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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2019

Tefgründige und einzigartige Geschichte

So sieht es also aus, wenn ein Glühwürmchen stirbt
4

Schon allein der Titel hat mich total neugierig auf das Buch gemacht. Wie genial ist der denn, bitte? Wie der Titel ist generell die Geschichte ganz anders als man von einer Liebesgeschichte erwartet. ...

Schon allein der Titel hat mich total neugierig auf das Buch gemacht. Wie genial ist der denn, bitte? Wie der Titel ist generell die Geschichte ganz anders als man von einer Liebesgeschichte erwartet. Gleich vornweg: Man muss sich darauf einlassen können.

In der Geschichte geht es um Viola und Leon, die sich schon eine Weile kennen und befreundet sind. Es ist offensichtlich, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Nach einem Konzertbesuch kommt es zu einer gemeinsamen Nacht. Doch nun sollte man denken, dass alles klar sei. Nein, ist es nicht. Viola macht einen Rückzieher und geht am nächsten Morgen ohne sich zu verabschieden. Leon versteht die Welt nicht mehr und fragt sich, warum? Und als Leser fragt man sich auch, Viola, warum?

Da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten erzählt wird, bekommt man einen guten Einblick in die Gedankenwelt der Beiden. Der Schreibstil der Autorin ist schön, eindringlich, intensiv, gefühlsbetont und geht in die Tiefe.

Die Geschichte ist anders, aber dennoch tiefgründig, intensiv und voller Gefühl. Jedoch darf man hier nicht auf eine typische Liebesgeschichte hoffen. Die bekommt man definitiv nicht. Es schwer zu beschreiben. Aber die Autorin geht intensiv auf die Gefühlswelt der beiden Protagonisten ein, in der man sich verlieren kann und schon ist man mitten drin, im auf und ab der Gefühle. Manchmal fiel ich ganz schön in die Tiefe der Gefühlswelt, wo ich nicht wusste, wo vorne und hinten ist.

Ich muss sagen, dass Viola keine Protagonistin ist, die man auf Aufhieb mag. Sie löste in mir verschiedene Gefühle aus. Am Anfang denkt man, dass sie zu egoistisch ist, man ist wütend auf sie, dann kann man sie verstehen und danach denkt man wieder, warum macht sie das und das.

Leon ist dahingehend einfach. Er ist ein liebevoller und verständnisvoller Kerl, der sein Herz am richtigen Fleck hat. Sein Handeln und seine Gefühle nachdem Viola gegangen ist, konnte ich immer nachvollziehen. Es fühlte sich für ihn wie eine Trennung an und er muss ein Weg finden, wieder zu sich selber finden.

Es werden immer wieder Rückblenden eingebaut, wie sich Leon und Viola kennengelernt haben und auch was Viola passiert ist, die ein Ganzes ergeben. Am Ende hat man ein Konstrukt aus großen Gefühlen, Flucht, Enttäuschungen und Bindungsängsten, die die Autorin in ihrem Debütroman in die Tiefe beschreibt. Es ist keine Geschichte, die man so einfach daher liest. Denn sie löst verschiedenartige Gefühle aus und man muss teilweise manches erst einmal verarbeiten, um es dann zu begreifen. Die Geschichte wirkt authentisch. Sie ist voller Emotionalität, die man immer wieder zu spüren bekommt und mit der man auch erst einmal lernen muss umzugehen. Am Ende kann man auch sagen, nur zu lieben reicht nicht aus, man muss auch die Umstände, die Vergangenheit sehen.

Ganz am Ende fragt man sich, kann die Geschichte überhaupt ein Happy End haben? Sieht man, wie ein Glühwürmchen stirbt? Tja, das werde ich an dieser Stelle nicht verraten. Aber ich kann sagen, es ist auch anders als bei typischen Liebesgeschichten.

Fazit:
Eine Geschichte, die in die Tiefe geht, viele Gefühle hervorruft und irgendwie anders ist. Man wird in eine intensive und emotionale Geschichte getragen, die von Bindungsängsten, Flucht vor sich selber und wieder Zusammensetzen handelt. Für einen Debütroman, der so viel Intensität an Emotionen ausstrahlt, gebe ich einen Pluspunkt an die Autorin. Nur Viola hatte ich es mir beim Lesen manchmal etwas schwer gemacht.

Bewertung: 4,5 / 5

Vielen Dank an Bold (dtv-Verlag), für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 26.11.2019

Emotionsgeladen und tiefgründig

Bring Down the Stars
3

Von der Autorin habe ich bereits den ersten Band der All In-Reihe gelesen. Dieser konnte mich zwar nicht in allen Punkten überzeugen, aber der Klappentext zur ihrer neuen Dilogie sprach mich sofort an. ...

Von der Autorin habe ich bereits den ersten Band der All In-Reihe gelesen. Dieser konnte mich zwar nicht in allen Punkten überzeugen, aber der Klappentext zur ihrer neuen Dilogie sprach mich sofort an. Ich habe mich sehr gefreut, das Buch lesen zu dürfen. Ich erwartete eine hochemotionale Geschichte und die sollte ich auch bekommen.

Schon der Epilog wurde traurig und emotional geschrieben. In diesem geht es um Weston, der schon in jungen Jahren Enttäuschungen erleben musste. Aber in dieser Zeit lernt er auch seinen besten Freund Connor kennen. Sie kommen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, jedoch unterstützen sie sich gegenseitig. Sie gehen durch dick und dünn. So kommt es auch, dass die beiden auf das gleiche College gehen.

Weston ist ein tiefgründiger Mensch, der seine Worte eher für sich behält oder auf Papier bringt. Auf andere mag er zwar mürrisch wirken, aber tief in seinem inneren steckt viel mehr. Er soll wahrscheinlich als Badboy daherkommen, aber ich habe ihn als wunderbaren Charakter wahrgenommen. Connor dagegen ist von Lockerheit geprägt und hat stets ein Lächeln auf den Lippen. So kommt er auch bei vielen gut an. Ein Sonnenschein, den man gerne als besten Freund hat. Die beiden verbindet eine enge Freundschaft.

Ich habe beide sofort ins Herz geschlossen, da sie auf ihre Art einfach herzlich sind. Aber die Autorin konnte mir auch gut die enge Freundschaft vermitteln.

Auf dem College lernen die beiden Autumn kennen. Wes ist tief beeindruckt von ihr, da sie Worte aus ihm locken kann, die er sonst für sich behält. Autumn fühlt sich jedoch gleich zu Connor hingezogen. Sie will sich aber nicht so schnell auf jemand neues einlassen. Trotzdem lernen sie sich weiterhin kennen. So nimmt die Geschichte ihren Verlauf und die Jungs werden in ein Konstrukt hineingewirbelt, wo sie sich selbst belügen und nicht mehr so schnell hinauskommen.

Autumn ist anfangs eher vorsichtig, aber was auch glaubhaft erscheint. Außerdem ist sie ein tiefgründiger Mensch und will etwas in der Welt bewegen. Auch sie konnte ich in vielen Punkten verstehen und ist passend als Charakter zu den Jungs gestaltet.

Man bekommt auch einen guten Einblick in die Charaktere, da das Buch abwechselnd aus der Sicht von Autumn und Weston geschrieben ist.

Die Geschichte rund um die Protagonisten etwickelt sich nicht zu schnell und so konnte die Autorin die Tragik, die dahinter steckt, sehr schön herausarbeiten. Auch wenn man von außen denkt, warum macht ihr das. Aber wenn man sich wirklich mal in die Lage der Protagonisten versetzt, wie würde man selbst handeln. Ich habe oft mit den Charakteren mitgefiebert und sogar mitgelitten.

Im letzten Drittel konnte man schon ahnen, dass es etwas passieren muss. Ich hatte manchmal schon etwas Angst, was es sein könnte. Aber das so schlimm wird, hätte ich nicht gedacht.

Die ganz große Tragik wartet dann am Ende. Wie kann das Buch nur so enden? Es hat mir fast das Herz zerrissen. Man kann kaum die Tränen zurückhalten. Und dann will man nur eins, wissen wie es weiter geht und das sofort.

Was mir vielleicht bei All In gefehlt hatte, wurde hier sehr gut herübergebracht. Ich konnte die Emotionen und auch den Zwiespalt sowie die Zweifel der einzelnen Charaktere spüren. Die Geschichte geht einfach in die Tiefe. Dies wird untermauert durch die tiefgründigen Gespräche zwischen Autumn und Wes. Aber auch durch die Gedichte von Wes. Einfach sehr schön gestaltet. Emma Scott hat die Charaktere sehr schön herausgearbeitet und sie wirken dadurch natürlich und glaubhaft. Außerdem trägt der emotionale und tiefgründige mit Ideen gespickte Schreibstil zu einem wunderbaren Lesefluss bei.

Eine wirklich herzzerreißende Geschichte, die leider tragisch endet. Dennoch hat mich die Geschichte tief beeindruckt und ich möchte gerne wissen, wie es weitergeht. Ich habe nur das Gefühl, dass die Fortsetzung noch schmerzvoller wird.

Fazit:
Eine emotionsgeladene Geschichte, die in die Tiefe geht. Die gut herausgearbeiteten Charaktere und auch die tiefgründigen Gespräche und Gedichte machen das Buch zu etwas besonderem. Ich bin schon etwas verliebt in die Geschichte, auch in Wes und Connor. Die Geschichte zerreißt einen fast das Herz und am Ende wird es noch nicht mal wieder zusammensetzt. Da kann man nur hoffen, dass das im Folgeband passiert. Ich kann es kaum abwarten.

Bewertung: 5 / 5

Vielen Dank an die Lesejury und dem Lyx-Verlag, für die Bereitstellung des Leserundenexemplars.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl/Erotik
Veröffentlicht am 08.03.2019

Einfach göttlich

Gold und Schatten
2

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte. Schon die Leseprobe und auch das wunderschöne Cover sprachen mich sofort an.

Livia ist gerade erst nach Paris gezogen. Um die ...

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte. Schon die Leseprobe und auch das wunderschöne Cover sprachen mich sofort an.

Livia ist gerade erst nach Paris gezogen. Um die Stadt etwas näher kennenzulernen, zieht sie alleine los und möchte die Katakomben besuchen. Dort trifft sie auf den gutaussehenden Maél, zudem sich zu gleich hingezogen fühlt. Aber auch er scheint, ein reges Interesse an ihr zu haben. Fortan begegnen sich immer wieder. Dennoch scheint Maél etwas zu verbergen. Das bringt Livia um den Verstand. Außerdem geschehen seit ihrem 16. Geburtstag unerklärliche Dinge, z.B. kann sie mit Pflanzen kommunizieren. Besteht zwischen diesen Dingen und dem Auftauchen von Maél ein Zusammenhang? Was hat Maél zu verbergen? Wer ist Livia wirklich?

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, da die Autorin einen leicht lockeren Schreibstil hat. Er ist passend auf die Protagonisten abgestimmt. Außerdem ist er humorvoll und anschaulich. Die Geschichte spielt in Paris. Es werden einige Schauplätze detailhaft beschrieben, sodass man das Gefühl hatte mit dabei zu sein, wenn die Protagonisten durch die Straßen oder Katakomben ziehen.

Livia war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist ein 16-jähriges aufgewecktes Mädchen, welches anfangs etwas schüchtern wirkt, aber sie ist ziemlich schlagfertig und auch humorvoll. Gerade wenn sie sich einen Schlagabtausch mit Maél liefert, musste ich oft schmunzeln. Aber auch Maél hat mir gleich gut gefallen, auch wenn er etwas zu verbergen hat. Er ist gutaussehend, hilfsbereit und ein kleiner Beschützer für Livia. Auch wenn er Livia immer wieder von sich stößt, merkt man dennoch, dass er ein wahres Interesse an ihr hat. Er hat eine ehrliche Art an sich, die mir gut gefallen hat.

Auch die Charaktere, die die Autorin mit in die Geschichte einbaut, finde ich gut gezeichnet. Sie fügen sich sehr gut in die Geschichte ein.

Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es wird einfach göttlich in Paris. Die Autorin Kira Licht weiß mit griechischer Mythologie umzugehen. Sie fügt diese in ein modernes Setting ein. Am liebsten würde ich direkt selbst der griechischen Mythologie auf den Grund gehen und mehr über die Götter an sich erfahren.

Nach und nach werden einige Geheimnisse aufgedeckt. Man erfährt, wer Livia wirklich ist und warum Maél so handelt.

Zum Ende kommt es dann zu einem spannenden Showdown, der einige Uberraschungen bereithält und der auch noch einmal einige Fragen beantwortet, aber auch einen mächtigen Cliffhanger hinterlässt. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, vor allem mit Maél.

Ich hatte über den ganzen Verlauf der Geschichte kein Gefühl der Langeweile und war immer mittendrin. Auch wenn die einzelnen Kapitel teilweise etwas lang waren, kam ich sehr gut voran. Der Drang zum Weiterlesen steigerte sich zunehmend, was zum einen an den Charakteren lag, aber auch an dem humorvollen, lockeren und bildlichen Schreibstil der Autorin.

Fazit:
Ein gelungener Einstieg in die Dilogie rund um die Götterwelt in einem modernen Setting. Die Autorin konnte mich mit ihren wundervoll gezeichneten Charakteren und den göttlichen Geschehnisse in Paris vollends überzeugen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und auf ein Wiedersehen mit Livia, Maél und den anderen Göttern.

Bewertung: 5 / 5

Vielen Dank an die Lesejury und dem ONE-Verlag, für die Bereitstellung des Leserundenexemplars.

  • Cover
  • Idee
  • Geschichte
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 31.10.2020

Erfrischend anders, magisch und humorvoll...toller Reihen-Auftakt

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
1

Der Auftakt einer neuen Reihe von Kira Licht hat mich sehr neugierig gemacht. Schon "Gold und Schatten" von ihr hat mir sehr gefallen. Deshalb habe ich mich umso mehr gefreut, das Buch vorab bei einer ...

Der Auftakt einer neuen Reihe von Kira Licht hat mich sehr neugierig gemacht. Schon "Gold und Schatten" von ihr hat mir sehr gefallen. Deshalb habe ich mich umso mehr gefreut, das Buch vorab bei einer Leserunde lesen zu dürfen. Die Leseprobe war schon so toll. Das Cover macht das Buch außerdem zu einem Hingucker.

Die Geschichte spielt in Rom, wo die junge Emilia mit ihrer Mutter lebt. Bei einem Museumsbesuch mit ihrer Schulklasse kurz vor ihrem Abschluss wird sie auf das Voynich-Manuskript aufmerksam. Keiner konnte es bisher entschlüsseln. Doch für Emilia ergeben die Buchstaben einen Sinn. Dies bleibt nicht unbemerkt und ruft Ben auf den Plan. Ab da findet sich Emilia in einem Bund von Alchemisten und verschiedenen Logen wieder. Aber was hat das alles mit ihr zu tun? Zu allem Überfluss hegt auch noch eine andere Loge, die nichts gutes im Sinn hat, Interesse an Emilia und ihre Fähigkeiten. Kann sich Emilia ihnen entziehen?

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, da Kira einfach einen tollen und erfrischenden Schreibstil hat. Sie bringt auch immer wieder etwas Humor in die Geschichte mit ein. Zudem kann sie auch sehr anschaulich und detailhaft schreiben, sodass man denkt, man wäre direkt an den Schauplätzen oder Orten in Rom dabei.

Mit Emilia konnte ich mich gleich sehr schnell anfreunden. Sie hat eine lockere Art, aber kann auch mal etwas sagen, wenn sie sich vor den Kopf gestoßen fühlt. So ist es auch, als sie auf Ben trifft und er nicht gleich mit der Sprache herausrückt. Dadurch gibt es aber immer wieder humvorvolle Dialoge und Neckereien, die einem zum Schmunzeln bringen. Ben hat mir auch gleich gut gefallen, auch wenn er anfangs etwas unnahbar und abweisend erscheint. Aber dennoch ist er ein Retter in der Not. Zudem muss er seine Fassade aufrecht erhalten, da er in der Loge eine große Verantwortung trägt.

Die anderen Charaktere haben mir auch gut gefallen. Sie lockern zudem die Geschichte auf und geben den Handlungen einen spannenden Verlauf.

Rund um das Voynich-Manuskript gibt es einiges zu entdecken und zu erfahren. Es geht um chemische Prozesse und Pflanzen, aber auch um die verschiedenen Logen und ihren Eigenschaften. Man merkt, dass sich die Autorin sehr viel Gedanken gemacht hat und sich auch mit den Sachen auskennt, über die sie schreibt. Die Details der Alchemie und die Rätsel, mit denen sich Emilia und Ben beschäftigen müssen, um das Manuskript zu entschlüsseln, wurden sehr gut ausgearbeitet. Magie trifft auf Naturwissenschaften.
Einziges Manko hierbei ist, dass man viel mit chemischen Begriffen bzw. Verbindungen sowie Komplexität konfrontiert wird und man vielleicht nicht alles gleich versteht. Jedoch gehört es zur Handlung dazu, aber man kann dennoch der Geschichte gut folgen.

Im Verlauf der Handlung erfährt man mehr über Emilia und welcher Loge sie zugehörig ist. Dennoch bleiben noch einige Fragen offen, was die Silberloge betrifft, aber auch das Manuskript und dem gefährlichen Quecksilberorden. So endet das Buch mit einem gemeinen und mächtigen Cliffhanger, der einen sehr neugierig auf die Fortsetzung macht.

Die Geschichte ist spannend und es kommt nie Langeweile auf. Die Idee hinter der Handlung ist komplex, aber auch erfrischend, hat etwas neues und magisches, womit man in den Bann gezogen wird. Man ist schnell mittendrin und fiebert mit Emilia mit. Man möchte immer wissen, wie es weitergeht. Die Charaktere, die humorvollen Dialoge und das Knistern zwischen Emila und Ben steigern den Drang zum Weiterlesen.

Fazit:
Ein toller Auftaktband der Trilogie, der erfrischend und magisch ist. Die Kulisse Rom ist toll gewählt und die Autorin lässt die Schauplätze lebendig wirken. Außerdem wird die Geschichte durch die Charaktere humorvoll gestaltet. Magie, Chemie, Pflanzen, Geheimnisse und Rätsel rund um das Voynich-Manuskript sowie die verschiedenen Alchemistenorden spielen eine Rolle und machen die Handlung abwechslungsreich. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, um zu erfahren, wie es mit Emilia und Ben sowie den Logen weitergeht.

Bewertung: 5- / 5

Vielen Dank an die Lesejury und dem ONE-Verlag für die Bereitstellung des Leserundenexemplars.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 20.09.2020

Magisch, eindrucksvoll...toller Abschluss

Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin
1

Achtung...evtl. Spoiler, da Buch 4 bzw. Finalband einer Reihe.

Endlich gibt es den Finalband rund um Weep, Lazlo und Sarai zu lesen. Die Reihe findet einen schönen und würdigen Abschluss.

Die Geschichte ...

Achtung...evtl. Spoiler, da Buch 4 bzw. Finalband einer Reihe.

Endlich gibt es den Finalband rund um Weep, Lazlo und Sarai zu lesen. Die Reihe findet einen schönen und würdigen Abschluss.

Die Geschichte geht nahtlos über. Die Lage spitzt sich immer mehr zu. Aber auch die Geschichte um die Geschwister Nova und Kora geht weiter. Diese fügt sich mit in das Geschehen ein. Somit erfährt man, wie alles zusammenhängt. Man versteht alles nun viel mehr und es ergibt alles ein großes Ganzes. Dennoch fragt man sich zum Anfang des Buches, ob Lazlo und Sarai eine Chance haben, was Nova mit Lazlo vor hat und wie sich Minya entwickelt.

In diesem Abschlussband wird vieles aufgelöst und wirkte somit spannend. Man konnte beim Lesen wieder die Magie der Wörte spüren, die die Autorin sehr gut zum Ausdruck bringen kann. Man wird in einen Sog des poetischen und magischen Schreibstil gezogen. Die Fantasie der Geschichte brachte die Autorin auch wieder sehr gut zum Vorschein.

Aber auch die Charaktere geben der Geschichte einen lebendigen Hauch. Ich habe immer wieder mit Lazlo und Sarai mitgefiebert. Zudem entwickeln sich auch andere Charaktere weiter, sogar mehr zum Positiven. So lernt man sie besser zu verstehen. Jeder hilft mit, die Zitadelle und die geheimnisumwobene Stadt Weep zu retten. Als es mehr zur Auflösung hingeht, erfährt man sogar den verlorengegangenen Namen von Weep.

Lazlo und Sarai sind einfach ein tolles Paar. Ihre Liebe und Zuneigung zueinander ist immer präsent und spürbar. Aber auch andere Beziehungskonstellationen haben mir gut gefallen. Die Autorin fügt diese Charakterbildungen unmittelbar mit in die Geschichte ein. Somit findet sie für jeden eine Lösung.

Man erfährt in diesem Finalband noch mehr über den Ursprung der Götter und was damals passiert ist, als Minya die Kinder aus dem Säuglingstrakt gerettet hat. Der Geschichte konnte ich ruhig folgen, manchmal auch explosiv. Daher war vieles spannend zu lesen und brachte überraschende Wendungen hervor. Zudem kommen noch weitere Gaben der Götterkinder zum Tragen.

Insgesamt ist es eine schöne Reihe, die eine tolle magische und fantasievolle Geschichte beinhaltet und einfach bezaubert. Außerdem wird die Geschichte durch wunderbare Charaktere, die sich sehr schön in die Handlung einfügen und stark gezeichnet sind, abrundet. Aber auch der einnehmende und poetische Schreibstil ist eindrucksvoll.

Die fantasievolle Welt, die die Autorin geschaffen hat, ist einfach magisch, bezaubernd, schön, herzzerreißend, gefühlvoll, einnehmend und mitreißend.

Fazit:
Die Geschichte findet ein tollen und runden Abschluss. Lazlo und Sarai sind immer wieder toll zusammen und ihre Zuneigung ist stets spürbar. Aber auch die anderen Charakterbildungen haben mir in diesem Finalband gut gefallen. Die Geschichte wird mit spannenden und überraschenden Wendungen aufgelöst. Auch wird man wieder mit einen poetischen und einnehmenden Schreibstil belohnt. Laini Taylor bringt das fantasievolle Geschehen sehr eindrucksvoll zu Papier. Am Ende fügt sich alles schön zusammen und es bleiben keine Fragen offen.

Bewertung: 4+ / 5

Vielen Dank an den One-Verlag für das Rezensionsexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere