Schmerz-Vergebung-Liebe
Dies ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe, aber bestimmt nicht das Letzte. Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt und mich in die furchtbare Welt der Sklaverei gebracht.
Rena ...
Dies ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe, aber bestimmt nicht das Letzte. Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt und mich in die furchtbare Welt der Sklaverei gebracht.
Rena Leland stammt aus einer wohlhabenden Familie. Aufgrund des Börsencrashs von 1929 geht es der Familie finanziell nicht mehr gut. Der Vater, ein ehemaliger Bankdirektor, hatte sich stark verspekuliert. Nun ist die Familie auch Anfeindungen und Ausgrenzungen ausgesetzt. Um ihre Familie finanziell zu unterstützen, schreibt Renate für eine Zeitung. Leider verliert sie dort ihre Stelle. Um ihr dennoch zu helfen, erzählt ihr ehemaliger Chef Rena von einer Stelle für das Federal Writers Project. Hier soll Rena ehemalige Sklaven interviewen. Dabei lernt sie die bezaubernde Frankie kennen.
Frankies Geschichte ist voller Schmerz, Verlust, Gewalt und Brutalität. Dennoch wirkt die alte Frau versöhnt und ohne Hass. Wie kann das sein nach allem was sie erlebt hat? Woher hatte sie die Kraft für die Liebe und Vergebung?
Dieses Buch zeigt auf wie der Glaube und die Liebe Gottes uns bestärken und helfen können die Vergangenheit ruhen zu lassen, und auf das Schöne im Leben zu sehen. Trotz Schmerzen und Leid kann der Glaube uns Hoffnung und eine neue Zukunft ermöglichen. Ich habe Rena sehr gerne zu ihren Interviews begleitet. Die Geschichte beruht auf wahre Begebenheiten und ist dadurch umso wichtiger erzählt zu werden.
Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen. Der Schreibstil aus der Ich-Perspektive ist flüssig und besonders authentisch. Ich hatte das Gefühl mitten im Leben von Rena und Frankie zu sein. Die Autorin hat einen besonderen und sehr angenehmen Schreibstil. Da ich weiß, dass demnächst ein neues Buch von Michelle Shocklee erscheint, freue ich mich nun umso mehr darauf! Absolute Leseempfehlung meinerseits!