sondern auch für mich als Leserin.

Die Charaktere sind allesamt so wunderbar und dazu zählen auch die, die eigentlich nur Nebencharaktere sind. Menschen, die Elliot und Calea schon länger kennen, oder jene, die sie auf ihrer Reise kennenlernen.
Das Buch dieser jungen Autorin beschäftigt sich mit Trauer und Selbstfindung. Mit Freundschaft, Vertrauen und Liebe. Mit dem Ziel, über sich hinauszuwachsen und das Leben auf eine Art zu genießen, wie es der Hauptprotagonistin in den letzten Tagen, Wochen und Monaten kaum möglich war.
Dieses Buch hat seine Leseempfehlung definitiv verdient, mehr als das.

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Veröffentlicht am 15.07.2022

Selten hat mich ein Buch so sehr berührt!

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All die Worte die uns fehlen hat es geschafft, mich in einen Strudel aus unbeschreiblichen Gefühlen zu ziehen.
Ich habe geweint, gelacht, gehofft aber vor allem habe ich dazugelernt.

Calea und ihr bester ...

All die Worte die uns fehlen hat es geschafft, mich in einen Strudel aus unbeschreiblichen Gefühlen zu ziehen.
Ich habe geweint, gelacht, gehofft aber vor allem habe ich dazugelernt.

Calea und ihr bester Freund Eliott begeben sich auf einen Roadtrip durch Frankreich.
Während diesem setzt sich Calea mit ihren Gefühlen und vor allem ihrer Trauer auseinander. Denn ihr Leben steht still, seitdem sie ihre Schwester verloren hat.
Calea kämpft mit sich und ihrer Angst, ihre geliebte Schwester zu vergessen.
Denn wenn die Welt sich wieder beginnt zu drehen, sie ihr altes Leben und den Alltag wieder aufnimmt und sie dem Bedürfnis nachgibt einen Funken Glück zu empfinden, fühlt es sich wie ein Verrat an ihrer Schwester an.

Dieses Buch zeigt uns, dass es sich immer lohnt zu kämpfen, seine Gefühle zu fühlen, bis man denkt, dass sie einen zerreißen und sich mit ihnen auseinander zu setzen, dass man nach jeder helfenden Hand greifen muss, die man gereicht bekommt.
Und dann ist es okay. „C‘est d‘accord.“ wie Calea sagt.
Und nach einer Weile kann man, selbst an dem dunkelsten Himmel wieder Sterne sehen.

Eine absolute Leseempfehlung mit viel Tiefe und ganz viel Gefühl.

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Veröffentlicht am 23.10.2022

Gefühlvoller Roman mit einem sensiblen Thema

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All die Worte die uns fehlen ist ein Buch das uns auf eine gefühlvolle und emotionale Reise mitnimmt.

Es geht um den Verlust eines geliebten Menschen und die Suche nach Glück und darum , sich selbst in ...

All die Worte die uns fehlen ist ein Buch das uns auf eine gefühlvolle und emotionale Reise mitnimmt.

Es geht um den Verlust eines geliebten Menschen und die Suche nach Glück und darum , sich selbst in der Trauer nicht zu verlieren .

Jeder, der schon mal einen Menschen verloren hat, weiß wie es ist, mit den aufkommenden Gefühlen zu kämpfen und sich selbst nicht in seiner Trauer zu verlieren.
Die Autorin hat es geschafft, eine Geschichte auf behutsame und sensible Weise zu erzählen.

Calea hat ihre Schwester verloren und kämpft jeden Tag mit ihrer Trauer. An ihrer Seite ist ihr bester Freund Elliot , der sie auf ihrer Reise voller Herzschmerz, Angst und Trauer begleitet.

Man merkt, das beide voller Schmerz sind und das sie sich brauchen.
Um Calea aus diesem unendlichen Schmerz zu befreien, schlägt Elliot einen Roadtrip durch Frankreich vor.

Eine gefühlvolle, emotionale Reise beginnt und bald merken beide, das sie mehr als Freundschaft füreinander empfinden.

Doch darf ich nach dem Verlust eines geliebten Menschen wieder glücklich sein und jemanden Lieben?


Die Geschichte ist aus der Sicht der Protagonisten geschrieben, so das man sich in beide hineinversetzen kann. Sie sind beide liebenswert und man möchte sie einfach in den Arm nehmen .

Der Schreibstil ist einfühlsam und relativ flüssig, leider manchmal ein kleines bisschen langatmig.

Ich finde es gut, das die Passagen, die Calea und Elliot auf französisch sprechen, auf deutsch übersetzt sind.

Alles in allem ein sehr gefühlvoller, trauriger Roman mit einem wichtigen Thema der sehr schön umgesetzt wurde.

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Veröffentlicht am 13.10.2022

Gibst du mir ein wenig Zeit

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Der Roman All die Worte die uns fehlen von Marike Wittchen ist eine sehr gefühlvolle, traurige und zugleich mutmachende Geschichte, in welcher der Verlust eines geliebten Menschen verarbeitet wird. Hauptperson ...

Der Roman All die Worte die uns fehlen von Marike Wittchen ist eine sehr gefühlvolle, traurige und zugleich mutmachende Geschichte, in welcher der Verlust eines geliebten Menschen verarbeitet wird. Hauptperson ist Calea, eine junge Frau, die ihre Schwester verloren hat und nun mit dem Verlust umzugehen versucht. An ihrer Seite ist ihr bester Freund Elliot, der sie in allem unterstützt und ihr die Zeit lässt, die sie eben braucht.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Caleas und Elliots Sichtweise verfasst und dennoch steht stets Calea im Mittelpunkt. Dies ist der Fall, da sich Elliots Leben einfach auch hauptsächlich um seine beste Freundin dreht, für die er eigentlich so lange schon so viel mehr empfindet. Doch kann er ihr das sagen, ohne sie nur noch mehr in den Abgrund zu stoßen?

Gleichzeitig empfindet auch Calea mehr als nur Freundschaft für Elliot. Doch welche Auswirkungen würde ein Geständnis haben? Würden sie damit ihre Freundschaft zerstören oder hätten sie eine Chance auf mehr? Und vor allem, kann sich Calea ein Weiterleben erlauben, wo doch ihre Schwester niemals mehr leben kann?

Der Roman ist wirklich sehr behutsam geschrieben und es wird hervorgehoben, dass man einfach die Zeit bekommen sollte, die man selbst eben braucht, um einen Verlust zu verarbeiten und gleichzeitig wird deutlich, dass man Weiterleben darf, auch wenn andere das nicht mehr können. Besonders die Message zum Schluss finde ich so wichtig: Denn Loslassen und Vergessen ist etwas grundsätzlich Verschiedenes!

Erwähnt werden sollte noch, dass die einzelnen Kapitel ziemlich kurz sind, was mir persönlich nicht so gut gefällt, aber das ist ja Geschmackssache.



Hier noch zwei meiner Lieblingszitate aus dem Roman:

"Ich weiß, reden sollte man nicht verschieben, aber ... gibst du mir ein wenig Zeit?"

"Vielleicht, dachte ich mir leise, heimlich, vielleicht würden wir nicht enden. Vielleicht würden wir anfangen."

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Veröffentlicht am 15.07.2022

Ein toller Wohlfühlroman mit Herz!

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Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Auf Instagram gab es einen Aufruf, wo die Autorin BloggerInnen für ihr Buchbaby "All die Worte die uns fehlen" gesucht hat. Ich hatte mal wieder Lust auf ...

Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Auf Instagram gab es einen Aufruf, wo die Autorin BloggerInnen für ihr Buchbaby "All die Worte die uns fehlen" gesucht hat. Ich hatte mal wieder Lust auf eine Bloggeraktion und die wenigen Schlagworte, die sie zum Buch gegeben hat, haben mich neugierig auf mehr gemacht.

Um was geht es?
Calea hat ihre Zwillingsschwester Ophelia im Alter von 18 Jahren an Krebs verloren. Tief in ihrer Trauer versunken ist sie nicht mehr in der Lage, ihre Texte zu schreiben und bekommt ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihr Leben glücklich ohne ihre Schwester weiterlebt.
Sie zieht von ihren Eltern weg nach Frankreich, wo sie auf einem Hof mit ihrem besten Freund Eliott wohnt. Sie kümmern sich um den Hof, dafür müssen sie keine Miete zahlen.
Eliott macht es fertig, seine beste Freundin so traurig zu sehen. Er nimmt seinen Mut zusammen und fragt sie, ob sie mit ihm einen Roadtrip durch Frankreich machen würde. Sie sagt zu und schnell merken beide, dass sie mehr füreinander empfinden als bloße Freundschaft...


Meine Meinung
Ich fand den Roman schön, traurig und herzerwärmend zugleich.
Die Geschichte wird aus Caleas und Eliotts Sicht aus der Ich-Perspektive geschrieben. Dies gefällt mir besonders gut, weil ich mich so besser in die ProtagonistInnen hineinversetzen kann. Manchmal waren für mich die Sätze jedoch so verschachtelt gewesen, dass ich manche Stellen mehrmals lesen musste, was mich in meinem Lesefluss gestört hat. Eine weitere Besonderheit des Schreibstils waren Übersetzungen aus dem Französischen ins Deutsche. Da Calea und Eliott in Frankreich leben, finde ich es authentisch, dass einige Sätze auch auf französisch waren. Sie wurden dann als Gedanken ins Deutsche übersetzt, was eine super Idee war.
Calea und Eliott habe ich in mein Herz geschlossen. Calea mit ihrer unendlichen Trauer und Eliott mit seiner lieben und fürsorglichen Art haben ein tolles Duo abgegeben.
Die Handlung umfasst zum größten Teil den Roadtrip, was an sich nicht viel Platz für dramatische Höhen und Tiefen bot, was ich noch nicht mal schlimm fand, da der Roman für mich von den Emotionen der beiden Charaktere lebt und die Reise einen schönen inhaltlichen Rahmen dafür war.
Alles in allem ein toller Wohlfühlroman mit ganz viel Emotion!

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