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Veröffentlicht am 06.12.2018

Fantastischer Schreibstil

Nijura - Das Erbe der Elfenkrone
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Nijura ist wirklich ein schönes Fantasie Buch, was ich gerne gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin ist sehr einprägsam und man fühlt sich in die Welt der Elfen sehr heimisch. Leider gab es zwischendurch ...

Nijura ist wirklich ein schönes Fantasie Buch, was ich gerne gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin ist sehr einprägsam und man fühlt sich in die Welt der Elfen sehr heimisch. Leider gab es zwischendurch einige Stellen die zu langatmig waren und man leicht mit den Gedanken abgewichen ist.

Die Protagonisten dagegen fand ich gut gelungen und jeder hatte seine Eigenarten die ihn einzigartig gemacht haben. Kurz vorm Schluss gab es noch eine Überraschung, die mir sehr ans Herz ging.

Veröffentlicht am 28.07.2018

Ein guter Reihenauftrakt

Young Elites
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Ein Buch welches mich mit gemischten Gefühlen zurück gelassen hat. Ein Buch, wo ich zum ersten mal die Protagonisten nicht einschätzen kann.

Inhalt:

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze ...

Ein Buch welches mich mit gemischten Gefühlen zurück gelassen hat. Ein Buch, wo ich zum ersten mal die Protagonisten nicht einschätzen kann.

Inhalt:

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe.

Textquelle von Amazon

Meine Meinung:

Ohne große Erwartungen bin ich beim Lesen an das Buch Young Elites herangegangen. Wir starten gemeinsam mit Adelina, in ein großes Abenteuer, zumindest glaubt man, das am Anfang, doch man rechnet, nicht damit, das dieses Abenteuer mit Dunkelheit übersät ist. Adelina hat es nicht leicht, schließlich ist sie als Kind am Blutfieber erkrankt und hat dabei auch ihre Mutter verloren. Das nicht genug wird sie auch noch von ihrem Vater unterdrückt, der ihren Zorn und ihre Wut nur weiter entfacht.

"Sie glauben, dass sie mir den Zutritt verwehren können. Aber wie viele Schlösser die Tür versperren-es gibt immer einen anderen Weg hinein.

Die Autorin Marie Lu, schafft es die Welt um Adelina sehr düster darzustellen und bringt den Leser dazu, die Qualen, die Sie durchmachen muss, selber zu spüren und zum Teil auch zu verstehen, warum Sie so ist, wie Sie ist. Dennoch hat mich Adelina leider nicht so berührt und begeistert, wie Sie es vielleicht sollte. Sie ist ein völlig andere Charakter, als man bis jetzt vielleicht kennengelernt hat. Durch ihre Vergangenheit lebt in ihr nur noch Dunkelheit, Wut, Hass und Zorn. Dadurch kann Sie ihre Gabe nicht wirklich kontrollieren und ist daher eine Gefahr für sich selber und für alle andere drum herum.

Da kommen wir auch schon zu den anderen, die "Gemeinschaft der Dolche" eine Gruppe aus Begabten, die sich der Sache verschrieben haben, den König zu stürzen und Enzo den Prinzen, auf den Thron zu verhelfen. Genau wie Adelina konnten mich die Nebencharaktere nicht wirklich von sich begeistern. Ich fand alle einwenig unscheinbar und blass, sie wirkten für mich eher unnahbar und man konnte sich nicht wirklich auf sie einlassen. Besonders Enzo wirkte für mich eher kühl und arrogant, sodass ich ihn noch weniger mochte als Adelina.

Die Handlung ist meiner Meinung nach sehr spannend und düster gestaltet. Besonders die Flucht vor Teren der Erste aus der Inquistion des Königs lässt einen manchmal den Atem anhalten. Gerne hätte ich aber noch mehr über die Gabe von Adelina und den anderen erfahren, da es in der Story einige Stellen gab, bei denen ich nicht wirklich durchgestiegen bin.

Fazit:

Die Gemeinschaft der Dolche ist ein guter Reihen Auftakt, der mich leider durch die Charaktere nicht wirklich überzeugen konnte. Dennoch bin ich gespannt, wie die Reise um Adelina weitergeht. 

Veröffentlicht am 14.07.2018

Ein düsteres Buch mit einigen Schwachstellen.

Witchborn
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Hexen, Hexenverfolgung und Verschwörungen. Wenn man sich den Klapptext von Witchborn so durch liest, muss man das Buch als Fan von Hexengeschichten einfach lieben. Doch leider hat mich das Buch nicht so ...

Hexen, Hexenverfolgung und Verschwörungen. Wenn man sich den Klapptext von Witchborn so durch liest, muss man das Buch als Fan von Hexengeschichten einfach lieben. Doch leider hat mich das Buch nicht so umgehauen, was mich genau daran gestört hat, erzähle ich Euch in einer kurzen Rezension.

Inhalt:

In­halt
Neu
Deiner Gabe kannst du nicht entkommen!

England 1577 

Die Hexenjagd hält das Land in Atem und auch die 14-jährige Alyce wird zur Zielscheibe. Nur knapp kann sie den Jägern entkommen, die auch ihre Mutter ermordet haben. Seitdem ist Alyce auf der Flucht und versucht ihre magischen Kräfte zu verstehen und zu beherrschen. Und obwohl sie ihre Verfolger nicht abschütteln kann, kommt sie einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur: Sie soll zum Spielball einer königlichen Intrige zwischen Elizabeth I. und Maria Stuart werden. Und dabei trifft weiße Magie auf die dunkelste, die man sich vorstellen kann.

Gejagt vom Tod, getrieben von dunkler Magie, getäuscht von rivalisierenden Königinnen!

Textquelle vom Carlsen Verlag

Meine Meinung:

Schon immer habe ich Hexen geliebt und mich auch für die Hexenverfolgung interessiert. Als ich dann Witchborn in meinen Händen hielt, habe ich mich auch sehr darauf gefreut und es auch nicht lange auf meinem SUB liegen gelassen. Doch leider hat mich das Buch eher enttäuscht, als begeistert.

Die Atmosphäre im Buch ist düster, dreckig und in einer gewissen Art gewaltsam. Doch genau diese Schreibweise des Autors, ist meiner Meinung nach das Highlight des Buches. Es ist keines Wegs kindlich gehalten und gibt einige Hintergründe über das dreckige und stinkende London im 16. Jahrhundert preis. Auch die Idee des Autors die Fantasygeschichte mit etwas Historischen zu verbinden, fand ich für das Buch definitiv als Pluspunkt.

Das war es aber leider auch fast schon. Die Geschichte rund um die 14 Jährigen Alyce die von Hexenjägern verfolgt wird und sich später inmitten von London befindet und dabei einigen Menschen begegnet, die leider nicht immer nett sind, eher langatmig und für mich persönlich nicht fesselnd. Für mich hat es in der Geschichte an Spannung gefehlt, was dazu führte, dass ich das Buch oft lustlos zur Seite gelegt habe. Da konnten mir nicht einmal die düsteren Geheimnisse im Buch helfen, die meiner Meinung nach am Ende zu schnell abgehandelt wurden. Das Ende kam einfach zu plötzlich und ich als Leser fand ich zum Schluss einfach zu schnell ins kalte Wasser geworfen.



Fazit:

Trotz der tollen Thematik, was Hexen, Hexenjäger, Hexenverfolgung und Magie angeht. Konnte mich das Buch durch seine Langatmigkeit nicht überzeugen. Auch die oft merkwürdigen Gestalten konnten mir kein wirkliches Lesevergnügen bereiten.

Veröffentlicht am 04.05.2018

Ein Buch zum Nachdenken

Die Stille meiner Worte
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"Uns umgeben die gleichen Mauern, uns halten die gleichen Grenzen"

Eigentlich weis ich nicht so richtig, wie ich das Buch in Worte fassen soll. Schließlich war es für mich mehr als nur ein Buch. Es waren ...

"Uns umgeben die gleichen Mauern, uns halten die gleichen Grenzen"

Eigentlich weis ich nicht so richtig, wie ich das Buch in Worte fassen soll. Schließlich war es für mich mehr als nur ein Buch. Es waren die puren Gefühle, die einem bis ans Herz gehen. Ava Reed hat es geschafft eine gefühlvolle, traurige, herzzerreisende und nachdenkliche Atmosphäre zu schaffen, die mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat.

"Weil keines der unzähligen Worte etwas ändern würde. Kein einziges! Sind sie einmal gesprochen, hallen sie nach und verklingen nie, denn Worte sind Kinder der Ewigkeit."

Wie wichtig sind Worte? Wie wichtig ist es, dass man sich mitteilen kann und den Menschen um einen herum zeigen kann, wie man sich fühlt?
Durch das Buch wird einem bewusst, wie wertvoll doch Worte sind. Dass es wichtig ist, dass man seine Gefühle seinen Mitmenschen mitteilen kann, denn wenn nicht kann man seine Mitmenschen sehr verletzen. Im Buch wird einem klar, wie wertvoll doch das Leben eines Menschen ist und wie sehr die Menschen die bleiben darunter leiden.

"Du bist mein Schwert, mein Schild, du bist mein Mut und meine Hoffnung, du bist mein Antrieb und meine Freude"

Egal welche Menschen nicht mehr bei uns sind, sei es die Eltern, die Geschwister, die Großeltern oder Freunde, es hinterlässt eine tiefe Lücke im Herzen und dies bringt Ava Reed durch die Protagonistin Hannah sehr gut rüber.

"Ich kämpfe mit Hannah ,was denkst du denn"

Hannah hat nicht nur ihre Zwillingsschwester Izzy verloren, sondern auch ihre Worte. Seitdem spricht sie nicht mehr, sie bleibt für sich, trägt ihre Trauer und ihre Gefühle mit sich selber aus. Den Einzigen, den sie an sich heranlässt, ist Mo, der Kater ihrer Schwester. Der meiner Meinung nach auch der Held der ganzen Geschichte ist. Man merkt das in solchen Momenten die Tiere einen am besten verstehen.

"Manche Dinge passieren und man kann nichts dagegen tun."

Neben Hannah haben wir in der Geschichte noch Levi, ein Schüler aus dem Internat "Sankt Anna", auch er hat wie Hannah und den anderen Menschen, die man im Camp kennenlernt, sein eigenes Päckchen zu tragen. Durch Levi kommt aber auch Hannah langsam aus ihrem tiefen Loch heraus und dass muss man dem Charakter hoch anrechnen,

Mich hat das Buch vollkommen zu Tränen gerührt, mir ist bewusst geworden, dass man jede Sekunde mit geliebten Leuten genießen muss, da man nie weis, wann es zu Ende ist und wann man vielleicht selber seine Worte verliert.