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AnnKathrin04

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Veröffentlicht am 04.07.2020

Mehr Emotionen sind nicht möglich!

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Wenn Donner und Licht sich berühren - Brittainy C. Cherry
🛑Rezension OHNE Spoiler🛑
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Den Inhalt bei Bedarf bitte selbst recherchieren.
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Schreibstil :
Der Schreibstil von Brittainy C. ...

Wenn Donner und Licht sich berühren - Brittainy C. Cherry
🛑Rezension OHNE Spoiler🛑
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Den Inhalt bei Bedarf bitte selbst recherchieren.
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Schreibstil :
Der Schreibstil von Brittainy C. Cherry ist einmalig und total besonders, denn bisher ist sie die einzige Autorin, die es schafft, mein Herz so erweichen zu lassen, dass ich früher oder später da sitze und weine. Sie schreibt mit sehr vielen Emotionen, weiß die Empathie des Lesers aufzufangen und zu nutzen.
Bisher habe ich 3 Bücher von ihr gelesen und jedes Mal war ich einfach nur gerührt, und fasziniert darüber, dass Brittainy C. Cherry es immer wieder schafft, mit so wenigen Worten so viele Gefühle in mir hervorzuholen.
Daher kann ich nur sagen, dass jeder Leser, der Emotionen und Gefühle beim Lesen mag, dieses Buch lieben wird!
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Charaktere :
Die Charaktere in diesem Buch sind allesamt einfach nur stark! Jeder Charakter ist so unfassbar authentisch dargestellt, dass ich manchmal so von den Emotionen übermannt wurde, als wäre ich anwesend und als würde ich diese Personen hautnah erleben.
Besonders Heather und Ray fand ich sehr ausdrucksstark in ihrem Tun.
Manche Personen habe ich während des Lesens abgrundtief gehasst, manche habe ich abgöttisch geliebt und manche haben mich einfach gut unterhalten. Neutrale, langweilige Charaktere gab es für mich nicht.
Es ist sehr selten, dass ich die Charaktere in einem Buch so stark finde, wie hier.
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Meine Meinung :
Zuerst muss gesagt werden :
Wer dieses Buch lesen möchte, sollte wissen, dass es keine 0815 Liebesgeschichte ist. Diese Geschichte geht tief in die Emotionen der Charaktere und weckt auch die der Leser. Die Autorin beschreibt hier sehr authentisch sehr gefühlvolle Szenen, die meiner Meinung nach keinen liebenden Leser kalt lassen. Also bitte stellt euch darauf ein, von euren Emotionen eingeholt zu werden.
Wer Probleme damit hat, seine Emotionen zu kontrollieren, sollte das Buch lieber nicht lesen, denn ich als hochsensible Leserin kam sehr oft an die Grenzen meiner Gefühle.
Das ist aber auch gerade das, was ich an diesem Buch so stark finde. Hier wird nicht einfach eine typische Teenager Geschichte erzählt, die es in jedem beliebigen New Adult Buch gibt, sondern so viel mehr, was mich am Ende tief im Inneren berührt hat.
Es geht um Trauer, Verlust, Herzschmerz, Liebe, Freundschaft. Ein einziges Gefühls-Chaos prasselt auf den Leser ein und ich habe jedes einzelne Gefühl davon genossen.
Die Geschichte beinhaltet sowohl positive als auch negative Situationen, die alle perfekt harmonieren und ein sehr stimmiges Ganzes ergeben.
Alle Fragen, die während des Lesens aufkamen, wurden geklärt, sodass ich gemeinsam mit den Charakteren die Geschichte abschließen konnte.
Das Ende hat mich stark berührt und sehr positiv in Bezug zur vorherigen Handlung gestimmt. Es ist sehr realistisch, was ich umso mehr schätze.
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Mein Fazit :
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dieses Buch jedem ans Herz lege, der dramatische, emotionsgeladene Bücher mag und keine Hemmungen hat, an die Grenzen seiner eigenen Gefühle zu stoßen.
Ich bin absolut begeistert!
🌟🌟🌟🌟🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

Eine Liebesgeschichte der anderen Art. Verstörend und schockierend!

Jedes Mal, wenn wir uns in der Eisdiele treffen, explodiert dein verdammtes Gesicht
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Jedes Mal, wenn wir uns in der Eisdiele treffen, explodiert dein verdammtes Gesicht - Carlton Mellick III
🛑Rezension OHNE Spoiler🛑
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Den Inhalt bei Bedarf bitte selbst recherchieren.
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Schreibstil ...

Jedes Mal, wenn wir uns in der Eisdiele treffen, explodiert dein verdammtes Gesicht - Carlton Mellick III
🛑Rezension OHNE Spoiler🛑
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Den Inhalt bei Bedarf bitte selbst recherchieren.
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Schreibstil :
Ich denke, dass das Buch nur sehr wenige Seiten hat, besagt schon, dass Carlton Mellick schnell auf den Punkt kommt und nicht um den heißen Brei herum schreibt. Details kennt dieser Autor nicht und trotzdem hat er es geschafft, mich mit seinen Gedanken total zu verstören!
Er schreibt strikt, verständlich, auf den Punkt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
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Charaktere :
Also bei diesen Charakteren fehlen mir wirklich die Worte, weil ich gar nicht recht weiß, was ich von diesen halten soll. Im positiven Sinne!
Die Hauptperson schreibt aus seiner Sicht über seinen Schwarm. Sie ist komisch, wird von allen anderen Schülern nur „Spiderweb“ genannt ( Den Grund erfährst du beim Lesen ). Und trotzdem ist etwas an ihr, das ihn fasziniert. Doch da gibt es eine Schwachstelle, denn immer, wenn „Spiderweb“ aufgeregt ist, explodiert ihr Gesicht. Ja, richtig gelesen. Genau so ist es auch gemeint. Es EXPLODIERT. Mehr Details erfährst du beim Lesen, aber allein diese Vorstellung sollte ausreichen, um zu erklären, was für eine Person dieses Mädchen ist.
Ich frage mich echt, wie man auf eine solche Idee kommt und finde es gleichzeitig einfach nur mega gut 🤭
Anmerken muss ich aber, dass „Spiderweb“ auf dem Cover komplett anders aussieht als im Buch beschrieben. Das Titelbild lässt sie recht harmlos aussehen, da trügt der erste Eindruck definitiv. Genauso ist es mit der Haarfarbe des Mädchens.
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Meine Meinung :
Als ich von diesem Autor „Die Kannibalen von Candyland“ gelesen habe, wusste ich bereits, was für gestörte Gedanken er hat, wurde aber bei diesem Buch trotzdem irgendwie enttäuscht und ging dementsprechend mit nicht allzu hohen Erwartungen an sein neues Werk heran.
Dieses hat mich dann einfach nur positiv überrascht und ich bin total begeistert davon. Allein die Idee mit dem explodierenden Gesicht finde ich spitze! Auch die Umsetzung ist Carlton Mellick mit so wenigen Worten perfekt gelungen.
Die Geschichte ist einerseits echt rührend, weil es grundlegend das Thema Liebe und Beziehung beinhaltet, aber andererseits auch extrem verstörend! Einige Beschreibungen fand ich wirklich intensiv, aber nicht zu sehr, sodass immer noch die Liebesgeschichte im Vordergrund stand.
Man merkt, dass hier wirklich die Beziehung an erster Stelle steht und der „Horror“ nur eine Nebensache ist, die mich aber trotzdem echt schockiert hat.
Es ist nun das zweite Mal, dass ich überhaupt nicht einordnen kann, was ich über Mellicks Buch denken soll, bin aber dennoch einfach positiv gestimmt und habe, bis auf das unpassende Cover, nichts auszusetzen!
Und ganz ehrlich, das Ende hat echt alles rausgehauen! Wie man auf solche Ideen kommt wüsste ich gern...
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Mein Fazit :
Eine Liebesgeschichte der anderen Art. Lest es, es wird euch definitiv nicht mehr aus dem Kopf gehen. Aber passt auf, dass euch dieser dabei nicht explodiert. 😏

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

Nicht so spannend wie andere Bücher des Autors

Das Joshua-Profil
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Das Joshua Profil - Sebastian Fitzek
🛑Rezension OHNE Spoiler🛑
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Den Inhalt bei Bedarf bitte selbst recherchieren.
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Schreibstil :
Der Schreibstil von Sebastian Fitzek ist für mich immer ...

Das Joshua Profil - Sebastian Fitzek
🛑Rezension OHNE Spoiler🛑
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Den Inhalt bei Bedarf bitte selbst recherchieren.
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Schreibstil :
Der Schreibstil von Sebastian Fitzek ist für mich immer etwas besonderes, weil nur er es schafft, mich dauerhaft an seine Bücher zu binden. Daher war es in diesem Buch für mich etwas enttäuschend, dass es sehr langatmig war. Die Kapitel sind, wie immer, sehr sehr kurz, was ich immer positiv finde. Allerdings hatte ich hier nicht den gewohnten Drang weiterlesen zu müssen, weil die Cliffhanger gefehlt haben. Normalerweise bringt mich der Autor am Ende jedes Kapitels dazu, weiter zu lesen, weil der letzte Satz einfach dazu verleitet.
Außerdem fehlte mir hier einfach die Spannung, die ich sonst so mag.
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Charaktere :
Hauptperson ist Max Rhode, der Autor aus dem Vorgänger „Die Blutschule“, welches man, meiner Meinung nach, unbedingt zuerst lesen sollte.
Seine Person fand ich sympathisch dargestellt, auch wenn er keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte. Cosmo, sein Bruder, hat es dagegen eher geschafft, sich in mein Herz zu schleichen, was bei seiner Geschichte eigentlich nicht möglich sein sollte. ( Wenn Du dieses Buch liest, wird es dir bestimmt genauso ergehen, auch wenn du anfangs denken magst, dass das Schwachsinn ist. )
Leider hat es kein Charakter geschafft, besonders hervorzustechen. Sonst schaffen es die Personen immer, auch im Nachhinein in meinem Kopf zu verbleiben, doch hier ist es nicht der Fall.
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Meine Meinung :
Leider konnte mich dieses Buch, genau wie „Die Blutschule“ nicht komplett überzeugen.
Mir hat einfach dieses „Fitzek-Feeling“ gefehlt, das ich an seinen Büchern so schätze. Diese ewige Spannung, das Miträtseln, die Gänsehaut...
nichts davon habe ich gespürt.
Hinzu kommen die für mich einfallslosen Charaktere, die, bis auf Cosmo, einfach nur langweilig waren.
Das Ende hat mich kalt gelassen, viele Fragen sind offen geblieben und ich kann leider nicht behaupten, dass mich das Buch gepackt hat. Manchmal musste ich schon schlucken, aber diese Stellen hielten sich in Grenzen. Der sonst so detail-getreue Sebastian Fitzek hat mich hier leider im Stich gelassen.
Ich habe einfach die schmutzigen, kranken Details vermisst, mit denen er mich z.B in „Der Augensammler“ verstört hat.
Ein wenig hat mich die Handlung an „8Nacht“ erinnert. Welches Buch zuerst da war, weiß ich gerade nicht. Jedenfalls habe ich einige Parallelen erkannt, was mich zwischendurch gestört hat.

Das Nachwort vom Autor finde ich super, ich teile seine Meinung über Tabu-Themen, wie „Kindesmisshandlung“ und „Pädophile“ und finde es schön, dass er dazu Stellung bezogen hat!
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Mein Fazit :
Leider kann ich, so weh es mir tut, dieses Buch nicht empfehlen. Für Fitzek Anfänger mag es gut sein, weil es nicht so verstörend und krank ist, wie einige andere seiner Werke, aber für erfahrende Leser dieses Autors kann es nur eine Enttäuschung sein.
Vielleicht bin ich auch einfach ein Psychofreak, der auf Blut und Schweinerein steht.. 🤐
Von mir gibt es 3 von 5 Sternen für die spannende Idee, für den Schreibstil und für die Themen, die Fitzek aufgreift, die andere Autoren wahrscheinlich eher meiden würden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2020

Kein üblicher „Fitzek-Thriller“. Eine neue Atmosphäre mit neuem Schwerpunkt

Die Blutschule
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Die Blutschule - Sebastian Fitzek schreibt als Max Rhode
🛑Rezension OHNE Spoiler🛑
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Schreibstil :
Der Schreibstil ist sehr flüssig und verständlich. Es gibt keine Details, die die Geschichte ...

Die Blutschule - Sebastian Fitzek schreibt als Max Rhode
🛑Rezension OHNE Spoiler🛑
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Schreibstil :
Der Schreibstil ist sehr flüssig und verständlich. Es gibt keine Details, die die Geschichte unnötig ausschmücken, sondern sie geht stetig weiter.
Besonders kommt die Spannung durch den Schreibstil zur Geltung.
Die Kapitel sind kurz gehalten und enden mit Cliffhangern, die zum Weiterlesen animieren.
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Charaktere :
Hauptperson ist Simon, ein 13-Jähriger Junge, der mit seinem älteren Bruder und seinen Eltern umzieht.
Simon berichtet aus seiner Sicht in Form eines Tagebuches, was die ganze Atmosphäre sehr anschaulich gestaltet. Als Charakter hat er mir sehr gut gefallen, denn er spiegelt die Naivität und Gleichgültigkeit eines typischen Teenagers wieder.
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Meine Meinung :
Wie ich von Sebastian Fitzek gewohnt bin, konnte er mich mal wieder von seinem Werk überzeugen. Ich liebe seine Sprache einfach und bin immer wieder fasziniert, wie er mich derart an seine Bücher fesselt. Ich habe keinen vergleichbaren Autoren gefunden, der mich so an sich bindet, wie er.
In diesem Buch hatte ich allerdings ein ganz anderes Gefühl beim Lesen, als gewohnt. Es mag daran liegen, dass es hier um ziemlich paranormale / unnatürliche Dinge geht, was der Autor sonst eigentlich nicht behandelt. Das fand ich gar nicht negativ, sondern einfach nur ungewohnt, weil ich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch heran gegangen bin.
Die ersten Seiten habe ich mich gefragt, ob ich wirklich das Buch lese, von dem der Klappentext erzählt, weil die Handlung irgendwie eine ganz andere war, als versprochen. Dann hat das Buch aber an Fahrt aufgenommen und das im Klappentext benannte Thema auch aufgenommen.
Die Szenen, in denen es um die Blutschule geht, waren mir zu kurz. Ich hätte es besser gefunden, wenn der Teil am Anfang etwas schneller beschrieben worden wäre und mehr zum Thema Blutschule auf mich zugekommen wäre.
Ich frage mich, welchen Stellenwert die Clique im Buch hatte, also warum diese anfangs so stark erwähnt wurde.
Zudem war es das erste Mal, dass Sebastian Fitzek es nicht geschafft hat, mich komplett schockiert zurück zu lassen. Meistens bin ich vom Verlauf seiner Geschichten und vor allem von der Auflösung so angetan, weil ich das niemals erwartet hätte. Dem ist hier leider nicht so gewesen, weil mir sehr sehr schnell bewusst war, was überhaupt Sache ist und was hinter dem Ganzen steckt.
Nichts desto trotz fand ich das Buch wirklich spannend, besonders als es in die Blutschule ging!
Es lohnt sich, das Buch zu lesen, aber Fitzek Fans sollten ihre Ansprüche hier zurück schrauben um nicht enttäuscht zu werden.
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Mein Fazit :
Spannende Geschichte, die mit der Zeit immer mehr an Fahrt aufnimmt, aber eine komplett neue Atmosphäre erzeugt, als ich es von Sebastian Fitzek gewohnt bin.
3 / 5 Sterne 🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2020

Aufregende Geschichte, der Spannung und Nervenkitzel fehlt.

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Offline - Arno Strobel

🛑Rezension OHNE Spoiler🛑

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Den Inhalt bei Bedarf bitte selbst recherchieren.

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Schreibstil :

Der Schreibstil von Arno Strobel ist in diesem Buch sehr angenehm. ...

Offline - Arno Strobel

🛑Rezension OHNE Spoiler🛑

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Den Inhalt bei Bedarf bitte selbst recherchieren.

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Schreibstil :

Der Schreibstil von Arno Strobel ist in diesem Buch sehr angenehm. Er schreibt klar und deutlich und ohne Ausschweifungen und Details.

Ich habe mir allerdings von seinem Schreibstil mehr Spannung und „Psycho-Feeling“ erhofft. Teilweise sind mir die spannenden Szenen zu sachlich und informativ gewesen und diese gewisse Sucht, weiterlesen zu müssen, blieb dadurch bei mir leider manchmal aus.

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Charaktere :

Die Charaktere in diesem Buch kommen direkt ab dem ersten Kapitel auf den Leser zu. Es sind nicht wenige und gerade die Menge fiel mir anfangs etwas schwer zu verarbeiten.

Besonders ansprechend und authentisch fand ich David, Timo und Florian, dessen Persönlichkeiten wirklich interessant waren und über die ich mehr erfahren wollte. Zu Florian gibt es eine sehr spannende Vorgeschichte, die ebenfalls erläutert wird.

Auch die restlichen Charaktere tragen einen wichtigen Teil zur Handlung bei und lassen sich perfekt voneinander unterscheiden. Nach kurzen Startschwierigkeiten konnten mich die Personen alle in Bezug zur Handlung überzeugen.

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Meine Meinung :

Arno Strobels Bücher kannte ich zuvor noch nicht, meine Erwartungen waren recht neutral, aber ich habe mir viel Spannung erhofft.

Was diese betrifft, wurde ich leider ziemlich enttäuscht. Die Stimmung, die mir das Buch vermittelt hat, erinnert mich eher an einen Krimi als an Psychothriller.

Die Geschichte lässt den Leser miträtseln, wer der Täter ist / Die Täter sind. Allerdings haben mir dabei häufig überraschende Ereignisse gefehlt, die mich komplett aus der Bahn werfen und mit denen ich nicht gerechnet hätte.

Die Geschichte zieht sich einfach so durch, es geht auch stetig voran, aber dieser gewisse Nervenkitzel, den ich an diesem Genre so mag, fehlt eindeutig.

Wahrscheinlich bin ich durch meinen Lieblingsautor einfach abgehärtet und erwarte daher zu viel unter der Gürtellinie.

Sehr passend sind die Charaktere, die alle ihren Teil beitragen. Keiner geht unter, alle lassen sich super voneinander unterscheiden und alle haben einen ganz eigenen Charakter, der der Geschichte einen extra Charme verleiht. Bis zum Ende hat mich kein einziger Charakter genervt, alle waren wirklich stimmig.

Das Ende habe ich mir schon im Laufe der Zeit gedacht. Zwar fiel mein Verdacht erst auf jemand anderen, aber der Grund des Täters war für mich plausibel und leicht zu entschließen.

Zudem kam das Ende sehr plötzlich und war genauso schnell vom Tisch. Bei der Aufklärung hätte ich mir mehr Details gewünscht und mehr Bezug zu den restlichen Personen.
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Mein Fazit :

Ein durchaus gelungenes Buch, dem aber leider die nötige Spannung und der Nervenkitzel fehlen, was ich sonst an diesem Genre so großartig finde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere