Cover-Bild Der Morgen nach dem Regen
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 431
  • Ersterscheinung: 17.09.2025
  • ISBN: 9783458684213
Melanie Levensohn

Der Morgen nach dem Regen

Roman | Eine bewegende Mutter-Tochter-Geschichte über eine Frau, die zerrissen ist zwischen Berufung und Familie

Johanna und ihre Tochter Eisa stehen sich schon lange nicht mehr nahe – Eisa hat nie überwunden, dass ihre Mutter früher beruflich viel unterwegs war und wenig Zeit für die Familie hatte. Viele Jahre später erbt Johanna das Haus ihrer Tante Toni am Rhein, wo sie und Eisa herrliche Sommer miteinander verbracht haben. Als Eisa sie dort besucht, stellen sie sich endlich der Vergangenheit – und Johanna offenbart ihrer Tochter ein schwerwiegendes Geheimnis.

Ein bewegender Roman über die Zerrissenheit einer Frau zwischen der Leidenschaft für ihren Beruf und dem Bedürfnis, für ihre Familie da zu sein, über tief sitzenden Schmerz, Schuld und Versöhnung – vor großartigen internationalen Settings.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2025

Tolle Geschichte

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"Der Morgen nach dem Regen“ ist ein sehr besonderes Buch. Es wird unter anderem das schwierige Verhältnis zwischen Johanna und Elsa (Mutter und Tochter) erzählt. Bereits ab dem ersten Kapitel hat mich ...

"Der Morgen nach dem Regen“ ist ein sehr besonderes Buch. Es wird unter anderem das schwierige Verhältnis zwischen Johanna und Elsa (Mutter und Tochter) erzählt. Bereits ab dem ersten Kapitel hat mich die Geschichte gefesselt und begierig gemacht, der Schreibstil mich in seinen Bann gezogen und mir ein sehr heimisches Gefühl vermittelt. Ich hatte eine starke Bindung zu den Charakteren, was sicherlich auch an der Länge des Buches lag und wollte sie ungern gehen lassen. Das Verbrennungsritual am Ende war eine sehr gute Idee für die Auflösung des Konflikts. Die Erzählungen aus mehreren Perspektive und Zeiten haben mir sehr gut gefallen. Auch die eingeflochtenen "Klänge der Stimme" von Tante Toni haben die Geschichte zu etwas besonderem gemacht.

Ich habe auch viele Mutmachsprüche aus dem Buch ziehen können, z.B.:
"Im Gegensatz zu mir schien er seine Einsamkeit wie eine gute Bekannte zu behandeln, die man ab und zu zum Brunch einlud."

"Lass diese kostbare Chance, nicht an dir vorüber ziehen."

"Nichts auf dieser Welt ist so fest und sicher wie dein Platz in meinem Herzen."

Insgesamt ist es eine wunderbare Geschichte, die auch Einblicke in politische Krisenregionen, Burnout und Depressionen gibt. Durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil liest sich dieses Buch einfach ganz hintereinander weg. Ich fühlte mich durchweg gut unterhalten – klare Kauf- und Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Bewegendes Familiendrama

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Als ich den Klappentext von „Der Morgen nach dem Regen“ gelesen habe, hätte ich niemals gedacht, dass mich dieser Roman mit voller Wucht trifft.

Es geht um Johanna und ihre Tochter Elsa die sich schon ...

Als ich den Klappentext von „Der Morgen nach dem Regen“ gelesen habe, hätte ich niemals gedacht, dass mich dieser Roman mit voller Wucht trifft.

Es geht um Johanna und ihre Tochter Elsa die sich schon lange nicht mehr nahe stehen. Elsa hat nie überwunden, dass ihre Mutter früher beruflich viel unterwegs war und wenig Zeit für die Familie hatte. Viele Jahre später erbt Johanna das Haus ihrer Tante Toni am Rhein, wo sie und Elsa herrliche Sommer miteinander verbracht haben. Als Elsa sie dort besucht, stellen sie sich endlich der Vergangenheit und Johanna offenbart ihrer Tochter ein schwerwiegendes Geheimnis.

Der Roman beschreibt tiefgründig und emotional die Zerrissenheit von Frauen zwischen Familie und Beruf. Ich konnte die Verbitterung von Elsa spüren, denn sie tritt Johanna nach wie vor als trauriges Kind entgegen, mit tiefen Verletzungen, da ihre Mutter aufgrund ihres Berufes viel unterwegs war. Johanna arbeitete bei der UNO und leistete humanitäre Hilfe, ein wichtiger, aber auch gefährlicher Beruf, und dennoch ist Elsa das Kind, dass die Mutter immer schmerzlich vermisste, egal ob bei Ballettaufführungen oder bei Krankheit.
Dennoch konnte ich Johanna gut verstehen, denn auch als Frau muss es möglich sein, Träume zu leben, beruflich Karriere zu machen. Die Gesellschaft gibt dies allerdings immer noch nicht her.

Melanie Levensohn hat in ihrem Roman zwei einzigartige Charaktere geschaffen, die vom Leben gezeichnet sind. Elsa durch ihre anstrengende Arbeit beim internationalen Strafgerichtshof, private Tiefschläge und der fehlenden Verbindung zur Mutter und Johanna durch den Verlust der wahren Liebe, Angst vor einem Neuanfang und dem Verzehren der Zuneigung zur Tochter. Ich war von Beginn an gefangen in der Geschichte, im Leben beider, Einblicke in Johannas Arbeit, der seichten Annäherung von Mutter und Tochter, dem Duft der Natur und gemeinsamen Erinnerungen.

Melanie Levensohn hat einen emotionalen und wunderbaren Roman geschrieben, den ich absolut empfehlen kann. Eine sehr schöne, aber auch traurige Geschichte, die Mut macht, ungesagtes auszusprechen.

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Ein emotionaler Roman der mich sehr bewegt hat

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„Der Morgen nach dem Regen“ von Melanie Levensohn ist eine bewegende Mutter-Tochter-Geschichte über eine Frau, die zerrissen ist zwischen Berufung und Familie.

Johanna verlässt ihre Familie, als Elsa ...


„Der Morgen nach dem Regen“ von Melanie Levensohn ist eine bewegende Mutter-Tochter-Geschichte über eine Frau, die zerrissen ist zwischen Berufung und Familie.

Johanna verlässt ihre Familie, als Elsa 7 Jahre alt war. Für viele Jahre arbeitet sie als Entwicklungshelfern in fernen Ländern und die beiden entfernen sich immer weiter voneinander.
Fast 30 Jahre später erbt Johanna das Haus ihrer Tante in St. Goar am Rhein und Elsa kommt sie dort eines Tages besuchen.
Es gibt viel zu besprechen zwischen Mutter und Tochter, außerdem offenbart Johanna ihrer Tochter ein schwerwiegendes Geheimnis.

Das Setting in St. Goar am Rhein hat mir sehr gut gefallen, ich war schon öfters dort und konnte mir durch die anschaulichen Beschreibungen bildlich alles gut vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist anschaulich und flüssig, man merkt schnell, dass Melanie Levensohn Ahnung hat von dem was sie schreibt, da sie selbst viele Jahre für die WHO in Krisengebieten gearbeitet hat.
Da die Kapitel abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Johanna und Elsa geschrieben sind bekommt man einen guten Einblick in die aktuelle Gefühlswelt und die Vergangenheit der Beiden.

Es werden einige schwierige Themen angesprochen, die zum nachdenken und reflektieren anregen, deshalb hat mich „Der Morgen nach dem Regen“ sehr berührt und bewegt.
Ich kann euch das Buch absolut empfehlen und möchte demnächst noch mehr von der talentierten Autorin lesen.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Bewegend

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Dieser Roman ist so toll geschrieben und erzählt die Geschichte von Mutter und Tochter, die sich entfremdet haben, aber wieder zueinander finden in dem sie sich alles offen erzählen und ihren Gefühlen ...

Dieser Roman ist so toll geschrieben und erzählt die Geschichte von Mutter und Tochter, die sich entfremdet haben, aber wieder zueinander finden in dem sie sich alles offen erzählen und ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Mir hat vor allem der Einblick in die berufliche Laufbahn von Johanna und ihrem Beruf sehr gut gefallen. Es waren spannende Einblicke in die Arbeit von Johanna, über die ich mir davor noch nie Gedanken gemacht habe wie gefährlich dieser Beruf eigentlich ist. Johanna arbeitet nämlich für die UNO und leistet humanitäre Arbeit. Beim Lesen habe ich die Zerrissenheit zwischen Beruf und Privatleben/Familie bei Johanna extrem gespürt. Vorallem die Schilderungen wie es Johanna ergeht, wenn sie wieder aus einem Kriegsgebiet in ihren normalen Alltag zurückkommt und sich zurecht finden muss und bei ihrer Familie nicht immer auf Verständnis stößt. Die Kriegsgeschichte war wirklich super interessant und spannend geschrieben, auch die kleinen Einblicke in den Prozess. Mich hat das Buch sehr berührt. Wie die Geschichte ausgehen könnte bzw. in welche Richtung sie gehen könnte, habe ich schon am Anfang gemerkt, aber es kamen doch noch ein paar unerwarte Wendungen, die mich zutiefst berührt haben. Alles in allem ist dieser Familienroman eine Geschichte, die viel Einblick in die Arbeit bei der UNO gibt und welchen Risikien die Mitarbeiter dort riskieren um anderen Menschen helfen zu können, zudem greift er einen Familienkonflikt auf und zeigt wie man einen zerrüttete Beziehung zwischen Mutter und Tochter löst, auch wenn es schmerzt.  
Das Buch kann ich jedem empfehlen, der gerne Familienromane und bewegende Frauenliteratur liest.
Dabei möchte ich nochmal die wichtigsten Themen aufgreifen, die dieser Roman bietet.
- Wir Frauen von heute - die Zerrissenheit einer Frau zwischen Beruf und Familie und ihre Schuldgefühle.
- Kommunikation - Warum wir öfters offen in unserer Familie miteinander reden sollten.
- UNO/humanitäre Arbeit: Einblicke in den Arbeitsalltag der UNO und deren Mitarbeiter:innen, die täglich bei humanitären Einsätzen ihr Leben riskieren um anderen Menschen zu helfen.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Ein wirklich gutes Buch!

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„Weißt du eigentlich, wie beschissen es ist, wenn deine eigene Mutter mit ihren Gedanken immer woanders ist, wenn alles andere immer wichtiger ist als ich.“ Seite 94

Dieses Buch hat mich schwer beeindruckt ...

„Weißt du eigentlich, wie beschissen es ist, wenn deine eigene Mutter mit ihren Gedanken immer woanders ist, wenn alles andere immer wichtiger ist als ich.“ Seite 94

Dieses Buch hat mich schwer beeindruckt - und ich bin froh, es gelesen zu haben. Der Klappentext hat mich erst beim zweiten Mal lesen abgeholt, das Buch allerdings direkt beim ersten Mal.

INHALT
Elsa fühlte sich schon früh emotional vernachlässigt. Elsa und Johanna haben eine schwierige Mutter- Tochter Beziehung, schon immer. Als beide aus unterschiedlichen Gründen im Haus der Tante stranden, müssen sie sich miteinander beschäftigen - ob sie wollen oder nicht. Elsa bricht zusammen und leidet an einem Burnout. Sie nimmt es der Mutter übel, das Haus der Tante übernommen zu haben und bereits zu verändern. Elsa selbst würde das Haus gern so belassen wie es ist. Zu viele schöne Erinnerungen hängen an den Räumen und Möbeln.

EINDRUCK UND FAZIT
Beide Frauen sind beruflich sehr erfolgreich - und eingebunden, wenn nicht überfordert. Diese Auszeit im Haus tut ihnen und ihrer Beziehung gut. Ich fand die Entwicklung spannend und schön beschrieben, still und super poetisch - gleichzeitig aber auch sehr schmerzvoll. Es hat mich auf unterschiedlichen Ebenen abgeholt und beeindruckt. Absolute Empfehlung!

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