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Veröffentlicht am 13.01.2026

Ein holpriger Auftakt

Die Zahl
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Chefinspektor Otto Morell wird mit einem brutalen Mordfall konfrontiert, obwohl er sich eigentlich von solchen Verbrechen zurückziehen wollte. Bald zeigt sich, dass hinter der Tat ein rätselhaftes Muster ...

Chefinspektor Otto Morell wird mit einem brutalen Mordfall konfrontiert, obwohl er sich eigentlich von solchen Verbrechen zurückziehen wollte. Bald zeigt sich, dass hinter der Tat ein rätselhaftes Muster steckt, das sich durch weitere Verbrechen fortsetzt. Gemeinsam mit seinem Team versucht er, die Bedeutung der mysteriösen Zahl zu entschlüsseln, bevor es zu weiteren Morden kommt.

Dies ist der Auftakt zu der Reihe rund um Chefinspektor Otto Morell, der im österreichischen Landau ermittelt.

"Die Zahl" ist das Debüt von Daniela Larcher und der erste Band ihrer Reihe um Chefinspektor Otto Morell. Leider konnte mich dieser Auftakt nur bedingt überzeugen. Im Vergleich zu ihrer späteren Reihe rund um August Emmerich unter dem Namen Alex Beer wirkt dieses Buch deutlich unausgereifter und schwächer, in der Figurenzeichnung als auch im Erzählfluss. Auffällig sind die vielen Wiederholungen, die den Lesefluss immer wieder bremsen. Man merkt, dass es sich um das Erstlingswerk der Autorin handelt, dem noch die Souveränität späterer Werke fehlt. Die Geschichte selbst bietet zwar einen brutalen Kriminalfall, schafft es aber nicht immer, Spannung konsequent aufzubauen. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat, was vermutlich literarisch wirken sollte, allerdings empfand ich es eher als unnötig und ablenkend.

Chefinspektor Otto Morell steht klar im Mittelpunkt. Er wird als sympathischer, herzensguter Mensch dargestellt, mit einer Vorliebe für gutes Essen und einem grünen Daumen. Eigentlich wollte er mit derart brutalen Fällen nichts mehr zu tun haben. Es fiel mir schwer zu glauben, dass dieser Mann früher in Wien ein großer Kriminalhauptkommissar gewesen sein soll. Dafür wirkt er oft unsicher und beinahe wie ein Anfänger. Teilweise hatte sein Assistent Bender den besseren Überblick, was Morells angebliche Erfahrung zusätzlich infrage stellt. Mit Nina Capelli bin ich leider gar nicht warm geworden. Sie wirkt häufig respektlos und ihr Verhalten reduziert sich oft auf eine klischeehafte Männerjagd. Das machte sie für mich eher unsympathisch als interessant. Leander Lorentz hinterließ ebenfalls keinen positiven Eindruck. Er mischt sich ungefragt in die Ermittlungen ein und tritt dabei arrogant, aufschneiderisch und besserwisserisch auf. Das sind alles Eigenschaften, die ihn eher nervig als spannend machen.

Insgesamt bilden Morell, Capelli und Lorentz ein sehr eigenartiges Trio. Allerdings nicht im Sinne von witzig oder charmant, sondern eher befremdlich und unausgewogen. Die Dynamik zwischen den Figuren konnte mich nicht überzeugen.

Fazit: "Die Zahl" zeigt erste Ansätze und Ideen, bleibt aber insgesamt hinter den Erwartungen zurück. Die Figuren wirken teilweise unausgereift, die Handlung leidet unter Wiederholungen. Wer Daniela Larchers spätere Werke kennt, wird hier deutlich merken, wie sehr sich die Autorin im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat. Ob ich die anderen drei Fälle lesen werde, weiß ich noch nicht.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Persönlich, bunt und inspirierend

Vegan Meal Prep
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"Vegan Meal Prep" von Oliver Petszokat ist ein sehr farbenfrohes, modernes und persönliches Kochbuch, das sich dem Thema veganes Vorkochen widmet. Schon beim ersten Durchblättern fällt die lebendige Gestaltung ...

"Vegan Meal Prep" von Oliver Petszokat ist ein sehr farbenfrohes, modernes und persönliches Kochbuch, das sich dem Thema veganes Vorkochen widmet. Schon beim ersten Durchblättern fällt die lebendige Gestaltung ins Auge mit ihren kräftigen Farben, Fotos und ein insgesamt fröhliches Layout, das sofort gute Laune macht und Lust auf veganes Kochen weckt.

Das Buch richtet sich auch an Anfänger und bietet eine gute Einführung in das Thema Meal Prep. Gleichzeitig kann die Menge an Informationen, Ideen und Rezepten stellenweise etwas überfordernd wirken, jedenfalls ging es mir so. Gerade wenn man neu in der veganen Küche oder beim Vorkochen ist, muss man sich erst orientieren und Schritt für Schritt herantasten. Mit etwas Geduld eröffnet sich dann aber eine große Vielfalt an Möglichkeiten.

Besonders positiv ist der sehr persönliche Stil des Autors. Petszokat lässt viel von sich selbst einfließen, was das Buch authentisch und sympathisch macht. Man merkt deutlich, dass die Rezepte aus seinem eigenen Alltag stammen und er seine Erfahrungen ehrlich teilt. Das verleiht dem Buch eine angenehme Nähe und hebt es von vielen rein sachlichen Kochbüchern ab.

Die Aufteilung des Buches ist insgesamt gut gelungen. Die Rezepte sind übersichtlich strukturiert und laden zum Nachmachen ein. Auch wenn nicht jedes Gericht meinen Geschmack trifft, gibt es viele Rezepte, die mich neugierig gemacht haben und die ich definitiv ausprobieren werde. Gerade für Menschen, die Abwechslung suchen und ihre vegane Ernährung besser planen möchten, bietet das Buch viele Anregungen.

Fazit: "Vegan Meal Prep" ist ein inspirierendes und sehr persönliches Kochbuch, das viele kreative Ideen für den veganen Alltag liefert. Wer offen für Neues ist, Freude an Farbe und Kreativität hat und sich langsam an das Thema Meal Prep herantasten möchte, wird hier viele wertvolle Impulse finden.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Einfach erklärt, klar strukturiert und wirklich motivierend

Gesund mit Visite – das Bauch-weg-Programm
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Ich bin von diesem Buch wirklich begeistert. "Gesund mit Visite - Das Bauch-weg-Programm" schafft es auf beeindruckende Weise, ein komplexes Thema wie gesunde Ernährung, Gewichtsreduktion und Lebensstilveränderung ...

Ich bin von diesem Buch wirklich begeistert. "Gesund mit Visite - Das Bauch-weg-Programm" schafft es auf beeindruckende Weise, ein komplexes Thema wie gesunde Ernährung, Gewichtsreduktion und Lebensstilveränderung verständlich, motivierend und alltagstauglich zu vermitteln. Besonders positiv fällt auf, wie einfach und klar die Inhalte erklärt werden. Das Buch kommt ohne komplizierte Fachbegriffe oder belehrenden Ton aus und bringt die wichtigsten Informationen präzise auf den Punkt. Dadurch fühlt man sich nicht überfordert, sondern gut begleitet. Egal, ob man gerade erst beginnt, sich mit dem Thema Gesundheit auseinanderzusetzen, oder bereits Erfahrung hat.

Das Programm setzt nicht auf kurzfristige Diäten oder unrealistische Versprechen, sondern vermittelt ein nachhaltiges Konzept für einen gesunden Lebensstil. Die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Bewegung, Stoffwechsel und Bauchfett werden klar und nachvollziehbar erklärt, sodass man versteht, warum bestimmte Veränderungen sinnvoll sind. Dieses Verständnis motiviert zusätzlich, die Empfehlungen langfristig umzusetzen. Auch die schlichte und übersichtliche Gestaltung des Buches ist sehr gelungen. Die klare Struktur, gut gegliederte Abschnitte und das ruhige Layout machen das Lesen angenehm und laden dazu ein, immer wieder darin nachzuschlagen. Alles wirkt durchdacht und praxisnah, ohne unnötige Ablenkung.

Fazit: Insgesamt ist "Gesund mit Visite - Das Bauch-weg-Programm" ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die gesund, realistisch und dauerhaft etwas für ihr Wohlbefinden tun möchten.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Herzhafte vegane Küche ohne Schnickschnack

Deftig vegan für jeden Tag
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Dieses Kochbuch begeistert durch seine klare Ausrichtung, deftige, alltagstaugliche vegane Küche ohne Schnickschnack. Anne-Katrin Weber zeigt, dass veganes Essen herzhaft, unkompliziert und schnell umzusetzen ...

Dieses Kochbuch begeistert durch seine klare Ausrichtung, deftige, alltagstaugliche vegane Küche ohne Schnickschnack. Anne-Katrin Weber zeigt, dass veganes Essen herzhaft, unkompliziert und schnell umzusetzen sein kann, genau das macht "Deftig vegan" für jeden Tag so sympathisch.

Die Rezepte sind übersichtlich, gut verständlich und auf den Punkt gebracht. Besonders positiv fallen die tollen, appetitanregenden Bilder auf, die Lust machen, sofort loszukochen. Die Gerichte eignen sich hervorragend für den Alltag und kommen ohne unnötige Zutaten oder komplizierte Schritte aus. Hin und wieder würde ich einzelne Zutaten austauschen, vor allem mit Blick auf eine glutenfreie Ernährung. Hier hier wäre etwas mehr Kennzeichnung oder Variation wünschenswert. Das schmälert den Gesamteindruck jedoch nur geringfügig.

Fazit: Insgesamt ein sehr gelungenes, ehrliches Kochbuch für alle, die deftige vegane Küche mögen und Wert auf einfache Umsetzung legen.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Ein temporeiches Thriller-Debüt

Blutwild
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Die ehemalige Kommissarin Anka Jessen erhält eine anonyme SMS mit Koordinaten. Neugierig und misstrauisch folgt sie ihnen und stößt in einer abgelegenen Hütte auf präparierte menschliche Körperteile. Das ...

Die ehemalige Kommissarin Anka Jessen erhält eine anonyme SMS mit Koordinaten. Neugierig und misstrauisch folgt sie ihnen und stößt in einer abgelegenen Hütte auf präparierte menschliche Körperteile. Das herbeigerufene Ermittlerteam fordert sie auf, sich aus dem Fall herauszuhalten. Doch Anka ignoriert die Warnung.

"Blutwild" ist das Debüt von Saskia te Marveld und ein temporeicher Thriller, der den Fokus klar auf seine Protagonistin legt. Im Mittelpunkt steht Anka, die vor sechs Jahren entführt wurde. Auf ihrer Flucht geriet sie damals in eine Falle, was zur Amputation ihres Unterschenkels führte. Dieses traumatische Erlebnis prägt sie bis heute. Ankas größte Stütze ist ihre beste Freundin Izzy, ein echter Fels in der Brandung, der ihr nicht nur nach der Entführung, sondern auch im aktuellen Geschehen jederzeit zur Seite steht. Als neue Ereignisse Anka erneut in Angst versetzen, stellt sich die zentrale Frage, ob ihr damaliger Peiniger zurückgekehrt ist oder ob es einen Nachahmer gibt.

Die Geschichte wird überwiegend aus Ankas Perspektive erzählt und durch zahlreiche Rückblicke ergänzt, die nach und nach mehr über ihre Vergangenheit offenbaren, sich aber auch auf andere Leute konzentrieren. Das Tempo des Thrillers ist sehr hoch und ständig passiert etwas. Anka kommt kaum zur Ruhe. Einerseits sorgt genau dieses Tempo für enorme Spannung und hält einen am Ball. Andererseits wirkt die Dichte der Ereignisse stellenweise etwas unglaubwürdig, was bei mir gemischte Gefühle hinterlassen hat. In diesem Punkt bin ich ehrlich gesagt zwiegespalten. Die Auflösung war für mich persönlich keine große Überraschung mehr. Das fand ich schade, auch wenn es im Verlauf der Geschichte einige Wendungen gab.

Der Schreibstil von Saskia te Marveld ist einfach, flüssig und fesselnd. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind nicht übertrieben lang, was das schnelle Lesen zusätzlich unterstützt.

Fazit: Insgesamt ist "Blutwild" ein spannender Thriller mit einer interessanten Hauptfigur und ein solides Debüt, das trotz kleiner Schwächen überzeugt.

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