An den Fotos gespart
Die Longevity-Food-Formel für das GehirnSo langsam verliere ich ja den Überblick, wie viele Bücher von Matthias Riedl ich inzwischen gelesen habe. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen. Leider bleibt dieses für mich etwas blasser als ...
So langsam verliere ich ja den Überblick, wie viele Bücher von Matthias Riedl ich inzwischen gelesen habe. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen. Leider bleibt dieses für mich etwas blasser als viele seiner anderen Bücher. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Theorieteil, der sich mit psychischer Gesundheit, Ernährung und Longevity beschäftigt. Das fand ich durchaus spannend und gut verständlich erklärt.
Der Rezeptteil konnte mich dagegen nicht ganz überzeugen. Mit knapp 50 Rezepten ist er ohnehin eher überschaubar und viele Gerichte sind für meinen Geschmack etwas zu simpel. Außerdem sind mir einige Rezepte bekannt vorgekommen, weil ich sie in ähnlicher Form schon aus anderen Büchern von Matthias Riedl kannte.
Mein größter Kritikpunkt ist allerdings die Fotos. Nur ungefähr die Hälfte der Rezepte hat überhaupt ein Bild. Für mich ist das bei einem Kochbuch wirklich ein Unding, weil ich mich gerne inspirieren lasse und ohne Foto oft gar keine richtige Lust bekomme, ein Rezept auszuprobieren.
Insgesamt also ein interessantes Buch, wenn man sich vor allem für den theoretischen Teil interessiert. Wer sich hingegen hauptsächlich neue Rezepte erhofft, wird meiner Meinung nach bei anderen Büchern von Matthias Riedl eher fündig.