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Aurora

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2019

Anders als erwartet

Das Glück hat viele Seiten
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Ich habe, ehrlich gesagt, etwas komplett anderes erwartet, wurde aber dennoch positiv überrascht. Auch der Schreibstil von Ella Zeiss hat mir unglaublich gut gefallen. Ich habe viel gelacht und am Ende ...

Ich habe, ehrlich gesagt, etwas komplett anderes erwartet, wurde aber dennoch positiv überrascht. Auch der Schreibstil von Ella Zeiss hat mir unglaublich gut gefallen. Ich habe viel gelacht und am Ende musste ich mich zusammenreißen, um nicht auf einem Bahnsteig mitten in Berlin loszuheulen. Wie sähe das denn aus?
Ich fand die Charaktere allesamt sehr gut gelungen und größtenteils aus sehr sympathisch. Die ganze Zeit habe ich mit Hannah mitgefiebert, gehofft, dass sie am dem Ende des Taus zieht, das am Ende die Siegerpartei ist. Teilweise war es spannender als jeder Krimi. Denn kaum hatte Hannah wieder einen geglaubt, einen entscheidenden Vorteil zu haben, sprang Ben wie der Clown aus der Kiste und zog die nächste Trumphkarte. Wahnsinn!
Es hat mir auf jeden Fall viel Freude gemacht, dieses Buch zu lesen und bei der Leserunde dabei gewesen zu sein.

  • Cover
  • Geschichte
  • Lesespaß
  • Figuren
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 27.12.2018

Ein Buch über die Liebe zu Weihnachten, der Kleinstadt und zu Büchern

Weihnachtszauber in Hopewell
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... und ein bisschen Liebe darf natürlich auch nicht fehlen. Genau das ist das Buch für mich. Ein absolutes Wohlfühlbuch. Leider bin ich genau zur Leserunde krankgeworden, sodass meine Rezension erst so ...

... und ein bisschen Liebe darf natürlich auch nicht fehlen. Genau das ist das Buch für mich. Ein absolutes Wohlfühlbuch. Leider bin ich genau zur Leserunde krankgeworden, sodass meine Rezension erst so spät kommt.
Wir begleiten Syndey und ihre Tochter RayAnn bei ihrem Neuanfang in Hopewell, nachdem sich ihr Mann von ihr getrennt hat, um bei seiner neuen, wesentlich jüngeren Flamme zu sein. Sydney zieht in das ehemalige Haus ihrer Großeltern, das sie schon vor einiger Zeit geerbt hatte, das ihr Mann jedoch nicht einmal als Ferienhaus nutzen wollte. Die Zeit, bis sie im nächsten Jahr einen neuen Job anfängt möchte sie mit einem Aushilfsjob in der Buchhandlung überbrücken. Doch sie merkt schnell, dass ihr Herz hier am höchsten schlägt.
Und dann gibt es auch noch Mac, der in der Weihnachtszeit als Weihnachtsmann arbeitet. Davon weiß sein Sohn Stanley jedoch nichts, denn er soll den Traum vom Weihnachtsmann noch so lange träumen dürfen, wie es möglich ist. Seine Frau hat ihn vor längerer Zeit zu Weihnachten einfach sitzen gelassen und seitdem ist Weihnachten für seinen Sohn alles andere als schön. Er hat sein Weihnachtsgefühl verloren. Für immer?

Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und kann es jedem nur ans Herz legen. Die Liebesgeschichte darin ist zwar präsent, aber absolut nicht vordergründig, wie ich finde. Die ganze Lesestimmung ist absolut weihnachtlich und kuschelig. Die Charaktere sind einfach großartig.

Veröffentlicht am 23.08.2018

Ein Buch mit einer schönen Message

Nur dieser eine Tag
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Anfangs fand ich es schon irgendwie unrealistisch, dass ein Typ eine wildfremde Frau anquatscht und sie bittet, mit ihm einen ganzen Tag zu verbringen, um mit ihm ein Spielchen zu spielen, bei dem es ausschließlich ...

Anfangs fand ich es schon irgendwie unrealistisch, dass ein Typ eine wildfremde Frau anquatscht und sie bittet, mit ihm einen ganzen Tag zu verbringen, um mit ihm ein Spielchen zu spielen, bei dem es ausschließlich um Spaß geht. Sie müssen dabei Aufgaben meistern - allein oder gemeinsm. Gleich bei der ersten Aufgabe musste ich allerdings schmunzeln: Sie singen auf offener Straße ein Lied. Das einzige Lied, das Anna-Greta auswendig kann, ist ausgerechnet "Ein bisschen Frieden" von Nicole. Warum musste ich dabei schmunzeln? Nicht etwa, weil ich es belächelte, sondern weil ich schon mein ganzes Leben lang ein ganz großer Nicole-Fan bin. Toll fand ich deshalb auch, dass der Refrain in verschiedenen Sprachen eingebaut wurde - also die Eurovision-Songcontest-Version von 1982. Großartig!

Der Schreibstil ist im allgemeinen sehr humorvoll und die Dialoge zwischen Greta und Krischan höchst amüsant.

Das Buch beinhaltet zudem auch eine wunderschöne Message: Man sollte das Leben nicht immer so ernst nehmen, sondern sich auch mal Zeit für sich selbst nehmen und einfach Spaß haben. Ich finde es erstaunlich und zugleich sehr faszinierend, welchen Wandel Doktor Anna-Greta von Strauß im Verlauf der Handlung durchläuft. Eigentlich müsste jedem im Leben mal ein Krischan über den Weg laufen, um einen zumindest für einen einzigen Tag aus dem oftmals doch sehr tristen Alltag herauszureißen.

Am Ende des Buches hatte ich mehrmals Tränen in de Augen gepaart mit dem Gedanken: So endet es doch jetzt nicht wirklich, oder? So darf es einfach nicht enden! Es gibt doch eine Fortsetzung, oder? Es MUSS eine Fortsetzung geben. Allein der letzte Absatz schreit geradezu danach.

Veröffentlicht am 26.07.2018

Der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe

Blutschatten
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Ich hatte schon viel Gutes über Kathy Reichs gehört, aber bisher noch nicht von ihr gelesen. Mit dem ersten Band ihrer neuen Thriller-Reihe um Sunday Night bot sich mir nun die perfekte Gelegenheit, endlich ...

Ich hatte schon viel Gutes über Kathy Reichs gehört, aber bisher noch nicht von ihr gelesen. Mit dem ersten Band ihrer neuen Thriller-Reihe um Sunday Night bot sich mir nun die perfekte Gelegenheit, endlich in den Genuss ihres Schreibstils zu kommen.
Mein erster Gedanke war, dass der Name der Protagonistin doch mehr als eigenartig ist. Doch genau darauf wird im Handlungsverlauf Bezug genommen. Allerdings bin ich mir nicht so ganz sicher, ob man als Leser schon alle Infos dazu erhalten hat - ich glaube nämlich eher nicht. Aber das bleibt natürlich abzuwarten.
Für mich als große Eichhörnchenliebhaberin hat das Eichhörnchen Bob mein Herz im Sturm erobert. Dieser wird nämlich von Sunday gefüttert und kommt sogar immer wieder in ihr Haus rein. Die beiden haben eine ganz besondere Bindung zueinander, was ich wunderschön finde und mich ein klitzekleinesbisschen neidisch macht.
Bald stellt sich zudem heraus, dass Sunday noch einen Zwillingsbruder hat - auch wenn man das aufgrund ihrer unterschiedlichen Hautfarbe kaum glauben mag. Er hilft ihr jedenfalls bei dem Auftrag, den die ehemalige Polizistin bekommen hat - nämlich ein verschwundenes Mädchen wiederzufinden. Das Ganze ist jedoch viel verzwickter, als es am Anfang scheint. Dadurch kommt es immer wieder zu unerwarteten Wendungen, die die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten.
Mir hat der Auftakt dieser neuen und für mich ersten Reihe der Autorin gut gefallen und ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen - hoffentlich auch mit Bob.

Veröffentlicht am 25.07.2018

Unser Unterbewusstsein ist schon eine seltsame Sache ...

Lucid - Tödliche Träume
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Man kann es nicht kontrolloeren. Und wie so of träumen wir von Dingen, die uns unbewusst nicht loslassen. Es heißt, wir verarbeiten diese Situationen im Traum. Doch was passiert, wenn wir mehr träumen, ...

Man kann es nicht kontrolloeren. Und wie so of träumen wir von Dingen, die uns unbewusst nicht loslassen. Es heißt, wir verarbeiten diese Situationen im Traum. Doch was passiert, wenn wir mehr träumen, als uns lieb ist? Wenn wir in die Träume und Erinnerungen anderer Personen geraten, die noch schlimmer sind als unsere eigenen Abträume? Können wir dann überhaupt noch ruhig schlafen?
Einer solchen Situation ist die Protagonistin Signe ausgesetzt. Sie ist luzide Träumerein. Das heißt, sie träumt bewusst, kann die Träume nach Belieben verändern und beeinflussen. Ihr wissenschaftlicher Freund Fabian geht noch einen Schritt weiter: Kann Signe auch die Träume von anderen bewusst erleben und vielleicht sogar verändern?
Was als Therapiemaßnahme begann, um Tim von dem Trauma des Verkehrsunfalls, bei dem sein Freund Ben ums Leben kam, zu befreien, wird zum bitteren Ernst. Signa kann nämlich nicht nur die Tröume verändern, sondern auch die Erinnerungen anderer Menschen. Bald spielt sie mit dem Feuer oder besser ausgedrückt mit Leben und Tod. Als sie das begreift, ist es eigentlich schon zu spät. Kann sie sich jemals aus dem Strudel befreien und die Wogen wieder glätten? Kann sie jemals die Träume und Erinnerungen, die nicht ihre eigenen sind und die sie am liebsten nie gesehen hätte, vergessen?

Ich fand das Buch wirklich sehr, sehr spannend. Allerdings haben sich, wenn ich das richtig sehe, ein paar Logikfehler eingeschlichen bzw. blieben Fragen von Anfang an ungeklärt. Zum einen: Schlafen Signe und die anderen, die am dem Projekt beteiligt sind, auf Knopfdruck ein? Oder habe ich lediglich überlesen, dass sie durch die Nanobots schlagartig müde werden? Aber dann wäre an einer Stelle kein Schlafmittel nötig gewesen.
Zum anderen: Wie kommt es, dass am Ende auch diejenigen bewusst träumen, die es zuvor nicht konnten? Das ergibt für mich nicht wirklich Sinn.
Ansonsten fand ich den Schreibstil und die Charaktere wirklich gut. Auch die Idee hinter dem gesamten Buch hat mir sehr gut gefallen. Nur das Ende fand ich nicht ganz so schön, aber nun ja, das ist auch wieder Geschmackssache.

  • Cover
  • Charaktere
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Idee