Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, muss ein reicher Erbe her ...
Trix Barker, mäßig erfolgreiche Fotografin aus London, ist pleite und zunehmend verzweifelt. Für ihre beste Freundin steht fest: Trix braucht einen Mann, und zwar einen mit Geld. Am besten einen adligen Schlossherrn. Trix hält das zwar für eine Schnapsidee, aber eine andere Lösung fällt ihr auch nicht ein. Also heuert sie kurzerhand als Mädchen für alles auf einem Schloss in Kent an. Doch leider ist das Gemäuer ziemlich in die Jahre gekommen, der Garten völlig verwildert und der Hausherr wenig romantisch veranlagt. Ganz anders der Denkmalschützer Rob, der Trix' Herz schon bald gewaltig aus dem Takt bringt ...
Sophie Kinsella meets »Downton Abbey« – eine bezaubernde romantische Komödie in einem englischen Schloss.
Humorvoll, charmant und romantisch – das großartige Debüt einer jungen Autorin aus Österreich.
Beatrixe, von allen nur Trix genannt, arbeitet als Fotografin in London. Ihr Leben verläuft gerade alles andere als nach Plan. Ihr Freund Alex hat sie verlassen, sie hat kaum Aufträge und schuldet ihrem ...
Beatrixe, von allen nur Trix genannt, arbeitet als Fotografin in London. Ihr Leben verläuft gerade alles andere als nach Plan. Ihr Freund Alex hat sie verlassen, sie hat kaum Aufträge und schuldet ihrem Vermieter mehrere Monatsmieten. Als ihre Freundin Patricia die Idee hat, das Trix sich einen reichen Mann angeln soll, recherchiert Trix im Internet und findet ein Stellenangebot auf Chatham Place, einem Schloss in Kent. Sie erhält auch direkt die Stelle als Allrounderin. Leider sind das Schloss und der Garten ziemlich heruntergekommen und Trix merkt auch schnell, das Lord Chatham so gar nicht ihrem Typ entspricht und sie sich keine Beziehung ohne Liebe vorstellen kann. Da ihr die Arbeit auf Chatham aber so gut gefällt, beschließt Trix dort zu bleiben. Und da ist ja auch noch der Denkmalschützer Rob, der ihr immer besser gefällt.
Der Schreibstil ist angenehm, locker und leicht, das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Hauptcharaktere und auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt und die meisten auch sehr sympathisch. Auch wenn einige Entwicklungen hervorsehbar waren, gibt es noch einiges an Spannung, was das Buch interessant macht. Ich mag auch mal eher seichte Liebesgeschichten mit etwas Humor und einem Happy End. Die Autorin hat es mit ihrem Debütroman auf jeden Fall geschafft, mir angenehme und entspannte Lesestunden zu bereiten. Ich könnte mir das Buch auch gut verfilmt vorstellen.
Um was es geht:
Das Leben von Trix ist aus dem Takt geraten. Vor lauter Geldsorgen lässt sie sich auf die verrückte Idee ihrer besten Freundin ein, sich einen reichen Adeligen zu greifen, um endlich versorgt ...
Um was es geht:
Das Leben von Trix ist aus dem Takt geraten. Vor lauter Geldsorgen lässt sie sich auf die verrückte Idee ihrer besten Freundin ein, sich einen reichen Adeligen zu greifen, um endlich versorgt zu sein. Das alles führt zu komischen und romantischen Komplikationen, die ich so nicht erwartet habe.
Eure Lordschaft:
Weshalb ist Colin Furley (der Lord) so immun gegen Trix‘ Flirtversuche? Steht er am Ende auf das andere Geschlecht? Ich habe mir beim Lesen viele Gedanken gemacht, aber wie die Geschichte ausgeht, liest du am besten selbst.
Die Allrounderin:
Trix ist eine Protagonistin, deren Naivität mich öfters zum Lachen bringt. Bei dem ungelenken Versuch, sich einen gut situierten Blaublüter zu angeln, um endlich gut unter der Haube zu sein, geht einiges schief. Obendrein trifft sie auf den brummeligen Denkmalschützer Rob, der ihre Gefühle in arge Schieflage bringt.
Denkmalschützer in attraktiver Verpackung:
Rob ist Denkmalschutzexperte mit Leib und Seele. Ursprünglich kommt er aus Schottland, lebt aber in London. Seine anfängliche muffelige Art finde ich herausfordernd und wie er sich nach und nach öffnet, begeistert mich.
Obendrein sind tierische Begleiter vertreten, was mir sehr gut gefällt.
Zur Umsetzung:
Die Kulisse des Schlosses in der englischen Grafschaft Kent entzückt mich. Ich bin kein Regancy-Fan, aber dieses Buch trifft mit Sicherheit den Geschmack dieser Leserschaft. May fängt das Stimmungsbild auf Chatham Place prima ein und präsentiert es mir mit rundum gelungenen Nebenfiguren, die alle einen mega Job machen. Die Mutter des Lords, Lady Chatham, lässt die Temperatur in den Seiten öfters unter den Gefrierpunkt sinken, wohingegen andere mein Herz mit Wärme fluten. Zum Ende überschlagen sich die Ereignisse. Dabei sind mir gewisse Abschnitte dieser Verwicklung zu viel, aber das lässt rasch nach. Ich komme in den Genuss von etwas Detektivarbeit, was mich an Miss Marple erinnert. Einerseits total gemütlich und doch flott, nimmt mich die Geschichte mit und so habe ich das Buch innerhalb zwei Tagen ausgelesen. Eine Story voll Witz und Charme.
Mein Fazit:
„Wer wird denn gleich an Liebe denken“ ist ein abwechslungsreicher Roman, der eine süße Lovestory, in einer gelungenen Kulisse mit unvergleichlichen Figuren geschickt verwebt. Was für ein stimmiges Debüt, das mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Ich hoffe, bald wieder etwas von May zu lesen, denn mit dieser Geschichte hat sie mich ohne Umwege nach England befördert, in die Welt der Adeligen und ihren Angestellten. Dabei habe ich oft ein Lachen im Gesicht, was ich beim Lesen liebe. Die Figuren rutschen zwar nicht sonderlich in die Tiefe, dennoch sind alle scharf gezeichnet und es bleibt am Ende nur eine kleine Frage für mich offen.
Von mir erhält „Wer wird denn gleich an Liebe denken“ 4,5 unterhaltsame Sterne von 5 und eine absolute Leseempfehlung. Wo keine halben Sterne möglich sind, runde ich auf.
Dieses Buch ist definitiv keine Mogelpackung. Was – wenn man dem Cover Glauben schenken darf – nach einer wahnsinnig süßen Geschichte mit Downton Abbey Feeling aussieht, ist tatsächlich auch eine wahnsinnig ...
Dieses Buch ist definitiv keine Mogelpackung. Was – wenn man dem Cover Glauben schenken darf – nach einer wahnsinnig süßen Geschichte mit Downton Abbey Feeling aussieht, ist tatsächlich auch eine wahnsinnig süße Geschichte mit Downton Abbey Feeling. „Wer wird denn gleich an Liebe denken“ ist vielleicht nichts Weltbewegendes, aber es hält, was es verspricht und das macht es schlichtweg zu einem guten Buch.
Vorneweg ein großes Kompliment an Nina Mays Schreibstil! Gerade für ein schriftstellerisches Debüt ist das, was wir hier zu lesen bekommen, wirklich bemerkenswert! Flüssig, humorvoll und vor allem sehr gefestigt und stilsicher. Was will man mehr? Wüsste ich es nicht besser, wäre ich glatt davon ausgegangen, dass es sich um eine routinierte Autorin handelt, die schon unzählige Bücher dieses Genres veröffentlicht hat und weiß, wie der Hase läuft. Über was ich mich jedoch besonders freute, war die Verwendung von Witz und Humor: Immer an den richtigen Stellen, die Dosierung war perfekt, so dass jeder Gag sitzt und niemals zu gewollt wirkt und darüber hinaus spiegelte die sarkastische Erzählweise äußerst gelungen das Thema wider, welches ja selbst vor Ironie trieft. Das Gedankenspiel „Warum sich nicht das Patriarchat zu Nutze machen und sich einen reichen Göttergatten angeln, der einem das Leben in Glanz und Gloria finanziert?“ ist selbstverständlich nicht objektiv zu betrachten und dank des Humors und der zahlreichen Klischees wird selbst für die in der allerhintersten Reihe deutlich, dass hier absolut nichts ernst zu nehmen ist.
Darüber hinaus hat Nina May wirklich ein Händchen dafür, schrullig liebenswerte Figuren zu erschaffen, die man einfach gern haben muss. Von Colin über die beiden Trelawneys bis hin zu Trix selbst sind alle Charaktere überaus liebevoll ausgearbeitet, sodass sie einem allesamt schnell ans Herz wachsen, wenn man mal von der alten Schachtel absieht. Diese vorbildliche Charakterarbeit hat zur Folge, dass man wirklich investiert in das Leben der Figuren und die Gesamtsituation auf Chatham Place ist.
Doch auch die Handlung selbst hat mich von Anfang an gepackt. Vom ursprünglichen Heiratsschwindler-Plan entwickelt sie sich sehr schnell in eine wirklich spannende Richtung, über die ich jetzt aber bewusst nicht zu viele Worte verlieren möchte. Zwar waren manche Aspekte zu Weilen ziemlich vorhersehbar, aber in Anbetracht des Genres kann das absolut toleriert werden und aus der Hand legen konnte und wollte ich das Buch auch nicht. Von der Vorhersehbarkeit einmal abgesehen, ist der Spannungsbogen und der Aufbau des Buches von vorne bis hinten geglückt und auch der Höhepunkt lässt wirklich nichts zu wünschen übrig. Den zentralen Konflikt rund um Chatham Place fand ich kreativ gewählt und ich hatte zudem den Eindruck, dass er äußerst gut recherchiert war, auch wenn Denkmalschutz zugegebenermaßen nicht zu meinem persönlichen Fachgebiet gehört.
Dementsprechend war ich auch ein großer Fan vom Setting. Die Kulisse von Chatham Place wird garantiert das Herz eines jeden Downton Abbey Fans höher schlagen lassen und ist auch generell wunderschön ausgearbeitet. Jedes Potenzial, das sich in diesem Bereich bietet, wird voll ausgeschöpft, sodass man nicht nur eine genaue Vorstellung vom Schloss selbst hat, sondern sich ebenfalls vom Garten und dem Pub in der Nähe ein detailliertes Bild machen kann. Folglich entsteht eine Szenerie, die ebenso urig ist wie die Figuren, was ein wunderbares Gesamtbild ergibt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Wer wird denn gleich an Liebe denken“ ein absolutes Vorzeigeexemplar seines Genres ist, welches sein Wort hält und somit Entertainment pur ist. Ich freue mich immer wahnsinnig, gute Unterhaltungsliteratur zu finden und dieses Buch hier ist die Definition zweifellos die Definition davon. Daher gibt es von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung und ich bin sehr gespannt, was wir zukünftig noch von Nina May zu lesen bekommen werden!
Während ich mich mit dem Beginn etwas schwer tat und es meinen Humor nicht so traf, weil ich nicht auf derselben Wellenlänge mit der besten Freundin der Protagonistin Trix war, gefiel mir der Roman umso ...
Während ich mich mit dem Beginn etwas schwer tat und es meinen Humor nicht so traf, weil ich nicht auf derselben Wellenlänge mit der besten Freundin der Protagonistin Trix war, gefiel mir der Roman umso besser, als sie endlich nicht mehr immer gemeinsam abhingen und Patricia im Hintergrund verschwand. So lag der Fokus auf Trix, die dank Patricia nun auf einem Schloss einen "Mädchen für alles" Job auf Niedriglohnbasis bekam, nur um schnellstmöglich den Schlossherrn zu heiraten und so all ihre Geldsorgen loszuwerden. In Zeiten von Emanzipation, trifft der Roman also genau ins Schwarze!
Schnell merkt sie aber, dass das nicht einfach so funktioniert mit der Liebe und einem sehr altbackenen Herrn, der keine Ahnung von Nichts hat...
Ich habe mich auf das Buch eingelassen und wurde schließlich positiv überrascht. Trix ist nicht so unglaublich naiv und ein blondes Püppchen, wie ich es erwartet hatte, sondern durchaus gerissen und schlau.
Insgesamt ist der Roman somit ein lockerer, seichter Liebesroman, den man schon bald nach dem Lesen wieder vergessen hat und somit jedes Jahr im Sommer lesen könnte.
Am 16. Mai 2022 ist „Wer wird denn gleich an Liebe denken“ von Nina May im Goldmann Verlag erschienen. Hierbei handelt es sich um das Debüt der österreichischen Autorin. In ihrem Buch heuert Trix als Allrounderin ...
Am 16. Mai 2022 ist „Wer wird denn gleich an Liebe denken“ von Nina May im Goldmann Verlag erschienen. Hierbei handelt es sich um das Debüt der österreichischen Autorin. In ihrem Buch heuert Trix als Allrounderin auf einem Schloss an. Mit dem Hintergedanken, sich an den Schlossherrn ranzumachen, und so eine Lösung für ihre finanziellen Sorgen zu finden. Aber natürlich klappt der Plan nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat.
Die Idee der Geschichte finde ich ganz süß. Daher habe ich mich auf eine lockere RomCom mit Downton Abbey Flair eingestellt. Ich habe auch recht gut in das Buch hineingefunden. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich einfach lesen. Meiner Meinung nach passend zum Buch.
Zwischenzeitlich war ich etwas genervt von Trix. Die restlichen Protagonisten sind mir (abgesehen von Lady Chatham natürlich) alle recht sympathisch, wobei ich mich auch nicht völlig von ihnen in den Bann gezogen fühlte. Vor allem die Entwicklung der Beziehungen ging mir das ganze Buch über deutlich zu schnell. Ein Beispiel hierfür: Trix möchte zu Beginn nichts von "ich angle mir einen Adligen" wissen wollte. Und plötzlich, ohne ersichtlichen Grund, ist sie Feuer und Flamme für diese Idee und ist quasi nur noch auf der "Jagd" nach Colin. Es gab auch immer wieder Stellen, die für mich völlig unlogisch waren. Um hier nicht zu spoilern gehe ich allerdings nicht näher darauf ein.
Insgesamt passiert nichts wirklich Außergewöhnliches/Unvorhersehbares. Ein bisschen gehört das wohl auch zu dieser Art Buch. Man weiß im Grunde worauf man sich einstellt bzw. was man zu erwarten hat. Trotzdem freue ich mich, wenn der Autor/die Autorin eine neue Idee mit einbringt!
Gegen Ende wird ein wenig Spannung aufgebaut. Allerdings ist es doch eine sehr seichte Geschichte, in der alles eher so vor sich hinplätschert. Es tauchen dann auch nochmal einige Charaktere auf, die aus meiner Sicht keinen Mehrwert zum Fortgang der Geschichte beigetragen haben. Das Ende ging mir dann etwas zu schnell. Das ein oder andere hätte man sich mit Sicherheit auch sparen können und dafür an anderer Stelle etwas mehr ins Detail gehen können.
Alles in allem eine nette Geschichte, die mir persönlich jedoch etwas zu einfach gestrickt war.