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Veröffentlicht am 08.04.2018

Das ersehnte Finale

Der Glanz der Dunkelheit
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Nach dem spannendem dritten Band geht es endlich weiter - und das große Finale steht kurz bevor. Lia muss sich entscheiden: wem kann sie vertrauen und wer würde sie ans Messer liefern? Ihre eigene Familie? ...

Nach dem spannendem dritten Band geht es endlich weiter - und das große Finale steht kurz bevor. Lia muss sich entscheiden: wem kann sie vertrauen und wer würde sie ans Messer liefern? Ihre eigene Familie? Und hat die Beziehung zu Rafe vielleicht doch noch eine Chance? Sie ist sich nicht sicher, doch ihre oberste Priorität ist zunächst den Kommizar aufzuhalten und Morrighan zu schützen.

Meine Meinung


Wie immer ist Pearsons Schreibstil fesselnd, obwohl es gegen Ende hin meiner Meinung nach alles etwas zu schnell ging und nicht genug auf bestimmte Sichtweisen eingegangen wurde. Besonders bei der Finalen Schlacht hätte man sich etwas mehr gewünscht, da darauf immerhin vier Bücher lang hingearbeitet wurde.
Lia ist noch weiter über sich hinausgewachsen und, im Vergleich zum ersten Band, ist aus ihr eine sehr starke Persönlichkeit geworden, mit der man sich im echten Leben lieber nicht anlegen würde. Mir hat ihr Kampfgeist sehr gut gefallen, jedoch wirkte sie oft ein wenig zu gefühlskalt. Mit dem Epilog würde dies wieder ein wenig aufgehoben, doch ich habe besonders die Freude aus dem ersten Band in ihr sehr vermisst.
Die Geschichte an sich war teilweise ziemlich vorhersehbar, zum Ende hin hielt sie noch noch wenig überraschendes bereit. Die meisten Fragen wurden dabei glücklicherweise aufgelöst, doch ein paar wenige bleiben dem Leser immer noch.

Fazit


Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, besonders in Verbindung mit der Leserunde. Es gibt kleine Dinge, die nicht mir persönlich zu unrealistisch vorkamen, doch allem in allem ist dies ein sehr gelungener abschließender Band.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Handlung
  • Spannung
Veröffentlicht am 05.02.2018

Eine Cinderella Stroy - Neu und überraschend anders

Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern
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Inhalt:
Cinder lebt mit ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern Pearl und Peony in Neu-Peking. Sie arbeitet als Mechanikerin, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Doch von Ihrer Stiefmutter ...

Inhalt:
Cinder lebt mit ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern Pearl und Peony in Neu-Peking. Sie arbeitet als Mechanikerin, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Doch von Ihrer Stiefmutter und Pearl wir sie, aufgrund dessen, dass sie ein Cyborg ist, nicht als Teil der Familie angesehen. Ihre einzige Zuflucht vor der Verachtung findet sie bei Peony, der Arbeit und der Droidin Iko. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse; der Prinz höchstpersönlich bittet sie darum seinen Androiden zu reparieren und ihre Stiefschwester Peony steckt sich mit der Unheilbaren Krankheit Letumose an.

Meine Meinung:
Ich bin ohne jede Erwartungen an dieses Buch herangegangen, da ich eigentlich nach einer netten, kleinen Lektüre für den Urlaub gesucht hatte. Was mich erwartete: Eine tolle Geschichte zwischen Science-Fiction, Fantasy und Lovestory. Es gibt zwar eindeutige Anlehnungen an das Märchen, doch das Buch spielt in seinem eigenem Universum und ist damit eindeutig besser als eine perfekt Inszenierte Welt. Cinder wird wie Dreck behandelt und spielt nicht immer nur das brave, kleine Hausmädchen wie in Cinderella. Sie widersetzt sich den von anderen vorgeschriebenen Regeln und hat ihren eigenen Kopf, um den Personen - und Droiden -, die sie liebt zu helfen. Die Charakterstärke, die aus der sehr guten Beschreibung von Cinder hervorgeht, finde ich daher sehr gut. Auch die Anderen Charaktere wie Iko, finde ich sehr gelungen, da diese das Buch mit ihrem Humor ein wenig auflockern.

Die Spannung steigert sich bis zum Buchende immer und immer mehr, sodass man es ab einem gewissen Punkt nicht mehr aus der Hand legen kann. Auch der Schreibstil von Marissa Meyer ist sehr schön, da es sich flüssig lesen lässt und gute Einblicke in die Gefühlslage von Cinder und Prinz Kai gibt. Die kurzen Sichtwechsel zu dem Prinzen tragen zudem dazu bei, dass man ihn und seine Entscheidungen besser verstehen kann.

Fazit:
Zusammenfassend kann man sagen, dass „Wie Monde so Silbern“ ein überaus gelungener Auftakt ist. Die Figuren und die Handlung des Buches sind zwar an denen des Märchens angelehnt, doch allzu sehr darf man (was ich sehr positiv sehe, andere vielleicht nicht) nicht auf ein typisches Märchen hoffen. Das Buch hat mich sehr überrascht, doch ich erhoffe mir vom zweiten Teil noch ein wenig mehr Science-Fiction und Action.

Veröffentlicht am 06.01.2018

Von Machtspielen, Lügen und der Liebe

Chosen 1: Die Bestimmte
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Emma wohnt zusammen mit ihrer Mutter in München. Während Emma und ihre beste Freundin Liz auf einem Konzert sind, stirbt Emmas Mutter bei einem Autounfall. Emma ist sich sicher: Die Leute, vor denen sie ...

Emma wohnt zusammen mit ihrer Mutter in München. Während Emma und ihre beste Freundin Liz auf einem Konzert sind, stirbt Emmas Mutter bei einem Autounfall. Emma ist sich sicher: Die Leute, vor denen sie ihre Mutter immer gewarnt hatte, haben diesen Unfall herbeigeführt. Was bleibt ist die Flucht. Jedoch hat sie diese Pläne ohne ihren Vater gemacht, der plötzlich auftaucht und den sie noch nie zuvor gesehen hat. Auch er hat, so wie Emma, besondere Gaben und nimmt sie gegen ihren Willen mit zu sich nach Hause. Dort soll sie nun zusammen mit ihm und seinem Patensohn Aiden leben und auf eine Eliteschule für Hochbegabte gehen. Doch es steckt noch viel mehr hinter dieser Schule. Wem kann sie Vertrauen? Denn es wollen gleich zwei Parteien sie und ihre Fähigkeiten für sich gewinnen.

Der Klappentext und das Cover des Buches haben mich sofort in den Bann gezogen. Es versprach eine Geschichte voller Geheimnisse zu werden, die darauf warten aufgelöst zu werden. Ich wurde in meiner Erwartung nicht enttäuscht.
Zu Beginn werden die Handlungen nur kurz, auf das zum Verstehen wichtige, fixiert beschrieben. Dies finde ich ein wenig schade, da dadurch die Charaktere nicht sehr genau erläutert werden. Außerdem braucht man ein wenig länger um in die Geschichte hineinzufinden, da es Zeitspünge zwischen Emmas jetziger Sicht und der Sicht ihrer Mutter von früher gibt und es das Ganze so ziemlich verworren macht.
Jedoch lohnt es sich eindeutig dran zu bleiben. Mit und mit lernt man mehr über Emmas neue Welt kennen und es wird besser auf die Figuren und deren Beziehungen zueinander eingegangen. Letztendlich wären manche Figuren wie Emmas Freundin in der neuen Schule jedoch überflüssig, da Emma keine wirkliche Emotionale Bindung zu ihr hat und ihr Charakter nur sehr oberflächlich beschrieben wird.
Das Buch ist nicht immer einfach zu lesen. An manchen Stellen ist es nicht ganz so flüssig und durch die verworrenen Gedankengänge versteht man erst kurze Zeit später, was wirklich passiert. Dieser Schreibstil passt meist gut zu Emmas Gefühlen und dem ganzen Chaos um sie herum, macht es dadurch aber auch komplizierter.
Emma selbst ist mir sympathisch. Sie ist nicht Oberflächlich und zeigt sehr viel Mut und Verstand.

Insgesamt ist ‚Chosen‘ ein sehr interessantes Buch, welches ich jedem Empfehlen kann, der Action mit einer Priese Fantasy mag.

Veröffentlicht am 02.01.2018

Herrlich schön!

Götterfunke
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Die besten Freundinnen Jess und Robyn verbringen ihre Ferien in einem Camp in den Rocky Montains, wo sie auf eine harte Probe gestellt werden. Auf dem Weg dorthin passieren seltsame Dinge und der überaus ...

Die besten Freundinnen Jess und Robyn verbringen ihre Ferien in einem Camp in den Rocky Montains, wo sie auf eine harte Probe gestellt werden. Auf dem Weg dorthin passieren seltsame Dinge und der überaus hübsche Cayden hat irgendetwas damit zu tun, dessen ist sich Jess sicher. Er zeigt sichtlich Interesse an Jess, doch sie ist nicht die Einzige. Auch mit Robyn und anderen Mädchen flirtet er und weckt Eifersucht. Sein Cousin Apoll und dessen Schwester Athene hüten zusammen mit Cayden Geheimnisse, die kaum zu glauben sind und Jess soll darin eine wichtige Rolle spielen. Ohne es zu wollen gerät sie zwischen die Fronten eines Göttlichen Krieges.

Zum Cover: Das Cover ist edel gestaltet und hat eine tolle Struktur. In der Bücherei fiel es mir sofort ins Auge und -obwohl ich sowohl den Gesichtsausdruck des verwendeten Models, als auch das eher ins rosa gezogene Farbspektrum eigentlich nicht so schön fand- wirkte das Buch wie ein Magnet auf mich.

Meine Meinung: Obwohl ich am Anfang ein wenig skeptisch war, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Griechische Mythologie hat mich schon immer fasziniert und in ähnlichen Reihen wie „Göttlich“ vollkommen gefesselt. Die Charaktere waren eine bunte Mischung aus skurril bis hin zu den typischen Klischees. Jedoch überwogen die Klischees leider. Jess selbst ist ein toller Charakter mit überaus liebenswürdigen Eigenschaften, während Robyn von Minute zu Minute unsympathischer wird. Cayden ist, wie erwartet, als wunderbarer Held in stählender Rüstung, dem kein Mädchen wiederstehen kann angepriesen worden. Jedoch ist diese Anziehung meiner Meinung nach etwas zu extrem, auch wenn er umwerfend sein mag. Apoll und Athene sind zwei sehr liebenswürdige Charaktere, die mir fast noch mehr ans Herz gewachsen sind als Cayden.
Die Story an sich ist sehr gut, wenn man jedoch nicht viel über die griechische Mythologie weiß vermutlich teilweise ein wenig schwieriger zu verstehen, da dies am Anfang nur sehr kurz angeschnitten wurde und nicht zum Verrstehen der Zusammenhänge genügte.
Dennoch gab es in dem Buch von Anfang bis zum Ende eine gewisse Spannung, da man unbedingt wissen wollte, wie es mit Jess und Cayden weiter geht. Das Ende war zwar voraussehbar, doch es gab einige Wendungen, die mich trotzdem weiter mit Jess zusammen Hoffen lies. Auch der Schreibstil von Marah Woolf hat mir sehr gut gefallen, da man, bis auf den Teil mit der Geschichte der Götter, gut durch das Buch geleitet wurde.

Alles in allem ein sehr gelungener Auftakt zu einer Trilogie, von der ich mir aber noch ein wenig mehr als nur einige typischen Klischees erhoffen würde.

Veröffentlicht am 02.01.2018

Drama, Baby!

Berühre mich. Nicht.
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Sage hat grade einen Neuanfang an einem College, 3000 Kilometer von ihrer Vergangenheit entfernt, gewagt. Sie ist vollkommen auf sich alleine gestellt und hat kaum Geld um sich über Wasser zu halten. Doch ...

Sage hat grade einen Neuanfang an einem College, 3000 Kilometer von ihrer Vergangenheit entfernt, gewagt. Sie ist vollkommen auf sich alleine gestellt und hat kaum Geld um sich über Wasser zu halten. Doch zum Glück trifft sie auf April, dem freundlichen Mädchen, welche ihr gerne hilft und ihren Angst einflößenden, wenn auch gut aussehenden Bruder, Luca. Dieser ist offensichtlich ein Frauenschwarm und kann sich vor One-Night-Stands kaum retten. Doch es verbirgt sich noch so viel mehr hinter diesem charmantem Lächeln...

Berühre mich. Nicht. ist der Beginn einer wundervollen Liebesgeschichte, die ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. Sowohl der Schreibstil vol Laura Kneil, als auch der Plot haben mich einfach nicht losgelassen. Der Roman war flüssig zu lesen und obwohl das Buch aus Sages Perspektive geschrieben wurde, hat man am Anfang noch wenig Ahnung was sich hinter Sages Vergangenheit verbirgt. Zusammen mit den anderen Figuren des Romans kommt man durch ihre Handlungen und Gedanken langsam hinter ihre mitreißende Geschichte. Am Ende des Buches hatte ich Tränen in den Augen, denn Sage kommt einen durch den tollen Schreibstil wie eine neu gewonnene Freundin vor, die man in den Arm nehmen möchte.

Insgesamt ein sehr gelungenes Buch, welches von den ersten bis zu den letzten Seiten spannend geblieben ist, obwohl es an manchen Stellen ein wenig Vorausschaubar war. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Teil, der am 26 Januar 2018 erscheinen soll.