Cover-Bild Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern
Teil 1 der Serie "Die Luna-Chroniken"
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13,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Silberfisch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Ersterscheinung: 20.12.2013
  • ISBN: 9783844908381
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Marissa Meyer

Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern

Vanida Karun (Sprecher), Astrid Becker (Übersetzer)

In Die Luna-Chroniken – Wie Monde so silbern verbindet Marissa Meyer klassische Märchenmotive mit moderner Science Fiction. Ein phantastisches Abenteuer bei dem sowohl Romantik- und Märchen-, als auch Star Wars - und Action-Fans auf ihre Kosten kommen.

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die Prinz Kai unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie in dem großen Ball, auf dem Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.08.2020

Geniale Märchenadaption

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Inhaltsangabe:
In Die Luna-Chroniken – Wie Monde so silbern verbindet Marissa Meyer klassische Märchenmotive mit moderner Science Fiction.

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, ...

Inhaltsangabe:
In Die Luna-Chroniken – Wie Monde so silbern verbindet Marissa Meyer klassische Märchenmotive mit moderner Science Fiction.

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die Prinz Kai unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie in dem großen Ball, auf dem Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh…

Meinung:
Ich habe das Buch seit Jahren auf dem Sub und hab mich nicht getraut, das Buch zu lesen, aus Angst, es würde mich enttäuschen. Aber da ich aufgrund der vielen positiven Bewertungen unglaublich neugierig gewesen bin und meine Liebe zum Hörbuch wieder erwacht ist, habe ich es als Hörbuch gehört. Ich habe das Buch zum einschlafen gelesen und ich kann euch sagen, ich habe in der Zeit sehr, sehr wenig geschlafen, weil ich einfach nicht aufhören konnte, das Buch zu hören. Es ist so unglaublich toll und spannend.

Die Science-Fiction Elemente haben mich am Anfang schon ein bisschen abgeschreckt, aber mit der Zeit hat man sich dran gewöhnt und man hat sich an diese Zukunftswelt gewöhnt und hatte ein Bild davon im Kopf. Dann habe ich die Geschichte einfach nur noch genossen und es hat mich wirklich überhaupt nicht mehr gestört.

Cinder ist eine unglaublich tolle Protagonistin, die mir sofort sympathisch war. Es war so unglaublich toll zu erfahren, wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickelt und welche Geheimnisse um ihren tollen Charakter gelöst wurden.

Kai ist auch toll und war mir sofort sympathisch. Auch seine Entwicklung in der Geschichte war großartig und ich habe es sehr gerne verfolgt. Man muss ihn einfach mögen.

Aber auch sämtliche Nebencharaktere sind super beschrieben und bildlich vorstellbar. Man mag sie oder eben nicht, ganz so, wie es von der Autorin gewünscht ist.

Mir hat total gut gefallen, dass die Autorin es geschafft hat, zwar eine Adaption von Cinderella zu schreiben aber irgendwie doch eine ganz andere, eigene Geschichte zu erzählen. Ich habe schon viele Märchenadaptionen gelesen, aber keine hat mich so umgehauen, wie diese.

Die Sprecherin des Hörbuches, Vanida Karun hat einen tollen Job gemacht. Normalerweise mag ich lieber Hörbücher mit männlichen Sprechern, weil mir die Stimmen meistens angenehmer sind, aber Vanida Karun fand ich echt großartig. Sie hat jeder Person eine eigene Stimme gegeben, sodass man diese super zuordnen konnte.

Wenn ihr euch überlegt, ob ihr die Geschichte lesen oder hören wollt, euch aber die Science-Fiction Elemente stören, kann ich euch nur sagen, lest die Geschichte trotzdem, ihr verpasst sonst wirklich etwas.

Ich freue mich schon auf die weiteren Teile der Reihe und noch hoffentlich viele weitere schlaflose Nächte.

Fazit:
Ich liebe, liebe, liebe diese Geschichte. Ich kann sie absolut weiterempfehlen, auch wenn man mit Science-Fiction eigentlich nix am Hut hat (so wie ich)…

Veröffentlicht am 03.04.2018

Wie Monde so silbern

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Schon seit einer Weile schlummerte „Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer als Hörbuchdownload in meinem Speicher vor sich hin. Am Osterwochenende stand dann Hausarbeit, u. a. Bügeln auf dem Plan und ...

Schon seit einer Weile schlummerte „Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer als Hörbuchdownload in meinem Speicher vor sich hin. Am Osterwochenende stand dann Hausarbeit, u. a. Bügeln auf dem Plan und dabei lässt es sich nebenher hervorragend Hörbuch hören

Die Geschichte spielt in einer Welt, in der sich Elemente aus den Genre Science- Fiction, Märchen und Dystopie zu einer interessanten Mischung verbinden.

Ein 4. Weltkrieg hatte die Erde verwüstet und inzwischen leben die Menschen überwiegend wieder in Frieden miteinander. Im asiatischen Teil der Welt haben sich verschiedene Länder zu einem Staatenbund zusammengefunden, der von Neu-Peking aus von einem Kaiser regiert wird.
In Neu-Peking lebt die 16jährige Cinder zusammen mit ihrer Stiefmutter und ihren beiden Stiefschwestern. Sie arbeitet als Mechanikerin und das Leben unter der Fuchtel ihrer Stiefmutter ist alles andere als einfach.
Eines Tages steht Prinz Kai, der Sohn des Kaisers an Cinders Marktstand und bittet sie um Hilfe bei der Reparatur einer Androidin.
Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse und Cinder muss sich ungeahnten Herausforderungen stellen.

Mit „Wie Monde so silbern“ beginnen die Luna-Chroniken von Marissa Meyer, einer insgesamt vierteiligen Serie. Die Autorin legt scheinbar jedem Teil der Reihe ein anderes Märchen zugrunde. Man könnte das Buch sicherlich als Märchenadaption von „Aschenputtel“ oder „Cinderella“ bezeichnen, aber ich finde, dass sich die Geschichte weit darüber hinaus bewegt, wenn auch Anleihen zu erkennen sind.

Der Einstieg in die Geschichte hat sich für mich etwas mühsam gestaltet, da man recht unvermittelt ins Geschehen geworfen wird und sich erst nach und nach in dieser unbekannten Welt zurecht findet. Hat man sich aber ein Mal orientiert, zieht einen die Geschichte mit ihrem hohen Spannungsbogen unaufhaltsam in ihren Bann und so hatte ich das Hörbuch dann auch in zwei Tagen „weg gehört“.

Mein einziger, wenn auch kleiner, Kritikpunkt ist, dass der Handlung eine gewisse Oberflächlichkeit anhaftet und so haben mich die Emotionen der Geschichte nicht so berührt, wie ich mir das gewünscht habe. Ich weiß nicht, ob dieser Umstand der Tatsache geschuldet ist, dass es sich hierbei um einen Jugendroman handelt, zumal ich das eben auch schon anders erlebt habe.

Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte gut unterhalten und ich bin angesichts des doch sehr offenen Endes dieses Teils glücklich, dass ich die Folgegeschichten schon auf meinen Player gezogen habe und nahtlos weiterhören kann.

Von mir gibt es 4 Bewertungssterne!

Veröffentlicht am 23.01.2018

Schöne Märchenadaption, bei der mir noch der letzte Funke fehlte

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Cinda lebt mit ihrer herrischen Stiefmutter und ihren beiden Stiefschwestern in Neu-Peking. Wenn sie sich nicht gerade zu Hause von ihrer Stiefmutter drangsalieren lassen muss, trifft man sie meist auf ...

Cinda lebt mit ihrer herrischen Stiefmutter und ihren beiden Stiefschwestern in Neu-Peking. Wenn sie sich nicht gerade zu Hause von ihrer Stiefmutter drangsalieren lassen muss, trifft man sie meist auf dem Markt, wo sie als Mechanikerin einen Stand betreibt.
Eines Tages kommt Kai, der Prinz des asiatischen Staatenbundes, mit einem Auftrag zu ihr. Sie soll für ihn eine Androidin reparieren, die wichtige Informationen enthält. Cinda ahnt noch nicht, das diese schicksalhafte Begegnung alles ändern wird.

Die Geschichte des Aschenputtels wird in diesem Buch in die Zukunft versetzt. Zwischen Hovern, Cyborgs und Völkern auf dem Mond treffen wir auf Cinda, die eine moderne, aber auch politischere Version des alten Märchens erlebt. Die Zukunftsaspekte haben dabei ihren ganz eigenen Charme, der im ersten Moment ungewohnt, im Endeffekt aber sehr gelungen ist.
Die Welt ist der heutigen Zeit nicht ganz fremd, so das es leicht fällt, sie sich vorzustellen. Auch der schöne Stil der Autorin hilft dabei, die altbekannte Geschichte nicht langweilig werden zu lassen. Klar ist sie vorhersehbar, dies sollte dem Hörer aber vorher bewusst sein.
Die meisten Charaktere des Buches gefallen mir. Stimmig und schön ausgearbeitet, besonder der Doktor. Nicht ganz so gut gefällt mir Cinda selbst. Sie ist mir manchmal zu naiv und begriffsstutzig, was die Sympathie etwas schmälert.

Gelesen ist das Buch mit viel Herz. Manchmal ein wenig langsam, dafür immer gut verständlich und schön ausgearbeitet. Die Sprecherin ist redlich bemüht jedem Charakter eine eigene Persönlichkeit zu geben, was ihr gut gelingt. Auch hier haben es mir besonders der Arzt und die kleine Androidin angetan.

Fazit:
Eine schöne Art das bekannte Märchen zu modernisieren und etwas eigenes daraus zu machen. Manchmal ein bisschen zäh, sodass der letzte Funke noch nicht übergesprungen ist.

Veröffentlicht am 22.07.2020

Cinderella-Adaption, mit vielen Überraschungen.

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Cinder ist unsere Heldin in dem Buch. Sie ist eine begnadete Mechanikerin und hat einen Stand auf dem Wochenmarkt, wo sie das Geld für ihre „Stiefmutter“ und deren Töchter verdient. Cinder ist auch kein ...

Cinder ist unsere Heldin in dem Buch. Sie ist eine begnadete Mechanikerin und hat einen Stand auf dem Wochenmarkt, wo sie das Geld für ihre „Stiefmutter“ und deren Töchter verdient. Cinder ist auch kein gewöhnliches Mädchen, sie ist ein Cyborg und von der Gesellschaft nicht wirklich anerkannt. Deshalb versucht sie dieses Geheimnis für sich zu behalten.

Kai ist der Prinz und somit zukünftiger Kaiser in unserer Geschichte. Selbstverständlich sieht er wahnsinnig gut aus und wird von allen Mädchen angehimmelt. Eines Tages geht er zu Cinder an den Stand, denn ihm wurde gesagt, das hier die beste Mechanikerin in ganz Neu-Peking arbeitet. Cinder erhält vom Prinzen den Auftrag seine Androiden-Dame zu reparieren und so lernen sie sich kennen.

Levana ist die Königin von Luna. Sie und ihr Volk haben eine Art „Magie“, mit der sie die Menschen auf telekinetische Weise kontrollieren können. Allerdings reicht Königin Levana die Herrschaft über Luna nicht und möchte zudem auch gern noch die Erde beherrschen.


Ich war anfangs total skeptisch und hatte manchmal das Gefühl einige Dinge nicht zu verstehen. Man wird etwas in die Welt und Geschichte hinein geschmissen, ohne groß etwas erklärt zu bekommen. Das finde ich sehr schade.
Nichtsdestotrotz hat meine Neugier gesiegt, denn es geht nicht nur plump um die Liebesgeschichte von „Cinderella und Prinz Charming“, sondern der Staatenbund wird bedroht. Auf der einen Seite haben wir die Lethomose, auch blaue Pest genannt, an der schon sehr viele Jahre lang Menschen sterben müssen und bisher kein Gegenmittel erforscht werden konnte. Auf der anderen Seite ist dort Königin Levana, die sich als Ziel gesetzt hat Prinz Kai zu heiraten und somit Kaiserin des Asiatischen-Staatenbundes zu werden.


Mein Fazit ist, dass die Adaption mit ihren Cyborgs und Androiden gut gelungen ist, auch wenn die Geschichte etwas vorhersehbar ist und damit meine ich nicht den Cinderella-Part. Aber da würde ich zu viel verraten.

Definitiv höre ich mir den 2. Band an.

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