Cover-Bild BePolarTrilogie / BeTwin
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 420
  • Ersterscheinung: 16.04.2019
  • ISBN: 9783748533931
Martha Kindermann

BePolarTrilogie / BeTwin

Wenn dir das Rampenlicht die Träume raubt, aber den Weg ins Abenteuer deines Lebens leuchtet...
Wenn du über dich hinauswächst, um im goldenen Käfig fliegen zu lernen, statt gefressen zu werden...
Wenn du dich in ein Ballkleid zwängst, um ordentlich Staub aufzuwirbeln...
...Dann, Roya Roth, bist du dazu fähig, die Sterne Polars neu zu ordnen und bereit einen Jungen zu lieben, dessen Schatten dir unter die Haut geht!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2020

Verwirrend und schnelllebig, aber spannend

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„BeTwin“ ist der zweite Teil der „BePolar“-Trilogie von Martha Kindermann. Den ersten Teil habe ich als Hörbuch gehört und „BeTwin“ nun als E-Book gelesen.
„BePolar“ endete mit einem fiesen Cliffhanger, ...

„BeTwin“ ist der zweite Teil der „BePolar“-Trilogie von Martha Kindermann. Den ersten Teil habe ich als Hörbuch gehört und „BeTwin“ nun als E-Book gelesen.
„BePolar“ endete mit einem fiesen Cliffhanger, nachdem ich zwischen Tam und Tristan stand und das Vertauschspiel mich endgültig verwirrt hatte. Genau dort setzt der zweite Teil auf.

Nachdem im ersten Teil ein Teil der Eleven als Schläfer auf die bevorstehende Initiation vorbereitet wurden, um möglichst viele der Regierungsplätze zu belegen und so eine Revolution einzuleiten, startet nun die tatsächliche Auswahl. Tristan ist zu Beginn weiterhin verschwunden, während Roya ihre Rolle als Elevin einnimmt. Als Tristan wieder auftaucht liegt er zuerst noch im Koma und muss verarbeiten, dass er gefoltert wurde.

Nachdem die Eleven in den Regierungspalast gezogen sind wird es richtig spannend. Keiner weiß was auf sie zukommt und dann wird auch noch die ehemalige Teilnehmerin, die das Gedächtnis verloren hat getötet. Man kann keinem mehr trauen weder in der Organisation „BePolar“ noch in der Regierung und immer wieder im Verlauf der Geschichte musste ich mich fragen, wer welche Motive hat und wer die gute Seite ist. Verwirrung garantiert! Zudem tauchen noch mehr Parteien auf, bei denen nicht immer klar ist, auf welcher Seite sie nun stehen. Das ist allerdings auch bei den bereits bekannten immer weniger klar.

Der Wiedereinstieg in die Welt von Polar war erst schwierig. Der erste Teil ist schon etwas her gewesen und die Verstrickungen und Fragen, die dort aufgeworfen wurden nicht mehr ganz präsent. Trotzdem war die Handlung von Beginn an wieder total spannend. Noch mehr Fragen werden aufgeworfen und die Handlung springt sehr schnell, so dass zunehmend unklarer wird wer genau welche Ziele verfolgt. Teilweise hat der Leser einen Wissensvorsprung vor Roja, weil Tristan in seinen Kapiteln andere/ mehr Informationen bekommt.

Roya ist eine starke, freche und taffe Protagonistin in deren Gedanken der Leser viel Einblick bekommt. Ab und zu ist sie auch etwas ironisch, was meinen Geschmack sehr gut getroffen hat. Allerdings habe ich mich an manchen Stellen gefragt, ob Roya die Revolution stark genug hinterfragt, vor allem da sie zwischenzeitlich auch einige Erfahrungen gemacht hat, dass sie Personen nicht vertrauen konnte, bei denen sie dachte sie sind vertrauenswürdig. So kam sie mir teilweise etwas naiv oder sogar kindlich vor. Sie vertraut der Organisation und auch Raphael sehr schnell ohne die tatsächlichen Hintergründe zu kennen beziehungsweise waren es mir zu wenig Anhaltspunkte, um eine Regierung unterwandern zu wollen. Immer wieder schwankt sie zwischen den Zwillingen Tam und Tristan, obwohl sie Tam zu Beginn abweist. Je mehr sie allerdings von Tristan isoliert wird, kommen ihre Gefühle für Tam wieder hoch. Dieses Gefühlschaos konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen.
Die Kapitel aus Tristans Sicht werden immer wieder eingeschoben. Seine Erzählweise ist sehr humorvoll und ein super innerer Monolog. Seine Gefühle zur Roja werden immer sehr deutlich dargestellt und häufig antwortet er in Gedanken auf Gespräche die in der Realität stattfinden. Er hat mich oft zum schmunzeln gebracht. Seine Sicht der Dinge ermöglicht dem Laser mehr zu wissen als nur Rojas Sicht.

Die Autoren jongliert mit vielen Charakteren und Namen. Da wie gesagt der erste Teil bei mir schon etwas her war, hatte ich zu Beginn Schwierigkeiten die Namen wieder zuzuordnen und dann kamen auch noch neue Personen dazu. Die Kapitel sind unterteilt in die Handlung aus Roja Sicht, Phasen in der Akademie und Kapiteln aus Tristans Sicht. Häufig werden die Sätze am Ende der Kapitel nicht beendet und somit der Eindruck verstärkt, in den Gedanken des Erzählers zu stecken. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, wenn auch eher jugendlich und an manchen Stellen aus meiner Sicht etwas zu locker für den Inhalt der Handlung (bspw. bei den Bombenanschlägen).

Der zweite Teil der Reihe klärt ein paar Fragen aus dem ersten Buch auf, wirft allerdings mindestens genauso viele wieder auf. Die Handlung wird noch verstrickter und lässt den Leser noch tiefer in die Welt von Polar eintauchen. Diese vielen Handlungsstränge garantieren viel Spannung und lassen die Seiten schnell verfliegen - ich konnte mit Roya und Tristan mitfiebern. Teilweise hätte ich lieber ein paar Seiten mehr gehabt, um so die Informationen mehr setzen zu lassen. An manchen Stellen waren mir die Verwirrung doch zu viel und ich hatte das Gefühl nicht mehr alles erfassen zu können.

Es fällt mir schwer das Buch getrennt zu bewerten, da es ohne Bd. 1 und 3 keinen Sinn ergibt. Für mich ist „BeTwin“ etwas stärker als der erste Teil, da es nun tiefer in die Intrigen und damit auch die Spannung einsteigt. Allerdings hängt es für mich stark davon ab, wie viel nachher in Bd. 3 noch geklärt und entwirrt werden kann. Trotzdem ist die Reihe für mich weiterhin eine klare Leseempfehlung und macht wirklich viel Spaß.

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Veröffentlicht am 19.07.2020

Bomben starke Fortsetzung

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Das bePolare Abenteuer ist in die zweite Runde gegangen. „BeTwin“ von Martha Kindermann ist der zweite Teil der BePolar Trilogie und knüpft nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teils an. Roya und die ...

Das bePolare Abenteuer ist in die zweite Runde gegangen. „BeTwin“ von Martha Kindermann ist der zweite Teil der BePolar Trilogie und knüpft nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teils an. Roya und die anderen Eleven durchlaufen ein Auswahlverfahren was sich gewaschen hat. Neben dem Glanz und Glamour des Rampenlichtes lernen Roya und ihre Freunde die Schattenseite des Showbiz kennen und finden sich in einem Strudel aus Macht und Intrigen wieder. Neben dem inneren Konflikt Royas wegen ihrer Liebe zu den Zwillingen Tam und Tristan, wird Polar von grauenvollen Anschlägen heimgesucht.

Auch nach einem kurzen Urlaub aus Polar, bin ich wieder sehr gut in die Welt reingekommen. Polar hat mich schnell wieder in seinen Bann gezogen, nicht zuletzt weil die Story so rasant fortschreitet. Ich fand die Charaktere unwahrscheinlich spannend beschrieben und die Darstellung der unterschiedlichen Persönlichkeiten hat mir viel Vergnügen bereitet.

Was ich bei der BePolar Reihe besonders mag ist ihre unterschwellige Gesellschaftskritik. Diese schwingt auch in diesem Teil stark durch. An manchen Stellen dachte ich, ich wäre bei GNTM oder Dschungelcamp gelandet… umso erschreckender, dass in Polar so die Regierungsvertreter gewählt werden. Leider auch in der heutigen Zeit nicht unvorstellbar…

Martha Kindermann versteht es einmal mehr beim Leser ratlose Gesichter zu hinterlassen. Ein Plot jagt den nächsten und immer, wenn ich dachte, ich wäre schlauer, tauchten neue Fragen und Ungereimtheiten auf. Am Ende des Bandes wusste ich nicht mal mehr ob es überhaupt eine richtige Seite gibt, für die Roya kämpfen kann, geschweige denn welche das ist. Umso mehr freue ich mich auf eine Erlösung im Band 3. Denn ich bin mir sehr sicher, das Martha Kindermann noch einige Überraschungen parat hat um uns zu schocken.

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Veröffentlicht am 13.07.2020

Spannend, aber verwirrend

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Ähnlich wie bei Teil 1 ist es auch bei Teil 2 so, dass man tierisch aufpassen muss, das man noch mitkommt, weil es doch verwirrend sein kann. Gerade wenn man mal einen „schlechten“ Tag hatte, also die ...

Ähnlich wie bei Teil 1 ist es auch bei Teil 2 so, dass man tierisch aufpassen muss, das man noch mitkommt, weil es doch verwirrend sein kann. Gerade wenn man mal einen „schlechten“ Tag hatte, also die Gehirnwindungen eher eine gerade darstellen als eine Windung.
Aber ich falle mit der Traumfänger ins Haus. „BeTwin“ knüpft sofort an die Ereignisse aus „BePolar“ an und Kenntnisse des ersten Teiles sind definitiv notwendig. Ohne versteht man nur Bahnhof. Da ich den ersten Teil bereits vor einer Weile gehört hatte benötigte ich erst einen Moment, um wieder in die Story zu finden. Gelegentlich waren zwar „Hinweise versteckt“, die dann die grauen Zellen aktiviert haben und das wichtigste wieder bekannt war, allerdings wäre ein „Was bisher geschah“ vielleicht doch nicht verkehrt. Man muss aber auch so weiter im vollen Besitz seiner geistigen Kräfte sein, da einfach unfassbar viel passiert (auch einiges, was ich nicht habe kommen sehen) und ich deshalb das ein oder andere ein weiteres Mal hören musste. Dabei geht auch die eigentliche Haupthandlung um Roya etwas verloren, finde ich. Das macht es aber wiederrum spannend….hach, ist das kompliziert.
Fazit:
Ich bin mittlerweile so tief in die Geschehnisse eingetaucht, habe viele Opfer gebracht (oder waren es die Protagonisten?) das ich einfach wissen muß wie es denn nun endet. „BeTwin“ steht „BePolar“ in nichts nach. Einzig das wirklich trubelige Geschehen kann ich hier „anmoosern“. Es ist aber auch zu spannend….

(Als Hörbuch "gelesen")

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Veröffentlicht am 10.07.2020

Stärker als Teil 1

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„BeTwin“ von Martha Kindermann ist der zweite Teil der BePolar-Trilogie, welchen ich als Hörbuch gehört habe.
Die Spannung ist von Anfang an reichlich hoch, da der zweite Band direkt an die Ereignisse ...

„BeTwin“ von Martha Kindermann ist der zweite Teil der BePolar-Trilogie, welchen ich als Hörbuch gehört habe.
Die Spannung ist von Anfang an reichlich hoch, da der zweite Band direkt an die Ereignisse des Ersten anknüpft. Dann geht es gleich Schlag auf Schlag weiter und man kommt eigentlich kaum zu Atem. Da der erste Band bei mir ca. 4 Monate zurückliegt, fiel mir der Wiedereinstieg in die Story etwas schwer. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Wiederholung oder Auffrischung gewünscht, ich kann mir aber vorstellen, dass das für Leute, die die Bücher hintereinanderweg lesen, einfach nervig gewesen wäre. Sollte ich den dritten Teil der Trilogie wieder mit solchem Abstand hören, würde ich auf jeden Fall vorher nochmal die letzten 3- 4 Kapitel des vorherigen Teils anhören.
Insgesamt war ich erstmal ein bisschen geflasht, als ich sah, dass das Hörbuch 13 Stunden ging, das sind immerhin über 3 Stunden mehr als „BePolar“, also der erste Teil. Ich muss aber sagen, dass die Zeit rasend schnell umging, da es einfach so viele Ereignisse gab. Hier habe ich aber auch gleich meinen ersten kleinen Kritikpunkt. Manchmal war es einfach so viel auf einmal oder sehr schnell hintereinander, dass man kaum mitgekommen ist. Ich war oft verwirrt, habe mich gefragt wer nun wirklich die Guten und wer die Bösen sind und wer gegen wen kämpft. Gut möglich, dass das vielleicht auch Absicht der Autorin war, ich weiß es nicht. Weiterhin finde ich, dass durch die vielen Ereignisse auch die eigentliche Haupthandlung, also das Bestreben von Roya nach der Wahrheit, etwas stark in den Hintergrund rückt.
Der Schreibstil von Martha Kindermann ist flüssig und gut verständlich (zumindest in der gehörten Version, alles andere kann ich nicht beurteilen). Durch Ihre lockere Art die Dialoge zwischen den Protagonisten aufzubauen, werden die Charaktere sehr lebendig und man merkt auch deutlich die realitätsnahe jugendliche Sprache, ohne dass es in irgendeinen Slang abdriftet. Das gefällt mir, da man so oft das Gefühl hat selbst mitten in Polar zu stehen.
By the Way möchte ich auch noch erwähnen, dass ich die Covergestaltung wieder absolut treffend und wunderschön finde. Schade, dass man als Hörbuchhörer, davon nicht allzu viel hat.
Alles in allem möchte ich „BeTwin“ 4 Sterne geben. Das ist ein Stern mehr, als der erste Teil von mir bekommen hat, denn ich fand diesen Teil deutlich stärker und spannender als den Vorherigen. Auf Grund meiner kleinen aber feinen Kritikpunkt, ist allerdings für 5 Sterne noch etwas Luft nach oben. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es in „BeOne“ weitergeht und ob tatsächlich alle Handlungsstränge und Fragen zusammengeführt und aufgelöst werden.

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Veröffentlicht am 16.06.2019

Wer hintergeht hier eigentlich wen?

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Nach der Vorbereitung der einzelnen Schüler für die Auswahl der nächsten Regierungsmitglieder im ersten Band, folgt nun ein Kampf der Bewerber um die heiß begehrten Positionen. Ob die ausgebildeten Schläfer ...


Nach der Vorbereitung der einzelnen Schüler für die Auswahl der nächsten Regierungsmitglieder im ersten Band, folgt nun ein Kampf der Bewerber um die heiß begehrten Positionen. Ob die ausgebildeten Schläfer von BePolar nun ein leichtes Spiel haben?
Roya hat nicht vor, die anstehende Herausvorderung zu unterschätzen. Sie und Fenja tüfteln weiter an ihren Theorie über das Untergundnetzwerk und hoffen, eine friedliche Revolution mitgestalten zu können. Doch nicht nur innerhalb der Regierung sollen Unruhen aufkommen, sondern auch in Royas Familienleben. Ihr verlorengeglaubter Bruder geht zurück, Tristan wird gefunden und doch gibt Tam sie nicht auf. Wem kann Roya noch vertrauen? Ist alles wirklich so, wie es scheint?
Die Handlung entwickelt sich rasend schnell und immer extremere Methoden werden von den verschiedenen Seiten eingesetzt, um ihre Ziele zu ereichen. Von Bombenattentaten, bis zur Videomanipulation sind sich die einzelnen Partein für nichts zu fein. Stück für Stück beginnt man sich zu fragen, ob alles das, was Roya weiß, wirklich die derzeitige Situation widerspiegelt. Man hat das Gefühl, etwas wichtiges zu übersehen, doch was? Ich fand es sehr Schade, dass Royas Streben nach der Wahrheit durch die Turbulenzen der Elevenauswahl zunehmend in der Hintergund geriet.
Allerdings hatte sie auch ganz andere Sorgen: Tam und Tristan. Sie liebt Tristan, steht zu ihm und weist Tam konsequent ab. Jener aber will dies nicht akzeptieren und greift so zu immer dreisteren Mitteln. Nichtsdestotrotz ist rückt dieses Motiv jedoch trotz seiner Omnipräsenz teilweise in den Hintergrund, da Royas Position unverrückbar erscheint und nur Tam Bemühungen dem womöglich wirkungslos entgegentreten.

Während Tam und Roya sich aber bei der Auswahl nun von Tristan abgeschottet befinden, muss Tristan sich in seiner Position allein behaupten und versucht, dieses Wirrwar aus Intrigen ebenso zu durchschauen wie alle anderen. Allerdings hat dieser den Vorteil alles aus einer anderen Perspektive miterleben zu dürfen, sodass man als Leser dadurch beide Seiten der Medaille zu sehen glaubt. Alle höheren Positionen bei BePolar sind für mich immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Auch tritt nun eine neue Gruppe ans Licht, Attentate werden verübt, doch von wem? Worum geht es hier eigentlich? Nur um eine Abschaffung dieses Auswahlverfahrens oder tatsächlich um Politik, die Zukunft des Landes?

Der Schreibstil ist wie im ersten Buch angenehm flüssig lesbar und auch die Dialoge überzeugen durch die kreative, teilweise amüsante Formulierungen. Man bedient sich außerdem einer modernen Sprache ohne in den Jugendslang abzudriften. Positiv daran ist, dass man sich so immer wieder ins Gedächtnis ruft, dass Kinder bzw. Jugendliche hier agieren und das Ruder rumreißen sollen.

Das Buch bekommt von mir dennoch "nur" 4 von 5 Sternen, da meiner Meinung nach die ein oder andere Antwort gefehlt hat, um das Buch weniger verwirrend zu machen. Auch wenn es in der Politik unter Umständen genauso zugeht.