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Veröffentlicht am 22.04.2025

Todesursache! Lebenserwartung!

Vorsehung
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Es passiert auf einem ganz gewöhnlichem Flug nach Sydney als plötzlich eine ältere Dame von ihrem Platz aufsteht. Sie geht langsam von Platz zu Platz, zeigt nach und nach auf jeden einzelnen Passagier ...

Es passiert auf einem ganz gewöhnlichem Flug nach Sydney als plötzlich eine ältere Dame von ihrem Platz aufsteht. Sie geht langsam von Platz zu Platz, zeigt nach und nach auf jeden einzelnen Passagier und sagt:
Ich erwarte Bauchspeicheldrüsenkrebs mit 66.
Ich erwarte einen Arbeitsunfall mit 43.
Ich erwarte zu ertrinken mit 7.
So zeigt sie auf jeden Passagier und sagt jedem einzelnen seine Todesursache und seine Lebenserwartung voraus.

Wer ist diese Dame? Ist sie eine Hellseherin? Verrückt? Hat sie vielleicht wirklich eine Gabe? Was ist wenn sie Recht hat? Gibt es das Schicksal wirklich? Kann man das Schicksal verändern?

Eins ist sicher, nach diesem Flug ist es für keinen der Passagiere mehr so, wie es vorher war. Jeder hat nun seine Zukunft vor Augen und hardert damit. Jeder versucht auf seine ganz eigene Weise mit der Vorausssage umzugehen, die einen besser, die anderen schlechter.

Richtig brisant wird es als die ersten Prophezeihungen eintreffen und sich bewahrheiten. Zwei Frauen die auch auf dem Flug gewesen sind, treffen sich zufällig auf der Beerdigung einer anderen Person, die auch auf diesem Flug gewesen ist und beschließen zusammen nach der Dame zu suchen. Sie erstellen eine facebook Seite und versuchen alle Passagiere dieses Fluges zusammen zu bekommen.
Des weiteren gelangen die Geschehnisse dieses Fluges auch an die Presse und ganz schnell bekommt die Dame den Namen Death Lady.

Der Gedanke zu diesem Roman hat mir sehr gut gefallen, nur leider muss ich sagen, das mich die Umsetzung nicht überzeugen konnte. Bei der Bewertung schwankte ich zwischen drei und vier Sternen hin und her und habe mich letzendlich für drei Sterne entschieden, da ich vier Sterne nicht mit einem guten Gewissen vergeben kann.
Zeitweise zieht sich alles sehr in die Länge, zum Ende hin war ich auch ziemlich genervt, so sehr, das ich gar nicht mehr alles richtig aufnehmen konnte, weil ich eine Blockade hatte. Ich wollte nur noch fertig werden.
Vor allem mit der Erzählweise aus der Sicht von Cherry habe ich mich von Anfang bis Ende sehr schwer getan. Von Cherry werden direkt zu Beginn Dinge erzählt, die erst ganz zum Schluß nochmal aufgegriffen und erzählt werden. Bis dahin hatte ich jedoch die Zusammenhänge vom Anfang schon wieder vergessen. Cherry war für mich, bis zum Schluss nie richtig greifbar.
Dazu kommt, das so viele Charaktere in dieses Buch hinein gepackt worden sind, das ich selbst nach über vierhundert Seiten noch immer kurz zu Anfang der Kapitel überlegen musste wer das nochmal war.

Die Kapitel werden abwechslend von den jeweiligen Passagieren und von Cherrys Leben selbst erzählt.

Gut gefallen haben mir die jeweiligen Passagiere die sich mit ihrer jeweiligen Prophezeihung auseinander gesetzt haben. Die Gedankengänge, das Handeln der ein oder anderen Person. Das war wirklich interessant und hat sehr zum Nachdenken über das eigene Leben angeregt und darüber wie man selbst sich verhalten würde wenn man ein festgesetztes Sterbedatum vor Augen hätte. Was man vielleicht ändern würde und warum man Dinge nicht "einfach" ändert mit denen man unzufrieden ist.

Wirklich sehr bedauernswert das die Autorin hier nicht noch mehr auf diese Dinge eingegangen ist und ihr Potential anderweitig "verschwendet" hat.

Mein Fazit
Ein guter Roman wenn man sich mit der eignenen Sterblichkeit und dem eigenen Leben ein wenig auseinadersetzen möchte, allerdings mit einigen Längen und einer unbefriedigenden Erzählweise was Cherry betrifft.
Leseempfehlung ja oder nein?
Puh, schwierig, da habe ich nicht wirklich eine Tendenz.
Am besten die Leseprobe lesen und dann entscheiden.

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Sehr, sehr zäh

Wo wir uns treffen
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Die Familie Brooke besitzt seit sieben Gererationen ein vierhundert Hektar großes Anwesen in Sussex.

Philip und Grace haben drei Erwachsene Kinder und eine Enkelin. Seit zehn Jahren arbeitet die älteste ...

Die Familie Brooke besitzt seit sieben Gererationen ein vierhundert Hektar großes Anwesen in Sussex.

Philip und Grace haben drei Erwachsene Kinder und eine Enkelin. Seit zehn Jahren arbeitet die älteste Tochter Frannie zusammen mit ihrem Vater Philip in den Ländereien und hat sich voll und ganz der Renaturierung verschrieben.

Der Roman beginnt mit dem Tod von Philip als seine drei Kinder für fünf Tage auf dem Familienanwesen zusammenkommen.

Haupt- und Alleinerbin ist die Älteste Frannie. Sie hat ja bereits vor Jahren die Führung übernommen.
Milo hat jedoch andere Pläne mit den Ländereien. Dafür hat er auch den Segen seines Vaters erhalten, jedoch nur in mündlicher Form.
Isa hingegen hat ganz andere Probleme. Noch dazu hat sie Clara die Tochter von Philips langjähriger Geliebten zur Beerdigung eingelanden, da sie vermutet, das diese Philips Tochter ist. Davon wissen allerdings weder ihre Geschwister, noch ihre Mutter etwas.

Clara hat die Wahrheit im Gepäck über die Anfänge der Familie Brooke, wie das Vermögen und die Ländereien zustande gekommen sind.

Es fällt mir hier nicht ganz leicht eine Rezension zu verfassen. Ich hatte eine andere Vorstellung von der Geschichte. Es geht zu einem sehr großen Teil um die Renaturierung, um die Ländereien, die Bäume, die Tiere, die Erde und alles was dazu gehört.
Die Familiengeschichte fand ich unbeschreiblich fade. Im großen und ganzen werden Probleme beschrieben, die alltäglich sind. Bei mir kam keinerlei Spannung auf und ganz wenig bis gar kein Interesse weiter lesen zu wollen. Durch dieses Buch habe ich mich regelrecht durch gequält. Es war überaus zäh, die Erzählweise habe ich ebenfalls als anstrengend empfunden. Immer wieder habe ich darüber nachgedacht abzubrechen. Zum Ende hin habe ich nur noch zügig überflogen weil ich es nur noch hinter mich bringen wollte.

Dazu bleibt noch zu sagen das mich der gesamte Roman absolut nicht erreichen konnte. Die Protagonisten waren fast alle eher unsympathisch und zu Rowan fehlen mir ehrlich gesagt die Worte. Dieses Kind soll sieben Jahre alt sein??? Das was von Rowan erzählt wird passt in keinster Art und Weise zu einem siebenjährigen Kind!!!

Mein Fazit
Ein sehr zäher Roman ohne Spannung. Es kommt kein Interesse auf weiter lesen zu wollen.
Leseempfehlung?
Leider nein, nicht mit einem guten Gewissen.

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Veröffentlicht am 02.04.2025

Spannend und kurzweilig

Die Schwester des Serienkillers
4

Anna lebt gemeinsam mit ihrem Mann Ross ein gutes Leben. Sie ist Lehrerin an einer privaten Schule und genießt ein gutes Ansehen. Anna und Ross sind glücklich miteinander, bis eines morgens die Polizei ...

Anna lebt gemeinsam mit ihrem Mann Ross ein gutes Leben. Sie ist Lehrerin an einer privaten Schule und genießt ein gutes Ansehen. Anna und Ross sind glücklich miteinander, bis eines morgens die Polizei vor ihrer Türe steht und Anna darüber in Kenntnis setzt, das ihr Bruder Henry zur Fahndung ausgeschrieben wurde, das er wegen fünffachen Mordes gesucht wird uns das die Vermutung naheliegend ist, das Anna das nächste Opfer von Henry werden wird.
Unmittelbar danach fährt Anna zur Arbeit als ihr eine Schülerin von ihr vor ihr Auto läuft. Noch unter Schock, verliert Anna komplett die Beherrschung. Ein Video ihres Ausrasters geht sofort Viral, woraufhin Anna Suspendiert wird.
Nicht ist mehr wie es war, Annas Leben gerät aus den Fugen.
Anna und Henry hatten eine grausame Kindheit, sie kamen in ein Heim und hatten erstmal die Hoffnung das es jetzt besser werden wird, doch leider war dem nicht so. Die Kindheit im Heim war ein ähnliches Martyrium wie sie es zuvor in ihrem Elternhaus erlebt haben. Henry war schon damals Verhaltensauffällig, eifersüchtig, kontrollsüchtig was seine Schwester anging und wollte ständig ein Spiel Namens Die Jagd mit ihr spielen, wo einer dem anderen etwas wegnimmt was dem anderen wichtig ist, dies versteckt und dem jeweils anderem Rätsel aufgibt um diesen geliebten Gegenstand wieder zu bekommen.
Nun vermutet die Polizei das Henry dieses Katz und Maus spielt um Anna zu einem Ort zu führen, an dem er auch sie töten wird. Auffällig ist hier das Henry nur an zwei bestimmten Daten mordet, einmal an Annas Geburtstag und einmal an einem anderen Tag, von dem jedoch niemand die Bedeutung kennt.
Dieser Roman war wieder, wie auch schon die ersten beiden Bände sehr spannend, man fliegt nur so durch die Seiten. Daher ist es hier eher ein kurzweiliges Lesevergnügen.
Sehr gut gefallen haben mir hier die kurzen Kapitel, das in diesem Roman extrem schnell zum Punkt gekommen worden ist und die Erzählungen des Täters würde ich hier auch als sehr gut und interessant bezeichnen.

Allerdings muss ich auch der Fairness halber sagen, das es , für mich persönlich, viel zu viele Parallelen zu den ersten beiden Bänden gibt. Um es auf den Punkt zu bringen würde ich sogar so weit gehen zu sagen: Kennst du einen kennst du alle. Würde es einen weiteren Band geben, würde ich diesen auch nicht mehr lesen!
Positiv bleibt zum Abschluss der Reihe zu sagen, das jeder Band in sich abgeschlossen ist und es keine Zusammenhänge gibt.
Mein Fazit
Kurzweilig zu lesen, voller Spannungen und Wendungen, allerdings mit zu vielen Parallelen zu den ersten beiden Bänden. Eine Leseempfehlung würde ich hier trotzdem aussprechen.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Tragisch und überaus emotional

Wie Risse in der Erde
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Beth und Gabriel kommen beide aus Elternhäusern die unterschiedlicher kaum sein können. Beth lebt eher im Mittelstand und Gabriels Familie gehört zu den schönen und reichen. Trotz dieser Gesellschaftlichen ...

Beth und Gabriel kommen beide aus Elternhäusern die unterschiedlicher kaum sein können. Beth lebt eher im Mittelstand und Gabriels Familie gehört zu den schönen und reichen. Trotz dieser Gesellschaftlichen Unterschiede verlieben die beiden sich im Teenageralter ineinander und haben eine sehr innige und leidenschaftliche Beziehung die unter unschönen Bedingungen endet.

Etliche Jahre später ist Beth glücklich mit Frank verheiratet. Sie lebt ein vollkommen anderes Leben, als sie es ursprünglich geplant hatte. Die beiden führen eine Farm und sie genießen noch immer ihre große Liebe miteinander.

Eines Tages jedoch kehrt Gabriel mit seinem Sohn Leo zurück in sein Elternhaus. Es dauert nicht lange bis Beth und Gabriel von ihren gegenseitigen Gefühlen übermannt werden. Beth trifft eine Entscheidung, die das Leben aller verändern wird.

Als ich die Leseprobe gelesen habe, war mir sofort klar das ich diesen Roman definitiv lesen möchte. Erwartungen hatte ich keine sonderlich großen, ich lasse mich eher überraschen und dieses Buch hat mich vollkommen aus den Schuhen gehauen und das im positiven Sinne.
Immer wieder habe ich Lesepausen eingelegt, da ich dieses Buch so lange wie möglich genießen wollte. Normalerweise passiert mir das nicht.

Mit den ersten paar Seiten habe ich mich ein wenig schwer getan, da ich die Personen nicht so richtig zuordnen konnte, das löst sich aber relativ schnell auf.

Mir fehlen hier wirklich und wahrhaftig die richtigen Worte um eine Rezension verfassen zu können, die diesem Roman gerechtfertigt werden. Eine ganz wundervolle Geschichte mit viel Tragig und hochemotional. Legt euch Tachentücher bereit! Selten habe ich ein Buch gelesen, was so derartig die Gefühle nach Außen transportiert hat, wie es hier der Fall ist!
Beth handeln konnte ich, bis auf eine einzige Situation zum Ende hin absolut nachvollziehen. Mit ihr habe ich geliebt, gehofft, geweint, die volle Emotionale Palette habe ich gemeinsam mit Beth durchlebt.

Die Charaktere sind insgesamt alle, ohne Ausnahme großartig.

Mein Fazit
Ein einzigatiger Roman mit viel Tragig, voller Emotionalität und mit äußerst sympathischen Charakteren. Ein wundervolles Highlight.
Lesempfehlung?
Definitiv JA!!!

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Mysteriöses Paradies

The Surf House
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Bea ist Anfang 20 und arbeitet als Model. Zum modeln ist sie eher durch Zufall gekommen und durch den knallharten Drill ihrer Mutter für die nur Geld wichtig ist.
Bei einem Shooting in Marokko wird Bea ...

Bea ist Anfang 20 und arbeitet als Model. Zum modeln ist sie eher durch Zufall gekommen und durch den knallharten Drill ihrer Mutter für die nur Geld wichtig ist.
Bei einem Shooting in Marokko wird Bea alles zuviel und sie wirft hin, packt ihre Tasche und zieht alleine los.
Kurz darauf wird sie von zwei Männern in eine enge Gasse gedrängt die Bea überfallen und ihr ihren Rucksack und ihre Papiere stehlen.
Zum Glück jedoch kommt Marnie ihr zur Hilfe die schlimmeres verhindert hat und Bea erstmal Unterschlupf in ihrem Surfhotel anbietet.

Bea bezieht ein Zimmer in dem schönen Surfhotel mit direktem Blick aufs Meer. Sie freundet sich mit Marnie an, hilft und unterstützt sie in allen Belangen die das Hotel betreffen.
Marnie bringt Bea auch das surfen bei, das Bea sehr schnell lieben lernt und zu ihrer Leidenschaft macht. Bea fühlt sich sehr wohl dort. Noch dazu gibt es direkt nebean das Offshore, ebenfalls eine schöne Unterkunft mit dem eher zurückhaltenden Aiden als Besitzer an dem Bea schnell Gefallen findet.

Alles ist locker leicht, Freiheit pur und nur gut gelaunte Surfer im Umfeld.
Doch dann kommt ein sehr mysteriöser Gast an, der auf der Suche nach seiner Schwester ist, die vor einem Jahr verschwunden ist. Ihre Spur verliert sich unmittelbar nach ihrem letzten Abend im Surf House.

Dann begibt Bea sich auf Spurensuche und fängt an Fragen zu stellen. Die Stimmung wird bedrückend und schwer und plötzlich stellt sich die Frage wer ist hier ehrlich? Wer hat was mit Savannahs Verschwinden zu tun? Was ist vor einem Jahr passiert? Alles wird immer undurchsichtiger.

Sehr gut haben mir die kurz gehaltenen Kapitel gefallen. Das liest sich einfach immer sehr gut wenn die Kapitel nicht so sehr in die Länge gezogen werden. Extrem gut hat mir gefallen das die Sicht von heute von Bea und von vor einem Jahr erzählt worden sind, aus Savannahs Sicht. Das ist grandios. Es liest sich, wie wenn man einen Reisverschluss zuzieht und Stück für Stück schließt sich quasi der Kreis. Diesen Roman habe ich innerhalb kürzester Zeit regelrecht verschlungen, weil ich einfach gerne wissen wollte wie es weiter geht.

Keinesfalls wurde ich dies jedoch als Thriller bezeichnen. Eher als locker leichte Urlaubslektüre mit ein bisschen Drama.

Einen Stern werde ich jedoch abziehen, einfach aus dem Grund, sobald eine gewisse Person auf der Bildfläche erschienen ist, wusste ich im Prinzip schon was passiert ist und wie die Zusammenhänge hier sind. Es ist auch einiges Vorhersehbar, deshalb würde ich hier fünf Sterne nicht für gerechtfertigt halten.

Mein Fazit
Ein locker, leichter Roman für zwischendurch zum verschlingen bestens geeignet. Allerdings auch vorhersehbar. Leseempfehlung? Auf jeden Fall gibts hier ein ja.

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