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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2019

Vielleicht hatte ich zu viel erwartet

Perfectly Broken
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Die Bücher von Sarah Stankewitz mag ich ganz gern. Nachdem dieses Buch zudem noch in aller Munde war, musste ich es unbedingt lesen und ging mit sehr hohen Erwartungen an die Geschichte heran. Vielleicht ...

Die Bücher von Sarah Stankewitz mag ich ganz gern. Nachdem dieses Buch zudem noch in aller Munde war, musste ich es unbedingt lesen und ging mit sehr hohen Erwartungen an die Geschichte heran. Vielleicht waren eben jene Erwartungen einfach zu groß, denn rückblickend kann ich den Hype nicht ganz nachvollziehen.

Es geht in dem Roman um Brookly. Sie hat die große Liebe ihres Lebens verloren. Auch 1 Jahr nach dem Unfall steckt sie tief in ihrer Trauer fest und zieht um. In der neuen Stadt, lebt sie in einer Wohnung mit einer verschlossenen Tür zu der Wohnung ihres Nachbarn Chase. Da hier die Wände/Türen sehr dünn sind, fangen beide durch die Barriere an in Interaktion miteinander zu treten. Chase spielt für Brooke Klavir und schafft es damit langsam Brooke aus ihrer Düternis hervor zu locken. Doch darf Brooke wieder neu lieben?

Ich finde die Geschichte hatte extrem viel Potential, welches meiner Meinung nach doch recht verschenkt wurde, weil die Story mit dem Fortgang der Geschichte doch recht fad und unrealistisch wirkte.
Die Kapitel werden einmal aus Chase`und einmal aus Brooke Sicht geschrieben. Schnell bemerkt der Leser das auch Chase ein dunkles Geheimnis hat, was mir sofort klar war um was es sich handelt. Das fand ich für den Fortgang der Storyline unglaubhaft und zu gewollt dramatisch.

Der Schreibstil ist dabei wie immer einfach nur als schön zu bezeichnen. Manche Sätze sind dabei ein regelrechter Wurf. Aber leider können der schöne Schreibstil über die zwar emotionale Geschichte dennoch fade Umsetzung nicht hinweg trösten. Beide Figuren waren zu dramatisch gezeichnet. Und Chase mit unter merkwürdig bis fies (Behandlung seiner Ex).

So hatte ich in der Mitte des Buches auch lange Zeit keine Lust mehr weiter zu lesen- was für mich eher untypisch ist.
Schade- ich bin besseres von dieser Autorin gewohnt.

Ein kurzweiliges Buch mit einer emotionalen Story und der Thematik: darf man sich nach einem Tod neu verlieben?

Veröffentlicht am 01.10.2019

*Es kann sie nicht geben- Freundschaft zwischen Mann und Frau*

Never Too Close
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Dieses Buch handelt von Violette und Loan. Sie wohnen im selben Haus und lernen sich im Fahrstuhl kennen der stecken geblieben ist. Sofort sprüht zwischen beiden die Funken, aber Loan ist vergeben. Es ...

Dieses Buch handelt von Violette und Loan. Sie wohnen im selben Haus und lernen sich im Fahrstuhl kennen der stecken geblieben ist. Sofort sprüht zwischen beiden die Funken, aber Loan ist vergeben. Es kommt wie es kommen muss: beide werden zu besten Freunden. Aber kann diese Freundschaft die Zeit übderdauern? Oder entwickeln sich nicht zwangsläufig Gefühle?



Man ahnt schon anhand des Klappentextes wo die Reise hin geht und dahin geht sie auch. Loan und Vio machen sehr viel zusammen und als Loan seine Freundin verliert, rücken sie noch näher zusammen. Aber als Vio Clement kennen lernt und mit diesem nicht ihr erstes Mal verleben will, sondern das lieber mit jemanden hinter sich bringen will, dem sie vertraut, denkt sie spontan an Loan und bittet ihn darum. Er zunächst abgeneigt, stimmt dann aber zu und die Katastrophen nehmen ihren Lauf ;)


Ich muss sagen, gerade der erste Teil des Romans hat mir außerordentlich gut gefallen. Die Fahrstuhlszene fand ich sehr gut umgesetzt und gernell ist der Schreibstil der eingängig zu lesen und man bleibt am Ball.
Auch Loan wirkt recht interessant in seiner introvertierten Art. Vio ist eben Vio: immer etwas schusselig, viel am Reden und doch liebenswert. Der Leser bemerkt schnell, das Vio und Loan eigentlich zusammen gehören und das es sie eben nicht geben kann: die Freundschaft zwischen Mann und Frau. Meiner Meinung nach schwingt da immer eine sexuelle Komponente mit, auch wenn diese noch so klein ist.


Dennoch fühlt ich mich gut unterhalten, wenn Kapitelweise mal Loan, mal Vio zu Wort kamen.
Das Ende hatte mir dann jedoch nicht so zugesagt. Es wurde ein paar Dramapunkt mit aufgenommnen, die die Story etwas unnötig aufgeplustert hatten. Es wurde dann zum Ende hin doch etwas zäh.,


Rückblickend aber dennoch ein recht amüsantes Buch. Vielleicht werde ich auch den zweiten Band schmökern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl/Erotik
Veröffentlicht am 16.09.2019

*Wunderschön illustriert, sprachlich nicht so gut*

Die Waldmeisterinnen
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Ich habe mit meiner 7 Jährigen Tochter gemeinsam nun dieses Buch gelesen. Am Anfang war die Freude noch immens, da es gestalterisch wirklich top ist. Solch schöne Zeichnungen. Die zwei Schwestern sehen ...

Ich habe mit meiner 7 Jährigen Tochter gemeinsam nun dieses Buch gelesen. Am Anfang war die Freude noch immens, da es gestalterisch wirklich top ist. Solch schöne Zeichnungen. Die zwei Schwestern sehen einfach hübsch aus. Und auch ist es schön das hier und da kleinere Bilder den Textblock auflockern. Auch wird man zu Beginn durch die vergilbten Seite in Stimmung gebracht. Man denkt in der Tat, man liest ein Märchen....

Leider finde ich das die Geschichte mitunter zum Selbstlesen einfach zu schwierig ist. Meine 7 Jährige Tochter würde hier nicht am Ball bleiben, ich musste es vorlesen. Das liegt zum einen daran, das die Schrift zu klein ist und zum anderen das viele englische Wörter mit enthalten sind. Meine Tochter ist zwar nun Anfang 2 Klasse und kann schon echt gut lesen, aber diese vielen unbekannten Wörter verleiden ihr dann etwas die Geschichte.

Wir sind also dazu übergegangen das ich komplett lese und sie zuhört. Am Anfang ist es jedoch recht holprig- was mitunter am merkwürdigen Satzbau liegt. Auch hatte ich dann das Gefühl das meine Tochter nicht immer der Geschichte folgen konnte, da die Erklärungen und Beschreibungen mitunter viel zu lang und ausufernd waren. Da vergisst man die eigentliche Geschichte mitunter.

Ansonsten musste meine Tochter hier und da schon lachen...und auch findet sie die kleine Erfinderin gut. Die Geschichte an sich findet sie "nett".
Alles in allem also ein mittelmäßiges Buch. Aber wir haben es durch gelesen :)

  • Spaß
Veröffentlicht am 16.09.2019

Zauberhaft!

Die kleine Spinne Widerlich sagt Gute Nacht (Pappbilderbuch)
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Die kleine Spinne Widerlich fand meine nun fast 3 Jährige Tochter richtig, richtig gut! Sie wollte das Buch direkt an 3 Abenden hintereinander als Gute Nacht Geschichte vorgelesen bekommen.

Aber auch ...

Die kleine Spinne Widerlich fand meine nun fast 3 Jährige Tochter richtig, richtig gut! Sie wollte das Buch direkt an 3 Abenden hintereinander als Gute Nacht Geschichte vorgelesen bekommen.

Aber auch unsere 7 Jährige fand das Buch zauberhaft. Sie hat sogar einmal das Buch ihrer Schwester vorgelesen. Es ist niedlich wie die Spinne jedem guten Nacht sagt und dann selbst von der Mama ins Bett gebracht wird. Meine Kleine meinte: wie bei mir ;)

Die Bilder sind auch richtig, richtig süß und wir mögen die Zeichnungen generell!
Ein rundum gelungenes Kinderbuch für die Kleinsten unter uns mit dem Thema "Zu bett gehen". Perfekt für unsere allabendliche Buchstunde!

  • Spaß
Veröffentlicht am 29.08.2019

Süchtigmachend

Phoenix
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Die Bücher dieser Autorin lese ich richtig, richtig gerne. Nachdem ich also schon ein paar von ihr gelesen habe, greife ich ungesehen auch zu ihren anderen.
Hier hat mich zudem der Klappentext auch sehr ...

Die Bücher dieser Autorin lese ich richtig, richtig gerne. Nachdem ich also schon ein paar von ihr gelesen habe, greife ich ungesehen auch zu ihren anderen.
Hier hat mich zudem der Klappentext auch sehr angesprochen.

Rückblickend bleibt zu sagen, das ich das Buch innerhalb von nur 2 Tagen durch gelesen habe, weil ich die Geschichte dahinter wirklich süchtig machend fand. Das Buch wird erzählt aus den zwei Sichten von Phönix und Amber.

Amber reißt von zu Hause aus und wird von einem Fremden gefunden, der sie mit zu sich nimmt. Dort trifft sie auf dessen Familie und eben Phönix. Dieser will sie nicht haben und es sprühen von Anfang an Funken.

Dem Leser wird schnell die Spannung zwischen Phönix und Amber klar und ich liebe solche Geschichten wenn aus Hass Liebe wird. Da macht das ganze "Davor Geplänkel" noch mehr Spaß zu lesen. Dadurch kommt es auch recht spät zu delikateren Szenen, weshalb man aber dabei bleibt.

Amber mochte ich vom Charakter sehr. Sie ist tough und lässt sich nicht den Mund verbieten. Auch sie hat scheinbar schlimmes erlebt. Phönix jedoch ertrinkt in Selbstzweifeln und Schuld. Man erfährt schnell das hinter der Harte ein weicher Kern ist, aber das Phönix wirklich Hilfe braucht um da raus zu kommen.

Einiges im Geschehen wurde mir zu schnell abgehandelt. Anderes hätte mehr ausgebaut werden können. Den Knackpunkt der Story empfand ich sehr unrealistisch, dennoch habe ich das Buch gern gelesen und werde definitiv auch Raven- den zweiten Band lesen. Dieser handelt dann vom großen Bruder von Phönix.

Von daher: ein kurzweiliges, nettes Buch mit einigen Abstrichen. Dennoch vertreibt es die Langeweile und macht süchtig.