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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2020

Lecker ;-)

WW - Das Basis-Kochbuch
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Ich mache seit rund 6 Wochen Weight Watchers und nachdem ich die Buchverlosung zu „Das Basis-Kochbuch“ von Weight Watchters entdeckt habe, war ich natürlich sofort Feuer & Flamme dafür. Es hat mich deshalb ...

Ich mache seit rund 6 Wochen Weight Watchers und nachdem ich die Buchverlosung zu „Das Basis-Kochbuch“ von Weight Watchters entdeckt habe, war ich natürlich sofort Feuer & Flamme dafür. Es hat mich deshalb auch sehr gefreut, als ich ein Leseexemplar gewonnen habe.

Meine Erwartung mir neue Inspirationen und leckere Rezepte zu offerieren, hat das Kochbuch schon auf den ersten Blick erfüllt. Ich muss gestehen, dass ich mich gleich auf die Rezepte gestürzt habe, da ich mich ja derzeit tagtäglich mit dem Punktesystem befasse und den anderen Teilen des Buches nicht wirklich meine Aufmerksamkeit gewidmet habe.

Gut hat mir gefallen, dass bei den Rezepten die verschiedenen Punkte angegeben sind, so dass man sich – wenn man das Weight Watchers-Prinzip anwendet – gleich orientieren kann, wie viele Punkte, welches Rezept hat.

Mein Mann und ich haben einige Rezepte ausprobiert und es stehen noch weitere auf unserer persönlichen Kochliste
Wir fanden die Rezepte leicht nach zu kochen. Die Zutaten sind gängig und nicht besonders schwierig oder aufwändig zu besorgen. Der Zeitaufwand der Rezepte hält sich meistens in überschaubaren Grenzen und so ist auch abends nach der Arbeit schnell etwas Leckeres gezaubert. Die Mengenangaben sind unserer Meinung nach stimmig und die Rezepte sind meistens auf 2 oder 4 Personen ausgelegt.

Die 70 Rezepte zeigen einen guten & vielfältigen Querschnitt mit Rezepten für Fleisch, Fisch & Meeresfrüchte, Salate, Suppen und auch Süßes fehlt nicht.

Gut gefallen haben uns auch die großformatigen Bilder der Rezepte, da bekommt man schon beim Anschauen Appetit und Lust aufs Ausprobieren.

Da mein Mann kein Weight Watchers macht und deshalb einen anderen Blick als ich auf das Ganze hat, habe ich ihn gefragt, ob es für ihn einen Unterschied macht, dass die Rezepte von Weight Watchers sind oder ob er einen Unterschied bemerkt hat und sein kurzer Kommentar war nur: „Die Rezepte sind gut!“. Damit ist wohl alles gesagt

5 leckere Bewertungssterne gibt es von uns!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2020

Die stumme Magd

Die stumme Magd
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Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Die stumme Magd“ von Annette Spratte lesen.

Es war mein erstes Buch der Autorin und der Inhalt des historischen Romans hat mich sofort angesprochen.

Daniel Huntington ...

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Die stumme Magd“ von Annette Spratte lesen.

Es war mein erstes Buch der Autorin und der Inhalt des historischen Romans hat mich sofort angesprochen.

Daniel Huntington kann sein Glück kaum fassen, als ihm vom Baronet Brigham eine Stelle als Stallmeister auf seinem Gestüt angeboten wird. Völlig überwältigt willigt er ein und schnell hat er sich auf dem Anwesen gut eingelebt. Die Arbeit macht ihm Spaß und der Baronet scheint ihn zu schätzen, fördert ihn sogar und behandelt ihn fast wie einen Gleichgestellten. Gleichzeitig fallen Daniel seltsame Dinge auf: Unter der Dienerschaft gibt es eine Magd, die von vielen der anderen Bediensteten gemein behandelt wird und nie ein Wort spricht. Zu einer weißen Stute, die sich von niemandem anfassen lässt, hat die stumme Magd ein besonderes Verhältnis und auch der Baronet lässt die Dienerin nie aus den Augen.

Daniel erscheint dies alles reichlich merkwürdig und dann macht er eine folgenreiche Bekanntschaft…

Mehr will zum Inhalt nicht verraten, denn niemandem soll die Spannung und des Rätsels Lösung vorweg genommen werden.

Mir hat der historische Roman, der neben einem spannenden und grausigen Rätsel auch mit einer leichten Liebesgeschichte aufwarten kann, ausgesprochen gut gefallen. Daniel ist als Protagonist ein sehr sympathischer und aufrechter junger Mann, der sein Leben überzeugt im christlichen Glauben lebt. Als er bei seiner neuen Anstellung auf dunkle Geheimnisse und Rätsel stößt, lässt ihn dass zwischendurch auch an sich selbst zweifeln. Die Autorin beschreibt das ländliche Leben auf dem Gestüt, den Alltag von Daniel als Stallmeister und der restlichen Dienerschaft, interessant und abwechslungsreich.

Ich muss ja gestehen, dass mich die Atmosphäre der Geschichte immer wieder ein wenig an die Serie „Downtown Abbey“ erinnert hat und die Autorin hat für mich das Setting und Flair der historischen Zeit, in der die Handlung spielt, gut eingefangen.

Das Thema christlicher Glaube wird für mein Empfinden gut und glaubwürdig in die Geschichte bzw. in ihre Protagonisten eingebunden.

Die Geschichte wird zum größten Teil aus Daniels Sicht erzählt und dieser Blickwinkel hat mir gut gefallen. Mit dem erzählerischen Kniff, dass Daniel seiner Mutter immer wieder Briefe schreibt, die ich als Leserin auch lesen kann, bekommt die Handlung Tiefe und man erfährt viel über Daniels Gedanken und Gefühle. Als Protagonist macht Daniel auch eine tolle Entwicklung durch und ich habe sein „Hineinwachsen“ in seine neuen Aufgaben, die er im Lauf der Geschichte übernehmen muss, als sehr authentisch empfunden.

Das Ende der Geschichte hat mein romantisches Herz höher schlagen lassen und ich habe mich gefreut, dass alles am Ende zu einem Happy End kommt.

Von mir bekommt dieser fein- und zugleich tiefsinnige historische Roman 5 Bewertungssterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2020

Mein Herz in deinen Händen

Mein Herz in deinen Händen
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Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Mein Herz in deinen Händen“ von Corinne Michaels lesen.

Das Buch habe ich über die Ausschreibung zu einer Leserunde entdeckt und die Leseprobe hat mich emotional ...

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Mein Herz in deinen Händen“ von Corinne Michaels lesen.

Das Buch habe ich über die Ausschreibung zu einer Leserunde entdeckt und die Leseprobe hat mich emotional dermaßen gepackt, dass ich mich riesig gefreut habe, als es hieß, dass ich mitlesen darf.

Presley hat eigentlich alles, was sie sich immer erträumt hat: einen liebenden Ehemann, ein schönes Haus, zwei gesunde Söhne und seit Kurzem auch einen eigenen Laden. Eine Tragödie erschüttert dieses vermeintliche Idyll und Presley steht mit einem Mal vor den Scherben ihres scheinbar so perfekten Lebens.

Es bleibt ihr keine andere Wahl als mit ihren Söhnen zurück zu ihren Eltern zu gehen. Siebzehn Jahre hat sie ihren Heimatort gemieden so gut es ging, denn an jeder Ecke begegnen ihr Erinnerungen an ihre erste große Liebe Zach.

Als Presley Zach dann unvermutet leibhaftig gegenüber steht, kommen alle Erinnerungen – schöne, aber auch sehr schmerzliche wieder hoch.

Zach hat seine erste große Liebe Presley nie vergessen und als sie zurück in ihre Heimatstadt kommt, kommen lange unterdrückte Gefühle wieder ans Licht. Doch kann Zach Presley wirklich wieder für sich gewinnen?

Wie schon erwähnt, beginnt die Geschichte extrem emotional und die Wucht dieser Gefühle hat mir einen dicken Kloß im Hals und feuchte Augen beschert. Nach diesem dramatischen Einstieg macht die Handlung einen zeitlichen Sprung und man kommt lesemäßig in etwas „ruhigeres Fahrwasser“. Mich hat dieser Sprung im ersten Moment erleichtert, weil ich nicht gewusst hätte, ob ich eine ganze Geschichte auf dem hohen emotionalen Level vom Anfang ausgehalten hätte. Gleichzeitig hat dieser Sprung für mich auch einen ziemlichen Einbruch bedeutet, da mich Presley – der ich mich anfangs extrem nah gefühlt habe - plötzlich von sich gestoßen hat. So hat es sich zumindest für mich angefühlt.

So richtig nah – wie zu Beginn der Geschichte – bin ich Presley dann leider auch nicht mehr gekommen.

Die Handlung entwickelt sich zu Liebesgeschichte über das Thema zweite Chance. Sowohl Zach wie auch Presley haben nie miteinander abgeschlossen und bei ihrem Wiedersehen fallen ihnen die alten Emotionen sinnbildlichen gesehen auf die Füße. Dabei hat mich Presley mit ihrer sturen Haltung alles zu verdrängen und immer so zu tun, als ob alles in bester Ordnung ist, im Verlauf der Geschichte leider ziemlich genervt. Ich habe auch lange nicht verstanden, was eigentlich das Problem zwischen den beiden Hauptprotagonisten ist. Mit mehreren Rückblenden bringt die Autorin bei diesem Thema langsam Licht ins Dunkel, wobei ich ehrlich gestehen muss, dass ich Presleys extreme Verletzung trotzdem lange nicht verstanden habe. Dazu musste ich dann erst fast bis zum Ende lesen, um es wirklich zu verstehen.

Die beiden Protagonisten sind grundsätzlich sympathisch, wobei sich mein Verhältnis zu Presley etwas ambivalent darstellt und Zach ist mir ziemlich lange auch fern geblieben. Da hätte ich mir mehr Kapitel aus seiner Sicht gewünscht – mit denen hat die Autorin für mich etwas gegeizt.

Ich habe „Mein Herz in deinen Händen“ recht gern gelesen, aber ich muss auch gestehen, dass die Geschichte nach einem extrem emotionalen Beginn in eine eher mittelmäßige Lovestory abgleitet, von der ich mir nach diesem melodramatischen Start einfach etwas anderes erwartet habe. Von mir gibt es 3 Bewertungssterne!

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 15.03.2020

Anouks Spiel

Anouks Spiel
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Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Anouks Spiel“ von Akram El-Bahay lesen. Es war bereits der 4. Jugendroman des Autors, den ich lesen durfte.

Anouk freut sich auf ihren 13. Geburtstag, doch dann steht ...

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Anouks Spiel“ von Akram El-Bahay lesen. Es war bereits der 4. Jugendroman des Autors, den ich lesen durfte.

Anouk freut sich auf ihren 13. Geburtstag, doch dann steht ihre kleine Schwester mehr im Mittelpunkt als sie selbst und genervt lässt sich Anouk zu einem unbedachten Wunsch hinreißen. Plötzlich ist Maya verschwunden und es gibt nur einen Weg das Alles wieder rückgängig zu machen: ein magisches Spiel.

Anouk muss gegen den dunklen Prinzen antreten und in vier Spielrunden schlagen. Wenn sie gewinnt, bekommt sie ihre kleine Schwester zurück, wenn nicht, dann verliert Anouk noch viel mehr als nur ihre Schwester.

Das Spiel fordert von Anouk Mitgefühl, Mut und kluge Entscheidungen. Alle Anstrengungen scheinen aber vergebens, denn der dunkle Prinz ist ihr stets einen Schritt voraus. Am Ende steht Anouk vor einer unmöglichen Entscheidung.

Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass ich die Bücher von Akram El-Bahay liebe. Mit jeder Geschichte hat er mich bisher vollkommen in Bann geschlagen, verzaubert und für Stunden in andere Welten entführt.

Auch mit „Anouks Spiel“ durfte ich erneut diesen ganz eigenen Zauber erleben.

Mit den ersten Sätzen hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und die Buchseiten haben sich quasi von selbst umgeblättert. Die Figuren sind sympathisch gestaltet und ich habe mich Anouk schnell nahe gefühlt, da ich selbst eine große Schwester bin. Die verschiedenen Spielwelten mit ihren kreativen Ideen haben mir unglaublich gut gefallen und die Geschichte entfaltet eine wunderbare Atmosphäre, in der man regelrecht versinkt. Der Spannungsbogen der Handlung baut sich kontinuierlich auf und versteht es immer wieder zu überraschen.

Anouks Entwicklung ist toll beschrieben und die Botschaft zwischen den Zeilen, dass jeder von uns positive und negative Eigenschaften hat, die es auszubalancieren gilt, ist universal und spricht wohl Leser jeden Alters an.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich meiner Begeisterung noch mehr Gewicht verleihen sollte und schließe meine Rezension deshalb mit 5 begeisterten Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2020

Dirty Neighbor

Dirty Neighbor
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Ein Blick auf „Dirty Neighbor“ von Sarah Saxx hat mir gereicht und es stand fest, dass ich das Buch unbedingt lesen muss.

Jaime zieht nach New York und startet damit nicht nur einen beruflichen Neustart. ...

Ein Blick auf „Dirty Neighbor“ von Sarah Saxx hat mir gereicht und es stand fest, dass ich das Buch unbedingt lesen muss.

Jaime zieht nach New York und startet damit nicht nur einen beruflichen Neustart. Es fällt ihr zwar schwer ihre Familie – bestehend aus Vater, Bruder, Schwägerin und Neffen – und auch ihre beste Freundin zurückzulassen, aber nach einer katastrophalen Beziehung freut sie sich auf einen privaten und eben auch beruflichen Neubeginn.

Die Aussicht aus ihrer neuen Wohnung könnte auch nicht besser sein…der Nachbar von gegenüber sieht verboten gut aus und die Funken fliegen auch ohne Worte und durch die Scheiben hindurch.

Ralph hat eine neue Nachbarin und diese zeigt ihren Blicken nach ein auffälliges Interesse an seiner Wohnung oder vielleicht auch an ihm? Er weiß anfangs nicht so wirklich, was er davon halten soll. Als aus auffälligen Blicken neckisches Flirten wird, lässt er sich neugierig auf das Spiel ein und bald ist ihm ein Flirt nur durch Fensterscheiben nicht mehr genug.

Jaime und Ralph haben sofort einen Draht zueinander und verbringen prickelnde Stunden miteinander, doch dann holt sie der Alltag ein und beide sind sich nicht mehr sicher, ob eine Beziehung zwischen ihnen eine gute Idee ist.

Meine Erwartungen auf eine prickelnde, freche und romantische Lovestory hat Sarah Saxx mit „Dirty Neighbor“ vollkommen erfüllt. Die Geschichte ist wunderbar kurzweilig geschrieben und so hatte ich das Buch an einem Wochenende fast schon – zu schnell – gelesen.

Jaime und Ralph sind richtig tolle Protagonisten, sympathisch, bodenständig und authentisch. Ich mochte Beide vom ersten Satz an. Als Paar entwickeln die zwei eine wunderbare Dynamik und ich bin ihnen gern durch ihre Geschichte gefolgt.

Die erotischen Szenen sind prickelnd und wunderbar frech beschrieben. Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß am Flirt zwischen zwei Charakteren wie bei Jaime und Ralph. Der Funkenflug war beim Lesen regelrecht zwischen den Buchseiten zu sehen und ich saß öfter vor dem Buch und dachte mit einem leicht schmachtend-verklärtem Blick „Ich will das auch!“ lach

Von mir gibt es für diesen wunderbar frechen-flirty Liebesroman 5 Bewertungssterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere