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Alesia

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Ein kleines Frettchen möchte nicht ins Bettchen

Ab ins Bett, Winnifrett!
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Das kleine Frettchen Winnifrett möchte einfach noch nicht ins Bett. Ob Verstecken spielen, ein Buch vorgelesen bekommen, noch was essen und drinnen, nochmal aufs Klo müssen, Winnifrett fällt allerlei ein ...

Das kleine Frettchen Winnifrett möchte einfach noch nicht ins Bett. Ob Verstecken spielen, ein Buch vorgelesen bekommen, noch was essen und drinnen, nochmal aufs Klo müssen, Winnifrett fällt allerlei ein um die Bettzeit hinauszögern. Manchmal ganz wie im wahren Leben mit Kindern.

Ich finde Vorlesen ganz wichtig und freue mich deshalb immer wenn ich ein schönes Kinderbuch entdecke. Ab ins Bett, Winnifrett! von Britta Sabbag ist ein zauberhaft illustriertes Kinderbuch für Kleinkinder zum Thema ins Bett gehen. Allerdings ist die Autorin in diesem Bereich nicht die erste die bemerkt hat, dass sich Frettchen auf Bettchen reimt. Der Text ist als Vierzeiler in Reimform auf jeden Fall altersgerecht. Es gibt auch Fragen die zur Interaktion anregen. Winnifrett und seine Eltern sind sehr niedlich und liebevoll gezeichnet. Ich finde die Bilder auch farbenfroh, man kann einiges entdecken. Die Szenen, wie sich noch ein bisschen vor dem Schlafengehen gedrückt wird, dürften wohl allen Eltern bekannt vorkommen. Gerade zum Ende fand ich die kleine Geschichte jedoch etwas unstrukturiert. Vielleicht einfach zu viele Aktionen und zu wenig Ruhe?

Trotzdem diese kleinen Kritikpunkte ist "Ab ins Bett, Winnifrett!" ein sehr schönes Kinderbuch, wenn auch keine wirkliche Einschlafhilfe.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Das Archipel der Fabelwesen

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen
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Christopher übt eine besondere Anziehungskraft auf Tiere aus. Als er die Ferien bei seinem Großvater verbringt, erklärt sich auch wieso: seine Vorfahren sind die Hüter eines Portales, das in eine magische ...

Christopher übt eine besondere Anziehungskraft auf Tiere aus. Als er die Ferien bei seinem Großvater verbringt, erklärt sich auch wieso: seine Vorfahren sind die Hüter eines Portales, das in eine magische Welt führt. Christopher begleitet Mal, einem Mädchen mit einem fliegenden Mantel, in diese Welt. Verfolgt von einem Mörder stehen die beiden Kinder dort vor der riesigen Aufgabe das magische Archipel zu retten.

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen von Katherine Rundell ist ein sehr abenteuerliches und temporeiches Fantasy-Buch für Kinder ab ca. 10 Jahren. Das Bestarium des Hüters, das zu Beginn des Buches viele magische Kreaturen aufführt und erklärt, fand ich sehr gelungen. Die Welt, die Katherine Rundells erschaffen hat, ist unglaublich ideenreich, vielfältig und mit unzähligen Fabelwesen bevölkert. Der Schreibstil ist altersgerecht und flüssig zu lesen. Er hebt sich angenehm von anderen Kinderbüchern ab. Die Geschichte selbst ist sehr spannend, action- und temporeich. An manchen Stellen hatte ich allerdings das Gefühl, als wollte die Autorin dabei möglichst viele der magischen Inseln abarbeiten. Auch die vielen Gefahren, denen die Kinder begegnen, werden sehr schnell abgehandelt. Zwei Entwicklungen am Ende des Buches fand ich für ein Kinderbuch doch etwas zu bedrückend. Vielleicht ist das Buch daher nicht unbedingt für sensibele Kinder geeignet. Das Ende bietet auf jeden Fall Potenzial für eine Fortsetzung. Insgesamt ein tolles Buch trotz kleiner Schwächen.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Ab durch die Katzenklappe

Muffin und Tört! 1: Bei den Wikingern
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Kater Muffin liebt Snacks und seine Ruhe. Er döst gern, macht Nickerchen und schläft (wenn auch nicht immer in dieser Reihenfolge). Am allerliebsten mag er Törtchen. Dumm nur, das er im Hause eines Zauberers ...

Kater Muffin liebt Snacks und seine Ruhe. Er döst gern, macht Nickerchen und schläft (wenn auch nicht immer in dieser Reihenfolge). Am allerliebsten mag er Törtchen. Dumm nur, das er im Hause eines Zauberers lebt. Dieser zaubert leider ziemlich fürchtlich und verwandelt Muffins letztes Törtchen in ein klebriges Kaninchen namens Tört. Auch die Katzenklappe ist vor Verzauberungen nicht sicher. Statt in den Garten führt sie Muffin und Tört zu den Wikingern und somit zu einem richtigen Abenteuer.

Muffin und Tört! 1: Bei den Wikingern von Adam Stower ist ein Kinderbuch, das mir sehr positiv aufgefallen ist, da es nur so vor lustigen Ideen und Wortwitz sprüht, dabei abenteuerlich ist und zwei bezaubernde kleine Helden hat. Das Buch hat wenig Text, was nicht stört, da der vorhandene um so lustiger ist. Die Darstellung wirkt teilweise comicartig. Es gibt ganz viele toll gemachte Zeichnungen in schwarz/weiß. Muffin und Tört sind supersüß gezeichnet. Die Geschichte ist hierbei eher lustig als spannend. Ein Buch, das auf jeden Fall nicht langweilig ist und Spaß macht. Ich finde es ideal geeignet für Leseanfänger oder Grundschulkinder die vielleicht noch nicht so viel Spaß am Lesen gefunden haben. Mir haben Muffin und Tört sehr gut gefallen, weshalb ich mich auf jeden Fall schon auf das nächste Katzenklappenabenteuer freue.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Zusammen klappt vieles

Meck und Schneck: Klappt doch!
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Meck und Schneck erleben einen aufregenden Tag. Doch ein Gewitter zieht auf und die beiden kleinen Freunde müssen sich beeilen, um Nachhause zu kommen. Dabei liegen einige Hindernisse wie zum Beispiel ...

Meck und Schneck erleben einen aufregenden Tag. Doch ein Gewitter zieht auf und die beiden kleinen Freunde müssen sich beeilen, um Nachhause zu kommen. Dabei liegen einige Hindernisse wie zum Beispiel eine Ameisenstraße oder ein ganzer Haufen Beeren auf ihrem Weg. Doch zusammen finden sie für alles eine Lösung.

Das robuste Pappbilderbuch Meck und Schneck: Klappt doch! von Michael Engler und Matthias Derenbach richtet sich an Kinder im Alter von etwa 2 Jahren und ist ideal zum Vorlesen geeignet. Nicht allzu viel Text, dafür viele bunte, schön gezeichnete Bilder, zwei wirklich putzige Helden, dazu eine Portion Mut und Mecks Gewissheit " Klappt doch" machen den Charme des Buches aus.

Fazit: Ein tolles Mutmachbuch mit zwei niedlichen Freunden, ideal zum Vorlesen im Kleinkindalter.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Eine heimliche stille Heldin

Ein Kind namens Hoffnung
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1938: Elly ist Haushälterin bei der jüdischen Familie Sternberg in Berlin. Als die Nazis die Familie abholen, rettet Elly deren Sohn Leon und flieht zunächst zu ihrer eigenen Familie nach Bonn. Dort ...

1938: Elly ist Haushälterin bei der jüdischen Familie Sternberg in Berlin. Als die Nazis die Familie abholen, rettet Elly deren Sohn Leon und flieht zunächst zu ihrer eigenen Familie nach Bonn. Dort ist Leon allerdings auch nicht willkommen. In der Silvesternacht trifft Elly eine Entscheidung die ihr Leben ändert und vorallem das von Leon retten soll.

Ein Kind namens Hoffnung ist ein spannendes, gut zu lesendes, aber aufgrund der Thematik und Zeit auch sehr beklemmendes Buch. Der Schreibstil war zunächst gewöhnungsbedürftig, passt aber zu Elly die mir wärend des gesamten Buches resolut und pragmatisch erschien und Leons Wohl über alles andere stellt. Während man sehr viel über Elly erfährt und sich teilweise auch in sie hineinversetzen kann, bleiben die anderen Protagonisten blass. Gerade zu Leon konnte ich keine Beziehung aufbauen, was ich etwas schade fand. Das Ende des Buches hat auch noch nachdenkliche und bedrückende Momente, konnte mich aber insgesamt überzeugen.

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