Cover-Bild Was die Zeit verschweigt
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 415
  • Ersterscheinung: 14.10.2025
  • ISBN: 9782496717921
Mary Ellen Taylor

Was die Zeit verschweigt

Tanja Lampa (Übersetzer)

Eine ergreifende Geschichte über Hoffnung, die Generationen überspannt, und die Schicksale dreier mutiger Frauen von Bestsellerautorin Mary Ellen Taylor

Eine mutige Entscheidung kann alles verändern ...

Nach einem Schicksalsschlag wagt die Journalistin Ruby Nevins einen Neuanfang. Bei ihrer Recherche über Cécile, den gefeierten Star des französischen Kinos der Vierzigerjahre, stößt sie auf ein mysteriöses Tagebuch. Die Seiten enthüllen eine Geschichte von Mut, Widerstand und verbotener Liebe im besetzten Paris.

1942 verschwindet Cécile spurlos aus der Stadt. Ihre Vertraute, die Schneiderin Sylvia Rousseau, verlässt Paris im selben Jahr. Je tiefer Ruby in die Vergangenheit der beiden Frauen eintaucht, desto mehr erkennt sie Parallelen zu ihrem eigenen Leben.

Während Ruby das Geheimnis um Céciles Verschwinden aufdeckt, stellt sie sich einer entscheidenden Frage: Ist es Zeit, die eigenen Ängste zu überwinden und endlich wieder zu leben?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2025

Ein ganz toller, historischer Roman

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Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, jetzt mal einige Zeit lang keine Bücher über die Kriegszeit zu lesen, da mich das immer ziemlich mitnimmt.

Doch der Klappentext klang so interessant, dass ich den ...

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, jetzt mal einige Zeit lang keine Bücher über die Kriegszeit zu lesen, da mich das immer ziemlich mitnimmt.

Doch der Klappentext klang so interessant, dass ich den Roman dann doch lesen wollte und ich bin froh, dass ich es getan habe, denn es handelt sich um eine wirklich meisterhaft geschriebene Geschichte, die noch lange nachklingt.

Tatsächlich kannte ich die Autorin noch gar nicht und war daher besonders gespannt. Ihr Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, ihre Erzählweise so fesselnd, dass man schon nach wenigen Seiten alles um sich herum vergisst und einfach komplett in das Geschehen eintaucht!

Die Geschichte rund um Cécile – einem gefeierten Star der Vierzigerjahre – und ihrer Vertrauten, der Schneiderin Sylvia Rousseau, wird von der Journalistin Ruby Nevins genau recherchiert und dabei entdeckt sie Dinge, die nicht nur so spannend sind, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, sondern auch das Potenzial haben, Rubys eigenes Leben für immer zu verändern…

Ein ganz, ganz toller Roman! Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Wenn alte Tagebücher Geschichten lebendig werden lassen

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Manchmal sind es alte Geschichten, die uns den Mut geben, unser eigenes Leben neu zu beginnen. So erging es mir beim Lesen dieser bewegenden Geschichte, die Vergangenheit und Gegenwart auf leise, aber ...

Manchmal sind es alte Geschichten, die uns den Mut geben, unser eigenes Leben neu zu beginnen. So erging es mir beim Lesen dieser bewegenden Geschichte, die Vergangenheit und Gegenwart auf leise, aber eindringliche Weise miteinander verknüpft.
Die Journalistin Ruby, die nach einem Schicksalsschlag versucht, wieder Fuß zu fassen, hat mich von Beginn an berührt. Ihr Blick auf die Welt ist vorsichtig, tastend, aber nie hoffnungslos. Das Angebot, über die französische Schauspielerin Cécile zu recherchieren, die nach dem Zweiten Weltkrieg spurlos verschwand, nimmt sie wie einen stillen Neuanfang an. Als sie in alte Aufzeichnungen von Céciles Schneiderin Sylvia und eines deutschen Offiziers eintaucht, entfaltet sich für sie eine vergangene Zeit, die mit jedem Kapitel greifbarer und lebendiger wird.
Geschickt verwebt Mary Ellen Taylor die Schicksale der drei Frauen miteinander. Besonders die Kapitel im besetzten Paris sind beklemmend und intensiv. Ich habe mit Sylvia und Cécile mitgefiebert, mitgelitten und gespürt, wie gefährlich und zermürbend das Leben unter ständiger Angst war. Sylvia, die unter falschem Namen in der Stadt lebt, hat sich mir als starke, loyale Frau eingeprägt – eine Figur, die man so schnell nicht vergisst.
Auch Rubys Gegenwartsgeschichte fand ich glaubwürdig und berührend. Ihr Kampf, wieder Vertrauen ins Leben zu finden, spiegelt sich in den Geschichten der Frauen aus der Vergangenheit wider. Diese Parallelen zwischen Angst und Hoffnung, Krankheit und Überleben, damals wie heute, machen die Geschichte besonders eindrucksvoll und nahbar.
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt, und ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles verbindet.
Einzig das Ende hätte für mich etwas ausführlicher sein können, besonders was Rubys Entwicklung betrifft. Trotzdem habe ich das Buch mit Spannung gelesen. Die Geschichte über Mut, Zusammenhalt und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mich nachdenklich zurückgelassen. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Jetzt leben

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Ruby hat ihre Krebserkrankung hinter sich gelassen, kann als Journalistin wieder Fuß fassen mit ihrem Beitrag zum französischen Filmfestival über die schillernde Schauspielerin Cécile, die 1942 spurlos ...

Ruby hat ihre Krebserkrankung hinter sich gelassen, kann als Journalistin wieder Fuß fassen mit ihrem Beitrag zum französischen Filmfestival über die schillernde Schauspielerin Cécile, die 1942 spurlos aus Paris verschwunden ist. Aber die Gefahr eines Wiederaufflackerns der Krankheit ist nie zu hundert Prozent gebannt, Ruby darf ihre Wünsche nicht aufschieben, sondern muss jetzt leben.

Im Wechsel von zwei Zeitebenen (1940er-Jahre und 2025) und den unterschiedlichen Blickwinkeln aus Ruby Sichtweise und jenen von Sylvia und Hauptmann Otto Wolfgang, geht es abwechslungsreich dahin, am Ende gibt es noch einen kurzen Ausblick auf die Zukunft. Während Ruby recherchiert, flicht Mary Ellen Taylor Szenen von mutigen Menschen im Krieg ein, erzählt von der Besatzung der französischen Hauptstadt Paris, lässt die Schneiderin Sylvia mit ihrem Tagebuch zu Wort kommen, um so das Leben Céciles zu rekonstruieren. Auch der Hauptmann hat einiges zu berichten, was Cécile und Sylvia erst später bewusst geworden ist. Es geht um Macht, Widerstand, Kollaboration, nie weiß man, wer vertrauenswürdig ist und wer nur den Schein wahrt. Auch damals musste man im Jetzt leben, die einzelnen Momente von Glück und Unbeschwertheit nützen, denn schon am nächsten Tag könnte alles anders sein. Besonders gut gelungen ist diese Spiegelung durch Rubys Kampf gegen den Krebs und ihre positive Einstellung zu der Möglichkeit, schon bald am Ende ihres Lebens angekommen zu sein. Dennoch spürt man in den Zeilen der Autorin Rubys Mut, sich auf jeden Tag neu einzulassen.

Auch wenn mir die Personen der Kriegszeit ein wenig distanziert begegnet sind, sind die Einzelheiten rund um das besetzte Paris anschaulich in die Handlung eingeflochten, Ruby ist für mich die tragende Figur quer durch den gesamten Roman, (nicht nur) ihre Geschichte ist lesenswert.


Veröffentlicht am 24.09.2025

Verborgenes Leben in ständiger Angst

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Die Journalistin Ruby hat erst eine Krebserkrankung überstanden. Das Angebot über eine französische Filmschauspielerin Cecile zu recherchieren, die nach Ende des Zweite Weltkrieges spurlos verschwunden ...

Die Journalistin Ruby hat erst eine Krebserkrankung überstanden. Das Angebot über eine französische Filmschauspielerin Cecile zu recherchieren, die nach Ende des Zweite Weltkrieges spurlos verschwunden ist, kommt ihr gerade Recht. Sie erhält das Tagebuch von Sylvia, die zur damaligen Zeit die Schneiderin der Schauspielerin war und auch die Aufzeichnungen eines deutschen Offiziers, der als Wachkommandant eingeteilt war. Stück für Stück erfährt Ruby immer mehr über das Leben und die Gefahr, in der sich die Französinnen im von Deutschland besetzten Paris befunden haben. Doch auch Rubys Privatleben scheint mit der Vergangenheit verwoben zu sein.

Aus drei verschiedenen Perspektiven lässt einen die Autorin in die Geschichte eintauchen. Das gelingt ihr sehr gut. Die Kapitel im Paris der 1940er-Jahre sind beklemmend und ich habe mit den Frauen mitgezittert, die ständig Angst vor Verschleppung und Hinrichtung haben mussten. Sylvia, die eigentlich Polin ist und mit gefälschten Papieren in Paris lebt, ist eine starke Persönlichkeit, die sich bemüht loyal zu bleiben. Ich fand die Gegenüberstellung zwischen Vergangenheit und Gegenwart gut gelungen: Ruby, die ebenfalls tapfer gegen den Krebs kämpft und die Frauen im Paris während der schwierigen Zeit der deutschen Besatzung. Die Angst ist allgegenwärtig: die Angst, dass er Krebs zurückkehrt und die Angst, vor Entdeckung durch die Nationalsozialisten.
Das Buch hat für mich eine starke Sogwirkung, ich konnte es nicht zur Seite legen. Nachdem es mir zwischendrin manchmal etwas zu langsam voranging, war mir der Schluss – der unerwartet aus zwei neuen Perspektiven geschildert wurde – ein wenig zu kurz, vor allem auch, was Rubys Krebserkrankung betrifft.
Trotz der kleinen Kritikpunkte: ein wundervoll geschriebener Roman, in dem Historisches und Zeitgenössisches gekonnt verwoben werden.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Ein bisschen zu viel

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Dieser Roman erzählt zwei Geschichten in einem Buch und das ist für mich auch ein bisschen das Problem dieses Romanes. Für mich war es etwas zu viel und eigentlich hätten beide Frauen ihr eigenes Buch ...

Dieser Roman erzählt zwei Geschichten in einem Buch und das ist für mich auch ein bisschen das Problem dieses Romanes. Für mich war es etwas zu viel und eigentlich hätten beide Frauen ihr eigenes Buch verdient.

Mir hat der Teil der in der Vergangenheit spielt besser gefallen. Hier ging es um Sylvia, die in Paris während des zweiten Weltkrieg als Schneiderin für die Schauspielerin Cecile arbeitet. Allerdings geht es weniger um ihren Job oder die Schauspielerei, sondern um den Wiederstand, um mutige Menschen die ihr Leben riskieren um andere zu retten. Dieser Teil war spannend und hat mich wirklich mitgerissen. Hier wurde wunderbar erzählt das nichts so ist wie es scheint.

Im Teil in der Gegenwart begleiten wir Ruby die eigentlich nach der verschollenen Cecile suchen will und dabei auf Sylvia stößt. Gleichzeitig erfahren wir auch einiges über Ruby die sich nach einer Krebserkrankung zurück ins Leben kämpft. Dieser Teil war zwar hochemotinal, mir aber ein bisschen zu viel. Der Weg zurück in ein normales Leben, der Streit mit dem Ex das hätte einen eigenen Romsn verdient.
Mir persönlich hätte Sylvias Geschichte gereicht.

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