Cover-Bild Verdammte Weiber
Band 16 der Reihe "Alpen-Krimis / Irmi Mangold und Kathi Reindl ermitteln"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 27.02.2025
  • ISBN: 9783492065566
Nicola Förg

Verdammte Weiber

Ein Irmi-Mangold-Krimi | Fesselnder Kriminalroman um Frauendiskriminierung, Kunst und Gier

»Nicola Förg greift in ihren Krimis immer wieder aktuelle Themen und Konflikte auf, die sie in eine spannende Geschichte packt.« ARD Brisant

In »Verdammte Weiber«, dem 16. Band der Alpen-Krimi-Reihe, verknüpft die SPIEGEL-Bestsellerautorin den mysteriösen Tod einer Journalistin, deren Recherchen zur Diskriminierung von Frauen in der Kunst mit einer spannungsreichen Familiengeschichte zu einem packenden Fall.

Das Eis auf dem Grüntensee ist dünn, der frühe Morgen klirrend kalt. Für die Frau, die in die Eisfläche eingebrochen ist, kommt jede Hilfe zu spät. Aber was hatte die ehemalige Journalistin überhaupt hier zu suchen? Irmi Mangold, die sich mit der Toten, Cordula, erst vor Kurzem bei einem Skikurs angefreundet hatte, will nicht an einen Unfall glauben. Das Ermitteln ist nun mal ihre Passion, die Sache mit dem Ruhestand hatte sie sich viel leichter vorgestellt. Cordula recherchierte über das tragische Schicksal einer vergessenen Künstlerin. Hatte sie etwas Brisantes herausgefunden, was sie besser nicht gewusst hätte? Spielte der Erbschaftszoff mit ihrer Halbschwester eine Rolle? Oder eskalierte ein schwelender Streit mit dem Verlegerssohn, der Cordula schon ihren Beruf gekostet hatte?

Raffinierte Plots, Spannung und aktuelle gesellschafts- und umweltpolitische Themen – diese Mischung macht die Kriminalromane der SPIEGEL-Bestsellerautorin Nicola Förg zu einem besonderen Lesegenuss.

Die Diskriminierung von Frauen in der Kunst – dazu recherchierte Cordula, das Opfer in Nicola Förgs aktuellem Alpen-Krimi, intensiv vor ihrem Tod. Vor allem das rätselhafte Schicksal der zu Unrecht vergessenen Künstlerin IIlse Schneider-Lengyel, Mit-Begründerin der Gruppe 47, faszinierte sie. Detailreich und fesselnd integriert Nicola Förg diese Recherche in ihren neuen Kriminalroman »Verdammte Weiber«.

»Bei jedem neuen Thema lernt man etwas dazu. Es ist immer wieder ein Vergnügen.« Radiolounge

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2025

Krimi mit Hintergrund

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Die ehemalige Journalistin Cordula bricht auf dem Eis des Grüntensees ein, jede Hilfe kommt für sie zu spät. Irmi Mangold hatte sich erst kurz zuvor bei einem Skikurs mit ihr angefreundet und glaubt nicht ...

Die ehemalige Journalistin Cordula bricht auf dem Eis des Grüntensees ein, jede Hilfe kommt für sie zu spät. Irmi Mangold hatte sich erst kurz zuvor bei einem Skikurs mit ihr angefreundet und glaubt nicht an einen Unfall, denn Cordula hatte einige Feinde. Außerdem befand sie sich mitten in den Recherchen über eine vergessene Künstlerin. Die Frage ist, ob sie dabei etwas herausgefunden hat, was sie in Gefahr brachte. Oder steckt vielleicht der Verlegersohn hinter dem Mord, mit dem Cordula in Streit geraten war?

"Verdammte Weiber" ist nun schon der 16. Alpenkrimi von Nicola Förg - und ich bin auch von ihm sehr begeistert! Die Autorin hat ein sehr gutes Gespür für spannende Themen, die sie dabei auch perfekt umsetzt. Sie verbindet ihren Krimi stets mit aktuellen Themen des Natur- und Tierschutzes. So geht es hier u. a. um Katzenhilfe, ein Herzensthema von Nicola Förg. Ich finde es sehr gut, daß sie in ihren Büchern stets auf solche Themen aufmerksam macht, denn gerade auf Mißstände in Bezug auf Tiere kann gar nicht genug hingewiesen werden. Dabei schafft sie es stets, daß man während des Lesens nie das Gefühl bekommt, belehrt zu werden. Aus diesem Buch nimmt man aber noch viel mehr mit, denn es geht um die vergessene Künstlerin Ilse Schneider-Lengyel, deren Schicksal bis heute mysteriös ist. Hier merkt man die ausgiebige Recherchearbeit von Nicola Förg. Diese Geschichte fand ich ebenso spannend wie den Kriminalfall selbst! Kein Wunder, daß sie die mangelnden Recherchen im Journalismus anprangert! Ihre Charaktere läßt die Autorin auch hier sehr authentisch wirken. Irmi Mangold im Ruhestand - das geht fast gar nicht. Sie ermittelt trotzdem auf ihre ganz eigene Art und sammelt wieder sämtliche zu vergebende Sympathiepunkte ein. Ich hoffe wirklich sehr, daß Irmi auch ihre pensionierte Spürnase weiter in viele Fälle steckt - ich würde sie wirklich sehr vermissen!

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Verdammt gut!

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Inhalt: Kommissarin a. D. Irmi Mangold versucht ihrer neu gewonnene Freiheit der Rente zu genießen. Doch aufgrund einer verlorenen Wette, muss sie sich dem Skifahren widmen. Hier lernt sie die Skilehrerin ...

Inhalt: Kommissarin a. D. Irmi Mangold versucht ihrer neu gewonnene Freiheit der Rente zu genießen. Doch aufgrund einer verlorenen Wette, muss sie sich dem Skifahren widmen. Hier lernt sie die Skilehrerin und ehemalige Journalistin Cordula kennen. Nachdem diese eines morgens aber nicht zum verabredeten Treffen erscheint, machen die Teilnehmer sich große Sorgen. Irmi vermutet nichts gutes und behält damit leider recht: Die Leihe von Cordula wurde im Grüntensee gefunden. Hier scheint sie ins eis eingebrochen zu sein. Was nach einem schrecklichen Unfall klingt, lässt bei Irmi alle Alarmglocken schrillen. Cordula hat sich zwar durch ihre direkte Art sicher nicht nur Freunde gemacht, aber kann es sich tatsächlich um einen Mord handeln? Trotz Rente unterstützt Irmi ihre alten Kollegen und versucht auch noch Cordulas Recherche weiterzuführen. Kann Irmi das Geheimnis um Cordulas Tod lüften?

Meinung: Das Cover passt wieder wunderbar zum Buch und zu der gesamten Serie. Irmi Mangold habe ich bereits im letzten Teil sehr in mein Herz geschlossen und auch dieses Mal war sie mir wieder sehr sympathisch. Trotzdem empfand ich das Buch als etwas anders als die anderen Teile. Hier stand nämlich eher Irmis Privatleben im Vordergrund und die Ermittlungen haben sich erst ab ca. der Hälfte des Buches abgespielt. Sehr interessant fand ich aber auch den Teil über die Rolle der Frau in Künstlerkreisen. An Spannung hätte es gerne etwas mehr sein dürfen, aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache. Insgesamt war das hier ein Facettenreicher und sehr interessanter Krimi, so darf es gerne weitergehen.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Dieser Krimi war nicht so nach meinem Geschmack!

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Im Piper Verlag erscheint mit Verdammte Weiber der 16. Band der aus der Feder von Nicola Förg.

Irmi Mangold wird in Folge einer Wettschuld von Fridtjof zu einem Skikurs angemeldet. Dort freundet sie ...

Im Piper Verlag erscheint mit Verdammte Weiber der 16. Band der aus der Feder von Nicola Förg.

Irmi Mangold wird in Folge einer Wettschuld von Fridtjof zu einem Skikurs angemeldet. Dort freundet sie sich mit Skilehrerin Cordula an, einer ehemaligen Journalistin, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Kurze Zeit später wird Cordula eingebrochen im Eis des Grüntensees aufgefunden, man kann sie nur noch tot bergen. Für Irmi stellen sich einige Frage, sie glaubt auch nicht an einen Unfall und verbeißt sich in diesen Fall. Sie stösst auf Cordulas letzte Recherche über das tragische Schicksal der vergessenen Künstlerin Ilse Schneider-Lengyel, die Mit-Begründerin der Gruppe 47 war. Hat Cordula dort etwas Wichtiges herausgefunden, was ein Motiv rechtfertigen sollte oder spielen die Erbstreitigkeiten mit ihrer Halbschwester eine Rolle? Es gab aber auch Auseinandersetzungen mit dem Verlegersohn, die Cordulas Kündigung zur Folge hatte. Irmi ermittelt in alle Richtungen dieser umtriebigen Frau.

In Nicola Förgs Krimis sorgt der Mix aus Krimihandlung und aktuellen gesellschafts- und umweltpolitischen Themen stets für Vielseitigkeit und damit auch Lesevergnügen. Dieses Mal geht es um die Diskriminierung von Frauen in der Kunst, die Tote Cordula recherchierte über die vergessenen Künstlerin Ilse Schneider-Lengyel, deren Ende viele Rätsel aufgibt.

Irmi Mangold ist frisch pensioniert und muss sich erst in ihrem neuen Leben einfinden, an einen Skikurs hatte sie bei ihrer Freizeitgestaltung aber nicht gedacht. Als sie ihre Spielschulden einlöst, lernt sie die Leiterin Cordula, genannt Coci, kennen und ist fasziniert von dieser intelligenten und energischen Frau, die stets ihre Meinung sagt und in Kauf nimmt, damit anzuecken. Zwischen beiden Frauen entwickelt sich eine Freundschaft und als Irmi erfährt, dass Coci tot aufgefunden wurde, ist sie traurig und schockiert. An einen Unfall mag Irmi nicht glauben, denn Coci hatte einige Feinde.

Während der Nachforschungen stösst Irmi auf eine Katzenhilfsstation, die vor räumlichen Problemen steht. Die Szenen mit streunenden und verletzten Katzen wird sicher das Herz vieler Katzenfreunde treffen.

Entgegen bisheriger Erfahrungen mit Nicola Förgs Büchern hatte ich so meine Probleme in das Buch hineinzufinden. Zwischen die aktuellen Vorgänge mischen sich eingebaute Textstellen über unterdrückte Frauen in der Literatur und Kunst, die sich zwar interessant lesen, mich aber nicht so fesseln konnten wie erhofft.

Die Krimihandlung kommt langsam in Gang, weil Themen wie Katzenhilfe und die Geschichte von IIlse Schneider-Lengyel einen Großteil der Handlung beanspruchen. Um das Leben und rätselhafte Ende dieser Frau ranken sich einige offene Fragen, die mich leider nicht so packen konnten, mir fehlte einfach der persönliche Zugang. Da war Coci schon greifbarer und bei Irmi habe ich es nicht anders erwartet, als dass sie in der Katzenaktion hilfreich mitmischt. Die Figur des Malcolm hat mir gut gefallen, ich hoffe, er wird bei Folgendebänden wieder aktiv mitmischen.

Was auf mich sehr konstruiert wirkt, ist das doch sehr zufällige Auffinden des ominösen Mannes mit dem braunen Mantel. Er sorgt mit seinem Wissen für wichtige Informationen bezüglich der Toten.

Dieses Buch konnte mich nicht so packen wie ich es bisher Nicola Förgs Krimis gewohnt bin. Etwas über die Diskriminierung von Frauen zu erfahren ist ein wichtiges Thema, in einem Krimi finde ich es sehr ungewöhnlich. Ein vielfältiger Mix aus einer Leiche im Eis, viel Katzenthema und unterdrückten Frauen in der Literatur und Kunst! Zu viel Extras für meinen Krimi-Geschmack!

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Irmi Mangold im (Un-)Ruhestand

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Das Cover zeigt ein Wintergewitter über dem See und passt ganz hervorragend zum Inhalt. Von dem ich mir, gemäß Einbandtext, wieder einen spannenden Krimi erwartet hatte.
Irmi Mangold ist im verdienten ...


Das Cover zeigt ein Wintergewitter über dem See und passt ganz hervorragend zum Inhalt. Von dem ich mir, gemäß Einbandtext, wieder einen spannenden Krimi erwartet hatte.
Irmi Mangold ist im verdienten Ruhestand, kann das Ermitteln allerdings nicht ganz lassen und anstatt einen Ski-Kurs zu genießen, schlittert sie in einen seltsamen Fall, der immer mysteriöser zu werden scheint.
Es dauert ganze neunzig Seiten, die mit zugegeben wichtigen Themen des Lebens gefüllt sind und von Umweltbelastung und Tierwohl bis zur Emanzipation der Frauen im vergangenen Jahrhundert bis heute reichen, ehe es etwas spannend wird. Es sind ja immer brisante Anliegen, die Nicola Förg in ihren Krimis verarbeitet und ihrer Leserschaft näherbringt. Für mich war es dieses Mal allerdings zu viel. Ich hätte mir mehr Krimi als Vergangenheitsforschung gewünscht, etwas mehr Spannung anstatt Aufarbeitung. Dass das Ende auch noch eine gewisse Unzufriedenheit hervorruft, hat mich enttäuscht und mir dann endgültig klargemacht, Irmi ist im Ruhestand und die wunderbaren Irmi-Kathi-Krimis wird es so wohl nicht mehr geben.

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