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Veröffentlicht am 02.09.2020

Das Schicksal kennt kein Erbarmen...

Die 12 Häuser der Magie
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Kurzbeschreibung



Das Leben von Nicholas Ashton liegt in Trümmern. Gejagt von ihren Feinden, haben Liz und Nic im letzten Augenblick das sichere Haus erreicht. Von Jane und Matt fehlt jedoch weiterhin ...


Kurzbeschreibung



Das Leben von Nicholas Ashton liegt in Trümmern. Gejagt von ihren Feinden, haben Liz und Nic im letzten Augenblick das sichere Haus erreicht. Von Jane und Matt fehlt jedoch weiterhin jede Spur. Der Fluch des Dämons scheint sich zu erfüllen, die Intrige ging auf. Ist ein zweites Regnum noch aufzuhalten? Nic und Liz setzen alles daran, unter schwierigsten Bedingungen gegen ihre Feinde zu bestehen. Da erfährt Nic eine grauenvolle Wahrheit und das Schicksal schlägt erneut zu.



Meinung



"Die 12 Häuser der Magie - Schicksalskämpfer" ist der zweite Band einer Trilogie von Andreas Suchanek. Das Buch ist am 14. März 2020 im Drachenmond Verlag erschienen, umfasst 310 Seiten und ist als Softcover, als ebook oder als Hörbuch erhältlich. Andreas Suchanek hat schon vieles im Bereich Fantasy und Science Fiction veröffentlicht. Für mich ist dies die erste Reihe von ihm die ich lese. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung und dem Erreichen seiner Volljährigkeit, nimmt Nic am Ritual teil, bei welchem er in eines der 12 Häuser der Magie aufgenommen werden soll. Seine erwachte Gabe weist ihn als Schicksalswächter des 13. Hauses aus, welches er bislang nur als Mythos kannte. Nics Leben ändert sich schlagartig, denn eine uralte, aber stetig präsente Gefahr erhebt sich und bedroht nicht nur die Schicksalswächter, sondern das Leben aller. Nic und seine Freunde geraten mitten in einen gefährlichen Kampf der aussichtslos erscheint. Neue Tatsachen offenbaren sich und eine Lösung scheint unerreichbar.



Dieser Folgeband schließt unmittelbar an das Ende des Auftakts an. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer. Der Autor lässt dem Leser erst einmal Zeit, sich erneut in die Erzählung einzufinden. Nic hat Neues gelernt, ist Geheimnissen auf den Grund gegangen und hat sich der Bedrohung entgegengestellt, die sich ausweitet und verfinstert. Dabei sind Nics Freunde verschollen, seinen lästigen Weggenossen wurde er jedoch nicht los. Trotzdem bleibt Nic die Unterstützung von Liz und Angelo. Ihm selbst sind in vielerlei Hinsicht die Hände gebunden. Ich habe Nic sehr gerne durch die Geschichte begleitet. Auch seine Freunde Jane und Matt mochte ich gerne. Mit ihnen teilt Nic eine starke Verbundenheit, wohingegen seine familiären Bande nicht sehr innig sind. Liz ist Nic eine große Stütze und sie hält ihn am Boden. Sein Kollege Angelo hat sich zu einem guten Freund entwickelt und kämpft an seiner Seite. Weiterhin dabei ist Nox, der Begleiter den Nic unfreiwillig um sich hat, und dessen Bedeutung sich mittlerweilen verändert hat.



In Band 1 ging es recht belebt durch die Erzählung. Auflebende Gefahr. Angewandte Magie. Actionreiche Kämpfe. Blutige Tode. Hier geht es etwas ruhiger zur Sache. Informationen werden gesammelt und Erfahrenes sacken gelassen. Eine neugierig machende Grundspannung ist stets vorhanden. Gemeinsam mit Nic und seinen Freunden erkundet der Bücherliebhaber die Gegebenheiten und sucht nach einer Lösung. Nics Leben wird in seinen Grundfesten erschüttert. Ich empfand den Band ernster als den Vorgänger. Weniger Humor, Sarkasmus und Ironie, doch ganz lässt der Autor den Witz nicht vermissen. Die romantischen Gefühle sind weiterhin dezent eingewoben und bleiben im Hintergrund. Manche Gegebenheiten der Handlung sind komplex und für mich etwas verwirrend. Meinen liebsten Part nimmt hier Matt ein. Ihn habe ich besonders gerne begleitet. Auch die Person, die ihm hilft, fand ich interessant. Zusammengefasst hat mich der Hergang gut unterhalten und ich bin gespannt auf den Abschlussband.



Erzählt wird zumeist aus der Sicht von Nic. Der Schreibstil von Herrn Suchanek ist leicht, klar, lebendig, humorvoll und jugendlich. Die Sprache ist zur Geschichte passend. Das Erzähltempo empfand ich angenehm. Am Ende findet der Leser ein Glossar.



Fazit: "Die 12 Häuser der Magie - Schicksalskämpfer" ist der zweite Band einer Trilogie von Andreas Suchanek. Die Geschichte rund um Nic und seinen Freunde geht weiter. In diesem Fortsetzungsband wird es ruhiger als im Auftaktband. Informationen werden gesammelt und Erfahrenes sacken gelassen. Nics Leben wird in seinen Grundfesten erschüttert. Neugierig habe ich diesen zweiten Band erkundet, auch wenn mich manche Gegebenheiten etwas verwirrt haben. Von mir gibt es **** Sterne.



Zitat



"Ob er möchte oder nicht, Nic ist der Schlüssel, der das Schicksal destabilisieren wird."

(Pos. 1404)



Reihe



Band 1: Die 12 Häuser der Magie - Schicksalswächter

Band 2: Die 12 Häuser der Magie - Schicksalskämpfer

Band 3:

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.08.2020

Eine Welt zwischen Engeln und Dämonen...

Celestial City - Akademie der Engel
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Kurzbeschreibung



Als pechschwarze Flügel aus Brielles Rücken wachsen, ist klar, dass etwas völlig falsch läuft. Kann es sein, dass in ihr ein Dämon schlummert? Dennoch wird sie an der Fallen Academy ...

Kurzbeschreibung



Als pechschwarze Flügel aus Brielles Rücken wachsen, ist klar, dass etwas völlig falsch läuft. Kann es sein, dass in ihr ein Dämon schlummert? Dennoch wird sie an der Fallen Academy der Engel aufgenommen. Mit ihren schwarzen Flügeln ist sie dort allerdings eine Außenseiterin. Da hilft es auch nicht, dass der attraktive Lincoln Grey ihr das Leben noch schwerer macht. Dann wird ihre Zugehörigkeit an der Academy von höchster Stelle angezweifelt, und damit ist das Chaos für Brielle perfekt ...



Meinung



"Celestial City - Akademie der Engel: Jahr 1" ist der Auftakt einer mehrbändig angelegten, fantastischen Reihe von Leia Stone. Das Buch ist am 28. August 2020 bei ONE, dem Verlag für junge Erwachsene, erschienen, umfasst 368 Seiten und ist als ebook oder als gebundene Ausgabe erhältlich. Diese Erzählung für Young Adults ist ab 14 Jahren empfohlen. Leia Stone ist Bestsellerautorin und hat schon zahlreiche Bücher veröffentlicht. Engel und Dämonen. Himmlische Wesen und Teufelsbrut. Gut und Böse. Weiß und schwarz. Eine allzeit beliebte Thematik in Geschichten, die auch hier aufgenommen wurde. Der Krieg den die Engel und die Dämonen auf Erden ausgefochten hatten, setzte Energien frei, die ungeahnte Folgen nach sich zogen. Menschen verwandelten sich in übernatürliche Geschöpfe. Mit achtzehn Jahren wurden diese in einer magischen Zeremonie erweckt und bestimmten das weitere Leben jedes Einzelnen. Ob mit Engelssegen oder Dämonenbürde infiziert, die Mutation der Menschen konnte nicht rückgängig gemacht werden.



Brielles Schicksal ist besiegelt. Schon vor Erweckung ihrer Gabe ist ihr ein Leben als Dämonensklavin gewiss. Doch die feierliche Zeremonie enthüllt Ungeahntes. Brielle ist eine der seltenen Celestial und die erste mit schwarzen Flügeln. Was das bedeutet weiß Brielle nicht. Sie ist eine starke und mutige Protagonistin. Brielle hadert nicht unbändig mit ihrem Schicksal, denn dafür gab es einen guten Grund, doch von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass in ihr ein rebellischer Geist wohnt. Sie war mir nur manchmal zu schnippisch und stur. Außerdem ein wenig wankelmütig. Aber das ist wohl dem Alter geschuldet. Sie selbst, wie auch einige andere Charaktere, sind doch klischeebehaftet. Ein mürrischer Loverinterest, der der Hauptprotagonistin die kalte Schulter zeigt. Die beste Freundin, mit der man Pferde stehlen kann. Ein schwuler Freund, der loyal und aufmunternd ist. Eine Zicke die hochnäsig ist und andere mobbt. Also einige Gegebenheiten die man aus ähnlichen Erzählungen kennt. So gibt es vielleicht Leser denen das missfällt. Mich störte es nicht.



Der Bücherliebhaber steigt am Tag von Brielles Erweckungszeremonie in die Geschichte ein. In die ersten Seite eingebunden erfährt er, wie es zu der gegenwärtigen Lage auf der Welt kam. Und ebenso Einzelheiten zu Brielles Leben und ihrem zukünftigen Los. Natürlich kann sich der Leser denken, dass alles anders kommt. Insgesamt gibt es vieles das man vorausahnen kann. So empfand ich keine große Spannung, aber trotzdem habe ich die Handlung neugierig verfolgt. Dasselbe gilt für die Liebesgeschichte. Auch sie folgt einem bekannten Schema und weißt keine große Aufregung auf. Insgesamt hat es mir ein wenig an Tiefe gefehlt. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten. Es war für mich kurzweilig und amüsant. Ich mag Schul- und Internatsgeschichten zwischendurch sehr gerne. Besonders wenn die Schüler außergewöhnliche Kräfte besitzen. Wer sich an Klischees und bekannten Schemata stört, sollte vielleicht nicht zugreifen. Mit dem Finale ist das erste Schuljahr vorbei und in Band 2 darf der Leser Brielles Folgejahr miterleben.



Erzählt wird aus der Sicht von Brielle. Den Schreibstil der Autorin mochte ich gerne. Leicht, klar, lebendig, humorvoll und jugendlich führt sie durch die Zeilen. Ich hätte mir nur manchmal bildhaftere Beschreibungen gewünscht. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm. Am Anfang des Buches findet der Leser eine Karte.



Fazit:"Celestial City - Akademie der Engel: Jahr 1" ist der Auftakt einer mehrbändig angelegten, fantastischen Reihe von Leia Stone. Eine unterhaltsame Geschichte für Freunde von Engeln und Dämonen, die Internatsgeschichten mögen und sich nicht an bekannten Schemata und Klischees stören. Von mir gibt es **** Sterne.





Zitat



"Als die Engel vom Himmel gefallen waren und auf der Erde Krieg gegen Luzifer und seine Dämonen geführt hatten, waren unbändige Kräfte freigesetzt worden. Sie waren wie Nordlichter über den Erdball gerast und hatten den Großteil der Bevölkerung infiziert. Durch den Engelsfall verwandelten sich die meisten Menschen in übernatürliche Kreaturen, nur ein kleiner Rest war menschlich geblieben."

(Pos. 76)



Reihe



Band 1: Celestial City - Akademie der Engel: Jahr 1

Band 2: Celestial City - Akademie der Engel: Jahr 2 (Jänner 2021)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.08.2020

Ein tödlicher Fluch und ein schrecklicher Verrat...

Die Gefangene von Golvahar
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Kurzbeschreibung



Verborgene Zimmer, Türen und Gänge – das ist Sorayas Welt am Hofe. Sie lebt in den Schatten des prunkvollen Palasts, wie eine Gefangene, nicht wie eine Prinzessin, und dabei ist Soraya ...

Kurzbeschreibung



Verborgene Zimmer, Türen und Gänge – das ist Sorayas Welt am Hofe. Sie lebt in den Schatten des prunkvollen Palasts, wie eine Gefangene, nicht wie eine Prinzessin, und dabei ist Soraya die Zwillingsschwester des jungen Schahs. Doch nur so kann sie ihr tödliches Geheimnis verbergen: Durch ihre Adern fließt Gift, wen sie berührt, der muss sterben. Dann begegnet sie Azad und der Wunsch, ihn zu berühren, wird übermächtig. Aber Soraya kann den Fluch des Dämons nicht brechen, ohne ihre Familie und ihr Volk in große Gefahr zu bringen ...



Meinung



"Die Gefangene von Golvahar" ist ein Fantasyroman von Melissa Bashardoust. Das Buch ist am 13. August 2020 im Thienemann Verlag erschienen, umfasst 448 Seiten, ist als ebook oder als gebundene Ausgabe erhältlich und ab 13 Jahren empfohlen. Als ich die Kurzbeschreibung gelesen habe, musste ich ein wenig an Goddess of Poisen von Melinda Salisbury denken. Auch dort spielt ein Mädchen, deren Berührung den Tod verspricht, die Hauptrolle. Hier klang das Thema anders umgesetzt und hat mich sogleich neugierig gemacht. In Sorayas Adern fließt Gift. Eine Berührung von ihr ist tödlich. Daher lebt sie verborgen hinter verschlossenen Türen, wandelt durch geheime Gänge und liebt ihren von Mauern umschlossenen Garten. Gerüchte ranken sich um die vermeintliche Zwillingsschwester des Herrschers, doch nur wenige kennen die Wahrheit. Eines Tages ergibt sich die Chance mehr über Sorayas Fluch herauszufinden. Diese Gelegenheit birgt Hoffnung, aber auch eine große Gefahr.



Soraya verbringt ihr Leben in Einsamkeit. Ohne Berührungen und Wärme von anderen. Äußerst selten erhält sie Besuch von ihrer Mutter. Ständig führt sie einen innerlichen Kampf mit ihrem Schicksal. Sie versucht es zu akzeptieren, doch nicht alle Umstände erscheinen ihr plausibel. Heimlich sehnt sie sich nach einem normalen Leben. Ich mochte Soraya. Ich konnte ihren Zwiespalt großteils nachvollziehen. Sie hat Ecken und Kanten, macht Fehler und kann sich diese eingestehen. Als Azad in ihr Leben tritt, ist er wie ein Ritter in strahlender Rüstung für sie. Er verkörpert vieles was sie sich nicht zu erträumen wagt. Doch wie so oft im Leben, kommt alles ganz anders. Der Leser startet mit einer Geschichte ins Buch. Der Wahrheitsgehalt dieser spielt im Laufe der Erzählung noch eine Rolle. Danach lernt der Leser Soraya und ihr Leben kennen. Wichtige Veränderungen stehen an und so nehmen die Dinge ihren Lauf. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht und ich habe Soraya und ihr Dasein interessiert kennengelernt.



Schnell kam bei mir der Gedanke an Tausendundeine Nacht auf - das Gefühl einer morgenländisch angehauchten Erzählung mit ein wenig orientalischem Flair. Das hat mir gut gefallen. Es gibt dämonische Wesen, welche eine ständige Bedrohung für die Menschen darstellen. Diese machten mich neugierig. Die Handlung beinhaltet Geheimnisse, Verrat in Verbindung mit etwas Drama aber auch immer einem Funken Hoffnung. Für mich waren manche Grundzüge vorhersehbar, doch die Autorin hat es auch geschafft mich zu überraschen. Es haftet der Erzählung etwas märchenhaftes und etwas mythologisches an. Das bezaubert mich immer ein wenig. Die erste Hälfte des Buches hat mich sehr angesprochen. Ich wollte dem Verborgenem auf den Grund gehen. In der zweiten Hälfte hat mich die Geschichte ein wenig verloren, obwohl es verschiedene Wendungen gibt und es durchaus spannend wurde. Ich kann nicht sagen warum die Bannkraft gesunken ist. Insgesamt habe ich das Buch aber gerne gelesen und Sorayas Schicksal gespannt verfolgt.



Erzählt wird aus der Sicht von Soraya. Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht. Klar, gut beschreibend und flüssig führt sie durch die Zeilen. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm.



Fazit: "Die Gefangene von Golvahar" ist ein Fantasyroman von Melissa Bashardoust. Ein wenig orientalischer Flair. Märchenhafte Züge. Mythologische Aspekte. Eine Geschichte voller Geheimnisse, Verrat, Zwietracht, aber auch einem Funken Hoffnung. Die erste Hälfte des Buches hat mich sehr angesprochen und neugierig gemacht. In der zweiten Hälfte hat mich die Geschichte ein wenig verloren. Zusammengefasst habe ich das Buch aber gerne gelesen. Von mir gibt es **** Sterne.



Zitat



"Geschichten fangen immer gleich an: Es war einmal und es war niemals... In diesen Worten schwingt eine Möglichkeit mit, die Chance auf Hoffnung oder Verzweiflung. Wenn die Tochter zu Füßen ihrer Mutter sitzt und sie bittet, ihr die Geschichte zu erzählen - immer dieselbe Geschichte -, hört sie am liebsten diese Worte, weil sie bedeuten, dass alles möglich ist. Es war einmal und es war niemals..."

(Pos. 28)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2020

Nichts auf der Welt ist nur schwarz - weiß...

Blackfeather (Legende der Schwingen 2)
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!!! ACHTUNG !!! Band 2 einer Reihe



Kurzbeschreibung



Nichts auf der Welt ist nur schwarz - weiß



Endlich hat Liz ihren Platz in der Gemeinschaft der Feather gefunden. Doch obwohl ein Leben mit ...


!!! ACHTUNG !!! Band 2 einer Reihe



Kurzbeschreibung



Nichts auf der Welt ist nur schwarz - weiß



Endlich hat Liz ihren Platz in der Gemeinschaft der Feather gefunden. Doch obwohl ein Leben mit ihrer großen Liebe nun möglich zu sein scheint, legt ihnen das Schicksal immer wieder neue Steine in den Weg. Denn in der Stadt der Whitefeather kommt es zu mysteriösen Vorfällen, denen Liz auf den Grund gehen will. Dabei stößt sie auf ein Geheimnis, das auf einmal alles ändert …



Meinung



"Blackfeather - Die Legende der Schwingen" ist der zweite Band einer Buchserie von K.T. Meadows. Das Buch ist am 30. Juli 2020 bei Impress - einem Imprint Label des Carlsen Verlages - erschienen, umfasst 469 Seiten und ist als ebook erhältlich. Dies ist die dritte Reihe die die Autorin veröffentlicht und auch die dritte die ich von ihr lese. Hierbei handelt es sich um eine himmlisch - dramatische und fantastische Liebesgeschichte die ab 14 Jahren empfohlen wird. Der Slogan "Eine magische Himmelswelt, zwei Jugendliche, die sich entgegen jeder Vernunft zueinander hingezogen fühlen, und eine folgenschwere Entscheidung" hat mich neugierig gemacht. Am Rande des Erwachsenwerdens müssen die vermeintlichen Nachkommen der Seraphen von der heiligen Klippe springen, um ihre Flügel zu bekommen und in die Himmelsstädte aufsteigen zu können. Dabei entscheidet sich auch ob sie zu Whitefeather oder Blackfeather werden. Und obwohl nichts Wertendes in der Farbe der Flügel liegt, so trennt sich das strahlendes Weiß doch für alle Zeit von dem nächtlichem Schwarz. Und damit beginnt die Geschichte rund um Liz und Fab.



Den ersten Band habe ich verschlungen und ich habe mich sehr über die kurze Wartezeit bis zum Erscheinungstermin der Fortsetzung gefreut. Nicht nur das Ende des Auftakts, sondern der insgesamte Handlungsverlauf ließ mich Band zwei herbeisehnen. Wissen. Bewahren. Ordnung. Das sind die Prinzipien der Whitefeather. Leidenschaft. Mut. Kampfbereitschaft. So lautet der Grundgedanke der Blackfeather. Nun gibt es diese zwei Lager und in eine dieser Schubladen muss jeder Feather passen. Es geht also auch im übertragenen Sinne um Schwarz und Weiß, Kurzsichtigkeit und Vorurteile. Weiters um Abneigung, Geringschätzung, Wertung, sowie um Geheimnisse, Machtverhältnisse, Intrigen und den Mut für das Richtige einzustehen. Und all diese Themen finde ich nicht nur ansprechend, sondern auch toll das diese in eine einnehmende fantastische Geschichte für Junge und Junggebliebene eingearbeitet wurden. Die eingearbeiteten Wendungen und Twists kamen tatsächlich überraschend und haben die Spannung für mich kontinuierlich oben gehalten.



Liz wusste tief in ihrem Inneren schon lange, dass sie nach dem Sprung weiße Schwingen tragen würde. Trotzdem fühlte sie sich zu Fab hingezogen, der durch und durch ein Blackfeather war. Der Sprung hat sie für immer getrennt. So begann die Erzählung, was auf mich schon anziehend wirkte. Doch mit den Seiten kam soviel mehr zu Tage und das war für mich ein aufregendes Leseerlebnis. Ich mochte Liz und ihre ungemeine Entwicklung die sie durchmachte. Ich mochte Fab, egal wie rebellisch, waghalsig und stur er sich benahm und trotzdem unverfälscht blieb. Und mein Liebling Oz, der beiden ein loyaler Freund war und für gute Laune sorgte. So begleitet der Bücherliebhaber Liz durch diese nervenaufreibende Zeit und die Ereignisse, die das junge Mädchen und auch der Leser nicht hat kommen sehen. Ich mochte das Jugendliche und Erfrischende wie auch das Ernste und Dramatische. Die Thematik der Liebe, die nicht sein darf, hat die Autorin schön umgesetzt. Es ist kompliziert und schwierig. Immer wieder tauchen neue Hindernisse auf.



Erzählt wird von Hauptprotagonistin Liz. Wenige Kapitel begleitet der Bücherliebhaber Fab. Der Schreibstil der Autorin passt zur Geschichte. Leicht, klar, lebendig, jung und flüssig führt sie durch die Zeilen. Die Sprache empfand ich entsprechend. Das Erzähltempo fand ich angenehm.



Fazit: "Blackfeather - Die Legende der Schwingen" ist der zweite Band einer Dilogie von K.T. Meadows. Die Thematik der Liebe, die nicht sein darf, hat die Autorin schön umgesetzt. Eingearbeitet sind aber auch andere Themen wie Abneigung, Geringschätzung, Wertung, sowie Geheimnisse, Machtverhältnisse und den Mut für das Richtige einzustehen. Außerdem geht es auch im übertragenen Sinne um Schwarz und Weiß, Kurzsichtigkeit und Vorurteile. Kampf. Action. Spannung. Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen und ich bleibe zufrieden zurück. Von mir gibt es ***** Sterne.



Zitat



"Ein bisschen fühlte ich mich wie der zerschlissene Umhang. Durch viele Hände gereicht, zu ungleichen Zwecken entfremdet, aufgerieben und wieder zusammengeflickt, aber immer noch da. Wo genau lag meine Zukunft?"

(Pos. 1299)



Reihe



Band 1: Whitefeather - Legende der Schwingen

Band 2: Blackfeather - Legende der Schwingen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2020

Bist du bereit den Himmel zurückzuerobern...

Die Greifenreiterin 4
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!!! ACHTUNG !!! Band 4 einer Reihe



Kurzbeschreibung



Bist du bereit, den Himmel zurückzuerobern?



Wieder konnte Zemzee Rayna und ihren Verbündeten entgehen. Mehr noch, er versetzte ihnen einen ...

!!! ACHTUNG !!! Band 4 einer Reihe



Kurzbeschreibung



Bist du bereit, den Himmel zurückzuerobern?



Wieder konnte Zemzee Rayna und ihren Verbündeten entgehen. Mehr noch, er versetzte ihnen einen schweren Schlag, von dem sich vor allem die Shealif erst erholen müssen. Die einzige Möglichkeit, um einen Krieg jetzt noch zu verhindern, ist, die Steine im Verborgenen zu zerstören. Doch Zemzee hat einen großen Vorsprung, den eine Streitmacht der vereinten Völker nicht schnell genug verringern kann. Daher wird Rayna zusammen mit Ferril und ihren Freunden geschickt, um dem Alptraum ein für alle Mal ein Ende zu setzen. Doch werden sie das schaffen, was bisher immer gescheitert ist?



Meinung



"Die Greifenreiterin - Rache" ist der vierte Band der neuen High Fantasy Tetralogie von Autorin Sabine Schulter. Das Buch ist am 20. Mai 2020 in Selfpublishing erschienen, umfasst 290 Seiten und ist als ebook, als gebundene Ausgabe oder als Taschenbuch erhältlich. Es ist vorbei. Mit diesem vierten Band geht die Reihe rund um die Greifenreiterin Rayna zu ende und es heißt Abschied nehmen von Teharis. Vom Himmelsvolk, das in den höchsten Gipfeln des Wolkengebirges wohnt und die Greifenreiter beheimatet. Von den Shealif, die in den Tälern und Wäldern naturverbunden ihr Leben bestreiten. Von den Nanjok, die hoch im Norden in einer kargen, unwirtlichen und kalten Region zu Hause sind. Von den Tenga, ein sich verborgen haltendes Volk die Magie nicht nur nutzen sondern auch daraus bestehen. Von den Zea, die den riesigen Wald der sich um das Gebiet der Tenga legt bewohnen und beschützen.



Ich mag die Art wie Frau Schulter Geschichten erzählt. Ich habe bereits mehrere Bücher von der Autorin gelesen. Immer wurde ich gut unterhalten. Auch dieses mal erging es mir nicht anders. Besonders angetan haben es mir die Greifen, die legendären Mischwesen die vor Kraft und Wachsamkeit strotzen. Für mich absolut faszinierende, fantastische Wesen die die Autorin in ihre Saga eingebaut hat. Tierische Begleiter finden ohnehin sehr viel Anklang bei mir. Über drei Bände hinweg habe ich Rayna und ihre Truppe begleitet. Dieser vierte Teil bildet nun den Abschluss. Das Nordvolk scheint einen Krieg heraufzubeschwören. Selbst der Zusammenschluss der Völker ist nicht stark genug um die Nanjok, die mächtige Artefakte besitzen, in ihre Schranken zu verweisen. Wieder einmal ist der Einsatz von Rayna und ihren Freunden gefragt, doch die Chance auf Erfolg scheint gering.



Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer. Der kurze Intervalle in welchem die Bücher erschienen sind, lassen nicht genug Zeit aufkommen um die Erinnerungen verblassen zu lassen. In diesem Finale gibt es eine letzte Aufgabe zu erledigen und es hat Spaß gemacht die Protagonisten dabei zu begleiten. Die enge Beziehung zwischen Reiter und Greif, die immer wieder deutlich wird, wird hier auf besondere Weise auf die Probe gestellt. Die romantischen Gefühle zwischen Rayna und Hyron haben sich vertieft und fügen sich in die Erzählung ein. Es gibt ruhige Phasen, aber auch Situationen in denen Aufregung herrscht. Insgesamt war dieser Finale Band weniger aufregend und ausufernd als ich erwartet habe, denn die Vorzeichen ließen mich darauf schließen. Der Ausklang ist ruhig, nicht überstürtzt und lässt mich zufrieden zurück.



Erzählt wird aus der Sicht von Rayna. Dazwischen gibt es Kapitel aus Hyrons Perspektive. Den Schreibstil von Sabine Schulter mag ich gerne. Leicht, klar, bildhaft und flüssig führt sie durch die Zeilen. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm. Eine Landkarte von Teharis und ein Glossar erleichtern das Zurechtfinden und das Orientieren.



Fazit: "Die Greifenreiterin - Rache" ist ein gelungener Abschlussband von Sabine Schulters mehrteilig angelegter Reihe. Eine ansprechende Geschichte in einer abenteuerlichen Welt mit einnehmenden Charakteren und schönen Besonderheiten. Insgesamt war dieser Finale Band weniger aufregend und ausufernd als ich erwartet habe. Der Ausklang ist ruhig, nicht überstürzt und lässt mich zufrieden zurück. Von mir gibt es ***** Sterne.



Zitat



"Jeder, der nicht in dieser Nacht dabei war, würde es später nicht nachvollziehen können, aber inmitten dieses Sturms wurden wir zu mehr als Reisegefährten."

(Seite 31)



Reihe



Band 1: Die Greifenreiterin - Gefangenschaft

Band 2: Die Greifenreiterin - Hoffnung

Band 3: Die Greifenreiterin - Verheerung

Band 4: Die Greifenreiterin - Rache

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere