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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2026

Birgt viel Potential

Royal Houses – Haus der Drachen
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Dieses Buch bringt alles mit, was eine hervorragende Fantasy-Geschichte braucht: eine düstere Welt voller Gefahren, Intrigen und Ungerechtigkeiten, ein faszinierendes und mächtiges Magiesystem, starke ...

Dieses Buch bringt alles mit, was eine hervorragende Fantasy-Geschichte braucht: eine düstere Welt voller Gefahren, Intrigen und Ungerechtigkeiten, ein faszinierendes und mächtiges Magiesystem, starke Charaktere und Drachen.

So startet das Buch auch sehr düster und wir lernen Protagonistin Kerrigan kennen - eine junge, widerspenstige Frau mit einigen Geheimnissen um ihre Herkunft. Sie kämpft sich durch ihr Leben und hat doch das Herz am rechten Fleck. Auch ihr Zusammentreffen mit dem Prinz der Schatten hat mir gut gefallen - die Entwicklung ihrer Beziehung, die Vorbehalte und Gefühle empfand ich als sehr authentisch und gut dosiert.

Die Geschichte ist fesselnd geschrieben, die Charaktere überzeugen. Allerdings hatte ich basierend auf dem Klappentext etwas andere Erwartungen. Ich hätte mir einen stärkeren Fokus auf das Turnier und die Drachen gewünscht - diese sind leider fast nur zur Nebensächlichkeit geworden.

Es ist aber auch erst der Auftakt einer mehrteiligen Serie. Die ganze Welt bietet auf jeden Fall viel Potential und das Ende verspricht, dass es im zweiten Band spannend und gefährlich weitergehen wird. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Spannende Fortsetzung

The Things Gods Break – Schattenverführt
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The Things Gods Break schließt nahtlos an den ersten Teil der Trilogie an und wirft einen als LeserIn beziehungsweise in meinem Fall als Hörerin direkt mitten ins Geschehen.

Lyra befindet sich - getrennt ...

The Things Gods Break schließt nahtlos an den ersten Teil der Trilogie an und wirft einen als LeserIn beziehungsweise in meinem Fall als Hörerin direkt mitten ins Geschehen.

Lyra befindet sich - getrennt von Hades - im Tartaros wieder und muss sich durch tödliche Prüfungen kämpfen, um die sieben Schlösser der Götter zu knacken. Die Geschichte ist wahnsinnig komplex und rasant - es gibt Prüfungen, Täuschungen und Illusionen, Zeitsprünge und zahlreiche verschiedene Götternamen, die auf einen einprasseln, so dass insgesamt schon ein sehr aufmerksames Hören notwendig ist. Gerade der Einstieg in das Buch hat mich etwas überfordert und es hat etwas gebraucht, wieder in die Handlung reinzufinden - es hat sich aber gelohnt.

Insgesamt fand ich die Wendungen und allgemeinen Entwicklungen der Handlung sehr pfiffig und überraschend.

Lyra überzeugt auch im zweiten Band als starke Protagonistin, deren Schlagfertigkeit und Emotionen von Franziska Trunte ganz hervorragend vertont wurden. Ihre Verletzlichkeit, ihre Bissigkeit, Liebe ebenso wie zahlreiche Flüche - die Sprecherin liest mit soviel Tempo, Passion und Emotion, dass man richtig mitgerissen wird. Auch den anderen Charakteren verleiht sie ganz individuelle Stimmen, welche die Götter schön zum Leben erwecken.

Hades wird sehr gefühlvoll von Tim Gössler gelesen - er ist einer meiner liebsten Sprecher und hat mir auch in der Rolle des Herrschers der Unterwelt sehr gut gefallen. Die Art und Weise, wie Hades in diesem Band eine Rolle spielt fand ich sehr spannend, auch wenn ich mir etwas mehr Einblick in sein Wüten außerhalb des Tartaros gewünscht hätte.

Für mich ein gelungener zweiter Band, der mit einem spannenden Twist eine gute Ausgangsbasis für den Abschlussband bildet.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Intensives Leseerlebnis

Mit beiden Händen den Himmel stützen
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Die Lektüre dieses Buches empfand ich als wahnsinnig intensiv. Dabei war mein erster Eindruck, dass sehr nüchtern und distanziert berichtet wird. Und dennoch hat die autobiografisch inspirierte Geschichte ...

Die Lektüre dieses Buches empfand ich als wahnsinnig intensiv. Dabei war mein erster Eindruck, dass sehr nüchtern und distanziert berichtet wird. Und dennoch hat die autobiografisch inspirierte Geschichte mich gepackt, emotional angefasst, erschüttert und beschäftigt mich auch jetzt noch nachhaltig.

Vielleicht ist es die Unverfrorenheit, mit der das Leben von Lale - Tochter einer drogenabhängigen Mutter - in einer Männer-Kommune erzählt wird. Die Schutzlosigkeit des Kindes, das alles darf und keine Struktur vorgegeben bekommt, das aber auch viel ertragen muss und mit ihren Ängsten und Sorgen nicht Ernst genommen wird.

Vielleicht ist es auch die Tatsache, dass der Roman von realen Erfahrungen der Autorin beeinflusst ist ohne sich Autobiografie zu nennen. So sind die Grenzen zwischen Realität und Fiktion für den Leser nicht auszumachen - dennoch wird Lale dadurch realer und ihre Situation umso erschütternder.

Und vielleicht liegt es auch daran, dass das Buch eine ganz andere Lebensrealität zeigt, als meine eigene als Kind. Lale und ich aber zur gleichen Zeit unsere Kindheit gelebt haben und ganz viel Zeitgeist der 1980er Jahre durchscheint.

Mir hat besonders gut gefallen, wie die Autorin immer wieder in die Zukunft geblickt hat. Auf diese Weise macht sie sehr deutlich, welche Auswirkungen die Kindheitserfahrungen noch auf das Erwachsenenleben haben und welche Verhaltensmuster und Ängste das Leben der Protagonistin bestimmen werden.

Ich kann nur sagen, dass dieses Buch mich tief berührt hat. Es war eine sehr intensive Leseerfahrung, die ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 29.01.2026

Leider eher enttäuschend

To Cage a Wild Bird
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An „To Cage a Wild Bird“ hatte ich hohe Erwartungen, immerhin werden hier die Tribute von Panem referenziert und beim Lesen der Kurzbeschreibung kommen Prison Break Vibes auf.

Tatsächlich startet das ...

An „To Cage a Wild Bird“ hatte ich hohe Erwartungen, immerhin werden hier die Tribute von Panem referenziert und beim Lesen der Kurzbeschreibung kommen Prison Break Vibes auf.

Tatsächlich startet das Buch sehr vielversprechend. Düster und eindringlich wird das harte Leben von Protagonistin Raven im unteren Sektor von Dividium geschildert. So wird ein eindringliches, dystopisches Setting geschaffen, das mich schnell gepackt hat. Ihre Arbeit als Kopfgeldjägerin und ihre bedingungslose Liebe und Aufopferungsbereitschaft für ihren Bruder werden überzeugend beschrieben und lassen Raven als tiefgründigen Charakter sehr greifbar werden.

Leider lässt die Qualität der Geschichte mit der Handlung im Gefängnis Endlock massiv nach. Schnell rückt hier die Romance in den Vordergrund und mehr und mehr reiht sich nur noch eine spicy Szene an die nächste. Diese lassen die Dystopie und die eigentlich mit viel Spannungspotential ausgestattete Handlung zu sehr in den Hintergrund treten. Noch dazu erscheint auf einmal vieles konstruiert und unlogisch. Viel Potential in Bezug auf Intrigen oder Gegenspieler im Gefängnis wurde meiner Meinung nach nicht ausgereizt.

Zwar spitzt sich die Story am Ende noch einmal schön zu und bietet viel Potential für eine Fortsetzung, aber insgesamt schaue ich doch etwas enttäuscht zurück.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Überzeugender Auftakt - toll gelesen

Tale of Sun and Night (Tale of Sun and Night 1)
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Dieses Buch hat mich komplett überzeugt und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Die Fantasy-Welt ist komplex, gut durchdacht und sehr originell. Dies schließt auch das auf Traumsand und Mandalas ...

Dieses Buch hat mich komplett überzeugt und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Die Fantasy-Welt ist komplex, gut durchdacht und sehr originell. Dies schließt auch das auf Traumsand und Mandalas basierende Magiesystem mit ein. Auf spannende Art werden hier diverse Zwielichtbiester wie Nachtmahr oder Phönix eingebaut, welche die Handlung durch ihre Fähigkeiten und mitunter die bissige Zunge bereichern.

Mit Lio haben wir eine sehr starke Protagonistin, die sich an den überwiegenden Teil ihrer Vergangenheit nicht mehr erinnern kann, was das Geheimnis- und Spannungslevel natürlich auf einem hohen Niveau hält. Sie und die anderen Charaktere haben mir sehr gefallen, die Geschichte ist logisch und hält einen überwiegend bei Atem, nimmt sich aber auch immer mal wieder Zeit, um der Welt, ihrer Historie und den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen.

Sarah Dorsel hat dem Hörbuch ihre Stimme geliehen und das Buch sehr emotional, spannend und mitreißend zum Leben erweckt. Ein wahrer Hörgenuss, der mich von Anfang an gefesselt und im letzten Drittel gar nicht mehr losgelassen hat. Man muss gerade anfangs schon aufmerksam dabei sein, denn die Welt und ihre Geschichte sowie das Magiesystem sind komplex, aber es lohnt sich.

Ein toller Auftakt, für den ich das Hören des Hörbuchs wirklich jedem ans Herz legen kann, der gerne in spannende Fantasy-Welten abtaucht.

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