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Veröffentlicht am 10.09.2023

Mehr Geschichte als Liebesromanze

Psyche und Eros
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Da ich Romantasy liebe und ein Fan der griechischen Mythologie bin, hat mich „Psyche und Eros – Denn wahre Liebe ist mehr als ein Mythos“ von Luna McNamara sehr angesprochen und ich war wirklich neugierig ...

Da ich Romantasy liebe und ein Fan der griechischen Mythologie bin, hat mich „Psyche und Eros – Denn wahre Liebe ist mehr als ein Mythos“ von Luna McNamara sehr angesprochen und ich war wirklich neugierig auf das Buch. Doch leider hat der Klapptext nicht das halten können, was er versprochen hat.
Die Prinzessin Psyche soll laut einer Prophezeiung ein Ungeheuer besiegen, das sogar die Götter fürchten und somit zur Heldin werden. Somit wird sie zu einer Kämpferin ausgebildet. Als die Göttin Aphrodite neidisch auf sie wird, sendet sie Eros aus, um sie mit einem Fluch zu belegen. Doch anstatt den verfluchten Pfeil auf Psyche abzufeuern, trifft ihn der Pfeil selbst, weswegen Eros zu einem ewig unerfüllten Verlangen nach Psyche entbrennt. Aber was als Fluch beginnt, wird zu einer unsterblichen Liebe.
So schön so gut. Es klang sehr vielversprechend, aber leider trafen die beiden Protagonisten erst auf Seite 132 aufeinander und das auch nur im Dunkeln. Weil wenn Psyche Eros gesehen hätte, dann wäre der Fluch ganz ausgebrochen und das Paar wäre auseinandergerissen worden und hätte sich nie wiedersehen können, denn so lautete Aphrodites Fluch, damit Psyche sich vor Sehnsucht nach Eros verzehrt hätte. So gibt es eigentlich nur wenige Momente zwischen den beiden, da sie sich nur nachts treffen und ein wenig reden, bis Eros merkt, dass er ihr tagsüber in Tiergestalt gegenübertreten kann. Allerdings nennt er sich Cupido, damit Psyche nicht weiß, wer er wirklich ist, und sie denkt, er sei ihr Ehemann, da ein Windgott sie entführt hat, um Eros einen Streich zu spielen, nachdem dieser von dem Fluch erfahren hat, obwohl der und Eros eigentlich Freunde sind. Da habe ich mich auch gefragt, was für eine merkwürdige Freundschaft das bitte ist, jemanden mit einem Fluch, der einen quälen wird, zu konfrontieren, nur um dem anderen einen Streich zu spielen. Aber das war nicht einmal das Schlimmste oder Merkwürdigste an diesem Buch. Eros war, dafür dass er mit der älteste Gott war, unglaublich naiv und hat sich sehr viel gefallen lassen, sei es von anderen Göttern oder auch Psyche. Außerdem hat er den verfluchten Pfeil nicht abgeschossen und sich dann irgendwie selbst getroffen, sondern er hat sich beim Herausnehmen des Pfeils ausversehen an der Spitze gestochen. Eros, der mit seinen Pfeilen das Begehren zu den Göttern und den Menschen bringt, kann auf einmal keinen Pfeil mehr aus seinen Köcher nehmen? Das fand ich dann doch ein wenig zu einfach gemacht. Psyche selbst fand ich anstrengend. Sie dachte immer sie sei was Besseres, weil sie ja diese Prophezeiung hat, ist teilweise respektlos, auch Göttern gegenüber, die zu der Zeit ja verehrt wurden, und, meiner Meinung nach, hatte sie nicht wirklich etwas von einer Heldin, nur weil sie kämpfen konnte. Immerhin hat sie wegen dem letzten Teil, auch dank Medusa, etwas dazugelernt. Die Story hat sich auch mehr auf die Geschichte Griechenlands und den ganzen Sagen konzentriert, wie Iphigenie, die von ihrem Vater geopfert wurde, damit die Schiffe nach Troja segeln konnten, oder dass Persephone Adonis von Aphrodite quasi gestohlen hatte. Daher kamen Eros und Psyche als Paar sehr kurz. Deswegen kam für mich auch keinerlei Chemie auf, wie auch, wenn beide sich nur nachts gesehen haben und er tagsüber, wenn die beiden denn da mal zusammen Zeit verbracht haben, ein Tier war, auch wenn er reden konnte.
Das Buch war für mich ein absoluter Reinfall. Ich wollte eine Liebesgeschichte und kein Geschichtsbuch über Griechenland und deren Mythologie mit einem winzigen Hauch Liebesgeschichte. Dazu kam, dass mir der Schreibstil nicht wirklich gefallen hat. Er konnte mich nicht mitnehmen und fesseln. Sonst wäre es vielleicht noch mit der Story gegangen. Aber so gibt es von mir nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 01.09.2023

Unfertiges Buch

Remember when Love was new
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„Remember when Love was new“ von Anne Goldberg ist der zweite Teil der Second Chances-Reihe, aber er kann unabhängig von Band eins gelesen werden, da er mit diesem nichts zu tun hat. Er baut nicht auf ...

„Remember when Love was new“ von Anne Goldberg ist der zweite Teil der Second Chances-Reihe, aber er kann unabhängig von Band eins gelesen werden, da er mit diesem nichts zu tun hat. Er baut nicht auf diesen auf und hat ganz andere Protagonisten. Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich war gespannt darauf, weil mir der Klapptext wirklich zusagte.
Vor dreizehn Jahren hat Hamish Findlay Aileen, oder Leena wie Hamish sie nennt, mit einer einfachen SMS das Herz gebrochen. Nun ist er mit seinem Sohn zurück in der Heimat. Als ob das nicht schlimm genug wäre, kommt der kleine Nick auch in Leenas Klasse. Dort bereitet er immer wieder Ärger, sodass sich Leena mit Hamish auseinandersetzen muss und die überwundenen Gefühle und das gebrochene Herz sind vielleicht doch noch nicht vergessen.
Am Anfang erfährt der Leser nicht, wo die Mutter von Nick ist, nur dass diese nicht da sein kann und er wohl auch keinen Kontakt mit ihr hat. Erst nach und nach kommen kleine Brocken dazu, was es recht interessant gestaltet. Allerdings fand ich die gesamte Geschichte ein wenig merkwürdig und das Verhalten der Protagonisten auch oftmals ein wenig grenzwertig, gerade von Hamish. Er hinterfragt die Ereignisse in der Schule nicht einmal wirklich. Ja, es gibt Gespräche zwischen ihm und seinem Sohn, aber er muss doch merken, dass etwas nicht stimmt. Und als Leena zu Nick in seinen Augen etwas Falsches sagt, weil sie ja nicht einmal weiß, was wirklich mit Nicks Mutter ist, gibt er Leena die Schuld und schließt sie wieder aus seinem Leben aus. Er benimmt sich so oft absolut unreif, als wäre noch ein Teenager. Und Leena selbst? Die lässt sich so vieles gefallen und vergibt ihm immer sehr schnell. Das Ende war für mich irgendwie kein Ende. Es war als würde das Buch mittendrin aufhören. Die Geschichte zwischen Hamish und Leena war noch gar nicht fertig erzählt. Die beiden waren noch kein richtiges Paar, nichts. Aber das Buch war einfach zu Ende. Das hat für mich überhaupt nicht gepasst. Daher gibt es von mir zwei Sterne. Das Buch war für mich unfertig und Hamish kam mir recht unsympathisch rüber. Außerdem gab es leider viele Fehler im Buch, wie fehlende Buchstaben oder gar Wörter.

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Veröffentlicht am 31.08.2023

Nur am jammern

KNIGHTS - Ein gnadenloses Schicksal
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„Knights – Ein gnadenloses Schicksal“ von Lena Kiefer ist der mittlere Band der Knights-Reihe. Nachdem ich vom Auftakt so begeistert war und diesem fünf Sterne gegeben hatte, war ich sehr gespannt auf ...

„Knights – Ein gnadenloses Schicksal“ von Lena Kiefer ist der mittlere Band der Knights-Reihe. Nachdem ich vom Auftakt so begeistert war und diesem fünf Sterne gegeben hatte, war ich sehr gespannt auf diesen Teil. Leider war er eine einzige Enttäuschung und ich habe mich wirklich durchgequält, sodass ich diese Reihe wahrscheinlich nicht beenden werde, obwohl es zum Ende hin wieder ein wenig spannender wurde.
Die Geschichte beginnt genau da, wo Band eins geendet hatte. Oscar ist nach seiner Gefangennahme wieder zum Team gestoßen und er und Charly sollen ein Paar werden, um Morgana zu besiegen, weswegen sie und Noel ihre Gefühle füreinander unterbinden sollen. Auch weil der Fluch noch immer auf ihnen lastet und sie die Welt zerstören könnten. Daher hält sich Noel von dem Team fern. Das ist auch der Grund weswegen Charly im ganzen Buch eigentlich nur jammert. Noel hier, Noel da. Ich liebe ihn ja so, ich möchte mit ihn zusammen sein, was macht er gerade so, wieso meldet er sich nicht, ich mache mir solche Sorgen. Es war so extrem anstrengend, dass ich immer nur zwei oder drei Kapitel lesen konnte und das Buch dann für paar Tage wegpacken musste, ehe ich es dann wieder zur Hand genommen und wieder zwei oder drei Kapitel gelesen habe. Ich dachte dann, dass es besser wird, nachdem Noel ihr die Gefühle für sich wegnimmt, damit sie sich auf Oscar und ihre aufkeimenden Gefühle für ihn konzentrieren kann, immerhin haben die beiden durch die Divines auch eine Vorhersehung bekommen. Aber nein. Noel war immer noch omnipräsent in ihren Gedanken, was einfach nur extrem anstrengend war. Ebenso, dass Charly endlich herausgefunden hat, dass Dex in Wahrheit Merlin ist. Und ihre Gedanken dazu: Wieso hat er nichts gesagt? Wieso hilft er uns nicht? All sowas. Dabei bricht sie alle Anrufe von ihm ab, wenn er bei ihnen auftaucht, will sie nicht mit ihm reden, usw. Er hat gar keine Möglichkeit dazu, ihr irgendwas zu sagen. Es passt einfach nicht zusammen. Charly war in diesem Buch einfach nur anstrengend. Oscar, oder auch Oz, fand ich hingegen richtig süß und ich bin froh, dass man ihn hier endlich näher kennenlernen konnte. Aber leider hat er das Buch auch nicht retten können. Daher gebe ich „Knights – Ein gnadenloses Schicksal“ nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 06.07.2023

Gute Idee, aber die Umsetzung ist nicht so gut gelungen

Coding Love
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„Coding Love – Wellen der Hoffnung“ von Katrin Gröner klang für mich sehr vielversprechend, da Annie unter dem Namen Becca ein neues Leben anfangen möchte. Weit weg von ihrer mächtigen Familie und vor ...

„Coding Love – Wellen der Hoffnung“ von Katrin Gröner klang für mich sehr vielversprechend, da Annie unter dem Namen Becca ein neues Leben anfangen möchte. Weit weg von ihrer mächtigen Familie und vor allem von Robert, der sie als sein Eigentum betrachtet. So zieht sie in eine neue Wohnung und beginnt einen neuen Job. Was sie nicht geplant hat, war sich zu verlieben. Doch ihr neuer Chef Sam geht ihr unter die Haut, aber ihrer Vergangenheit kann sie nicht ewig davonlaufen.
Ich mag solche spannungsvollen Geschichten, die mit einer Liebesgeschichte gemischt sind. Lange war auch nicht klar, vor was genau Becca eigentlich wirklich davon läuft. Es kam nur immer wieder vor, dass sie vor lauten Geräuschen oder sowas zusammen zuckt und allgemein sehr schreckhaft war, daher habe ich mir alles Mögliche ausgemalt, was dieser Robert gemacht hat und war am Ende ein wenig enttäuscht, wie harmlos es dann war. Gut, er hatte schon Dreck am Stecken, aber so wie es immer klang, dachte ich er hätte sie deutlich schlimmer behandelt. Außerdem wurde vieles wegen ihm gesagt, aber nicht ganz erklärt. Auch anderes wurde gesagt, wie zum Beispiel als Sams Bruder Nate zu ihm sagt, dass er besser auf sein Mädchen aufpassen solle, nicht dass dasselbe passiere wie das letzte Mal. Es wird nicht wieder aufgegriffen. Es wird nicht erklärt, was Nate damit gemeint hat, was mit der letzten Freundin passiert ist. Dazu kommt, dass es viele Zeitsprünge gibt. Dadurch passiert alles sehr schnell. Das mag einerseits gut sein, da die Charaktere sich somit näher kommen und Becca sich so realistisch entwickeln könnte, andererseits ist es auch so, dass dem Leser sehr viel entgeht. Die Beziehung zwischen Becca und Sam kommt wie aus dem Nichts. Es kommen irgendwie keine tieferen und romantischen Gefühle auf. Da ist ein Knistern, weswegen die beiden sich auch körperlich immer wieder nahe gekommen sind, aber die emotionale Ebene kam nicht rüber. Außerdem verhält Sam sich nach der ersten Nacht wie ein Idiot. Er verspricht sich zu melden, tut es nicht, meidet sie auf der Arbeit und wird dann eifersüchtig, als sie mit einem Arbeitskollegen freundschaftlich etwas Essen geht. Und anstatt sich dann zu entschuldigen oder eine Erklärung für sein Verhalten zu liefern, küsst er sie einfach und alles ist vergeben und vergessen. Aber das ist in vielen Büchern inzwischen leider normal, dass es in ist, dass sich die Kerle wie absolute Ärsche verhalten und die Mädels das mit sich machen lassen. Zum Glück war es in diesem Buch nur an dieser Stelle. Ansonsten hat sich Sam wie der Kumpel gegeben, auch bei den ganzen Mitarbeitern und auch irgendwie bei den Kunden, was ich sehr unprofessionell fand. Aya, die dort arbeitet, macht sich die ganze Zeit an ihn ran, sodass er sich ziemlich unwohl fühlt und er sagt nichts, zeigt keine Grenzen auf. Auch Kundinnen flirten mit ihm, geben ihm flirtende Küsschen auf die Wange und alles. Er kommt für mich nicht eine Sekunde wie ein Chef rüber, sondern eher wie ein Mitarbeiter, der bei allen gut rüberkommen will. Becca oder auch Annie, wie sie ja richtig heißt, weint sehr viel, was manchmal doch etwas anstrengend wird, will sich erst von allen fern halten, ist aber sehr schnell mit allen befreundet, vor allem mit Mel. Manchmal verstehe ich ihre Gedankengänge nicht, wie zum Beispiel, dass sie Sam nicht von ihrer Vergangenheit erzählen will, weil sie Angst hat, dass er sie dann verlässt, nur um im nächsten Moment selbst Schluss zu machen, mit dem Gedanken, dass sie ihn ja auch nie wieder sehen muss, obwohl er ja ihr Chef ist. Da fehlt mir ein wenig die Logik hinter, aber es gab auch ein oder zwei Logikfehler, wie dass in Kapitel fünf steht, dass sie ihr erstes eigenes Projekt bekommt und in Kapitel acht steht auch wieder, dass sie das erste eigene Projekt starten darf. Und so weiter das Buch voran geht, umso mehr andere Fehler tauchen auf, wie fehlende Buchstaben, ganze Wörter, etc. Das wurde mit der Zeit doch sehr anstrengend.
Lichtblick in dem Buch ist, dass es sich unglaublich schnell lesen lässt. Das liegt auch eben daran, dass es die Zeitsprünge gibt und damit keine unnötige Zeit verschwendet wird. Zudem gibt es tolle Nebencharaktere, wie Phoenix, den ich unglaublich gerne mochte. Aber leider konnte das auch nicht retten, dass das Buch viele Schwachstellen hatte. Daher kann ich dem Buch leider nur zwei Sterne geben, obwohl die Idee wirklich gut ist. Es müsste noch einmal überarbeitet werden, dann könnte es sicherlich wirklich gut werden.

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Veröffentlicht am 18.06.2023

Fühlte sich an wie eine lange Einleitung

The Darkest Gold – Die Gefangene
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„The Darkest Gold – Die Gefangene“ von Raven Kennedy ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe und handelt von Auren, die als Favoritin von König Midas gilt, dem König des sechsten Reiches, der alles ...

„The Darkest Gold – Die Gefangene“ von Raven Kennedy ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe und handelt von Auren, die als Favoritin von König Midas gilt, dem König des sechsten Reiches, der alles in Gold verwandeln kann. Selbst Auren ist überall golden: ihre Haut, ihr Haar, ihre Nägel. Daher wird sie im Königreich in einem Käfig gehalten und nur der König selbst darf zu ihr. Er hat geschworen sie immer zu beschützen, doch plötzlich wird ihr Vertrauen in ihn erschüttert.
Da ich gerne Fantasy lese, vor allem auch Romantasy, war ich sehr neugierig auf die Reihe. In der Welt gibt es Menschen, die Magie beherrschen, wie Midas, der alles in Gold verwandeln kann oder König Fulke, der Gegenstände einmal exakt duplizieren kann. Das fand ich recht interessant. Auch Auren hat besondere Fähigkeiten, allerdings auf den ersten Blick andere, da sie auf dem Rücken sogenannte Bänder hat, die sie wie Arme bewegen kann und die sie sonst auf dem Boden schleifen lässt. Fand ich erst einmal etwas merkwürdig und sie sollte das stets geheim halten, sodass dies scheinbar auch nicht sonderlich normal ist. Aber weiter erklärt wurde es bislang nicht. Allgemein gab es noch nicht viele Informationen, außer bezüglich der verschiedenen Königreiche und der dazugehörigen Könige. Ansonsten ist es auch recht ereignislos gewesen, obwohl ein paar Dinge passiert sind, die wenigstens ein wenig in die Story eingeflochten sind, aber es war dennoch nie wirklich spannend. Es war stattdessen so, als würde der erste Band dazu dienen, als wäre er eine lange Einleitung, um die Charaktere, die Königreiche, die Sattel, eine nette Bezeichnung für Frauen und Männer, die das Bett mit Leuten teilen, und anderes kennenzulernen. Aber das Buch konnte mich nicht einen Moment mitreißen. Auren bleib irgendwie blass, die ganzen Sattel waren irgendwie anstrengend und haben nur auf Auren herabgeblickt, weil sie ja nur ein hübsches Beiwerk war, aber sonst nichts wert ist. Zwei der Wachen, die sich um Auren gekümmert haben, mochte ich hingegen echt gerne.
Ein weiterer Minuspunkt waren all die vulgären Begriffe. Andauernd gab es irgendwelche sexuellen Übergriffe, und selten war es einvernehmlich, und dann wurden die Sattel andauernd als Fo..e, Hu.e und alles Mögliche beschimpft, was mit der Zeit dann doch sehr anstrengend wurde. Mal kann es ja durchaus vorkommen, aber in der Menge fand ich es doch einfach zu viel. Dann sind die Charaktere so viele Seiten einfach durch die Gegend gereist, vorher ist Auren nur in ihrem Käfig hin und her. Es war einfach nur todlangweilig, auch als dann endlich mal was passierte. Das Buch konnte mich einfach nicht mitnehmen. Daher gibt es nur zwei Sterne.

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