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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper ebooks in Piper Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 02.07.2019
  • ISBN: 9783492985604
Nicole de Vert

Provenzalisches Blut

Frankreich-Krimi
Der fesselnde Auftakt zur Provence-Krimiserie rund um Mimikexpertin und Hobbyköchin Margeaux Surfin – mit jeder Menge Südfrankreich-Flair

Die Ex-Polizistin Margeaux Surfin kann Gedanken lesen. Ihre Fähigkeit, Emotionen treffsicher über die Mimik zu entschlüsseln, macht dies möglich und verschafft ihr bei ihren Ermittlungen einen unschätzbaren Vorteil. Ihr letzter Einsatz als Kommissarin der Mordkommission Stuttgart, der zur Verhaftung des »Seelenfängers« führte, steckt ihr noch immer in den Knochen, darum gönnt sich Margeaux als Privatermittlerin in der Provence eine genussvolle Erholungspause. Doch dann scheint es so, als hole sie dieser Fall erneut ein und ihr ganz persönlicher Krimi beginnt. So muss sie sich mit ihrem deutsch-französischen Experten-Team auf die blutige Spur eines weiteren Seelenfängers begeben…

Mit leckeren provenzalischen Rezepten der Autorin, die zum Nachkochen einladen!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2020

Frankreich-Krimi mit kleineren Enttäuschungen

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Die ehemalige Polizistin Margeaux Surfin hat sich nach ihrem letzten großen Fall zurück in ihre Heimat, die Provence, gezogen und arbeitet hier als Privatermittlerin. Mit Hund Willi und liebevollen Menschen ...

Die ehemalige Polizistin Margeaux Surfin hat sich nach ihrem letzten großen Fall zurück in ihre Heimat, die Provence, gezogen und arbeitet hier als Privatermittlerin. Mit Hund Willi und liebevollen Menschen um sich herum könnte sie ein ruhiges, sorgloses Leben führen – wären nicht in ihrer unmittelbaren Nähe Selbstmorde geschehen, die sie an ihren letzten Fall in Stuttgart erinnert hätten, welcher ihr noch immer in den Knochen sitzt. Muster und Vorgehensweise sind identisch, auch damals waren die scheinbaren Selbstmorde erst nach Surfins Ermittlung als Morde identifiziert worden. Doch der Mörder sitzt in Deutschland in Haft und kann nicht für die Vorfälle in Frankreich verantwortlich sein. Oder doch?! Bevor Surfin mithilfe ihrer früheren Kollegen weiterforschen kann gerät sie selbst in größte Gefahr.

„Provenzalisches Blut“ ist ein spannender Krimi mit ausgeprägtem Südfrankreich-Flair, in dem die typischen Landschaften und Orte eindrücklich dargestellt werden und die provenzalische Küche appetitlich beschrieben und durch leckere Rezepte am Ende des Buches ergänzt wird. Für Leser, die sich nicht in Frankreich auskennen bzw. der französischen Sprache mächtig sind, könnte es evtl. schwer werden, alle Details nachzuvollziehen. (z.B. wird nicht erklärt, was ein „Flic“ ist).

Das Buch ist in drei Handlungsstränge eingeteilt, die sich in Kapiteln abwechseln und eine jeweilige Perspektive aufzeigen – die des Täters, des Opfers und den Haupthandlungsstrang rund um Surfin. Diese führen langsam zusammen und zu einem Bild. Einigen Kapiteln sind Bibelzitate vorangestellt, was sich mir nicht erklärt hat, da der Krimi keinerlei religiöse Zusammenhänge hat und auf diese auch nicht näher eingegangen wird. Die Geschichte endet offen und lässt somit auf eine Fortsetzung schließen. Dies ist leider unbefriedigend für mich als Leser.

Besonders gestört hat mich, dass die Geschichte vollkommen auf dem ersten Teil der Reihe um Margeaux Surfin aufbaut. Ohne den ersten Teil gelesen zu haben hatte ich das ständige Gefühl, dass mir etwas fehlt. Es gibt zwar einige Kurzzusammenfassungen, um Leser wie mich „abzuholen“, jedoch gelingt dies nur mangelhaft. Durch diese notwendige Voraussetzung sind für mich die Handlungen und Gespräche der Protagonisten teilweise nicht nachvollziehbar, mehr Hintergrundinformationen wären schön gewesen.

Auch war ich etwas enttäuscht von der angekündigten Mimikexpertise der Protagonistin. Diese war im Klappentext groß angekündigt und hat mein Interesse geweckt, das Buch zu lesen. Die Kunst des Mimik-Lesens wurde aber nur oberflächlich und am Rande erwähnt und hat nichts zur Aufklärung des Falles beigetragen. Schade, das Thema hätte großes Potenzial als spannendes Alleinstellungsmerkmal von Surfin gehabt.

Fazit:
Die Charaktere der Protagonisten sind bildlich und authentisch dargestellt. Der Schreibstil ist flüssig und nachvollziehbar. Sämtliche Details sind anschaulich und – teilweise sogar zu – ausführlich beschrieben: Sowohl die schöne Orte der Provence, als auch blutige Details der Tatorte. Die oben beschriebenen Punkte fehlen mir leider zu einem rundum gelungenen Krimi, das Buch lädt aber definitiv zum Besuch der Provence ein.

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Veröffentlicht am 07.12.2019

Weder Fisch noch Fleisch

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Neben dem Haupthandlungsstrang gibt es zwei weitere, die mit kürzeren Kapiteln aufwarten. Da sie nur mit "er" oder "sie" arbeiten, dauert es, bis klar wird, um wen es sich dabei handelt und wie sich der ...

Neben dem Haupthandlungsstrang gibt es zwei weitere, die mit kürzeren Kapiteln aufwarten. Da sie nur mit "er" oder "sie" arbeiten, dauert es, bis klar wird, um wen es sich dabei handelt und wie sich der Zusammenhang mit der eigentlichen Story ergibt.
Die Autorin scheint bei dieser unentschlossen, ob sie einen Krimi oder einen Thriller schreiben will. Bis es zu einer krimirelevanten Handlung kommt, vergehen Seiten um Seiten, auf denen man u. a. viel über (Groß)Eltern von Margeaux erfährt, was im weiteren Verlauf aber keine Rolle mehr spielt, oder ausgiebig in die Kochvorgänge eingeweiht wird. Dennoch kommt keine wirkliche Spannung auf, da der Leser bald die Auflösung ahnt. Vielleicht um dem entgegenzuwirken, überschlagen sich dann in blutiger Thriller-Manier die Ereignisse und hetzen dem Ende entgegen. Den enthaltenen Cliffhanger finde ich für einen Krimi unpassend.

Das Buch liest sich aufgrund der kurzen Sätze und des einfachen Sprachstils recht holprig. So kann ich auch keinen Bezug zu den Protagonisten aufbauen. Margeaux ist z. B. eine Schickimicki-Ermittlerin mit toller Aufklärungsquote in Deutschland. Wie stümperhaft sie und die anderen den Fall in Frankreich aber angehen, passt dazu nicht. Ihr tolles Alleinstellungsmerkmal der Mimikexpertise kommt zudem im gesamten Fall zu kurz.

Ein unausgewogenes Buch, das sich nicht entscheiden kann, was es sein will.

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Veröffentlicht am 20.11.2019

Spannend

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Die erfolgreiche Polizistin Margeaux Surfin hängt ihren Job an den Nagel und zieht in die Provence, wo ihr Vater ein Restaurant führt. Doch ihr Beruf lässt sie auch hier nicht zur Ruhe kommen und sie macht ...

Die erfolgreiche Polizistin Margeaux Surfin hängt ihren Job an den Nagel und zieht in die Provence, wo ihr Vater ein Restaurant führt. Doch ihr Beruf lässt sie auch hier nicht zur Ruhe kommen und sie macht sich als Privatermittlerin auf die Suche nach dem Seelenfänger. Ich fand das Buch sehr originell und spannend. Die Spannung ist durch den angenehmen Schreibstil schon von den ersten Seiten an da und lässt auch bis zum Ende hin nicht nach. Die Figuren sind charismatisch und interessant und auch das Cover passt. Ich. habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch nur empfehlen.

Veröffentlicht am 17.10.2019

Krimi mit Urlaubsgefühl

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Margeaux ist Mimikexpertin und gönnt sich nun einen Urlaub in Frankreich. Alles könnte so schön sein, wenn sie nicht wieder in einem neuen Fall verstrickt ist, der sie das Erlebte neu durchleben lässt.....


Dieser ...

Margeaux ist Mimikexpertin und gönnt sich nun einen Urlaub in Frankreich. Alles könnte so schön sein, wenn sie nicht wieder in einem neuen Fall verstrickt ist, der sie das Erlebte neu durchleben lässt.....


Dieser Krimi gehört zu den wenigen, die mich schnell fesselten und die ich ungerne aus der Hand legte.

Die Charaktere sind bildlich und ansprechend gezeichnet, so dass ich als Leser das Gefühl hatte, einige schon seit ewiger Zeit zu kennen.
Ebenso farbenfroh und detailgetreu beschreibt die Autorin die Handlungsorte , was in mir die Lust auf Frankreich erneut weckte.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und nimmt in seiner Art, den Leser mit auf eine Reise durch die Küche Frankreichs.
Die gut durchdachte Handlung trägt ihr Übriges dazu bei, dass weder Spannung noch Humor zu kurz kommen.
Als sehr angenehm empfand ich , dass zum Ende des Buches die einzelnen Verdachtsmomente, Überlegungen der Beamten, .... wie ein großes Bild zusammen setzten und somit der Fall lückenlos und für mich verständlich geklärt wurde.

Dieser Krimi macht auf jeden Fall Lust auf mehr von Margeaux.

Veröffentlicht am 31.07.2019

ein spannungsgeladener Frankreich- Krimi

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Provenzalisches Blut von Nicole de Vert

Die Ex- Polizistin Margeaux Surfin ist eine Mimik- Expertin. Ihr letzter Einsatz als Kommissarin der Stuttgarter Mordkommission hat zur Verhaftung „ des Seelenfängers“ ...

Provenzalisches Blut von Nicole de Vert

Die Ex- Polizistin Margeaux Surfin ist eine Mimik- Expertin. Ihr letzter Einsatz als Kommissarin der Stuttgarter Mordkommission hat zur Verhaftung „ des Seelenfängers“ geführt. In der Provence in Frankreich arbeitet sie als Privatermittlerin und erholt sich kulinarisch. Durch einen väterlichen Freund bei der französischen Polizei wird sie auf 3 seltsame Selbstmorde aufmerksam. Diese tragen die Handschrift des inhaftierten „ Seelenfängers“. Das Interesse von Margeaux Surfin ist geweckt und sie ist dem Täter auf der Spur. Hilfe bekommt sie von ihren ehemaligen deutschen Kollegen und ihrem väterlichen Freund bei der französischen Polizei. Nach dem Erhalt eines Paketes mit 3 vollen Seelenfläschchen und einem leeren, das ihren Namen trägt, überschlagen sich die Ereignisse.

Mein Fazit:
Das Buch ist extrem spannend, der Schreibstil ist flüssig und man kann genau erkennen, wie sich die einzelnen Puzzle- Stückchen zur Aufklärung zusammen fügen. Das Buch enthält zudem kulinarische Rezepte. Da fühlt man sich gleich mit der Provence verbunden.