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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2019

Ein schönes Buch zum abschalten

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
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Lange lange habe ich auf dieses Buch gewartet und ich war super froh es endlich lesen zu können. Innerhalb kürzester Zeit habe ich es beendet, was unter anderem an Cherrys unverwechselbaren und einzigartigem ...

Lange lange habe ich auf dieses Buch gewartet und ich war super froh es endlich lesen zu können. Innerhalb kürzester Zeit habe ich es beendet, was unter anderem an Cherrys unverwechselbaren und einzigartigem Schreibstil lag.
Die Geschichte von Grace und Jackson hat mich wirklich sehr interessiert, da sie für das Genre total unüblich war und die Autorin wirklich gute und wichtige Thematiken darin verpackt hat. Hätte ich dieses Buch von ihr vor allen anderen gelesen, hätte ich es wahrscheinlich perfekt gefunden. Traurige und herzzerreißende Passagen, die ich sonst von ihr kannte kamen für mich persönlich in diesem Buch nicht vor. Versteht mich nicht falsch, ich fand das Buch wirklich gut und es hat Spaß gemacht es zu lesen, ich bin von der Autorin nur etwas anderes gewohnt.
Trotzdem möchte ich auch die positiven Seiten des Buches verdeutlichen. Jackson und auch Grace haben in dem Buch eine unglaublich geniale Wandlung hinter sich gebracht die mit jeder Seite dem Leser verdeutlicht wurde. Es gab viele Momente die mich sehr glücklich gemacht haben und es hat mich sehr gefreut zu lesen wie sich alles entwickelt hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 14.10.2019

Eine packende und super schöne Geschichte

Follow Me Back
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Wow. Was für eine Geschichte! Follow me back habe ich in sage und schreibe 3 Stunden komplett durch gelesen. Wie ich das geschafft habe? Eventuell liegt das an dem unglaublich tollen und spannenden Plot ...

Wow. Was für eine Geschichte! Follow me back habe ich in sage und schreibe 3 Stunden komplett durch gelesen. Wie ich das geschafft habe? Eventuell liegt das an dem unglaublich tollen und spannenden Plot in dem Buch. Und auch nur eventuell an A. V. Geigers richtig gutem Schreibstil.

Tessa Hart leidet seit Monaten an einer sozialen Angststörung. Das einzige was ihr durch diese Zeit hilft, ist ihr Fanaccount für Eric Thorn, einem berühmten unglaublich gut aussehenden Sänger. Eines Tages erhält sie Nachrichten von einem Account, der offensichtlich ihre Begeisterung für Eric nicht teilen kann. Zwischen den beiden entwickelt sich eine unglaubliche Freundschaft. Was Tessa jedoch nicht ahnt ist, dass es sich bei dem User um niemanden geringeren handelt als Eric Thorn höchstpersönlich. Warum will er um jeden Preis sein Image zerstören und wie wird die Freundschaft der beiden sich weiter entwickeln? Nichts ahnend verstricken sich die beiden in ein gefährliches Spiel.

Als ich den Inhalt zum ersten Mal auf dem Klappentext gelesen habe, wusste ich sofort, dass mich das Buch begeistern konnte. Und genau das hat sich bewahrheitet. Tessa, die mit ihrer verständnisvollen und lieben Art mein Mitgefühl erlangt hat, war eine starke und sehr besondere Protagonistin. Während der ganzen Geschichte konnte sie mich wirklich mitnehmen und ich habe sie echt ins Herz geschlossen. Aber nicht nur Tessa sondern auch Eric hat mit seiner sympathischen und liebevollen Art mein Herz erobert. Die beiden haben für mich super gut harmoniert.

Das besondere an dem Buch war jedoch der kleine Thriller-Touch das dem Ganzen nochmal eine Schippe Spannung dazu gelegt hat. Geiger hat einen wundervollen und hochspannenden Auftakt kreiert, den ich euch absolut ans Herz legen kann. Es ist eine einzigartige und unglaublich coole Story die in eurem Regal definitiv nicht fehlen darf.

Vielen Dank an den Lyx-Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars.

Veröffentlicht am 16.09.2019

Kann der Serie wirklich gerecht werden

Stranger Things: Finsternis - DIE OFFIZIELLE DEUTSCHE AUSGABE – ein NETFLIX-Original
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Elfi hat viel Langweile und entdeckt in der Weihnachtszeit eine Kiste von Hopper, mit all den Unterlagen aus seiner früheren New Yorker Zeit. Sie fragt nach und langsam erzählt Hopper die Geschichte, wie ...

Elfi hat viel Langweile und entdeckt in der Weihnachtszeit eine Kiste von Hopper, mit all den Unterlagen aus seiner früheren New Yorker Zeit. Sie fragt nach und langsam erzählt Hopper die Geschichte, wie sich sein damaliges Leben entwickelt hat.
Tja wo soll ich anfangen... Als großer Fan der Serie wusste ich nicht genau, ob die Bücher an diese großartige Geschichte rankommen können. Jedoch hätte ich keinen Grund zur Sorge.

Der Schreibstil ist super und lässt einen das Buch nur so weg lesen. Von Seite eins an, versprüht das Buch eine unglaublich Spannung und zeigt unglaubliche Einblicke aus Hoppers Leben. Seine Erlebnisse wurden super detailreich und mit viel Humor geschrieben und das beste an der ganze Sache ist, dass Christopher Hoppers Charakter unglaublich gut eingefangen hat!

Ich finde es unglaublich toll, dass das Buch vor der Serie spielt und man so eine schöne Charakterentwicklung erlebt. Das Buch war nach dem Staffelende wirklich klasse, um in das ganze Universum nochmal rein zu schlüpfen und ich hoffe, dass es bald mehr davon zu lesen gibt. Natürlich lässt sich das Buch lesen, ohne das man alle Staffeln geguckt hat, ich empfehle aber mindestens die ersten beiden zu schauen, um den Anfang zu verstehen.

Als Stranger Things Fan bin ich absolut begeistert und empfehle dieses Buch jedem der gerne einen Einblick in die Welt vor Elfi bekommen möchte.
Ich bedanke mich beim Penguin Verlag, sowie beim Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar. Die Bereitstellung hatte aber keinerlei Einfluss auf meine Rezension.

Veröffentlicht am 30.07.2019

FÜr mich sehr diskriminierend und leider echt nicht empfehlenswert

Nachtschwärmer
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Ich weiß ehrlich nicht was genau ich schreiben soll, denn ich hatte mich so sehr auf das Buch gefreut. Es wäre mein zweites LGBTQ+ Buch gewesen und ich habe eine schöne Liebesgeschichte erwartet, bei dessen ...

Ich weiß ehrlich nicht was genau ich schreiben soll, denn ich hatte mich so sehr auf das Buch gefreut. Es wäre mein zweites LGBTQ+ Buch gewesen und ich habe eine schöne Liebesgeschichte erwartet, bei dessen Lesen ich mich einfach reinfallen lassen kann. Auch die Tatsache, dass die Autorin eine Own-Voice Autorin ist (also eine Autorin, die selber lesbisch/bi/queer etc.) ist, ließ bei mir die Spannung steigen. Noch nie zuvor habe ich eine Geschichte über die Liebe zweier Frauen/Mädchen gelesen und ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut, als ich es dann als Buddyread starten konnte.

In der Geschichte geht es um Helena, die bei ihrem Vater und ihrer Stiefmutter aufgewachsen ist. Als sie eines Tages von ihrem bisher unbekannten leiblichen Bruder eine Nachricht bekommt, entwickeln sich daraus eine liebevolle Geschwisterbeziehung. Der Kontakt endet abrupt und Helena muss Wochen später dem schrecklichen Grund herausfinden. Ihr Bruder Lukas ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Als sie mit ihrem Freund Ole über die Sommerferien das Grab besuchen fährt, lernt sie Lukas´ Kumpel kennen – und auch das Mädchen, mit dem Lukas´ zusammen war.

Klingt das nicht nach herzzerreißenden Lesestunden? Zumindest dachte ich es.. Nur leider entpuppte sich das Buch nach einigen Seiten langsam aber stetig zu einer wahren Enttäuschung. Der Schreibstil der Autorin war zwar wirklich flüssig und auch wenn er etwas gewöhnungsbedürftig war – es war fast keine wörtliche Rede eingebaut – war er angenehm und gut zu lesen.

Und dann fingen die Aussagen an, die meiner Meinung nach, alles zerstört haben. Beginnen, taten sie relativ früh und tauchten vermehrt auf:

Zitat Seite 24: Katta heulte sogar. Sie war so ein Mädchen.

Man könnte meinen, dass das Übertreibung ist, diesen Satz als problematisch zu sehen, jedoch denke ich da primär an die Leute, vor allem Jungen, die sich durch diesen Satz angegriffen fühlen könnten. Weinen, wird hier als eine Handlung angesehen, die nur für, ja was... - schwache Mädchen? - bedacht ist. #schubladendenken
Ich hätte noch darüber hinweg sehen können, wären da nicht ständig weitere Kommentare, die mich (bzw. auch meinem Buddy) wirklich schlucken lassen haben.

Zitat Seite 28: […] Giese, der Alki, erklärte, dass uns die Schule mit frischer Begeisterung […] zurückerwartete.
Zitat Seite 33: „Kur?“ […] „Machen das nicht bloß überforderte Mütter?“ […] Er hatte natürlich vollkommen recht. Ausgebrannte Mütter mit zappeligen Kindern und geschwächten Großeltern mit neuem Hüftgelenk schickte man auf Kur […].

Okay, also abgesehen davon, dass das hier super diskriminierend gegenüber Menschen mit psychischen, körperlichen und Sucht- Problemen war, frage ich mich, warum solche Aussagen in einem Jugendbuch vorkommen? Was hat das für einen Mehrwert?

Sehr oft musste ich auch Worte wie „Arsch“ , „Titten“ und „Schlampe“ etc. lesen und es ist mir ehrlich unbegreiflich, warum solche sexualisierten Wörter in einem Jugendbuch vorkommen müssen? Unter anderem wurde eine Sexszene ganz beiläufig total abwertend erwähnt und hat im Kontext nichts zur Geschichte beigetragen.

Gekrönt wurde das ganze von zwei ganz bestimmten Sätzen bzw. Passagen:

Zitat Seite 92: „Wir sind in Brandenburg Baby. Egal, ob dein Hund oder dein Pferd braun ist, du nennst ihn besser wie den guten alten Führer. Und wenn du ein richtiger deutsche[r] Vorzeigebürger bist, dann bringst du ihm den Hitlergruß bei.“
Zitat Seite 313: […] Isi meinte immer, sie wäre gern bi, weil sie dann Frauen daten und eine Pause von Männern machen könnte.

Ich verstehe nicht ganz – sollte das in irgend einer Form witzig sein?

Was ist mit den Menschen, die ihre Familien durch den Krieg verloren haben? Mit den Menschen, die in diesem Krieg von genau dem Mann verfolgt und getötet wurden?
Was ist mit den Leuten, die Alkoholiker oder psychisch Erkrankte in ihrer Familie haben?
Was ist mit den bisexuellen oder lesbischen Lesern, die sich das letzte Zitat durchlesen und dadurch super gekränkt werden?

Warum werden diese Leute allesamt durch nebenbei erwähnte Sätze so unglaublich diskriminiert?
Es wird alles so urkomisch und witzig dargestellt. Vielleicht wollte die Autorin so, etwas jüngere Leser erreichen, aber was sie meiner Meinung nach geschafft hat, ist den Menschen ihre Würde zu nehmen und Probleme bzw. auch die sexuelle Orientierung bloß zu stellen und sie zu verweichlichen. Für mich persönlich hat das alles das Buch so unglaublich zerstört, dass ich die eigentliche Geschichte nicht genießen konnte.

Das Buch hat knapp 400 Seiten und auf den ersten hundert, sprangen mir so viele verletzende Aussagen entgegen – viele davon habe ich nicht zitiert, das würde den Rahmen sprengen. Allerlei Menschen wurden so gedemütigt, dass ich leider sagen muss: Ich empfehle dieses Buch unter gar keinen Umständen weiter. Ich finde es wirklich schade, dass eine LGBTQ+ (+ Own-Voice) Autorin nicht sensibler mit solche Themen umgehen kann und der Roman leider so viele problematische Inhalte enthält.

Von mir bekommt das Buch 1/5 Sternen...

Veröffentlicht am 06.07.2019

Gute Idee, aber eher schwächere Umsetzung

Sohn der Sieben
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Als ich das Buch entdeckte und den Klappentext las, wollte ich unbedingt mehr wissen. Welches Geheimnis hat Annev? Und warum ist Magie gefürchtet in Chaenbalu? Außerdem sieht das Cover unglaublich klasse ...

Als ich das Buch entdeckte und den Klappentext las, wollte ich unbedingt mehr wissen. Welches Geheimnis hat Annev? Und warum ist Magie gefürchtet in Chaenbalu? Außerdem sieht das Cover unglaublich klasse aus und verspricht eine spannende und actionreiche Geschichte.

Der Prolog der knapp 12 Seiten hat, konnte mich wirklich gut überzeugen und ließ mich gut in das Buch einsteigen. Die Geheimnisse und Bräuche der Welt in der Call den Leser entführt werden mysteriös und nach und nach dem Leser nahegebracht. Viele interessante Wesen und Gestalten sind während des Buches aufgetaucht, die der Geschichte einen dunklen und unvergleichlichen Touch verliehen. Auch die Charaktere waren sehr vielschichtig und interessant. Jedoch hatte ich das Gefühl dass wirklich zu viele Charaktere vorkamen und ich irgendwann den Überblick verlor.

Mit knapp 800 Seiten, habe ich nicht erwartet, dass es durchgehend spannend wird, sondern auch mal Szenen vorkommen, in denen man etwas durchatmen kann. Aber es wurde eher zu einer holprigen Achterbahnfahrt. Auf 2 spannende Kapitel kamen leider 5 weniger gute. Über mehrere Seiten verlor sich der Autor in viel zu detaillierten Beschreibungen mancher Dinge oder Geschehnisse, die das Buch teilweise einfach langatmig oder gar langweilig erschienen ließ. Die Gespräche unter den Charakteren hatten einen leicht kindhaften Umgangston, sodass vieles doppelt erklärt oder bestätigt wurde und unnötige Beiträge seitens der Charaktere kamen.

Gegen Ende des Buches wurde die Handlung wirklich rasant und sehr fesselnd, doch im Nachhinein betrachtet, hätte das Buch etwas gekürzt wahrscheinlich besser gepunktet. Letztendlich kann ich sagen, dass die Idee des Buches wirklich super ist und der Autor unglaublich kreativ und begabt ist, um Fantasy zu schreiben, jedoch gab es einige Mankos, die eine 5 Sterne-Bewertung nicht möglich machen. Ob ich den zweiten Teil lesen werde, weiß ich leider nicht. Ich warte ab, bis es erscheint und schaue ob die Neugier mich packt.