Cover-Bild Sie war es. Sie war es nicht.
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 25.02.2026
  • ISBN: 9783328604730
Nicci Cloke

Sie war es. Sie war es nicht.

Thriller - »So clever, so fesselnd, so zeitgemäß!« Lucy Foley
Ulrike Clewing (Übersetzer)

»Sie haben es verdient!«

Katie Coles erster Satz bei ihrer Verhaftung lässt sie innerhalb weniger Stunden zur Hauptfigur eines Skandals werden, der die Nation in Atem hält: Ist sie die eiskalte Mörderin, die vier einflussreiche Mitglieder von Londons exklusivstem Privatclub vergiftet hat? Während die Öffentlichkeit über Schuld und Unschuld urteilt, bilden sich fünf Männer ihre ganz eigene Version der Wahrheit.

Ihr Vater: sieht in ihr noch immer das unschuldige kleine Mädchen.
Ihr Jugendfreund: teilt mit Katie eine ungute Faszination für Verschwörungstheorien.
Ihr Ex-Liebhaber: verflucht den Tag, an dem er Katie verfiel.
Ihr Anwalt: ahnt, dass Katie nicht die ganze Wahrheit erzählt.
Der Journalist: wittert seine ganz große Story.

Fünf Männer. Jeder von ihnen erzählt eine andere Geschichte. Doch wer kennt das wahre Gesicht von Katie Cole?

Clever geplotted, innovativ, überraschend — die fulminante Thriller-Neuentdeckung aus England

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2026

Einmal etwas anderes

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"Sie war es - Sie war es nicht" von Nicci Cloke aus dem @penguinbuecher war mal ein etwas anderer Thriller. Hier kommt nämlich nicht die Protagonistin selbst zu Wort, sondern die Menschen um sie herum.

Katie ...

"Sie war es - Sie war es nicht" von Nicci Cloke aus dem @penguinbuecher war mal ein etwas anderer Thriller. Hier kommt nämlich nicht die Protagonistin selbst zu Wort, sondern die Menschen um sie herum.

Katie soll 4 Menschen ermordet haben, aber war sie es wirklich? Ihr Vater, ihr vester Freund, ihr Ex-Liebhaber, ihr Anwalt und ein Journalist - jeder scheint eine eigene Meinung dazu zu haben und erzählt von Begegnungen mit der Protagonistin. So kann sich der Leser*in ein eigenes Bild von der mutmaßlichen Mörderin machen. Ich fand das toll und gleichzeitig hat es mich wahnsinnig gemacht 🙈😁, weil ich einfach nur wissen wollte, was wirklich passiert ist.

Das erfährt man natürlich auch zum Ende hin, aber ehrlich, das hab ich nicht erwartet und auch nicht, wie es mit Katie ausgeht.

Ein echt gut gemachter Pageturner, der mich voll eingenommen hat mit der Frage: Kennt man einen Mensch je wirklich ganz? Sehr spannend, interessant und mitreißend. Eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Mutig, klug, spannend

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Dieses Buch schlägt ein wie ein Prozessauftakt, bei dem man schon nach dem ersten Satz weiß: Hier wird niemand unbeschadet den Saal verlassen. Nicci Cloke zerlegt ihre Geschichte mit chirurgischer Präzision ...

Dieses Buch schlägt ein wie ein Prozessauftakt, bei dem man schon nach dem ersten Satz weiß: Hier wird niemand unbeschadet den Saal verlassen. Nicci Cloke zerlegt ihre Geschichte mit chirurgischer Präzision und lässt dabei ausgerechnet die zentrale Figur selbst verstummen. Stattdessen sprechen fünf Männer. Fünf Stimmen, fünf Wahrheiten, fünf Projektionen. Und aus all diesen Blickwinkeln entsteht das schillernde, widersprüchliche Porträt einer Frau, die längst mehr Symbol als Mensch geworden ist.

Was sich entfaltet, ist ein nervenaufreibendes Spiel aus Wahrnehmung, Schuldzuweisung und medialer Gier. Katie wird nicht erzählt, sondern gedeutet, benutzt, verklärt, verdammt. Mal ist sie Tochter, mal Fantasiefigur, mal Bedrohung, mal Trophäe. Jeder dieser Männer glaubt, sie zu kennen, und verfehlt sie doch auf seine ganz eigene Weise. Gerade darin liegt die ungeheure Wucht dieses Romans: Die Lesenden werden zu Mitspielern in einem System, das Komplexität nicht aushält und lieber einfache Etiketten verteilt. Heldin. Monster. Lügnerin. Opfer.

Cloke zelebriert die Grauzonen. Mit messerscharfem Tempo treibt sie die Handlung voran, legt falsche Fährten, streut winzige Details, die später in völlig neuem Licht wieder auftauchen. Man liest atemlos, ständig unsicher, ob man gerade näher an der Wahrheit ist – oder ihr erneut aufsitzt. Die Spannung fühlt sich weniger wie ein klassischer Thriller an als wie ein psychologisches Katz-und-Maus-Spiel mit dem eigenen Urteilsvermögen. Genau das macht süchtig.

Besonders eindrucksvoll ist der gesellschaftliche Unterton: der männliche Blick, die Reduktion weiblicher Identität auf Rollen, die Lust an Skandal und Sensation. Im Zeitalter von True Crime wirkt dieser Roman wie ein Spiegel, der bewusst weh tut. Die Gerichts- und Justizszenen sind dabei erschreckend realistisch und bilden den explosiven Kulminationspunkt einer Geschichte, die sich lange anfühlt wie ein unvollständiges Puzzle – bis sie im Finale mit voller Wucht detoniert. Bämm!

Am Ende bleibt kein sauberes Urteil, sondern ein Nachhall. Zweifel. Wut. Faszination. Und das beunruhigende Gefühl, selbst Teil des Problems gewesen zu sein.

Fazit: Ein mutiger, kluger, gnadenlos spannender Roman, der das Genre neu denkt und noch lange nach der letzten Seite nicht loslässt. Wer psychologische Thriller und Gerichtsdramen liebt, sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Seichter, aber interessanter Thriller

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Inhalt
Katie wird des Mordes an vier prominenten Männern angeklagt. Doch sie selbst kommt im Buch nicht zu Wort. Stattdessen erzählen fünf Männer ihre eigene Sicht der Dinge. Denn jeder hat seine eigene ...

Inhalt
Katie wird des Mordes an vier prominenten Männern angeklagt. Doch sie selbst kommt im Buch nicht zu Wort. Stattdessen erzählen fünf Männer ihre eigene Sicht der Dinge. Denn jeder hat seine eigene Vorstellung davon, ob Katie schuldig ist, oder nicht.

Eigene Meinung
Die Geschichte wird abwechselnd von fünf Männern erzählt. Katies Vater, einem Schulfreund, einem Journalisten, ihrem Liebhaber und ihrem Anwalt.
Die Kapitel waren jeweils immer sehr kurz, so dass dadurch schon ein toller Lesefluss entstanden ist. Alleine das hat mir schon sehr viel Spaß beim lesen bereitet.

Trotz der Erzählung der Männer, bleibt einem Katie selbst eher fremd. Jeder hat seine eigene Meinung über sie und so versucht man sich in dem Wust an Informationen selbst ein Bild zu machen.

Teilweise dümpelte es etwas dahin und wurde gefüllt mit nicht relevanten Informationen. Am Ende wurde es schließlich super spannend und für meinen Geschmack etwas zu kurz gehalten. Der Abschluss hatte ruhig noch etwas ausführlicher sein können.
Die vielen Wendungen haben mir gefallen, hätten aber noch mehr Raum verdient.

Fazit
Kein Muss, aber doch ein sehr interessanter Thriller, mit toller Erzählperspektive.

Veröffentlicht am 27.02.2026

Eine Frau, viele Gesichter

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Hinweis: Für mich ist dieses Buch kein klassischer Thriller – dafür fehlt die Spannung. Trotzdem hat es mich gepackt. Deshalb lasse ich die Genre-Schublade bei der Bewertung heute einfach mal zu.

Worum ...

Hinweis: Für mich ist dieses Buch kein klassischer Thriller – dafür fehlt die Spannung. Trotzdem hat es mich gepackt. Deshalb lasse ich die Genre-Schublade bei der Bewertung heute einfach mal zu.

Worum geht’s?
Katie Cole steht vor Gericht. Vier prominente Persönlichkeiten sollen durch ihre Hand gestorben sein. Die Öffentlichkeit scheint sich sicher – doch war sie es wirklich? Ihr Vater weigert sich, auch nur einen Moment an ihre Schuld zu glauben. Und Journalist Max spürt, dass hinter diesem Fall mehr steckt als nur eine einfache Schlagzeile.

Meine Meinung:
Schon das Cover und der Buchschnitt von „Sie war es. Sie war es nicht.“ sind ein Statement. Mehrere Gesichter – und doch immer dieselbe Frau. Genau darum geht es. Wer ist Katie wirklich? Und gibt es diese eine Wahrheit überhaupt?

Nicci Cloke spielt meisterhaft mit Perspektiven. Jeder Erzähler hat seine eigene Stimme, seinen eigenen Blick, seine eigene Agenda. Da ist John, der Vater, der seine Tochter noch immer als unschuldiges Kind sieht. Gabe, faszinierend und verstörend zugleich, dessen Welt aus Verschwörungstheorien, Protestbewegungen und seiner fast schon obsessiven Hingabe zu Katie besteht. Max, der Journalist, der Klicks braucht – und doch mehr sucht als Sensation. Tarun, der ehrgeizige Anwalt, kontrolliert und analytisch. Und dann der Ex-Liebhaber, der seine ganz eigene Version von Katie in sich trägt.

Gerade diese Perspektiven haben mich fasziniert. Jede Figur betrachtet Katie durch ihre eigene Brille – geprägt von Gefühlen, Erwartungen, Ängsten. Für den einen ist sie verängstigt, für den anderen nur verunsichert, für den nächsten vielleicht berechnend. Besonders an Max wird deutlich, wie sehr sich der Blick auf einen Menschen verändern kann, wenn neue Informationen ans Licht kommen – und wie schnell Gewissheiten ins Wanken geraten.

Wir erfahren viel über Katies Vergangenheit, ihre Familie, ihren Lebensweg, und nähern uns Stück für Stück der Auflösung. Psychologisch ist das für mich absolut stark konstruiert. Der Einstieg brauchte bei mir etwas Zeit, aber dann hat mich das Buch nicht mehr losgelassen. Und ich habe so gehofft, endlich auch Katies eigene Gedanken lesen zu dürfen – was zum Glück nicht unerfüllt blieb.

Für mich ist das ein psychologischer Roman, der mit Wahrnehmung und unterschiedlichen Sichtweisen spielt wie kaum ein anderes Buch, das ich bisher gelesen habe. Teilweise hätte ich mir noch stärkere Verbindungen gewünscht – aber Menschen sind eben oft komplexer und weniger klar verbunden, als wir es gern hätten. Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen, und ich würde mich über mehr in dieser Richtung freuen.

Fazit:
„Sie war es. Sie war es nicht.“ von Nicci Cloke ist ein psychologisch raffiniert aufgebauter Roman über Wahrnehmung, Schuld und die Frage, wie viele Wahrheiten in einem Menschen sind. Kein reißerischer Thriller, sondern ein vielschichtiges Spiel mit Perspektiven und Projektionen. Wer Spannung nicht nur im Tempo, sondern im Denken sucht, wird hier fündig.

4 Sterne von mir!

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Veröffentlicht am 10.03.2026

War sie es?

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📖 "Sie war es. Sie war es nicht." von Nicci Cloke
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»Sie haben es verdient!«
Katie Coles erster Satz bei ihrer Verhaftung lässt sie innerhalb weniger Stunden zur Hauptfigur eines Skandals werden, der die ...

📖 "Sie war es. Sie war es nicht." von Nicci Cloke
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»Sie haben es verdient!«
Katie Coles erster Satz bei ihrer Verhaftung lässt sie innerhalb weniger Stunden zur Hauptfigur eines Skandals werden, der die Nation in Atem hält: Ist sie die eiskalte Mörderin, die vier einflussreiche Mitglieder von Londons exklusivstem Privatclub vergiftet hat? Während die Öffentlichkeit über Schuld und Unschuld urteilt, bilden sich fünf Männer ihre ganz eigene Version der Wahrheit.
Ihr Vater: sieht in ihr noch immer das unschuldige kleine Mädchen.
Ihr Jugendfreund: teilt mit Katie eine ungute Faszination für Verschwörungstheorien.
Ihr Ex-Liebhaber: verflucht den Tag, an dem er Katie verfiel.
Ihr Anwalt: ahnt, dass Katie nicht die ganze Wahrheit erzählt.
Der Journalist: wittert seine ganz große Story.
Fünf Männer. Jeder von ihnen erzählt eine andere Geschichte. Doch wer kennt das wahre Gesicht von Katie Cole?
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💭 Meine Meinung:
Du magst Geschichten, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden? Dann könnte dieses Buch genau das Richtige für dich sein. Schon optisch ist es ein echtes Highlight im Regal. Das Cover ist nicht nur besonders gestaltet, sondern hat auch eine schöne Haptik, und der Farbschnitt passt perfekt zum Gesamtbild des Buches.

Auch der Klappentext verspricht zunächst sehr viel. Teilweise konnte das Buch diese Erwartungen auch erfüllen. Besonders die Perspektiven der Eltern und des Ex-Liebhabers fand ich spannend, da sie viele interessante Einblicke in den Charakter von Katie geben. Die Sicht des Journalisten hingegen wirkte für mich eher unnötig und hat meinen Lesefluss teilweise etwas ausgebremst. Während ich bei manchen Kapiteln – zum Beispiel aus der Sicht des Vaters – nur so durch die Seiten geflogen bin, kam ich bei anderen eher ins Stocken.

Leider bin ich trotz der vielen Perspektiven Katie selbst nie wirklich näher gekommen. Auch das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen, da es für mich einerseits etwas vorhersehbar und andererseits zu schwach war. Insgesamt fühlte sich das Buch für mich eher wie ein Roman als wie ein Thriller an. Dabei hätte die Grundidee unglaublich viel Potenzial gehabt, das meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Was mich letztendlich aber doch bis zum Ende weiterlesen ließ, waren die sehr kurzen Kapitel, die einen immer wieder dazu verleiten, noch „schnell eins“ zu lesen.
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🌟Bewertung:
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📖 Für wen ist das Buch geeignet?
Lesende, die Geschichten aus verschiedenen Perspektiven mögen und Charakterstudien spannender finden als reine Thriller-Action.

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