Cover-Bild Sea Detective: Der Sog der Tiefe
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 20.10.2017
  • ISBN: 9783499272479
Mark Douglas-Home

Sea Detective: Der Sog der Tiefe

Stefan Lux (Übersetzer)

Durch die schmutzige Windschutzscheibe seines Wagens sieht er die junge Frau. Ganz reglos schaut sie aufs Meer, eine gefühlte Ewigkeit lang. Cal McGill packt die Neugierde – was hat sie an den entlegenen Strand getrieben, was sucht sie dort? Seine Neugier mündet in einen neuen Fall, als er herausfindet, dass 26 Jahre zuvor eine andere junge Frau am selben Strand stand, bevor sie ins Meer ging. Laut Angaben der Polizei tötete sie sich selbst und ihr ungeborenes Kind. Cal kommen Zweifel an dieser Version, doch bei seinen Nachforschungen gerät er an eine Küstengemeinde, die beharrlich schweigt. Zu beharrlich.

Band 2 der schottischen Krimireihe um den «Sea Detective».

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2017

Der Sog der Tiefe

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Violet, Zeit ihres Lebens auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter, klammert sich an einen anonymen Brief, der ursprünglich an das Sozialamt adressiert, dank eines engagierten Mitarbeiters, überraschend ...

Violet, Zeit ihres Lebens auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter, klammert sich an einen anonymen Brief, der ursprünglich an das Sozialamt adressiert, dank eines engagierten Mitarbeiters, überraschend den Weg zu ihr gefunden hat. Nach kurzem Zögern gibt es für sie kein Halten mehr und sie begibt sich an den einsamen Küstenstrich, in dem ihre Mutter gelebt haben soll. Doch dort stehen die Zeichen auf Sturm und sie gerät in die Mühlen des dörflichen Kleinkrieges. Erst als Cal McGill, sich ihrer annimmt, gewinnt sie an Sicherheit. Doch auch ihm gelingt es nicht zu verhindern, dass Violet dem Mörder ihrer Mutter ins offene Messer rennt …

Fazit
Eine im Ansatz gute Story, mit interessanten Hauptfiguren, die sich spannungsarm und kaugummiartig hinzieht, bevor sie mit einer wenig überraschenden Auflösung endet.

Veröffentlicht am 15.11.2017

Kann mit Band 1 nicht mithalten

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Cal McGill ist Meeresbiologe, Umweltaktivist und er hilft im Meer verschollene oder vermisste Menschen aufzuspüren. Da ihm seine Arbeit mitunter sehr belastet, vor allem wenn er für verzweifelte Eltern ...

Cal McGill ist Meeresbiologe, Umweltaktivist und er hilft im Meer verschollene oder vermisste Menschen aufzuspüren. Da ihm seine Arbeit mitunter sehr belastet, vor allem wenn er für verzweifelte Eltern Kinder sucht und findet, verschlägt es ihn an die raue Küste Schottlands, um dort Abstand und Ruhe zu finden. In Poltown begegnen ihm recht eigenbrötlerische Menschen, vor allem Fremden gegenüber sind sie nicht sehr offen. Das bekommt nicht nur Cal zu spüren. Violet, die in den Ort gekommen ist, um mehr über ihre Mutter herauszufinden, ergeht es ebenso. Cal ist vom ersten Moment an fasziniert von ihr und beschließt ihr zu helfen herauszufinden welches Drama sich mehr als 20 Jahre zuvor in dem Küstendorf zugetragen hat……

Auf diesen zweiten Band mit Cal McGill war ich echt gespannt. Band 1 hat mir sehr gut gefallen. Die Arbeit, die Suche nach Vermissten hat mich sehr überrascht. Mir bot sich mal etwas ganz Neues im Krimisektor. Es war interessant zu erfahren, wie der Meeresbiologe mit Hilfe von moderner Technik, aber auch mit einfachen Hilfsmitteln seine Recherchen macht und festigt und so zu einem Ergebnis kommt. Daher hab ich mir auch in “Der Sog der Tiefe” wieder eine fesselnde und spannende Story erwartet. Leider bedarf es in der Handlung nicht so seiner Fähigkeiten, wie es in Band 1 der Fall war. Die Handlung konzentrierte sich mehr auf die Personen, die unmittelbar mit Violet und ihrer Mutter zu tun hatten. Die Story selber ist nicht schlecht aufgezogen. Man erfährt nach und nach was sich zugetragen hat und welche Rolle gewisse Nebencharaktere darin gespielt haben. Auch der Umweltschutzgedanke floss mit in die Handlung und die damit verbundenen Gegner ebenso. Das Für und Wider gut in Szene gesetzt. McGils Know-how bekommt leider nur wenig Raum geboten.

McGill selber ist ein Charakter, den ich eigentlich ganz gut finde, ist aber noch ausbaufähig. Durch Band 1 weiß ich ja schon einiges über ihn, über sein Privatleben und über seine Kindheit. Violet war anfangs schwer einzuschätzen, einerseits Mutig andererseits zutiefst verängstigt. Mary Anderson, eine zentrale Figur in der Handlung, nette alte Dame oder doch eher schlaue Spielleiterin? Duncan, menschenscheuer Sonderling aber doch irgendwie liebenswert. Der Roman ist mir recht vielen Charakteren gespickt, die man sich aber gut merken kann und die sich gut in die Geschichte einfügen.

Mein Fazit:

Persönlich kamen mir Cal McGills Potenzial in der Handlung zu kurz. Die Haupthandlung und die gut eingefügte Nebenhandlung war aber gut umgesetzt. Die Spannung war aber doch recht niedrig angesiedelt und kam erhöhte sich erst zum Ende hin etwas. Das lag vor allem daran, dass die Handlung recht vorhersehbar war und es nicht wirklich überraschende Wendungen gab. Ablenkungsmanöver ja, für die Polizei, aber nicht für den Leser.

Band 1 bekam von mir damals drei Sterne, mittlerweile würde ich ihm vier geben. Er war weitaus spannender und hatte mehr von einem SEA DETECTIVE in sich als Band 2.

Veröffentlicht am 20.10.2022

Leider keine erzählerische Offenbarung

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Nach dem doch für mich enttäuschenden ersten Serienteil wollte ich mich davon überzeugen dass der Autor auch besser kann, aber wirklich überzeugt hat mich auch dieser 2. Teil nicht.

Diesmal ist das Tempo ...

Nach dem doch für mich enttäuschenden ersten Serienteil wollte ich mich davon überzeugen dass der Autor auch besser kann, aber wirklich überzeugt hat mich auch dieser 2. Teil nicht.

Diesmal ist das Tempo viel langsamer, die Erzählung ist zu weitschweifend, kommt nicht richtig in die Gänge. Während das erste Buch noch überschneidende Handlungsstränge aufwies, liegt dieses Buch zum größten Teil auf Anna, der Tochter der Frau, die ins Meer gegangen ist, und nicht auf Cal. Was den Aspekt des "Meeresdetektivs" angeht, so scheint Cal McGills Beruf abgesehen von kurzen Abschnitten über Gezeiten und Muster ziemlich irrelevant zu sein, denn in der Tat kommt das Meer in der Geschichte nur sehr selten vor. Und auch das Ende kommt zu schnell und wird ohne große Effekte, dafür aber mit einigen Zufällen erzählt.

Alles in allem war auch Teil 2 für mich keine Offenbarung und somit auch kein Grund mit einem weiteren Teil auf Besserung zu hoffen.