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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2021

Ganz nett, aber eher was für absolute Newbies

Weihnachten ganz easy
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"Weihnachten ganz Easy" möchte mit einfachen Rezepten und Ideen dem familiären Weihnachtsstress entgegenwirken. Statt das Plätzchen backen einfach komplett sein zu lassen, verrät Christiane Kührt einfache ...

"Weihnachten ganz Easy" möchte mit einfachen Rezepten und Ideen dem familiären Weihnachtsstress entgegenwirken. Statt das Plätzchen backen einfach komplett sein zu lassen, verrät Christiane Kührt einfache Tricks, um stressfrei an einem Nachmittag die Keksdosen zu füllen. Ebenso inspiriert das Buch zu kleinen Pausen zwischendurch und neuen Ritualen. Die Autorin liefert zahlreiche Tipps und Anregungen, wie man die Weihnachtszeit zu etwas Besonderem macht und dabei dem Weihnachtsstress aus dem Weg geht.
Das Buch ist schön aufgemacht und die Komposition der Seiten gefällt mir sehr gut. Ganz im Sinne "Stressfrei durch die Adventszeit", startet das Buch mit einem Adventsplaner und gibt Tipps, wann man optimalerweise mit welchen Vorbereitungen beginnen sollte. Diese sind zwar nicht neu, dennoch fand ich die Seite als Einstieg prima.
Im ersten Kapitel geht es um die Gestaltung der Adventssonntage. Insbesondere liefert die Autorin ein paar Tipps und Bräuche für den Advent. Ich selber konnte an dieser Stelle noch den ein oder anderen Hinweis mitnehmen und habe ein bisschen Inspiration gefunden. Die Rezepte waren einfach und sind schön abgelichtet. Was mir etwas gefehlt hat waren DIY Ideen oder konkrete Ideen, was man mit den Kindern in der Adventszeit noch so alles schönes machen kann. Schön wäre vielleicht auch eine einfache Adventskranzidee gewesen.
Kapitel 2 liefert viele einfache Plätzchenrezepte und Ideen, wie man auch die kleinen Familienmitglieder beim backen begeistern kann. Auch hier erfährt man nicht viel neues, dennoch fand ich die Tipps und Rezepte gelungen. Die erste DIY Idee in Form eines einfachen Adventskalenders findet sich zwischen den Plätzchen. Inhaltlich hätte ich diese Idee aber eher dem 1. Kapitel zugeordnet.
Kapitel 3 widmet sich einfachen Geschenken aus der Küche. Hier finden sich die absoluten Klassiker der einfachen Weihnachtsmitbringsel. Für jemanden, der bisher wenig selbstgemachtes verschenkt hat, aber sicherlich eine nette Idee.
Das letzte Kapitel handelt von einfachen Gerichten für das Weihnachtsfest und liefert als Einstieg auch erstmal wieder eine Doppelseite mit Tipps für Weihnachten. Die Gerichte haben mich persönlich nicht so abgeholt, weil sie mir teilweise nicht weihnachtlich genug waren. Was mich auch hier wieder etwas enttäuscht hat war, dass es zu wenig DIY bzw. Deko Ideen oder Impulse für Aktivitäten mit Kindern gab. Vielleicht war meine Erwartungshaltung auch einfach falsch...
Alles in allem ist das Buch ganz interessant, wer aber neue Impulse und DIY erwartet, wird damit nicht glücklich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2021

Romantic-Suspense - wie man Stefanie Hasse kennt

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind?
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„Matching Night: Küsst du den Feind?“ von Stefanie Hasse ist Band 1 einer Romantic-Suspense Reihe. Im Fokus stehen die Ravens und die Lions, zwei Studentenverbindungen, um die sich zahlreiche Legenden ...

„Matching Night: Küsst du den Feind?“ von Stefanie Hasse ist Band 1 einer Romantic-Suspense Reihe. Im Fokus stehen die Ravens und die Lions, zwei Studentenverbindungen, um die sich zahlreiche Legenden ranken. Die junge Cara wird unverhofft Anwärterin eines Platzes bei den Ravens. Da sie Geldsorgen und keine Bleibe für ihr Studium hat, kommt ihr das Angebot gerade recht, denn mit der Mitgliedschaft bei den Ravens geht auch ein Vollstipendium einher. Die Mitgliedschaft ist allerdings an Bedingungen geknüpft. Um die Anwärterphase zu überstehen muss sie an drei geheimnisvollen Parties teilnehmen und mit einem wildfremden ein Pärchen mimen. Zudem müssen die beiden mehrere Aufgaben meistern. Ob Cara dabei nicht vielleicht mehr verliert, als nur ihr Herz?
Dass Stefanie Hasse Romantic Suspense schreiben kann, hat sie spätestens nach Pretty Dead gezeigt. Auch Matching Night hat mich nicht enttäuscht und konnte mich fesseln. Stefanie Hasse hat eine packende Atmosphäre rund um die Ravens und Lions aufgebaut, so dass ich förmlich über die Seiten geflogen bin. Cara ist eher „das girl next door“, ist aber durch ihre flapsige Art unglaublich sympathisch. Auch die Nebencharaktere sind gut gewählt und ich bis zum Schluss bin ich im Dunkeln getappt und habe die Wendung nicht kommen sehen. Generell fand ich die Hintergrund Story, gepaart mit dem Gefühls-Wirr-Warr der Protagonistin und den komischen Geschehnissen in der Verbindung sehr mitreißend. Punkt Abzug gibt es aus meiner Sicht dafür, dass das Buch mit einem fiesen Cliffhanger endet und ohne Band 2 zu lesen komplett unvollständig ist… und weil ich den ein oder anderen Impuls bzw. Verhaltensweisen von Cara nicht plausibel fand.
Ich werde Band 2 aber in jedem Fall lesen, wenn ich es zu schnappen bekomme.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2021

Ganz nett für zwischendurch, konnte mich aber nicht richtig packen

Raum der Angst
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Escape Games sind in aller Munde. Egal ob Escape Room als Team Event in einer ausgefallenen Location, als Spiel für den kleinen Kreis zuhause, als Buch oder als Online Event: überall kann man den Escape ...

Escape Games sind in aller Munde. Egal ob Escape Room als Team Event in einer ausgefallenen Location, als Spiel für den kleinen Kreis zuhause, als Buch oder als Online Event: überall kann man den Escape Spaß genießen. Nun kommt auch noch ein Thriller daher, der das Escape Game mal ganz anders auffasst. Als Leser begleitet man in „Raum der Angst“ von Marc Meller 8 Personen dabei, wie sie versuchen aus einem mit Fallen und Rätseln gespickten Schloss auszubrechen.
Die grundsätzliche Idee für das Buch fand ich prima, wenn auch nicht gänzlich neu. In Filmen gab es ähnliche Storys schon häufiger (z.B.: The Cube, teils SAW, Escape Room) und auch in dem ein oder anderen Buch mussten die Protagonisten ihr Können unter Beweis stellen, um brenzlichen Situationen zu entkommen. Insbesondere durch die Werbung und das gute Marketing zum Buch, habe ich hohe Erwartungen an das Buch gehabt und mich echt gefreut, dass mal jemand einen schönen Escape Thriller schreibt.
Um direkt auf den Punkt zu kommen: So richtig gecatched hat mich das Buch nicht. Schlecht fand ich es aber auch nicht. Für mich war es eine nette Lektüre für zwischendurch, aber für einen guten Thriller einfach zu wenig Spannungsmomente. Aber erstmal zum Schreibstil. Marc Meller schreibt recht einfach, so dass man als Leser flüssig über die Seiten fliegt. Ab und an hätte ich mir aber in diesem Genre ein bisschen mehr Komplexität gewünscht. Insbesondere was die Charakterentwicklung angeht, bekommt man hier als Leser recht wenig zu bieten. Der Autor hat sich meines Erachtens eher auf die Beschreibung der Situation und der Räume, als auf die Charaktere fokussiert. Schade, denn ein wesentlicher Einstieg in die Story ist die Tatsache, dass die Protagonisten (zumindest fast alle) an einem psychologischen Experiment teilnehmen, was auf wesentliche Charakterzüge der Protagonisten ausgereichtet ist. Diese Charaktereigenschaften finden sich aber in der Geschichte fast gar nicht wieder. Da hätte ich mir mehr erhofft. Trotz fast 400 Seiten wirkt das Buch sehr dünn und man ist schnell durch.
Weiterer Kritikpunkt ist, dass ich nicht den Eindruck hatte es handele sich um ein Escape Game. Letztlich wirkte es so, als hätten bestimmte „Spieler“ sowieso keine Chance zu entkommen, egal wie gut sie sich anstellen, da von vornherein klar ist, wer lebend rauskommt. Das hatte für mich weniger mit einem echten Escape Game zu tun. Zudem fand ich mache der Räume etwas zu konstruiert bzw. unrealistisch, um mich mitzunehmen. Gleiches gilt für die Auflösung. Die Gründe zur Tat standen für mich in keinem Verhältnis dazu, so ein komplettes Schloss mit allem drum und dran zu einem Escape Room umzubauen.
Mein Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Veröffentlicht am 16.01.2021

Romeo und Julia mal anders

Richer than Sin
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Ihr liebt die Liebesgeschichte zwischen Romeo und Julia, habt aber das tragische Ende gehasst? Dann ist „Richer than Sin“ von Meghan March einen Blick wert. Da es sich um den ersten Band einer Trilogie ...

Ihr liebt die Liebesgeschichte zwischen Romeo und Julia, habt aber das tragische Ende gehasst? Dann ist „Richer than Sin“ von Meghan March einen Blick wert. Da es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt, kann ich kein Happy End versprechen, aber Familienfehden in ihrer Bestform. Im Buch geht es um die verbotene Anziehung zwischen Whitney Gable und Lincoln Riscoff. Verboten, weil eine Gable und ein Riscoff niemals zusammen sein dürfen. Durch eine unvergessliche gemeinsame Nacht kommen sich Whitney und Lincoln näher. Leider steht die Liebe unter keinem guten Stern und die Wege der beiden trennen sich, bis sie 7 Jahre später wieder aufeinandertreffen.
Ich bin sehr gut in die Story reingekommen und habe die Hintergründe zu Whitneys und Lincolns Beziehung mit Spannung verfolgt. Das Buch wechselt in den Perspektiven, wie auch in den Zeitebenen. Man bekommt einen Einblick in die Anfangszeit der beiden, sowie die Geschehnisse der Gegenwart, rund um Whitneys Rückkehr. Ich bin mit diesen Sprüngen gut zurechtgekommen und fand sie dramaturgisch gut eingesetzt. Durch die Sprünge hatte man immer wieder einen Grund weiterzulesen, weil man den Handlungsstrang weiterverfolgen wollte.
Sprachlich ist das Buch recht einfach und man fliegt über die Seiten. Da das Buch mit 300 Seiten recht dünn ist, ist der Lesespaß leider nur von kurzer Dauer. Da hätte es ruhig etwas mehr sein dürfen.
Was mir besonders gut gefallen hat war, dass man die Spannung zwischen Lincoln und Whitney beim lesen regelrecht spüren konnte. Insbesondere Lincoln scheint nahezu von Whitney besessen zu sein (im positiven Sinne). Was weniger gut war, war die Tatsache, dass nahezu kein einziger Handlungsstrang fertig bzw. komplett zu Ende geführt wurde. Das Buch endet mit einem riesigen Cliffhanger, so dass man unbedingt den 2. Band weiterlesen will.
In Summe kann ich das Buch weiterempfehlen und freue mich auf Band 2.

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Veröffentlicht am 16.01.2021

Gelungener 2. Band

Hex Files - Wilde Hexen
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In „Hex Files: Wilde Hexen“ von Helen Harper begleitet der Leser zum 2. Mal die junge Hexe Ivy Wilde. Auch bekannt als die faulste Hexe von Oxford, muss sie einmal mehr den Orden aus einem Schlamassel ...

In „Hex Files: Wilde Hexen“ von Helen Harper begleitet der Leser zum 2. Mal die junge Hexe Ivy Wilde. Auch bekannt als die faulste Hexe von Oxford, muss sie einmal mehr den Orden aus einem Schlamassel befreien. Eigentlich so gar nichts für Ivy, wäre da nicht Raphael Winter, mit dem sie nur allzu gern mehr Zeit verbringen möchte. Kurzerhand willigt Ivy ein dem Orden zu helfen und befindet sich bald am Set ihrer Lieblingsserie „Verwünscht“, um für den Orden zu spionieren und herauszufinden, welcher der Darsteller Tote wieder zum Leben erweckt…
Da ich den ersten Band zum schießen fand, konnte ich es kaum erwarten mehr von Ivy und Raphael zu lesen. Auch in diesem Teil zeigt sich Ivy wieder von ihrer faulsten, ähm besten, Seite und rettet dem Orden durch ihre pragmatische Art den Hintern. Helen Harper schafft es immer wieder mich beim lesen zum Lachen zu bringen. Einen Stern Abzug gibt es, weil mich dieser Band nicht ganz so abgeholt hat, wie der erste. Zwar fand ich es super, dass die Spannung zwischen Raphael und Ivy etwas mehr im Focus steht, allerdings sind andere Eigenschaften von Ivy, die ich im ersten Band sehr geschätzt habe, in den Hintergrund gerückt.
Dennoch sind die Hex Files eine Serie, die ich gern empfehle und ich werde definitiv Band 3 lesen.

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