Da ich ein absoluter Katzenfan bin, konnte ich es kaum erwarten dieses Buch zu lesen und zu erkunden. Das Buch ist eine Mischung aus fiktiver Geschichte um eine kleine Katzenfamilie mit Mama Katze und ...
Da ich ein absoluter Katzenfan bin, konnte ich es kaum erwarten dieses Buch zu lesen und zu erkunden. Das Buch ist eine Mischung aus fiktiver Geschichte um eine kleine Katzenfamilie mit Mama Katze und vier kleinen Kätzchen, die sich durchschlagen müssen, nachdem ihr Zuhause von Menschen bedroht und vernichtet wurde. Mit viel Gefühl und kindlichem Eifer wird die Geschichte auf so süße und wunderschöne Art beschrieben, dass ich als Erwachsene mitgefiebert habe ;).
Nach diesem tollen Einstieg, der auch viele Informationen zu einem Wildkatzenleben liefert, werden verschiedene Aspekte, biologischer Art, angesprochen und man erfährt viel über die Lebensweise von Wildkatzen und dass sie, leider, auch oft bedroht sind ihr Lebensumfeld zu verlieren durch Rodung und Verlust ungeordneter Wälder durch die Hand der Menschen. Es gibt so viele wunderschöne Illustrationen und Bilder, dass mich das Buch berühren konnte, trotz Sachbuchinhalte und mich dahingehend aufgeweckt hat, dass man etwas tun kann, um ihren Lebensraum zu schützen. Auf jeden Fall ein fantastisches, bezauberndes Buch für Groß und Klein. Absolute Empfehlung!
Klappentext:
„Erins Lippen sind gefährlich. Denn sie ist keine normale Studentin am Ivy Hall College: Sie ist eine Rachegöttin im Dienst von Hades – und dazu verdammt, jungen Männern mit einem Kuss die ...
Klappentext:
„Erins Lippen sind gefährlich. Denn sie ist keine normale Studentin am Ivy Hall College: Sie ist eine Rachegöttin im Dienst von Hades – und dazu verdammt, jungen Männern mit einem Kuss die Seele zu stehlen. Niemals darf sie sich verlieben, das ist Erins wichtigste Regel. Bis sie auf einer Verbindungsparty Arden begegnet und plötzlich alles anders ist. Ardens Nähe, seine Blicke, seine zufälligen Berührungen wecken Gefühle in Erin, die sie nicht empfinden darf. Denn ein einziger Kuss würde sein Schicksal besiegeln …“
Auch wenn mich der Klappentext nicht so überzeugen konnte und ich die Fähigkeit des Seelenraubes nicht unbedingt originell und innovativ finde, hab ich mich auf die Geschichte eingelassen. Erin schien mir oft recht männerfeindlich in ihrem Verhalten und einige ihrer Reaktionen zu übertrieben. Das machte sie nicht gerade sympathisch für mich. Im Laufe der Geschichte wurde es jedoch besser und ich konnte mich eher mit ihr arrangieren. Dafür konnten mich andere Charaktere mehr überzeugen und begeistern. Schade nur, dass sie lediglich Nebencharaktere waren.
Nach anfänglichen Leseschwierigkeiten konnte ich mich vollends auf das Buch einlassen und in die Komplexität, Undurchschaubarkeit und mysteriösen Elemente eintauchen. Gerade das Unwissen und die geheimnisvolle Ungewissheit haben für mich die Spannung ausgemacht und gerade zum Ende hin steigert sie sich bis ins Unendliche, sodass mich die Auflösung, die ich fantastisch und genial finde, noch einmal mehr überzeugen konnte. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band, dem ich schon entgegenfiebere.
Die aufstrebende Ballerina Via hat anscheinend alles: Unglaubliches Talent, Geld, ein umwerfendes Aussehen und vor allem die Bewunderung und Wertschätzung ihrer Ballettrainerin, Darias Mum. In einem leichtsinniger ...
Die aufstrebende Ballerina Via hat anscheinend alles: Unglaubliches Talent, Geld, ein umwerfendes Aussehen und vor allem die Bewunderung und Wertschätzung ihrer Ballettrainerin, Darias Mum. In einem leichtsinniger Moment voller Wut und Eifersucht nimmt Daria Via die Chance ihres zerrütteten Lebens, woraufhin Via jahrelang verschwindet. Nur Daria und der unbekannte junge Mann Penn kennen die Wahrheit und wissen was sie damals getan haben.
Jahre später treffen sie wieder aufeinander und obwohl Penn Daria für das was damals geschehen ist hasst, entwickelt sich etwas zwischen ihnen, etwas, dass sie zerstören könnte, oder retten.
Im Prolog werden die Geschehnisse beschrieben, die zu Vias Verschwinden geführt haben und ich muss sagen, dass gerade dieser Teil mich vollkommen aufs Glatteis geführt hat. Via wie Daria wirkten auf mich wie zickige, biestige Mädchen im Pubertätsalter, die sich aus niederen gründen fertigmachen müssen. Doch schnell stellte sich heraus, dass es nicht so ist, wie es zuerst wirkte. Und diese Führung der Autorin in die "falsche" Richtung, woraus ich falsche Schlüsse zog und Annahmen hatte, ist genial und fantastisch ausgearbeitet, bildet sie doch die Grundlage für den weitern Verlauf der Geschichte und den dazugehörigen Erwartungen.
Daria tat mir zwischendurch leid und manchmal hätte ich sie gerne zum Mond geschossen. Durch ihre innere Unsicherheit, die sie mit fiesen Sprüchen und biestigem Verhalten zu überspielen versucht, präsentiert sie sich bei allen schlechter als sie ist. Die kleinen, aber folgenschweren Ausrutscher, machen mehr kaputt als dass sie ihr irgendwie nutzen und so bringt sie andere nur gegen sich auf. Sie ist für mich ein so zwiegespaltener Charakter. Mal hatte ich Mitleid mit ihr, vor allem hinsichtlich der Beziehung zu ihrer Mutter, mal fand ich, dass sie einiges von dem was passiert verdient hat, weil sie es selber provoziert hat. Gewisse ihrer Verhaltensweisen sind mir bis zum Schluss unverständlich geblieben.
Penn ist so ganz anders: Grob, roh und ein echter Kämpfer. Er verletzt Daria und andere zwar auch, aber eigentlich ist er tief in seinem Herzen ein ganz Lieber, der sich nur dank seiner Erfahrungen zu behaupten weiß und es oft genug tun musste, dadurch hat er eine harte Schale entwickelt, die er gerne zeigt und dadurch wirkt er unnahbar. Seine Entwicklung hinsichtlich Daria ist oftmals schwierig und holprig, doch am Ende konnte mich seine Aufrichtigkeit überzeugen. Manche Situationen schienen mir zwar auch eher weltfremd und nicht unbedingt nachvollziehbar, doch insgesamt konnte ich ihn ins Herz schließen.
Via wirkt anfangs wie eine hinterhältige Schlange, doch je besser man sie kennenlernt, desto besser versteht man sie und genauso wie Daria versucht sie nur ihre eigenen Unsicherheiten zu überspielen und greift dann andere verbal an. Auch wenn ich sie manchmal unausstehlich fand, wollte sie eigentlich nur ein: Von jemandem geliebt und wertgeschätzt werden und deswegen ähnelt sie Daria mehr, als es erst den Anschein machte. Zwar nicht mein Lieblingscharakter, aber ihre Veränderung konnte mich schlussendlich doch erweichen.
Die Geschichte an sich besteht aus Höhen und Tiefen, aus Geheimnissen und verborgenen Wahrheiten, doch vor allem aus der schmerzhaften und manchmal herzerwärmend schönen Annäherung von Penn und Daria. Manchmal fand ich ihr Verhalten kindisch und albern, vor allem, wenn sie sich gegenseitig absichtlich weh getan haben und damit letztendlich auch sich selbst getroffen haben, nur um die eigenen Gefühle zu überspielen und zu verbergen. Doch auch wenn dieses umeinander Herumschleichen manchmal etwas anstrengend zu lesen war, hat dieses hin und her doch zu etwas Gutem geführt und ich habe das wohlige Gefühl beim Lesen geliebt, dass doch alles gut geht und sie einander haben.
Fazit: Das Gefühl welches ich oft beim Lesen hatte, irgendwie geborgen, sicher, wie nach Hause kommen, so vertraut, habe ich geliebt und liebe ich immer noch und allein das sagt schon alles darüber aus, wie toll ich das Buch fand und wie sehr ich den anderen Bänden entgegenfiebere.
Nach einer erschütternden Vorahnung eines Terroranschlages mitten in Spanien, versucht die brillante Profilerin Zara einen bekannten Terroristen in eine Terrorgruppe einzuschleusen, um mögliche Pläne frühzeitig ...
Nach einer erschütternden Vorahnung eines Terroranschlages mitten in Spanien, versucht die brillante Profilerin Zara einen bekannten Terroristen in eine Terrorgruppe einzuschleusen, um mögliche Pläne frühzeitig erfahren zu können und aufzuhalten. Da ihr Vorhaben mehr als legal ist, bittet sie kurzerhand ihre Zwillingsschwester Zoë darum, die in der Unterwelt als Fürstin benannt wird und vor der alle Angst haben. Zara hält solange die Stellung und gibt sich als Zoë aus, doch schon bald wird sie in unerwünschte Machenschaften zwischen zwei Drogenbossen gezogen, die der regeltreuen Zara alles abverlangen...
Bereits der Prolog machte Lust auf mehr und konnte mein Interesse durch die dramatische Berichterstattung wecken. Durch die schnellen Wechsel der Protagonisten und deren Anzahl war es manchmal schwierig dem Verlauf der Geschichte zu folgen. Dennoch brachten die Wechsel eine anderen, spannungsgeladene und temporeiche Dynamik in die Geschichte, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Etwa schade fand ich, dass die beiden Zwillinge nicht so sehr im Mittelpunkt standen, wie gedacht, da es ja vor allem um ihre Fälle ging. Da waren die Nebenprotagonisten eine nette Abwechslung und stellten das Geschehen komplexer dar, dennoch hätte ich mir mehr über Zara und Zoë gewünscht.
Einerseits runden die ganzen Perspektivwechsel die Geschichte schön ab und lassen sie authentisch erscheinen, andererseits konnte ich mit keinem Charakter anfreunden, da diese für mich oft zu oberflächlich und emotionslos beschrieben wurden. Dadurch kamen keine wirklichen Sympathien auf und ich konnte mich nicht emotional darauf einlassen. Wobei ich es angemessen und angenehm finde, wenn actionreiche Geschichten nicht so viele Gefühle im Vordergrund haben, wie Liebesgeschichte, dennoch wäre etwas mehr Nähe zu den Charakteren angenehmer und einfacher zu lesen gewesen. Vor allem Zara kam mir gar nicht so richtig als richtige Person vor, da sie so blass und unscheinbar war, als wäre sie gar nicht richtig da. Ihre genialen Fähigkeiten waren für mich auch nicht ausdrucksstark dargestellt oder irgendwie überragend.
Die Dynamik der Geschichte hingegen war klasse, super aufregend, ohne langweilige Passagen, knallhart durchgeprescht. Wenngleich mich die Kampfszenen nicht vollends überzeugen oder beeindrucken konnten - da habe ich schon bessere gelesen - war es dennoch ungemein unterhaltsam und konnte mich bei der Stange halten.
Fazit: Ein rasanter Thriller mit topaktueller Thematik, der durch Spannung, actionreicher Rasanz und einer authentischen Geschichte glänzen kann. Allein die Charakterdarstellung und -entwicklung hat mir nicht so gut gefallen, da die Charaktere mir zu oberflächlich und nicht "echt" erschienen.
Nach jenen schicksalhaften Tagen in der Alten Stadt, an die Alice sich nicht erinnern kann, halten alle sie für verrückt und ihre Familie weist sie in ein Hospital ein. Zehn lange Jahre verbringt sie dort, ...
Nach jenen schicksalhaften Tagen in der Alten Stadt, an die Alice sich nicht erinnern kann, halten alle sie für verrückt und ihre Familie weist sie in ein Hospital ein. Zehn lange Jahre verbringt sie dort, bis ihr und dem Axtmörder Hatcher die Flucht gelingt. Während Alice ihren Erinnerungen nachhängt und versucht diese wieder zu erlangen, treibt ein böses Wesen sein Unwesen in der Alten Stadt, welches ebenfalls aus dem Hospital entkommen ist. Nur Hatcher und Alice können es einfangen und die Menschen vor ihm retten, denn in Alice schlummert mehr als die junge Frau ohne Erinnerungen...
Gleich zu Beginn wird eine dunkle, düstere und trostlose Atmosphäre geschaffen, in der es keine Hoffnung gibt. Auch die Erinnerungsfragmente von Alice, die zwischendurch durchscheinen, zeigen wie trist und farblos die Welt in der Alten Stadt ist, die sich von der schönen, sicheren Neuen Stadt abgrenzt, aus der Alice ursprünglich stammt. Interessant wird es als die beiden entkommen und ihre eigentliche Mission beginnt. Erst ab da zeichnet sich ein erkennbares Bild der Zustände in der Alten Stadt und wie diese "Welt" funktioniert.
Überraschend fand ich die vielen Parallelen zur Realität und die wenigen magischen Elemente, die ich zwischendurch vermisste. Mit diesen Elementen, die aus der realen Welt entnommen wurden, hatte ich gar nicht gerechnet und ich fragte mich unentwegt warum die Autorin gerade diese Inhalte in ihre fantastische Geschichte eingewoben hat und nicht andere. An einigen Stellen gibt es fantasievolle Verknüpfungen von den "realen Elementen" und den altbekannten aus der ursprünglichen Geschichte Alice im Wunderland, die geschickt miteinander verwoben wurden.
Insgesamt ist die Geschichte mäßig bis sehr spannend, vor allem aber interessant und mit ungewissem Ausgang geschrieben. Als etwas enttäuschend empfand ich das Ende, welches so schnell und simpel abgespeist wurde. Da hatte ich mir wesentlich mehr erhofft und aufregender hätte man es auch schreiben können.
Fazit: Ein sehr brutales, grobes und dunkles Buch, welches teilweise mehr Spannung und mehr fantastische, außergewöhnliche Elemente hätte haben können, insgesamt jedoch lesenswert und unterhaltsam.