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Veröffentlicht am 17.09.2018

Leseempfehlung

American Royals - Wer wir auch sind
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Inhalt:
Maddie war noch nie die brave Präsidententochter, die sie eigentlich sein sollte. Sie will die Welt verändern und wird nach einer Rettungsaktion, bei der sie Tiere aus Käfigen befreien will, von ...

Inhalt:
Maddie war noch nie die brave Präsidententochter, die sie eigentlich sein sollte. Sie will die Welt verändern und wird nach einer Rettungsaktion, bei der sie Tiere aus Käfigen befreien will, von der Polizei verhaftet. Ihr Vater, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, ist nicht begeistert und verdonnert sie dazu, Sozialstunden bei dem Projekt von Jake Simmon abzuleisten. Ausgerechnet dem perfekten Politikersohn der Vizepräsidentin! Doch seit einem Unfall ist Jake nicht mehr so perfekt, wie er einmal war und Maddie erkennt, dass sie wohl doch mehr verbindet, als das gleiche Umfeld, in dem sie aufgewachsen sind.



Meine Meinung:
Dies ist das erste auf deutsch übersetzte Buch der Autorin Nichole Chase, die mich damit definitiv von sich überzeugen konnte. Die beiden Protagonisten Jake und Maddie, aus deren sich die Geschichte abwechselnd erzählt wird, sind mir sofort ans Herz gewachsen. Jake ist offen, sehr verstört was seine Vergangenheit beim Militär angeht, aber hat sein Herz auf dem rechten Fleck, während Maddie eine herausragend herzliche, liebevolle und ehrliche Person in allen Bereichen ist. Man kann sich gar nicht dagegen wehren, sie gern zu haben.
Man kann mit den beiden mitfühlen, was sich allein schon durch die Hohe Sympathie zu den Hauptcharakteren nicht vermeiden lässt.
Das Setting, das die beiden bei einem Projekt für heimgekehrte Veteranen helfen, bietet genügend Platz für eine tiefergehende Geschichte, die auch mehrere wichtige Themen anreißt, die dann zum weiterführenden Nachdenken anregen.
Es geht, anders als in vielen anderen Liebesromanen, nicht nur um die körperliche Beziehung der Protagonisten zueinander, sondern auch um die emotionale Auseinandersetzung, die viele gefühlvolle Stellen nach sich zieht.
Selbst die Nebencharaktere sind liebevoll gestellt, vor allem ein Pärchen, das in einer anderen Reihe der Autorin die Hauptrolle spielt und hier nebenbei immer mal wieder auftaucht.
Die gesamte Story ist gleichermaßen authentisch, aber auch romantisch, sehr kurzweilig und unterhaltsam, sodass ich dieses Buch jedem ans Herz legen kann, der dieses Genre gerne liest.


Fazit:
Tolle Charaktere, die man sofort ins Herz schließt und eine Geschichte, die man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte!

Veröffentlicht am 07.11.2018

Lynn Raven ist spitze!

Blutbraut
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Inhalt:
Seit sie denken kann ist Lucinda auf der Flucht vor Joaquín de Alvaro,denn sie ist eine Blutbraut und die Einzige,die ihn davor bewahren kann,endgültig zum Nosferatu zu werden-was sie unter keinen ...

Inhalt:
Seit sie denken kann ist Lucinda auf der Flucht vor Joaquín de Alvaro,denn sie ist eine Blutbraut und die Einzige,die ihn davor bewahren kann,endgültig zum Nosferatu zu werden-was sie unter keinen Umständen zu lassen will.Und gerade,als sie sich in Chris verliebt,wird sie entführt und auf sein Anwesen gebracht,um dort erfahren zu müssen,dass Chris sein Bruder ist,der zufällig auch eine Blutbraut braucht...Enttäuscht wendet sie sich von ihm ab und schmiedet Fluchtversuche,die immer wieder scheitern.Doch je mehr sie Joaquí kennenlernt,desto mehr gerät ihr Bild des Monsters zum Wanken,doch die Angst vor seinem Biss bleibt.Erst,als er ihr die Erinnerungen an ihre Vergangenheit vor dem Leben auf der Flucht zurückgibt und sich bald herausstellt,dass Joaquíns Leben in Gefahr ist,muss sie sich entscheiden-ganz oder gar nicht;für ein Leben mit oder ohne ihn.

Meine Meinung:
Ich habe angefangen das Buch zu lesen und schreckte Stunden später aus dieser Welt heraus,ohne gemerkt zu haben,dass ich die Hälfte von über 700 Seiten schon gelesen habe.Für mich war es ein Leichtes in die Handlung abzutauchen,die für mich nie langatmig war.Meine Freundin warnte mich davor,dass es zwischendurch wohl etwas zäh wäre,jedoch konnte ich das nicht erkennen.Frau Raven hat es mal wieder geschafft,mich zu verzaubern mit ihren charakterstarken Protagonisten:Joaquín,der gutaussehende und starke männliche Hauptcharakter,der gefährlich und doch zum Dahinschmelzen ist und die sanfte,weibliche Lucinda,die trotzdem unheimlich stark und klug ist.Mal wieder hat Lynn Raven eine Protagonistin geschaffen,die ich sehr gern mochte und auch sehr sympathisch finde,weil sie so vieles verkörpert,was ich als 'perfekt' ansehe,ohne,dass sie wirklich perfekt ist.Auch die Handlungsstränge liefen perfekt ineinander über und ich kann nur immer wieder ihre Fantasie bewundern,die die Autorin dazu bringt,so schöne Jugend-Fantasy-Geschichten zu schreiben,die genau zwischen dem schmalen Grad von Romantik und Spannung balancieren,ohne,dass es gestellt wirkt.Das einzige,was mich etwas gestört hat,war der Schreibstil am Anfang.Die Sätze waren kurz und abgehackt und wiederholten sich immer wieder,weil sie Lucindas Gedanken und Ängste wiederspiegelten.Dieser Satzbau änderte sich jedoch bald daraufhin wieder zum Normalen und ich konnte beruhigt weiter aufmerksam der Geschichte folgen.

Veröffentlicht am 19.05.2019

Würdiger Nachfolger einer tollen Reihe

Wenn die Wahrheit Schatten wirft
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Inhalt:

Cecilia muss sich ohne ihre Familie in Amerika einleben. Ihre Entführung deckt so einige Geheimnisse und Wahrheiten auf, die sie nie für möglich gehalten hätte. Haben Noran und Elias sie überhaupt ...

Inhalt:

Cecilia muss sich ohne ihre Familie in Amerika einleben. Ihre Entführung deckt so einige Geheimnisse und Wahrheiten auf, die sie nie für möglich gehalten hätte. Haben Noran und Elias sie überhaupt je wirklich geliebt oder war alles Teil einer politischen Intrige? Cecilias Herz ist gebrochen, sie ist tieftraurig und fühlt sich verraten. Und doch muss sie stark sein, um ihre Familie aus den Fängen von König Julius von Europa zu befreien. Dabei würde sie auch jederzeit ihr Leben riskieren...



Meine Meinung:

Anna Nigras Schreibstil ist so flüssig, dass man fast schon nicht anders kann, als ihre Bücher gut zu finden, selbst wenn man über die Geschichte unterschiedliche Meinungen haben kann.

Der erste Teil der Reihe hat mich so überzeugt, dass ich sehnsüchtig auf diesen zweiten Teil gewartet habe, der mich letztendlich auch nicht enttäuscht hat.

Wir treffen Cecilia als Protagonistin aus dem ersten Teil wieder an, wobei zusätzliche die Perspektive ihrer Schwester hinzukommt. Dies ist eine schlaue Lösung um gleichzeitig die Geschehnisse in Amerika, aber auch die Entwicklungen in Europa zu beleuchten, da die Schwestern zu Beginn schon getrennt sind.

Cecilia findet mehr über sich und ihre Familie, politische Intrigen und das Machtstreben Europas heraus und muss zwischen all den Problemen und neuen Begegnungen ihre eigene Identität finden. So begleitet der Leser diesmal eine etwas rebellischere junge Frau, die alles für ihre Familie tun würde und lernt, für sie und für sich selbst einzustehen. Cecilia hat also eine Entwicklung zwischen den beiden bisherigen Teilen und auch innerhalb dieses Buches durchlaufen, die interessant zu verfolgen war. Das ist auch eines der größten Themen im Buch, denn die Handlung besteht zum großen Teil aus der Vorbereitung der Rettung ihrer Familie.

Kleine Kritikpunkte, die mir aufgefallen sind, ist die Naivität eines Charakters, die mich doch hat den Kopf schütteln lassen und ein paar kleine Klischees, die auf Charaktere oder Situationen übertragen wurden. Das kann man der Autorin aber ohne Weiteres verzeihen, wenn man bedenkt, welche tollen Charaktere, spannende Schauorte und flüssigen Sätze sie erschaffen hat. Insgesamt wirkte der zweite Teil für mich etwas wie eine Vorbereitung für das Ende und als Sprungbrett für Teil 3, was nicht direkt schlecht ist, einen aber noch gespannter auf den nächsten Band der Reihe macht.

Auch die Emotionen fehlen nicht, man empfindet Hass, Mitgefühl und Vieles ist nicht so typisch vorhersehbar wie in vergleichbaren Jugendbüchern. Diese Reihe sollte viel bekannter sein!



Fazit:

Ein würdiger Nachfolger für Teil 1, etwas schwächer und doch absolut lesenswert.

Veröffentlicht am 12.05.2019

Lesenswerte Fortsetzung

Perfect – Willst du die perfekte Welt?
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Inhalt:
Celestine ist nicht mehr perfekt. Sie wurde als Fehlerhafte gebrandmarkt und musste vor der Gilde fliehen um deren Regeln zu entkommen. Sie hat den Anführer der Gilde, Crevan, verärgert und ihre ...

Inhalt:
Celestine ist nicht mehr perfekt. Sie wurde als Fehlerhafte gebrandmarkt und musste vor der Gilde fliehen um deren Regeln zu entkommen. Sie hat den Anführer der Gilde, Crevan, verärgert und ihre Familie verloren. Nun weiß sie nicht, wer sie eigentlich ist. Immer noch das perfekte Mädchen von früher? Oder das Wahrzeichen einer beginnenden Revolution? Die einzige Möglichkeit auf einen Neuanfang besteht darin, Richter Crevan zu überführen. Doch wird es ihr möglich sein als Ausgeschlossene die Gesellschaft zu verändern?


Meine Meinung:
Auch mit der Fortsetzung von Flawed konnte mich Cecelia Ahern von dieser Reihe überzeugen. Celestine ist ein starker und erinnerungswürdiger Hauptcharakter, dessen Geschichte mich im ersten Band berührt und nachdenklich gestimmt hat. Nun geht es weiter mit ihrer Geschichte und dem Kampf um Gerechtigkeit.
Gewohnt wortgewandt beschreibt die Autorin das Leben als Ausgestoßene, das die Fehlerhafte Celestine North führen muss. Sie kämpft um Gerechtigkeit, ist sich aber ihrer selbst unsicher, oft verängstigt und weiß nicht, wem sie trauen kann. Aufgrund ihrer prekären Situation sind diese Gefühle von Unsicherheit und Angst sehr realistisch widergegeben, was auch ein positiver Punkt ist: Obwohl dieses Buch eine Dystopie ist, wird alles sehr real und realistisch wiedergegeben. Hier muss ich auch ein Lob an die Übersetzung aussprechen, die wirklich phänomenal flüssig ist.
Hinzu kommt, dass Cecelia Ahern sehr lebendige Nebencharaktere schafft, die nicht nur pseudohaft mal vorkommen, sondern wirklich eine Geschichte haben.
In diesem Jugendbuch wird es nie kitschig, oder, in die andere Richtung denkend, geschmacklos, trotzdem scheut die Autorin sich nicht, auch mal erschreckende Szenen einzubauen. All das trägt zu einer Spannung bei, die sich kontinuierlich hält, sodass das Lesen nie langweilig wird.

Fazit:
Lesenswerte Fortsetzung, lesenswerte Reihe! Nur zu empfehlen.

Veröffentlicht am 12.05.2019

Zu seicht

Winterzauberküsse
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Inhalt:
Die Modistin Ava trifft Sam, den Chef einer Marketingfirma auf einer Weihnachtsparty. Er engagiert sie, um seiner schwerkranken Mutter Wendy einen Hut als Weihnachtsgeschenk zu fertigen und von ...

Inhalt:
Die Modistin Ava trifft Sam, den Chef einer Marketingfirma auf einer Weihnachtsparty. Er engagiert sie, um seiner schwerkranken Mutter Wendy einen Hut als Weihnachtsgeschenk zu fertigen und von da an kreuzen sich ihre Wege immer wieder. Als Wendy freudig daran glaubt, dass Sam und Ava ein Paar sind, können beide ihren Irrtum nicht aufklären. Wer könnte einer kranken Frau schon das Weihnachtsfest vermiesen? Und so tun die beiden so, als wären sie ein Paar.. Nur für die Weihnachtszeit versteht sich.

Meine Meinung:
Ein wunderschönes Cover im winterlichen Stil mit Glitzer und Schnee passt hier zur Vorweihnachtszeit. Leider lässt das Cover mehr erwarten, als letztendlich geboten wurde, denn das Buch hat mich ein wenig enttäuscht. Erstmal zu den Charakteren: Ava und vor allem Sam sind sympathisch, ihre Hintergründe und selbst die Jobs interessant und innovativ gewählt. Avas Job als Hutmacherin wird mehrfach thematisiert und ich finde es sehr interessant, von ihrer Fertigung von verschiedenen Hüten zu lesen, auch wenn ich selbst keine Hüte trage. Ihr Job ist so speziell, dass er etwas glamouröses hat. Und auch Sam mit seiner Marketingfirma hat einen spannenden Ausgangspunkt. Leider kommt die Liebesgeschichte nicht so richtig ins Rollen und ich hätte mir insgesamt mehr Knistern zwischen den beiden gewünscht. Es ist zwar ganz ,,nett", aber auch nicht mehr als das. Auch die Nebencharaktere bleiben farblos und stören teilweise mehr, als das sie die Handlung vorantreiben. Avas beste Freundin Izzy blieb mir zum Beispiel das gesamte Buch über fremd, sodass ich sie weder leiden konnte, noch sie irgendeinen Zweck für mich und die Handlung erfüllte.

Bei der Übersetzung vom Englischen ins Deutsche hatte ich das Gefühl, dass die Übersetzerin manchmal die Worte nicht richtig gewählt hat. Dadurch klangen manche Sätze eigenartig oder eine Person sagte etwas, das in dieser Situation eher weniger passte. Vor allem anfangs hat das meinen Lesefluss gestört, denn ich musste diese Sätze immer wieder lesen um ihre Bedeutung zu verstehen und sicher zu sein, dass ich selbst nicht einen Fehler gemacht und etwas überlesen habe.

Erst das Ende bringt Schwung in die Geschichte und ich hat zum ersten Mal Emotionen in mir ausgelöst, die FAST die restliche Enttäuschung wieder wettgemacht hätten.

Trotz allen Kritikpunkten und obwohl keine Weihnachtsstimmung bei mir aufkam, wurde ich mit diesem Buch ganz nett unterhalten.


Fazit:
Seichte Unterhaltung von der ich mir mehr erwartet hätte.