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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2025

Leider kein Thriller

Pretty Perfect
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Meinung: Das Buch hat mich mit seinem ansprechenden Cover und einem vielversprechenden Klappentext sofort neugierig gemacht. Leider konnte der Inhalt dieses erste Interesse nicht aufrechterhalten.
Der ...

Meinung: Das Buch hat mich mit seinem ansprechenden Cover und einem vielversprechenden Klappentext sofort neugierig gemacht. Leider konnte der Inhalt dieses erste Interesse nicht aufrechterhalten.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt leicht: Elly, frisch geschieden, reist allein auf einen ursprünglich als romantischen Paarurlaub geplanten Trip. Die Stimmung ist zunächst entspannt – bis plötzlich zwei Morde geschehen. Ein Unwetter verhindert, dass die Gäste die Insel verlassen können.
Die Ausgangslage klingt spannend und bietet viel Potenzial. Doch leider bleibt die Spannung weitgehend an der Oberfläche. Der Schreibstil ist zwar flüssig und leicht zu lesen – das Buch lässt sich in kurzer Zeit durchlesen.
Was mich jedoch besonders gestört hat, war die Vielzahl an Figuren. Es fiel mir schwer, die Namen auseinanderzuhalten, und ich hatte häufig das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Zudem wirkten die Charaktere auf mich blass und distanziert – ich konnte keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen.
Auch die Thriller-Elemente bleiben für meinen Geschmack zu zahm. Die Geschichte dümpelt stellenweise vor sich hin, ohne echte Spannung aufzubauen. Immer wieder ertappte ich mich bei dem Gedanken: Wann ist dieses Buch endlich zu Ende?
„Pretty Perfect“ bietet eine interessante Grundidee, scheitert aber leider an der Umsetzung. Wer einen fesselnden Thriller erwartet, wird hier wahrscheinlich enttäuscht

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Absolutes Hihglight

Eine vorbildliche Tochter
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Wow – was für ein Buch! Mein erstes Werk von Federico Axat, aber ganz sicher nicht mein letztes. Schon nach wenigen Seiten war mir klar: Dieses Buch hat es in sich! Das eher schlichte Cover täuscht – denn ...

Wow – was für ein Buch! Mein erstes Werk von Federico Axat, aber ganz sicher nicht mein letztes. Schon nach wenigen Seiten war mir klar: Dieses Buch hat es in sich! Das eher schlichte Cover täuscht – denn der Inhalt ist brillant konstruiert, tiefgründig und unfassbar spannend. Camilla Jones ist eine Journalistin, die sich eigentlich eine Auszeit gönnen wollte. Doch in Hawkmoon häufen sich rätselhafte Ereignisse: Vor zehn Monaten verschwand die 14-jährige Sophia Holmes spurlos nach einem Sturz von einer Brücke. Und nun liegt ihre Mutter Caroline nach einem Sturz vom Balkon im Koma – die Polizei geht von Suizid aus. Aber war es wirklich ein freiwilliger Sprung? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Ein Journalist bittet Camilla um Hilfe. Und gemeinsam graben sie tiefer – viel tiefer. Bald wird klar: Diese Familie hat mehr Geheimnisse, als man auf den ersten Blick vermuten würde... Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos – ich war sofort mittendrin. Der Schreibstil ist fesselnd, bildhaft und voller Atmosphäre. Kaum angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung baut sich Stück für Stück auf, und man wird regelrecht in den Strudel der Ereignisse hineingezogen. Besonders beeindruckt hat mich die raffinierte Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart: Das Verschwinden von Sophia und das Unglück ihrer Mutter sind meisterhaft miteinander verwoben. Alles greift ineinander wie ein perfektes Puzzle – voller Wendungen, Überraschungen und Gänsehautmomente. Die Figuren wirken lebendig und authentisch. Ich habe mit ihnen gelitten, gehofft und mitgefiebert. Jede neue Enthüllung hat mich mehr in den Bann gezogen, und der Spannungsbogen bleibt konstant hoch – keine einzige Länge, keine Pause zum Durchatmen. Und dann dieses Ende! Schlüssig, bewegend, unerwartet – einfach großartig. Ein Psychothriller, der unter die Haut geht. Intelligent, emotional, nervenaufreibend. Für mich ein echtes Lese-Highlight – absolut empfehlenswert für alle, die Spannung mit Tiefgang lieben. Ich bin begeistert

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Tolles Buch für zwischendurch

Brackwasser - Stille Wasser sind tief. Und manche sogar tödlich …
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Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn das Cover hat meine Neugier sofort geweckt. Vor über 20 Jahren hat Svea sich geschworen, nie wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Doch als ihr Onkel ...


Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn das Cover hat meine Neugier sofort geweckt. Vor über 20 Jahren hat Svea sich geschworen, nie wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Doch als ihr Onkel unerwartet sich umbringt, vermacht er ihr alles – und damit auch die Vergangenheit, die sie so lange zu vergessen versuchte. Nach einem Sommerfest verschwand damals ihre beste Freundin Julia spurlos, und nun wurde ihre Leiche tief im Wald entdeckt. Wer war der Täter? Was ist damals wirklich passiert? Stück für Stück versucht Svea, der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Wird sie es schaffen, die dunklen Geheimnisse ihrer Vergangenheit zu lüften? Oder wird sie selbst in Gefahr geraten? Hmm, lest es am besten selbst, um es herauszufinden.
Der Schreibstil ist sehr leicht, bildhaft und fesselnd. Die Kapitel sind angenehm kurz und gut strukturiert, was das Lesen sehr angenehm macht. Besonders gut gefallen hat mir die wechselnde Erzählperspektive, die mir sowieso immer zusagt, weil sie einen tieferen Einblick in die Gedanken und Gefühle der Charaktere ermöglicht.
Die Charaktere selbst wirkten auf mich eher distanziert und etwas blass. Ich konnte keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen, was es schwierig machte, richtig mitzufiebern oder mit ihnen zu leiden. Das ist natürlich Geschmackssache, aber für mich hätte die Charakterentwicklung noch etwas intensiver sein dürfen.
Die düstere Atmosphäre und die bedrückende Stimmung ziehen sich durch das ganze Buch und sorgen für eine spannende, manchmal auch beklemmende Leseatmosphäre. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass hier und da noch etwas mehr Tiefe oder Überraschungspotenzial hätte eingebaut werden können. Ich konnte nicht ganz genau sagen, was mir gefehlt hat – vielleicht eine noch unerwartetere Wendung oder mehr emotionale Tiefe bei den Figuren.
Das Ende war eine echte Überraschung – damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Es hat die Geschichte auf eine spannende Weise abgerundet und für einen gelungenen Abschluss gesorgt.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Leider nicht meins

The Murder Game – Der Tod isst mit
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Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt. Ich habe bisher noch nichts vom Autor gelesen, daher war meine Erwartungshaltung entsprechend hoch. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht vollständig ...

Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt. Ich habe bisher noch nichts vom Autor gelesen, daher war meine Erwartungshaltung entsprechend hoch. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht vollständig überzeugen konnte. Es ist definitiv ein unterhaltsames Buch für zwischendurch, aber mehr auch nicht.
In dem beschaulichen Küstenort Hamlet Wick versammeln sich neun Gäste zu einer besonderen Party. Der Besitzer des Herrenhauses, Hamlet Hall – ein etwas in die Jahre gekommenes Hotel – hat zum Krimidinner im Stil der 1920er-Jahre eingeladen. Jeder Gast muss die ihm zugeteilte Rolle spielen, was für eine spannende Atmosphäre sorgen sollte. Doch dann geschieht ein Mord. Wer ist der Täter? Welches Motiv steckt dahinter? Das klingt doch sehr vielversprechend, oder?
Der Schreibstil war okay, aber er konnte mich nicht so abholen, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Handlung wirkte für mich teilweise sehr übertrieben inszeniert, sodass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Die Charaktere waren eher blass gezeichnet, was es mir schwer machte, mit ihnen mitzufiebern oder mich in sie hineinzuversetzen.
Es gab zwar ab und an interessante Wendungen, doch insgesamt hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt. Es ist ein netter Zeitvertreib, aber mehr auch nicht. Für Leser, die gerne schnelle, leichte Krimis lesen, könnte es trotzdem eine passende Wahl sein.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

grandios

Das geheime Zeichen
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Meinung: Im Rahmen einer Leserunde hatte ich die große Freude, Saskias neuesten Psychothriller zu lesen – und was soll ich sagen? Ich war sofort wieder mittendrin. Als eingefleischter Fan, der bereits ...

Meinung: Im Rahmen einer Leserunde hatte ich die große Freude, Saskias neuesten Psychothriller zu lesen – und was soll ich sagen? Ich war sofort wieder mittendrin. Als eingefleischter Fan, der bereits alle ihre bisherigen Werke verschlungen hat, war klar: Auch dieses Buch muss ich lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil – ich bin begeistert. Die Geschichte beginnt mit einem rätselhaften Fund: In einem alten, 30 Jahre unbewohnten Haus wird in einer zugemauerten Wand ein menschliches Skelett entdeckt. Evelyn Holm und ihr Ermittlerteam werden zum Tatort gerufen. Die Spurenlage ist äußerst dünn, doch ein geheimnisvolles Amulett, das bei der Leiche gefunden wird, zieht Evelyn sofort in ihren Bann. In das Schmuckstück ist ein Symbol eingraviert – und obwohl sie es nicht gleich zuordnen kann, kommt es ihr erschreckend bekannt vor.
Schon bald wird klar: Dies ist kein gewöhnlicher Fall. Für Evelyn wird es persönlich – viel persönlicher, als sie es je für möglich gehalten hätte. Und damit beginnt eine nervenaufreibende Reise in die Vergangenheit, die dunkler ist, als sie es sich je hätte vorstellen können.
Die Story wird auf zwei Zeitebenen erzählt – einmal in der Gegenwart aus Evelyns Perspektive und einmal in der Vergangenheit aus Sicht von Viola. Anfangs wusste ich nicht genau, wie die beiden Erzählstränge miteinander verbunden sind, doch nach und nach fügen sich die Puzzleteile auf faszinierende Weise zusammen.

Diese strukturierte Erzählweise hat mich komplett mitgerissen – ich liebe es, wenn man als Leser selbst miträtseln darf!
Der Schreibstil ist wie immer ein absoluter Genuss. Klar, präzise, emotional und zugleich voller Spannung. Sie schafft es, mit wenigen Worten eine dichte Atmosphäre aufzubauen, die einen sofort in ihren Bann zieht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen – die Spannung war durchgehend spürbar, teilweise hatte ich richtig Gänsehaut.
Die Charaktere sind vielschichtig und lebendig gezeichnet. Besonders Evelyn ist mir sehr ans Herz gewachsen – ich habe mit ihr gelitten, gezweifelt, gehofft und mitgefiebert. Auch Viola, deren Vergangenheit Stück für Stück ans Licht kommt, hat mich tief berührt. Was diesen Thriller besonders macht, sind die unvorhersehbaren Wendungen. Gerade als ich dachte, ich hätte das Rätsel durchschaut, kam eine neue Enthüllung, die alles in ein anderes Licht rückte.

Ich vergebe eine klare und begeisterte Leseempfehlung – und warte schon jetzt sehnsüchtig auf das nächste Buch von Saskia Calden

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