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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2025

Leider nicht meins

To Die For
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Meinung: Das Cover ist ohne Frage ein absoluter Hingucker. Es hat meine Aufmerksamkeit sofort auf sich gezogen und meine Neugier geweckt. Doch leider konnte der Inhalt dieses Buches meine Erwartungen nicht ...

Meinung: Das Cover ist ohne Frage ein absoluter Hingucker. Es hat meine Aufmerksamkeit sofort auf sich gezogen und meine Neugier geweckt. Doch leider konnte der Inhalt dieses Buches meine Erwartungen nicht erfüllen.
Schon der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwer. Ich habe versucht, mich darauf einzulassen, aber irgendwie hat es einfach nicht „Klick“ gemacht. Woran genau das lag, kann ich nicht einmal genau sagen. Der Schreibstil war zwar ganz solide, aber er hat mich nicht gefesselt oder begeistert.
Die Charaktere waren für mich ebenfalls ein großes Problem. Ich konnte keine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen, was das Leseerlebnis ziemlich erschwert hat. Sie blieben für mich zu blass oder unsympathisch. Stattdessen hat die Autorin meiner Meinung nach zu viel Wert darauf gelegt, das luxuriöse Leben der Figuren ausführlich zu beschreiben. Diese Passagen fühlten sich für mich eher wie eine Aufzählung an, die mich weder interessiert noch weitergebracht hat.
Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, war die wechselnde Erzählperspektive zwischen "davor" und "danach". Diese Struktur hat mich mehr verwirrt, als dass sie Spannung erzeugt hätte. Statt mich neugierig zu machen oder Rätsel aufzuwerfen, hat sie für mich das Lesen erschwert, weil ich den roten Faden nicht immer klar erkennen konnte.
Generell hat mir in der Handlung die Spannung gefehlt. Es gab keine packenden Wendungen oder Momente, die mich überrascht hätten.

Das Ende war immerhin schlüssig und hat die Geschichte abgeschlossen, aber auch das konnte den Gesamteindruck nicht retten.

Insgesamt war dieses Buch leider nichts für mich

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Toller Auftakt einer neuen Reihe

Racheritual
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Meinung: Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich habe zuvor mit der Ackermann-Reihe des Autors begonnen, allerdings noch nicht beendet. Dennoch war ich gespannt darauf, wie sich dieses neue Buch entwickeln ...


Meinung: Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich habe zuvor mit der Ackermann-Reihe des Autors begonnen, allerdings noch nicht beendet. Dennoch war ich gespannt darauf, wie sich dieses neue Buch entwickeln würde.

In diesem Thriller dreht sich alles um den berüchtigten Ravenkiller, einen legendären Serienmörder, der vor Jahren vom Ermittler Baxter Kincaid gefasst und hinter Gitter gebracht wurde. Doch plötzlich scheinen wieder grausame Morde nach seinem Muster stattzufinden – Opfer werden auf eine brutale Weise getötet und auf ihrer Stirn hinterlässt der Täter mysteriöse Runen, die aus der nordischen Mythologie stammen. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, was mir besonders gut gefallen hat: Der erste Teil zeigt Baxter Kincaid als Polizisten, der den Ravenkiller jagt und letztendlich hinter Gitter bringt. Im zweiten Teil, der neun Jahre später spielt, hat Kincaid seinen Dienst quittiert. Die neuen Morde lassen keinen Zweifel daran, dass der Ravenkiller zurück ist. Doch wie kann das sein? Steckt jemand anderes dahinter, oder ist etwas Übernatürliches im Spiel?
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr atmosphärisch. Man kann sich die Schauplätze und die bedrückende Stimmung des Buches bildlich vorstellen. Die Charaktere sind ebenfalls gelungen.
Was diesen Thriller besonders auszeichnet, ist seine Brutalität. Die Mordszenen sind extrem blutig und schonungslos beschrieben, was für mich ein großer Reiz war. Allerdings könnte dies für zartbesaitete Leser vielleicht zu viel sein. Es ist genau die Art von Thriller, die einen an die Grenzen bringt und zugleich fasziniert.

Bei Ethan ist es so: Entweder man liebt seinen Stil oder eben nicht. Die Spannung bleibt konstant hoch, langweilig wurde es zu keiner Sekunde, denn jede Seite ließ mich rätseln und fiebern, wie die Geschichte ausgehen wird.

Alles in allem ist es ein toller Auftakt zu einer neuen Reihe. Ich freue mich schon auf weitere Bücher rund um Baxter Kincaid und kann diesen Thriller jedem empfehlen

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Tolle Fortsetzung

Schattenschwester
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Meinung: Ich bin ein großer Fan der Reihe um Idun Lind und Calle Brand und verfolge diese spannenden Fälle von Anfang an. Die Bücher haben mich von der ersten Seite an begeistert und auch diesmal habe ...

Meinung: Ich bin ein großer Fan der Reihe um Idun Lind und Calle Brand und verfolge diese spannenden Fälle von Anfang an. Die Bücher haben mich von der ersten Seite an begeistert und auch diesmal habe ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet.

Während einer Trauung stürzt Elvira vom Kirchturm in den Tod. Schnell stellt sich die Frage: War es ein tragischer Unfall, oder hat jemand nachgeholfen? Idun und Calle nehmen die Ermittlungen auf und entdecken dabei, dass Elvira vor drei Jahren spurlos aus einem Kinderheim verschwunden ist. Doch das ist nicht alles: Vor wenigen Monaten wurde erneut ein Mädchen als vermisst gemeldet. Die Zusammenhänge zwischen den Fällen sind deutlich und die Ermittler stoßen auf ein Netz aus Geheimnissen, das sie langsam entwirren müssen.
Die Story baut sich mit Bedacht auf, ohne jemals langatmig zu werden. Stattdessen fesselt sie einen immer mehr, je tiefer man in die Ermittlungen eintaucht. Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig, was das Lesen zu einem echten Vergnügen macht. Besonders die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann – jedes Kapitel endet so spannend, dass man sofort weiterlesen möchte.
Die Handlung ist durchdacht: die Autorin greift ein sehr sensibles und zugleich wichtiges Thema auf: die Missstände in Kinderheimen. Diese werden eindringlich und glaubwürdig dargestellt, ohne übertrieben oder klischeehaft zu wirken.
Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet. Das Ende hat mich vollkommen überrascht und auf ganzer Linie zufrieden gestellt. Ich liebe es, wenn ich beim Lesen nicht vorhersehen kann, wie alles ausgeht – und genau das war hier der Fall. Alles fügt sich logisch zusammen, und doch bleibt ein angenehmer Hauch von Unerwartetem.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

Tolles Buch

Grenzfall – Ihre Spur in den Flammen
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Meinung: Ich liebe diese Reihe und habe sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, da es den Stil der Vorgänger beibehält, jedoch durch subtile Details einen eigenen ...


Meinung: Ich liebe diese Reihe und habe sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, da es den Stil der Vorgänger beibehält, jedoch durch subtile Details einen eigenen Charakter erhält. In Bad Tölz brennt ein Wagen aus. Eine Zeugin will gesehen haben, wie eine Frau etwas ins Auto geworfen hat – doch wer ist diese mysteriöse Person? Die Ermittlungen beginnen, doch die Situation eskaliert schnell, denn weitere Anschläge folgen, sogar auf der österreichischen Seite der Grenze. Ein Fall für Alexa Jahn und Krammer, der die Leser/innen in Atem hält.
Die Handlung wird auf zwei Ebenen erzählt, was nicht nur für Abwechslung sorgt, sondern auch die Spannung spürbar steigert. Überraschende Wendungen treiben die Geschichte voran, und bis zur letzten Seite bleibt unklar, wie alles zusammenhängt.
Der Schreibstil ist wie gewohnt ein Genuss: leicht, flüssig und gleichzeitig voller Details, die das Kopfkino anregen. Dank der kurzen Kapitel fliegt man förmlich durch die Seiten, ohne dass die Spannung nachlässt. Das Setting ist hervorragend beschrieben – man fühlt sich direkt in die Region hineinversetzt, sei es in die beschaulichen Ecken von Bad Tölz oder die düstere Atmosphäre der Tatorte.
Auch die Charaktere tragen maßgeblich zum Lesevergnügen bei. Sie sind sympathisch und facettenreich, sodass es leichtfällt, eine Bindung zu ihnen aufzubauen.

Je mehr Details im Verlauf der Ermittlungen ans Licht kommen, desto verworrener und undurchsichtiger scheint der Fall zu werden. Doch Anna schafft es, am Ende alle Fäden geschickt zusammenzuführen.
Auch wenn dieser Teil für mich einen Tick schwächer war als seine Vorgänger, habe ich die Geschichte mit großer Begeisterung gelesen. Ich freue mich jetzt schon auf den sechsten Band und bin gespannt, wie es weitergeht!

Ein spannender, atmosphärischer Krimi, der definitiv einen Platz im Regal von Thriller- und Krimi-Fans verdient hat!

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Pure Enttäuschung

LAKE – Das Haus am dunklen Ufer
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und nachdem mir „Hope's End“ gefallen hatte, musste ich dieses Buch sofort lesen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht; die Atmosphäre ist düster und ...


Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und nachdem mir „Hope's End“ gefallen hatte, musste ich dieses Buch sofort lesen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht; die Atmosphäre ist düster und bedrückend. Casey sucht Zuflucht im Haus ihrer Familie am See, um den Verlust ihres Ehemannes zu verarbeiten. Sie trinkt viel, und manchmal weiß man nicht, ob sie überhaupt noch klar denken kann. Sie beobachtet ihre Nachbarn, und als eines Tages die Nachbarin verschwindet, versucht sie herauszufinden, was mit ihr passiert ist.
Bis zu diesem Punkt fand ich die Geschichte in Ordnung – recht ruhig – und wartete auf den großen Knall. Doch dann kam eine Wendung, bei der ich mir dachte: "Mensch, Riley, musste das wirklich sein?" Es war eine pure Enttäuschung, und ich war kurz davor, das Buch abzubrechen.
Der Schreibstil ist unheimlich leicht und flüssig. Die Charaktere waren okay, aber ich konnte keinerlei Bindung zu ihnen aufbauen; sie waren mir zu blass gezeichnet. Das Setting hingegen fand ich perfekt beschrieben.
Natürlich habe ich das Buch zu Ende gelesen, blieb aber einfach unzufrieden. Trotzdem freue ich mich auf weitere Werke des Autors – in der Hoffnung, dass er so etwas in Zukunft nicht mehr einbaut.

Aus meiner Sicht kann ich dieses Buch nicht empfehlen.

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