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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2025

Extrem gut recherchiert

Turmgold
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Super spannende Fortsetzung von Turmschatten und ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Es ist ein komplexes, erschreckend aktuelles und top recherchiertes Buch mit vielen aktuellen Bezügen. Aufgrund der ...

Super spannende Fortsetzung von Turmschatten und ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Es ist ein komplexes, erschreckend aktuelles und top recherchiertes Buch mit vielen aktuellen Bezügen. Aufgrund der zahlreichen Fakten und Hintergründe und der vielen Charaktere wird der Spannungsbogen manchmal etwas unterbrochen. Nichtsdestotrotz absolut lesenswert und thematisch ein wichtiges Buch.

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Gelungener Auftakt

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Schöner Trilogie-Auftakt für Jugendliche, ganz so wie man Kerstin Gier kennt. Der erste Band konzentriert sich auf die Einführung der Welt, des interessanten Magiesystems und der Charaktere. Nach hinten ...

Schöner Trilogie-Auftakt für Jugendliche, ganz so wie man Kerstin Gier kennt. Der erste Band konzentriert sich auf die Einführung der Welt, des interessanten Magiesystems und der Charaktere. Nach hinten raus zieht es an und es kommt etwas Spannung auf, für Band 2 und 3 ist hier aber auf jeden Fall noch mehr Potential vorhanden.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Anders als erwartet, aber sehr gut

Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels
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Ich habe hier tatsächlich eine Geschichte erwartet, die den Betrug und seine Konsequenzen in den Mittelpunkt der Handlung stellt. Dies ist aber nicht in der Intensität der Fall und hat mich anfänglich ...

Ich habe hier tatsächlich eine Geschichte erwartet, die den Betrug und seine Konsequenzen in den Mittelpunkt der Handlung stellt. Dies ist aber nicht in der Intensität der Fall und hat mich anfänglich etwas ungeduldig in Bezug auf den Fortgang der Erzählung werden lassen.

Ich muss aber sagen, dass mich „Fabula Rasa“ insgesamt sehr gut unterhalten hat. Insbesondere der Humor der Autorin und der Wiener Lokalkolorit verleihen dem Buch sein ganz besonderes Flair.

Die Charaktere sind sehr tiefgründig angelegt und man lernt die verschiedenen Personen sehr intensiv kennen. Ich empfand sie allesamt als sehr authentisch und aus dem Leben gegriffen. Die Höhen und Tiefen des Lebens sowie Sonnen- und Schattenseite ihrer Charakter kommen sehr gut zum Tragen.

Insgesamt hat mir der Roman sehr gefallen, auch wenn es sich hier und da gefühlt etwas gezogen hat. Es ist eine komplexe Geschichte, die ihre Protagonistin über mehrere Jahrzehnte begleitet - wer das mag wird hier auf seine Kosten kommen und das ein oder andere Mal schmunzeln können.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Ausbaufähig

CROWN AND EMPIRE
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Die Grundidee dieses Buches hat mir gut gefallen. Die Autorin kreiert hier eine interessante Welt, die auch mit einer sehr anschaulichen Karte illustriert wird. In einem Königreich voller Machtgier und ...

Die Grundidee dieses Buches hat mir gut gefallen. Die Autorin kreiert hier eine interessante Welt, die auch mit einer sehr anschaulichen Karte illustriert wird. In einem Königreich voller Machtgier und Intrigen folgt ein Nigromant seiner Bestimmung, um das Reich zu retten, während die Prinzessin vor der eigenen Familie fliehen muss.

In drei Handlungssträngen wird der Leser durch die Geschichte geführt. Diese lässt sich sehr gut lesen, der Schreibstil ist einfach und eingängig. Manchmal vielleicht zu einfach - ebenso der Spannungsaufbau. Mir ging vieles zu schnell, Intrigen waren schon aufgedeckt bevor sie richtig begonnen haben.

Was mir auch gefehlt hat ist der zündende Funke, der mich so richtig gefesselt hat. Zu den Charakteren konnte ich bis zum Schluss keine Bindung aufbauen, wodurch sich auch das mitfiebern sehr in Grenzen gehalten hat. Teilweise kamen mir die Figuren auch nicht sehr authentisch vor.

Es ist aus meiner Sicht eine Story mit Potential, die aber in der Umsetzung noch ausbaufähig ist.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Faszinierende Dystopie

Die Spur der Vertrauten
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Dieses Buch ist wirklich besonders und entführt uns als Leser in eine Gesellschaft, in der das Individuum nichts zählt, sondern das Wir alles ist.

Jeder Mensch ist mit einem Instinkt ausgestattet, der ...

Dieses Buch ist wirklich besonders und entführt uns als Leser in eine Gesellschaft, in der das Individuum nichts zählt, sondern das Wir alles ist.

Jeder Mensch ist mit einem Instinkt ausgestattet, der besondere, der Gesellschaft nützliche Fähigkeiten auslöst. Heiler, Reparateure, Schützer, Dienstbare, Liebevolle… jeder hat seine Rolle im System zu spielen. Diese Welt und die ganze Instinkt basierte Gesellschaft hat die Autorin überzeugend und bis ins Detail durchdacht ausgearbeitet. Doch was passiert, wenn in diesem System ein „Ich“ auftaucht? Was macht es mit dem „Wir“? Und wie geht es dem „Ich“? Das Buch beschäftigt sich mit der Frage der Individualität und schafft dafür ein besonderes Setting.

Auch stilistisch ist das Buch besonders - die Autorin arbeitet mit verschiedenen schriftstellerischen Mitteln. Sie nutzt unterschiedliche Perspektiven und lässt die verschiedenen Charaktere auch unterschiedlich sprechen und denken. Teilweise sind es gezielte Wiederholungen oder abgebrochene Sätze - mir hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen, hatte Spaß an der Schreibe und kam auch sehr gut damit zurecht.

Die Charaktere haben mir auch sehr gefallen - die Unterschiedlichkeit, auch in Bezug auf Emotionalität und ihre Rolle in der Gesellschaft, kam sehr gut zum Tragen. Ganz nah ran kam ich gefühlt nicht, aber irgendwie passt das auch zu dieser Kollektiv zentrierten Gesellschaft, die hier entworfen wird. Insbesondere die Beziehung zwischen Goliath und Claire hat mir sehr gefallen - für mich wurde hier eine innige Freundschaft entwickelt, die durchaus den Bogen zur Liebe spannt ohne dies so sehr in den Mittelpunkt zu stellen oder die Geschichte mit Romantik aufzuladen. Das empfand ich als sehr erfrischend und im Kontext der Geschichte als absolut glaubwürdig.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es mir teilweise etwas zu langsam voran ging und ich gegen Ende das Gefühl hatte, nicht mehr alle Geschehnisse so richtig zu verstehen.

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