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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2018

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

Nur noch ein einziges Mal
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An einem ihrer jeweils schlimmsten Tage begegnen sich Ryle und Lilly auf einer Dachterasse und erzählen sich gegenseitig "nackte Wahrheiten". Er erzählt von einem erschütternden Verlust eines kleinen Jungen, ...

An einem ihrer jeweils schlimmsten Tage begegnen sich Ryle und Lilly auf einer Dachterasse und erzählen sich gegenseitig "nackte Wahrheiten". Er erzählt von einem erschütternden Verlust eines kleinen Jungen, sie von der Beerdigung ihres Vaters, auf der sie eine negative Rede über ihn gehalten hat, weil er ihrer Mutter immer wieder geschlagen hat. Doch Lilly dachte, das sei ihre einzige Begegnung mit dem aufregenden Neuro-Chirurgen, aber da hat sie sich gewaltig geirrt.

Das Buch war eines der bewegendsten, die ich seit langem gelesen habe. Und sehr viel mehr kann ich über die Handlung auch nicht verraten, sonst verliert man den Spaß an dem Buch. Ich habe zunächst nämlich nicht einmal den Klappentext gelesen, und das war eine sehr gute Entscheidung, denn es gibt einen starken Twist, an dem ich fast geheult hätte, so sehr hat es mich auch getroffen. Lilly ist eine so tolle, kreative und starke Protagonistin und bei Ryle kann man verstehen, warum er es Lilly so angetan hat. Die Nebencharaktere sind wundervoll, und das Nachwort killt alles und berührt einen total.
Das Buch war einfach eine positive Achterbahnfahrt der Gefühle, selten haben ich bei mir so viele Emotionen abgespielt. Denn wie ich schon eben erwähnte, manchmal wollte ich einfach weinen, weil es so traurig war, weinen, weil es so schön war, lachen, mitfiebern und ich musste nachdenken, denn die Geschichte gibt einen zu denken und lehrt einen, Frauen, die mit häuslicher Gewalt zu tun haben, Bewunderung entgegenzubringen. Einziger Mangel: Nur am Anfang fand ich Ryles Gebettel an Lilly ein bisschen gewöhnungsbedürftig... Trotzdem klare Empfehlung, 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 03.11.2018

Galaktisch

Das ferne Leuchten
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Elinn, Carl, Ariana und Ronny- das sind die Marskinder. Sie alle leben seit ihrer Kindheit auf dem fernen roten Planeten, der mittlerweile von einigen Leuten besiedelt wird. Doch anders als alle denken ...

Elinn, Carl, Ariana und Ronny- das sind die Marskinder. Sie alle leben seit ihrer Kindheit auf dem fernen roten Planeten, der mittlerweile von einigen Leuten besiedelt wird. Doch anders als alle denken ist dort oben mehr als nur Staub und Steine. Viele spannende Dinge konnten erschlossen werden, und trotz der Kälte stellt der Mars für die Kinder eine gemütliche Heimat dar.
Doch offensichtlich gibt es auch Leute, die überhaupt nicht überzeugt sind vom Mars und das Marsprojekt abbrechen wollen. Doch das wollen die Kinder verhindern, mit allen Mitteln.

Andreas Eschbach ist es gelungen, den Mars so real und wundervoll darzustellen. Ich konnte total abtauchen und hatte das Gefühl, auch auf dem Mars zu leben. Das Mars bietet so viele Geheimnisse, die man unbedingt mit den Kindern lüften möchte. Auch die KI, also die Künstliche Intelligenz, nimmt eine große Rolle im Buch ein und trotz ihrer eigentlichen Neutralität, ist sie mir total sympathisch geworden. Das Ende ist ein spannender Cliffhänger, der total zum weiterlesen animiert.
Der Schreibstil ist leicht verständlich, aber relativ neutral. Eigentlich fast zu neutral für meinen Geschmack, doch das tut dem Buch keinen Abbruch, da der Stil so gut zu der Location auf dem Mars passt.

Das Buch ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Wer gerne Science-Fiction liest und den Mars mag, sollte dieses Buch unbedingt einmal lesen!

Veröffentlicht am 23.09.2018

Zum Mitleiden

Save You
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Ruby und James sind einfach das absolute Traumpaar, ich glaube, da sind sich alle Fans der Maxton-Hall-Trilogie einig. Sie prägen das Buch sehr nachhaltig und sind der Inbegriff von "Gegensätze ziehen ...

Ruby und James sind einfach das absolute Traumpaar, ich glaube, da sind sich alle Fans der Maxton-Hall-Trilogie einig. Sie prägen das Buch sehr nachhaltig und sind der Inbegriff von "Gegensätze ziehen sich an".


Nach dem fiesen Cliffhänger aus Teil 1 schließt Teil 2 genau an der Stelle an. Und das ganze Buch über versucht James auf eine herzzerreißende Art und Weise, Ruby wieder für sich zurückzugewinnen.

Ich muss ehrlich sagen, dass mir der erste Teil besser gefallen hat. Natürlich bin ich weiterhin ein Riesenfan der Maxton-Hall-Trilogie, doch Teil 1 war von der Handlung her vielfältiger.

Denn wenn man ehrlich ist, besteht dieser ganze Teil daraus, dass James versucht, sie zurückzugewinnen und ihr hinterherläuft. Ruby jedoch lässt sich etwas bitten. Ich konnte ihre Handlungen ehrlichgesagt nicht immer nachvollziehen und an manchen Stellen fand ich ihr Verhalten etwas unfair. James hat viel durchgemacht und war bei dem Fremdknutscher nicht Herr seiner Sinne. Ich war der Meinung, dass sie ihm früher hätte verzeihen sollen. So kennen wir sie doch gar nicht, eigentlich ist sie doch von Grund auf fürsorglich. Aber ihre rationale und leicht egoistische Art kam in diesem Buch an manchen Stellen heraus.

Trotzdem hat Mona Kasten es geschafft, dass man mitleiden und und dahinschmelzen konnte, weswegen das Buch 4 Sterne verdient. Sie schreibt einfach toll, nimmt den Leser mit und beschreibt jede Situation und jedes Gefühl so präzise, dass man sich so unheimlich gut in die Charaktere hineinversetzten kann. Die Perspektivwechsel fand ich, wie in Teil 1, wahnsinnig gut, sie sind mal was ganz anderes. Besonders habe ich mich gefreut, dass nun auch Lydia und Ember ein paar Situationen aus ihrer Perspektive geschildert haben. Gerade Lydia ist mir wahnsinnig ans Herz gewachsen und ist eigentlich mit mein Lieblingscharakter.

Alles in einem absolut lesenswert, wenn auch die Handlung nicht so vielschichtig ist wie bei Teil 1

Veröffentlicht am 23.09.2018

Spannend, überraschend und erschreckend real.

Elanus
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Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles.

Diese Sätze auf dem Klappentext haben mein Interesse geweckt. Und ich bin sehr froh, mich für dieses Buch entschieden zu haben, auch wenn ich anfangs etwas ...

Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles.

Diese Sätze auf dem Klappentext haben mein Interesse geweckt. Und ich bin sehr froh, mich für dieses Buch entschieden zu haben, auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war.
Jona, 17 Jahre und absoluter Mathematik und Informatik Überflieger, ist der Protagonist des Buches. Mit seiner selbstgebauten Drohne "Elanus" kontrolliert er Leute aus seinem Umfeld, nachdem sie ihm eine SMS geschrieben haben. Und seine Beobachtungen sind spannend und erschreckend zugleich.

Ich fand, Jona hatte was als Protagonist. Er war mal was ganz anderes, nicht durchweg nett, mit einer großen Klappe und etwas Arroganz, was seine Intelligenz betrifft. Doch seine Art hat das Buch geprägt, und wäre er anders gewesen, wäre das Buch gleichzeitig auch langweiliger. Und im Grunde ist er ein sehr netter Mensch, und zum Ende hin habe ich richtig mtigefiebert und um ihn gebangt.

Das Buch hatte viele unerwartete Wendungen. Gerade das Ende hat mich schockiert, ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet. Doch die Geschichte ist von vorne bis hinten gut durchdacht gewesen. Alles ist in sich schlüssig, sodass man sich am Ende denkt, "Mensch, da hätte ich auch vorher drauf kommen können"!

Pascal fand ich auch sehr sympathisch. Seine erfrischende Art war herrlich und ergänzte sich wunderbar mit der von Jona. Ebenso das Mädchen als Teil des Trio, doch ich möchte nicht zu viel verraten, es war für mich auch eine Überraschung.

Auf jeden Fall hat das Buch eine Krimi und Thriller Liebe bei mir ausgelöst. Mehr davon, das Buch ist mehr als lesenswert!

Veröffentlicht am 28.08.2018

Nicht der beste Teil der Reihe

Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)
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Ich bin ganz ehrlich, durch diesen Teil der Harry Potter Reihe musste ich ich etwas quälen. So überzeugt ich von allen anderen Teilen war, bin ich von diesem Teil etwas enttäuscht worden. Nicht, dass das ...

Ich bin ganz ehrlich, durch diesen Teil der Harry Potter Reihe musste ich ich etwas quälen. So überzeugt ich von allen anderen Teilen war, bin ich von diesem Teil etwas enttäuscht worden. Nicht, dass das Buch schlecht ist, wahrlich nicht, doch trotzdem haben mir alle anderen besser gefallen.

Denn die Seitenanzahl finde ich alleine schon erschlagend. Und generell hat sich dieser Teil für mich etwas in die Länge gezogen. Denn soo unfassbar viel ist auf den weit über 1000 Seiten nun auch wieder nicht passiert, und ich denke, man hätte sich kürzer fassen können.
Generell habe ich das Ende nicht komplett verstanden. Ich war etwas verwirrt. Zudem war das Ende ziemlich traurig aufgrund eines Verlustes. Alleine deswegen mochte ich den Teil schon nicht so gerne. Aber gut, auch die Besten müssen irgendwann gehen.

Trotzdem möchte ich das Buch nicht schlecht machen. Harry Potter ist und bleibt genial. Die Charaktere sind alle toll und spiegeln so gut wie jeden Menschen wieder und die Welt von Hogwarts ist einmalig. Man hat einfach das Gefühl, mit Freunden unterwegs zu sein, und das habe ich bisher in keinem Buch so erlebt. Und den Neuzugang Luna finde ich sehr erfrischend. Von daher ist das Buch schon gut.

Es gehört nun mal zu der Reihe dazu und ich würde es auch wieder lesen, doch die anderen Teile haben mir einfach besser gefallen.