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Veröffentlicht am 31.10.2020

Ein gelungener Reihenauftakt!

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
3

"Wir waren zu mächtig, um Feinde zu sein. Wir waren dafür gemacht, Seite an Seite die Welt aus ihren Angeln zu reißen."

Emilia fällt aus allen Wolken, als ihr der komische Typ im Museum klarmachen will, ...

"Wir waren zu mächtig, um Feinde zu sein. Wir waren dafür gemacht, Seite an Seite die Welt aus ihren Angeln zu reißen."

Emilia fällt aus allen Wolken, als ihr der komische Typ im Museum klarmachen will, dass ihre Liebe zu Rätseln damit begründet ist, dass sie eine Alchemistin ist und dass er deswegen ihre Hilfe braucht. Denn Emilia ist die Einzige, die das Voynich-Manuskript übersetzen kann, und die Zeit rennt, denn es droht auseinanderzufallen. So kommt es, dass Emilia plötzlich ihre ganze Zeit mit dem komischen Typen, Ben, und dem Goldorden verbringen muss, dem dieser angehört. Und sie lernt auch, dass sie selbst eine Silber-Alchemistin ist, und dass es für die verschiendenen Orden strenge Regeln gibt. Ob ihre Gefühle das auch wissen?

Meine Meinung:
Ich habe noch nie ein Buch mit ähnlicher Idee gelesen und so konnte Kira mich von der ersten Sekunde an fesseln! Schon der Einstieg in die Geschichte ist super gelungen, es beginnt direkt richtig spannend, und diese Spannung bleibt auch das ganze Buch über durchgehend erhalten. Es gibt viele unerwartete Wendungen und überraschende Ereignisse, die es mir schwer gemacht haben, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Auch die Protagonisten sind super! Zugegebenermaßen habe ich am Anfang etwas länger gebraucht, um mit Ben warm zu werden, aber Emilia und die anderen Alchemisten mochte ich von Anfang an total gerne. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass Emilia zeischen diesen zwei Welten lebt und dass ihr "altes" Leben nicht komplett in Vergessenheit geraten ist, sondern bis zum Ende des Buches auch vorkam.

Statt mit Zauberstäben und Hokuspokus kämpfen die Alchemisten mit Elementen. Jeder Orden hat seine spezifischen Elemente, die alle aus dem Periodensystem stammen. Am Anfang klingt das alles etwas verwirrend und es sind viele Neuigkeiten, die man als Leser, genau wie Emilia, die ja auch neu in der Sache ist, erstmal verstehen muss. Aber das ist Kira wirklich gut gelungen! Sie verabreicht die Informationen immer in kleinen Happen und gemeinsam mit ihrem wunderbaren Schreibstil kommt man wirklich schnell in die Welt der Alchemisten herein und kann mit Emilia und den anderen Alchemisten mitfiebern.

Kiras Schreibstil ist wirklich sensationell! Er ist super detailreich, ohne überlanden zu wirken und sorgt so dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte und mir alles sehr gut vorstellen konnte, mit den Charakteren mitfühlen konnte.

Und auch fürs Bücherregal macht das Buch gut was her, denn das Cover ist einfach unglaublich schön!

Fazit: Ein starker Reihenauftakt mit tollen Protagonisten, super Humor und der perfekten Mischung aus Magie und Liebe. Einzig allein ein bisschen mehr Spannung und actionreichere Kampfszenen hätte ich mir noch gewünscht. Dafür gab es viele unerwartete Wendungen und ein richtig fiesen Ende - gut, dass Teil zwei schon im März erscheint!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 13.10.2020

Das perfekte Buch für den Herbst

Wild like a River
0

Unterschiedlicher könnten Havens und Jacksons Leben nicht sein. Während Haven im Jasper Nationalpark in Kanada aufgewachsen ist, kommt Jackson aus der Metropole Edmonton. Doch als die beiden mitten im ...

Unterschiedlicher könnten Havens und Jacksons Leben nicht sein. Während Haven im Jasper Nationalpark in Kanada aufgewachsen ist, kommt Jackson aus der Metropole Edmonton. Doch als die beiden mitten im Wald aufeinander treffen, fühlen sie sich direkt zueinander hingezogen. Haven zeigt Jackson ihre Welt und öffnet sich ihm gegenüber langsam. Aber beide wissen: Jackson kann nicht für immer bleiben, denn sein eigentliches Leben ist in Edmonton.

Haven ist eine super sympathische, wenn auch teilweise sehr naive und sehr unwissende Protagonistin. Ich beneide sie ein wenig darum, im Nationalpark, gemeinsam mit Wapitis, Elchen und Pumas aufgewachsen zu sein, umgeben von der schönsten Natur. Gleichzeitig muss es extrem schwer sein, weil sie dadurch kaum Kontakt zu Gleichaltrigen hatte, alles was ihr bleibt ist ihr Vater und die anderen Ranger.
Jackson wirkt im ersten Moment wie der typische Großstadttyp. Jurastudent und oberflächlich. Doch eigentlich ist er so viel mehr. Er ist einfühlsam, besorgt, liebenswürdig und einfach perfekt. Was die beiden gemeinsam haben, ist, dass sie keine Ahnung von der Welt des jeweiligen Anderen haben.
Beide Protagonisten sind extrem vielschichtig und wirken dadurch total realistisch, was ich liebe!
Auch der Schreibstil hat mich wieder umgehauen. Ich liebe liebe liebe Kira Mohns Schreibstil einfach, er ist so wunderschön. Ich habe das ganze Buch in weniger als zwei Tagen durchgelesen, konnte es kaum aus der Hand legen und musste mich förmlich zwingen, auch mal etwas zu essen und zu schlafen.
Das Setting hat mir besonders im ersten Teil des Buches super gur gefallen. Ich habe noch nie ein Buch mit einem ähnlichen Setting gelesen, und die Idee, das Buch mitten in der freien Wildniss spielen zu lassen, fand ich fantastisch. Ich hätte sehr gerne mehr davon gehabt!

Wer mich kennt, weiß, dass ich selbst ein Auslandsjahr in Kanada verbracht habe. Das Buch hat die ganzen Erinnerungen an diese wunderschöne Zeit wieder auferwecken können, wodurch ich eine noch engere und emotionalere Bindung hatte. Danke für die Möglichkeit, zumindest in meinen Gedanken für ein paar Stunden zurück nach Kanada reisen zu können!

Die einzige Kleinigkeit, die aber wirklich nur eine winzige Kleinigkeit ist, und die meisten sehr wahrscheinlich überhaupt nicht stören wird, ist, dass mir ein bisschen die "kanadische Mentalität" gefehlt hat. Ich denke, jemand, der noch nie in Kanada gewesen ist, wird diesen Punkt schwer nachvollziehen können, aber wenn man einmal dort gewesen ist, wird man es direkt verstehen können. So hätte das Buch in jedem beliebigen Land spielen können, diese Eigenheiten, die ich mit Kanada verbinde, haben einfach ein bisschen gefehlt.

Alles in allem konnte mich "Wild like a River" aber unglaublich mitreißen und ich habe von der ersten Seite an Haven und Jackson, aber auch in die anderen Charaktere, vor allem in Havens Dad, in mein Herz geschlossen! Das Setting ist zum verlieben, genauso der Schreibstil. Deswegen zähle ich jetzt schon die Tage bis Teil zwei, "Free like the Wind", der von Jacksons besten Freund und Havens Freundin Rae handelt, erscheint!
4,5 von 5 Sterne!⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2020

Ein fantastischer Reihenauftakt!

Chain of Gold
0

"Chain of Gold" ist der erste Teil der neuen "Die letzten Stunden"- Reihe von Cassandra Clare, der nun endlich auf Deutsch erschienen ist!
Wir bekommen also endlich wieder die Möglichkeit, in die Welt ...

"Chain of Gold" ist der erste Teil der neuen "Die letzten Stunden"- Reihe von Cassandra Clare, der nun endlich auf Deutsch erschienen ist!
Wir bekommen also endlich wieder die Möglichkeit, in die Welt der Schattenjäger abzutauchen, dieses Mal an den Anfang des 20. Jahrhunderts, zusammen mit Cordelia, James und ihren Freunden.

Inhalt:
Cordelia muss mit ihrer Familie nach London umziehen, wo sie auf ihre Kindheitsfreunde James und Lucie Herondale trifft, die sie direkt in ihre Freundesgruppe aufnehmen. Doch Cordelia fühlt mittlerweile mehr für James und ist heimlich verliebt in ihm, er ist jedoch schon einer anderen Frau versprochen. Ihr Leben voller Feste und Spaß gerät ins Wackeln, als plötzlich Dämonen London attakieren und Cordelia und ihre Freunde die einzigen sind, die die Ernsthaftigkeit der Angriffe sehen und London retten können. Plötzlich muss Cordelia erfahren, was es bedeutet, eine Heldin sein zu wollen...

Cassandra Clares Schreibstil konnte mich, wie auch in allen anderen ihrer Bücher, wieder vollkommen verzaubern und mitreißen! Auch wenn ich zugegebenermaßen anfangs etwas skeptisch war, ob mir das Setting gefallen würde, kann ich jetzt sagen: Alle Zweifel waren unbegründet! Im Gegenteil, es war total spannend, einen Einblick in das Leben der Schattenjäger zu bekommen, die in einer Welt ohne Handys, dafür mit großen Bällen und schweren Kleidern, den gleichen Kampf führen, wie Clary und Jace in "Chroniken der Unterwelt". Ich fand es faszinierend, wie viel Mühe und Aufwand Cassandra Clare in die Recherche über die damalige Zeit investiert haben muss, aber es hat sich zu einhundert Prozent ausgezahlt! Alles wirkte sehr realistisch, was das Ganze noch viel spannender gemacht hat.
Cordelia, James und ihre Freunde sind unglaublich sympathische Protagonisten und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, die Abenteuer mit ihnen erleben zu dürfen und bei ihrem Kampf gegen die Dämonen dabei sein zu dürfen.
Viele Charaktere, die man schon aus den anderen Reihen gekannt habt, haben auch in "Chain of Gold" wieder eine Rolle gespielt und einige Ergebnisse, die in späteren Büchern passieren, werden hier vorbereitet, was ich sehr faszinierend fand, weil alles so ineinander verwoben ist.
Trotzdem kann man "Chain of Gold" auch problemlos lesen, wenn man die anderen Reihen von Cassandra Clare noch nicht kennt, da man die Protagonisten alle neu kennenlernt und auch alle nötigen Informationen zur Schattenwelt noch einmal bekommt.
Die Mischung aus Liebesgeschichte, Drama und Action ist einfach perfekt! Auch wenn ihr nicht so auf Liebesgeschichten steht, könnt ihr das Buch lesen, aber gleichzeitig kommen auch alle Romantiker auf ihre Kosten.

"Chain of Gold" ist für mich jetzt schon ein klares Jahreshighlight! Das Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen! Meine Erwartungen wurden übertroffen, die Spannung war von Anfang an da, es gab viele unerwartete Wendungen und Ergeinisse und unglaublich tolle Protagonisten. Ich freue mich schon sehr auf Teil zwei und kann es kaum erwarten, bis es endlich weitergeht!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2020

Leider nicht mein Fall

Off Limits - Wenn ich von dir träume
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In „Off Limits - Wenn ich von dir träume“ von Penelope Ward geht es um Heather und Noah.

Obwohl Heather schon zwanzig ist und nichts lieber tun würde, als studieren zu können, lebt sie noch immer zusammen ...

In „Off Limits - Wenn ich von dir träume“ von Penelope Ward geht es um Heather und Noah.

Obwohl Heather schon zwanzig ist und nichts lieber tun würde, als studieren zu können, lebt sie noch immer zusammen mit ihrer Mutter, kellnert und kümmert sich um das Bootshaus, welches sie vermieten. Denn ihre Mutter ist krank, und Heather ist alles, was sie noch hat.
Dann zieht Noah über den Sommer in das Bootshaus, zu dem sich Heather extrem hingezogen fühlt, auch wenn dieser ihr mehr als deutlich macht, dass zwischen ihnen nie etwas passieren kann...

Heather ist eine unglaublich starke Protagonistin, die schon viel in ihrem Leben durchmachen musste und viel aufgeben musste. Trotzdem hat sie sich davon nicht unterkriegen lassen und ist noch immer ein sehr lebensfroher Mensch.
Anders Noah, der sehr düster und abweisend wirkt, und es mir sehr schwer gemacht hat, ihn näher kennenzulernen, seine Beweggründe verstehen und ihn mögen zu können.
Leider hat mich die Geschichte nicht überzeugen können. Das hat angefangen mit den Protagonisten, mit denen ich einfach nicht warm werden konnte, weil mir Noah und verschlossen war und Heather zu offen und so ganz anders als ich, was es schwer gemacht hat, ihre Handlungen nachvollziehen zu können. Noah war mir regelrecht unsympathisch mit seiner abweisenden und kalten Art und seinem immer wieder aufkommenden Argument, Heather sei so jung und noch nicht wirklich erwachsen, dabei ist er selbst erst Anfang 30. Genauso wenig nachvollziehen konnte ich jedoch Heathers unglaubliche Verliebtheit in Noah, die von der ersten Sekunde dagewesen zu sein schien, dabei war er insbesondere Anfangs sehr abweisend zu ihr und hat ihr keinen Grund gegeben, ihn zu mögen. Auch das Knistern zwischen den beiden konnte mich einfach nicht erreichen.
Ich hatte Hoffnung, dass immerhin der Schreibstil mich würde überzeugen können, das Buch weiterlesen zu wollen, wenn es schon die Protagonisten nicht geschafft haben. Denn das Setting mit dem Bootshaus am See fand ich toll. Dennoch konnte mich leider auch der Schreibstil nicht mitreißen. Die vielen kurzen, abgehakt wirkenden Sätze konnten mich in keinen Lesefluss bringen und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, nur eine Nacherzählung zu lesen und nicht wirklich Teil der Geschichte sein zu können, weil viele Ereignisse nur angeschnitten wurden, dann aber nicht ausgearbeitet wurden. In vielen Szenen hat meiner Meinung nach viel Potential gesteckt, mit dem man sie hätte wunderbar ausbauen können, aber so war mir alles zu kurz und oberflächlich gehalten.
Leider kam ich deswegen so gar nicht in die Geschichte herein und musste mich förmlich zum Weiterlesen zwingen, bevor ich das Buch dann nach knapp der Hälfte abgebrochen habe.
Ich weiß, dass es auch viele gibt, denen das Buch sehr gut gefallen hat, aber mein Fall waren Schreibstil und die Protagonisten leider nicht

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2020

Lasst euch von Biancas Schreibstil verzaubern! - Ein spannender Reihenauftakt

Midnight Chronicles - Schattenblick
5

„Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft“

Worum gehts?

Roxy ist eine Hunterin mit einer ganz speziellen Aufgabe: statt die Menschen zu beschützen und sie von Geistern zu befreien, muss sie in 449 ...

„Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft“

Worum gehts?

Roxy ist eine Hunterin mit einer ganz speziellen Aufgabe: statt die Menschen zu beschützen und sie von Geistern zu befreien, muss sie in 449 Tagen 449 entflohene Seelen zurück in die Unterwelt schicken. Dass sie zu Beginn des Buches schon nur noch knapp über 200 Tage Zeit hat und bei weitem noch nicht alle Seelen, die auf der ganzen Welt verteilt sind, zurückgeschickt hat, macht die ganze Situation nicht gerade einfacher.

Shaw kann sich an rein gar nichts aus seiner Vergangenheit erinnern, außer daran, dass Roxy sein Leben gerettet hat. Notgedrungen schließt er sich den Huntern an, mit dem Ziel, mehr über sich selbst und seine Vergangenheit herauszufinden. Dass es ausgerechnet Roxy‘s Aufgabe wird, auf ihn aufzupassen passt ihr gar nicht, denn sie hat weder Lust noch Zeit für eine Beziehung, kann jedoch das Kribbeln zwischen den Beiden auch nicht verneinen.

„Midnight Chronicles - Schattenblick“ ist der erste Band der neues New-Adult/Fantsy-Reihe von Laura Kneidel und Bianca Iosivoni. Die Bände werden abwechselnd von den beiden Autorinnen geschrieben, Band eins ist von Bianca Iosivoni geschrieben.


Meine Meinung:

Ich habe bereits einige Bücher der beiden Autorinnen gelesen und habe jedes davon bisher geliebt. Ich mag ihre Charaktere, ihre Schreibstile und ihre Geschichten. Als ich erfahren habe, dass die beiden, zwei meiner deutschen Lieblingsautorinnen zusammen Bücher veröffentlichen, wusste ich also: Die muss ich lesen! Allerdings habe ich vorher nur New Adult-Bücher beider Autorinnen gelesen, kein Fantasy.

Roxy ist eine ziemlich coole Socke, wenn sie nicht gerade eine ihrer Launen hat. Wir haben vieles gemeinsam, könnten aber gleichzeitig nicht unterschiedlicher sein. Was wir auf jeden Fall teilen, ist die Liebe zu Essen, die sie mir direkt sympathisch gemacht hat. Aber wer könnte einen Tripple-Chocolate-Cake nicht lieben?!
Dadurch ist mir auch der Einstieg in die Geschichte sehr leicht gefallen. Auch die Art und Weise, auf die sich Shaw und Roxy zum ersten Mal begegnet sind, hat mir gut gefallen, weil es nicht so ein 0815-Kennenlernen war.
Aber auch wenn mich Biancas Schreibstil wieder unglaublich gut mitgerissen hat, konnte es die Handlung leider weniger. Insgesamt ist mir alles etwas zu viel dahingeplätschert, hat sich sehr langsam entwickelt und es ist einfach nichts spannendes passiert. Die Kampfszenen, von denen es nach meinem Geschmack ruhig ein paar mehr hätte geben können, waren alle recht unspektakulär und kurz gehalten, auch hier hat mir die Action gefehlt! Ich habe wilde und heiße Kämpfe erwartet, Szenen, in denen ich das Buch kaum aus der Hand legen will aber gleichzeitig vor Angst nicht weiterlesen kann, aber diese Szenen gab es so leider nicht.
Auch die Bindung zu den beiden Protagonisten konnte ich erst unglaublich spät aufbauen. Die beiden waren mir zwar sympathisch, vor allem Shaw ist ein toller Kerl, aber ich wusste einfach nicht genug über ihn, um ihn wirklich einschätzen zu können und mit ihm mitfühlen zu können. Roxy hingegen war ziemlich launisch, was es mir als Leser schwer gemacht hat, ihre Handlungen nachvollziehen zu können.
Umso besser haben mir dafür die Nebencharaktere gefallen! Finn, Roxy’s Kampfpartner ist unglaublich nett und cool. Außerdem durften wir auch schon Warden, einen der beiden Protagonisten von Teil zwei kennenlernen, einen ziemlich lustigen Kerl mit einer ordentlichen Menge Selbstbewusstsein!

Leider konnte ich bis zum Ende keine richtige emotionale Bindung zu den beiden Protagonisten aufbauen und mich so mit den beiden freuen oder auch mit dem beiden leiden, denn sie waren mir etwas zu oberflächig, nicht ausgebaut genug. Da wir Roxy und Shaw jedoch spätestens in Teil drei der Reihe als Protagonisten wieder sehen werden, und sie auch in Teil zwei bestimmt noch mal auftauchen werden, hoffe ich, dass sich das noch ändert und ich Roxy und Shaw doch noch in mein Herz schließen kann!
Das Ende lässt uns als Leser mit vielen offenen Fragen und ungeklärten Mysterien zurück, weshalb für mich klar ist, dass ich die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen muss, damit ich die Antworten auf die vielen Fragezeichen in meinem Kopf bekomme!
Aber eben gerade durch die vielen ungeklärten Dinge, ist in dem Buch selbst eben für meinen Geschmack etwas zu wenig passiert. Ich hätte mir ein paar mehr Antworten und auch ein wenig mehr Handlung gewünscht, und auch von der Liebesbeziehung zwischen Roxy und Shaw hätte ich doch ein bisschen mehr erwartet, genauso wie von den Kampfszenen.
Insgesamt konnten mich Schreibstil und die tollen Charaktere jedoch davon überzeugen, dass ich mich schon auf die Fortsetzung freue!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy