Heimsuchung
Good SpiritsHarriet York stammt aus einer wohlhabenden Anwaltsfamilie, zu der sie kaum noch Kontakt hat. Sie führt einen Antiquitätenladen und versucht, ein guter Mensch zu sein. Dass also ausgerechnet sie Anfang ...
Harriet York stammt aus einer wohlhabenden Anwaltsfamilie, zu der sie kaum noch Kontakt hat. Sie führt einen Antiquitätenladen und versucht, ein guter Mensch zu sein. Dass also ausgerechnet sie Anfang Dezember von dem Geist der Vergangenheit heimgesucht wird, ist ihr unverständlich. Da sie jedoch ein People Pleaser ist, möchte sie auch dem Geist, einem mürrischen Mann namens Nolan Calahan, helfen. Die beiden machen sich also mehrmals auf, ihre Vergangenheit zu erkunden. Dabei kommen sie sich näher, als man bei einem Geist und seiner Heimgesuchten erwarten sollte und plötzlich spielt die Magie von Nolan verrückt ...
Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gut gefallen. Die beiden Protagonisten sind sehr sympathische Leute, Nolan ist eine ziemliche green flag, obwohl er aus dem 19. Jahrhundert stammt, und Harriet ist wirklich so gut wie behauptet. Daraus ergibt sich ein richtig cosy read, der manchmal so cosy wurde, dass ich beim Lesen eingeschlafen bin. Das ist nicht unbedingt schlecht, nur sollte man Bescheid wissen, dass trotz familiärer Konflikte keine wirklichen Spannungen in irgendeinem Umfeld auftauchen. Wem das taugt, der wird hier mega gut bedient. Was mich auch ein bisschen irritiert hat, war diese Verbindung, die da zwischen Harriet und Nolan geschaffen wurde; die hätte es für mich nicht gebraucht. Alles in allem: ganz nett. 3.5/5 Punkten.