Profilbild von Athene1989

Athene1989

Lesejury Star
offline

Athene1989 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Athene1989 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2020

Zu viele Fehler verderben das Buch

Straßensymphonie
0

Meine Rezension bezieht sich auf „Dark Hearts: Spiegel der Seele“, die scheinbar eine Neuauflage dieses Buches hier ist.

Zuallererst muss ich sagen, dass ich Bücher nur selten abbreche. Vielleicht ein ...

Meine Rezension bezieht sich auf „Dark Hearts: Spiegel der Seele“, die scheinbar eine Neuauflage dieses Buches hier ist.

Zuallererst muss ich sagen, dass ich Bücher nur selten abbreche. Vielleicht ein oder maximal zwei Bücher im Jahr lese ich nicht zu ende. Denn ich finde, in so einem Buch steckt sehr viel Arbeit und daher reiße ich mich auch bei Büchern zusammen, die ich nicht so gut gelungen finde. Aber „Dark Hearts: Spiegel der Seele“ von Alexandra Fuchs musste ich dann doch abbrechen, auch wenn ich mich wirklich bemüht habe, es durchzulesen. Denn von der Grundidee fand ich es wirklich gut, denn ich liebe Fantasygeschichten und somit auch Bücher über Gestaltenwandler. Aber hier habe ich mich so quälen müssen. Das lag vor allem daran, dass so unglaublich viele Fehler drin sind. Und das kenne ich nicht vom Buchverlag dp, denn von diesen habe ich schon viele Bücher gelesen. Sicherlich können mal ein zwei kleine Fehlerchen durchrutschen, aber hier hat von vorne bis hinten fast nichts gestimmt. Mal davon abgesehen, dass mal ein Wort gefehlt hat und woanders eines zu viel war, so gab es auch sehr viele inhaltliche Fehler und die finde ich am schlimmsten. Es mag Leute geben, die so was nicht stört, diese können das Buch dann sicherlich gut lesen und haben Spaß daran, aber mich stören solche Dinge extrem. So holt Levi, der sich in einen Hund verwandeln kann, Kate, eine Katzenwandlerin, zu einem Date ab und dort steht, dass er sie an die Hand nimmt und mit sich zieht. Nach einer Weile kommen sie an ihrem Ziel an und auf einmal hat er eine Decke und einen Picknickkorb in der Hand. Vorher stand da nicht ein Wort von. Eine Seite weiter lese ich, dass er aus seinem Auto ein Buch holt. Ähm… wo kommt auf einmal das Auto her? Gut, das würde erklären, dass er den Picknickkorb bei der Abholung dort drin gehabt hatte und den am Zielort mit rausgenommen hatte. Aber vom Auto stand nicht ein Wort davon, sondern dass sie zu Fuß gegangen sind. Ebenso sammelt Kate recht am Anfang Glasscherben auf, ballt dann aber eine Faust und schneidet sich somit. Dann registriert sie das, lässt die Glasscherben fallen und läuft raus aus der Bar, in der sie arbeitet, um frische Luft zu bekommen. Das ist durchaus noch logisch. Dann kümmert sich Levi aber um den Schnitt, der aber nur an ihrem Finger ist. Wenn man Scherben in einer Hand hat, diese ballt, dann hat man nicht nur einen Schnitt am Finger… Aber gut, vielleicht noch Glück im Unglück gehabt, kann ich noch mit leben. Dann gehen beide wieder rein, sie geht weiter arbeiten und nichts weiter passiert. Dann denke ich mir: Und die Scherben und das ganze Blut bleiben da dann liegen? Okay… Das sind für mich Sachen, die einfach nicht gehen. Dazu kommt, dass ich mit Kate nicht warm wurde. Erst heult sie, dann lacht sie und dann flennt sie wieder. Oder erst verachtet sie Levi, dann sagt er zwei drei Worte und auf einmal ist er ganz toll und sie ist in ihn verliebt. Das ist mir zu viel hin und her und zu unrealistisch. Mit den ganzen Rechtschreibfehlern und allem war mir das einfach viel zu viel, weswegen ich schlussendlich abgebrochen habe.
Somit kann ich dem Buch auch nur einen Stern geben. Wenn Lesern solche Fehler nichts ausmachen, dann ist dies aber sicherlich etwas für diese Leser.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2020

Bestes Debütbuch, was ich je gelesen habe

Falling Skye (Bd. 1)
0

„Falling Skye“ von Lina Frisch ist der beste Debütroman, den ich bisher gelesen habe. Und ich habe schon einige gelesen. Aber der Autorin merkt man nicht eine Sekunde an, dass es ihr Erstlingswerk ist. ...

„Falling Skye“ von Lina Frisch ist der beste Debütroman, den ich bisher gelesen habe. Und ich habe schon einige gelesen. Aber der Autorin merkt man nicht eine Sekunde an, dass es ihr Erstlingswerk ist. Entweder hat sie eine sehr gute Lektorin oder sie hat wirklich ein unglaubliches Talent. Oder auch beides. Was auch immer es ist, ich bin froh, dass ich dieses Meisterwerk gelesen habe und kann es nur jedem empfehlen, der Dystopien mag.
Das alte Amerika, wie wir es kennen, gibt es nicht mehr, denn nach Korruptionen und einem großen Skandal wird es nun die gläsernen Nationen genannt, die ein ganz neues System haben, die Menschen zu klassifizieren. So gibt es die Emotionalen, die ihre Gefühle an erster Stelle stellen, und die Rationalen, die egal in welcher Situation sie sich befinden, immer ihre Gefühle hinten anstehen lassen und rational bewerten und handeln können. Normalerweise werden alle 18-Jährigen zu einer Art Test geschickt, um herauszufinden, welcher Kategorie sie angehören. Die Hauptprotagonistin Skye wird aber, wie ihre anderen Altersgenossen, plötzlich schon mit 16 eingezogen und muss viele Tests absolvieren. Dabei geriet sie immer mehr ins Schwanken, ob sie wirklich eine Rationale ist, wie sie immer geglaubt hat. Der geheimnisvolle Testleiter Alexander ist dabei sowohl eine unglaubliche Hilfe, als auch die größte Ablenkung überhaupt.
Ich fand schon das Grundgerüst sehr interessant, vor allem da dies gar nicht so weit hergeholt ist, wie die Autorin selbst am Ende des Buches noch einmal aufzeigt. Auch der Schreibstil ist so angenehm zu lesen, dass die Seiten nur so dahinfliegen und man das Buch nicht weglegen mag – jedenfalls ging es mir so. Die Charaktere finde ich auch durchaus sehr stark, sei es nun die unterschiedlichen Rationalen oder Emotionalen. Jeder ist anders, selbst wenn sie zu einem und derselben Kategorie gehören oder denken zu gehören. Besonders gut gefällt mir aber, dass man neben der Sichtweise von Skye auch einige Passagen von Alexander hat, bei dem man schon von Anfang an merkt, dass er nicht der ist, für den er sich ausgibt. Die ganze Zeit habe ich hingefiebert, ob er auffliegt oder Skye etwas bemerkt oder wie es zwischen den beiden weiter geht. Erst relativ am Ende habe ich gemerkt, dass es noch mindestens einen Band geben wird, was mich einerseits freut, weil somit die Geschichte um die gläsernen Nationen und den ganzen Irrungen und Wirrungen weiter geht, weil mich das alles so fasziniert, und andererseits fast verzweifeln lässt, weil ich nun bis Herbst warten muss, bis es endlich weiter geht. Aber ich denke es wird sich lohnen, weil dieser Teil eben einfach unglaublich gut war. Die Charakterentwicklung, die Skye im Laufe des Buches durchlebt, die ganzen tollen Protagonisten, die Intrigen und Liebesgeschichten und die immer wieder auftauchenden Überraschungen des Storyverlaufs halten die Spannung durchgehend oben.

Fazit: Mit ihrem Debütroman hat Lina Frisch mich völlig überzeugt und in den Bann gezogen, sodass ich mich schon riesig auf den zweiten Band und den Weg von Skye freue. Von mir gibt es volle fünf Sterne und eine absolute Empfehlung. Ich würde mehr Sterne geben, wenn ich könnte und das kommt nicht oft vor.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2019

In meinen Augen keine wirklichen Studentengerichte

Studiküche
0

Wenn ich ehrlich sein soll, dann weiß ich nicht, wieso dieses Rezeptbuch „Studentenküche“ heißt. Ich war selber lange Zeit Studentin und kenne viele Studenten. Etwa 95 Prozent würden von den ganzen Gerichten ...

Wenn ich ehrlich sein soll, dann weiß ich nicht, wieso dieses Rezeptbuch „Studentenküche“ heißt. Ich war selber lange Zeit Studentin und kenne viele Studenten. Etwa 95 Prozent würden von den ganzen Gerichten vielleicht fünf nachkochen und dabei wären das eher Rezepte wie das „Karamell-Popcorn“ oder das „Basic-Kartoffelpüree“. Die anderen wie „Kohlauflauf mit Kabanossi“ oder so würden nicht einmal freiwillig in der Mensa gegessen werden… Aber der Name kommt wohl eher daher, dass die Gerichte einfach, schnell und vor allem günstig sein sollen. Dies scheint beim Durchblättern auch durchaus der Fall zu sein, aber die meisten Rezepte sagen mir überhaupt nicht zu. Allerdings sind das bereits erwähnte Popcorn oder die „Kokos-Schoko-Creme“, die man selbst für das Frühstück herstellen kann, wirklich sehr lecker.
Die Beschreibungen zu den ganzen Rezepten sind durchaus leicht zu verstehen, dass selbst Menschen, die selten kochen, dies hinbekommen sollten. Die Bilder sind auch durchaus sehr ansehnlich, auch wenn die eigenen Gerichte selten auch so aussehen, aber hauptsache sie schmecken.
Alles in allem bin ich von dem Buch aber enttäuscht. Ich habe mir durchaus typischere Studentengerichte vorgestellt und nicht solche, in meinen Augen, doch etwas „gehobenen“ Rezepte. Alles in allem gebe ich dem Buch die durchschnittliche Anzahl von Sternen, was zweieinhalb sind. Auf Portalen, bei denen es keine halben Sterne gibt, vergebe ich nur zwei, weil es für mich persönlich kein drei-Sterne-Kochbuch in diesem Themenbereich „Studentenküche“ ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2019

Leckere Kuchenrezepte, die leicht abgeändert werden können

1 Teig – 50 Kuchen
0

„1 Teig – 50 Kuchen“ finde ich unglaublich gut gelungen. Sicherlich mag ich nicht alle Rezepte, aber einige können ja durchaus ein wenig abgeändert werden, wie Himbeeren durch Erdbeeren ersetzen oder so ...

„1 Teig – 50 Kuchen“ finde ich unglaublich gut gelungen. Sicherlich mag ich nicht alle Rezepte, aber einige können ja durchaus ein wenig abgeändert werden, wie Himbeeren durch Erdbeeren ersetzen oder so was. Aber es ist ja durchaus so üblich, dass nicht alle Rezepte in einem Koch- oder Backbuch einem zusagen.
Die Beschreibungen in diesem Backbuch sind durchaus einfach und unkompliziert, sodass ich durchaus immer verstanden habe, was ich machen sollte. Ich bin aber auch keine Anfängerin in Sachen Backen, aber ich denke auch welche, die das nicht so oft machen, bekommen dies mühelos hin. Die Bilder sind absolut lecker, da will man sofort rein beißen. Meine Kuchen und Torten sind natürlich nicht immer ganz so perfekt gelungen, aber dafür waren sie wirklich lecker. Vor allem die „Zitronen-Schoko-Torte“ ist unglaublich schmackhaft. Die Rezepte sind unterteilt in schnell, schnittig (hierbei sind das alles Kuchenschnitten) und fein. Im letzteren befinden sich dann die etwas komplizierteren Torten, aber diese sind natürlich durchaus machbar. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, für die Schokomäuler und auch für die Fruchtfans. Es gibt wirklich eine große bunte Auswahl. Daher bekommt das Backbuch von mir vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2019

Besonders gut für Leute, die nicht viel abwaschen wollen

One Pot Pasta
0

„One Pot Pasta“ ist, wie der Name schon sagt, dazu gedacht, dass die Rezepte alle in einem einzigen Topf beziehungsweise Pfanne gekocht werden. So etwas liebe ich, da ich keine Spülmaschine besitze und ...

„One Pot Pasta“ ist, wie der Name schon sagt, dazu gedacht, dass die Rezepte alle in einem einzigen Topf beziehungsweise Pfanne gekocht werden. So etwas liebe ich, da ich keine Spülmaschine besitze und alles mit der Hand abwaschen muss. Je weniger Geschirr ich daher spülen muss, umso besser. Daher hat mich dieses Kochbuch wirklich angesprochen.
Zuallerst muss ich sagen, dass die Rezepte gut beschrieben sind und man daher die ganzen Anweisungen leicht versteht. Ich denke auch relative Anfänger bekommen das durchaus gut hin. Bei dem Rezept „Kokos-Erdnuss-Nudeln“, was im übrigen unglaublich lecker und mein Lieblingsrezept aus diesem Buch ist, gibt es sogar eine Bilderanleitung mit den wichtigen Schritten. Das hat mir sehr gut gefallen, weil ich mir bei einem Schritt nicht ganz sicher war, wie es gemeint war. Die übrigen Rezepte haben so etwas nicht, aber soweit ich das gesehen habe, ist dies auch nicht nötig.
Sicherlich sagen mir nicht alle Gerichte zu, aber das war in noch keinem Kochbuch der Fall. So muss ich in fast allen Rezepten doch einiges weglassen, was ich nicht mag, oder durch anderes ersetzen. Dies ist aber für mich kein Problem. Durch jahrelanges Kochen weiß ich durchaus, was ich als guten Ersatz nehmen kann. Alles in allem ist das Kochbuch durchaus gut, aber etwas Besonderes finde ich, ist es auch nicht. Daher von mir dreieinhalb Sterne. Auf Portalen, bei denen es keine halben Sterne gibt, runde ich es aber auf vier Sterne auf.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere