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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2023

Gute Idee, aber etwas träge

Das Glück der Geschichtensammlerin
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Wir begleiten Janice, eine Putzfrau, die außer gut putzen, auch noch sehr gut zuhören kann. Sie sammelt die Geschichten, die die Menschen ihr erzählen. Es geht um Hoffnung, Trauer, Liebe, Freundschaft ...

Wir begleiten Janice, eine Putzfrau, die außer gut putzen, auch noch sehr gut zuhören kann. Sie sammelt die Geschichten, die die Menschen ihr erzählen. Es geht um Hoffnung, Trauer, Liebe, Freundschaft und vieles mehr. Janice selber ist sehr verschlossen, bis sie auf Mrs B trifft. Wird es ihr gelingen, die Geschichte von Janice zu erfahren? Insgesamt habe ich mit dem Buch etwas schwer getan. Die Thematik ist toll, hat aber sehr viele Längen. Auch fehlte mir etwas der rote Faden und es hätten auch gerne ein paar Geschichten weniger sein können. Mrs B ist ein sehr gut beschriebener, sympathischer Charakter, während ich zu Janice nur wenig Zugang gefunden habe. Störend habe ich ihr Verhältnis zu ihrem Mann empfunden, den sie seit vielen Jahren einfach nur erträgt. Irgendwie passte das für mich nicht richtig in das Buch. Trotz kurzer Kapitel fehlte mir der Schwung in der Geschichte. Das Cover des Romans ist sehr hübsch gestaltet, fast schon ein bisschen altmodisch. Aber es passt zur Geschichte.
Wer eine ruhige Geschichte über das Leben sucht, ist hier sicher gut aufgehoben. Ich bin leider bis zum Schluss mit dem Buch nicht warm geworden.

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Veröffentlicht am 06.08.2023

Leichte Geschichte mit ernsten, historischen Hintergrund

Die Davenports – Liebe und andere Vorfälle
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Der Roman um die Davenports, eine reiche, dunkelhäutige Familie, beginnt im Jahre 1910. Die Zeit, als die Folgen der Sklaverei noch allgegenwärtig waren und ein Ende der Rassentrennung noch in weiter Ferne ...

Der Roman um die Davenports, eine reiche, dunkelhäutige Familie, beginnt im Jahre 1910. Die Zeit, als die Folgen der Sklaverei noch allgegenwärtig waren und ein Ende der Rassentrennung noch in weiter Ferne lag. Der Beginn der Jim Crow Gesetze. Vor diesem Hintergrund erleben wir die Geschichte aus der Perspektive von Olivia und Helen Davenport, ihrer Freundin Ruby und dem Dienstmädchen Amy-Rose. Alle vier Frauen stecken in dem Dilemma, die an sie gerichteten Erwartungen und ihre eigenen Wünsche in Einklang zu bringen. Unerfüllte Liebe, geplatzte Träume und Missverständnisse begleiten sie bei dem Versuch, ihren eigenen Weg zu finden. Mir haben die häufigen Perspektivwechsel gut gefallen, da sie Schwung in die Geschichte bringen. Das Setting und das Cover erinnern spontan an Bridgerton.
Für mich hätte der historische Teil noch mehr Raum einnehmen können, aber das könnte natürlich auch für den Folgeband gedacht sein.
Insgesamt hat das Buch um die vier Frauen gut unterhalten. Die Liebesgeschichten waren zwar sehr voraussehbar, was aber den Unterhaltungsfaktor keineswegs geschmälert hat. Ich freue mich auf einen weiteren Band, da ich gerne wissen möchte, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 04.08.2023

Nr. 14

Saat der Sünde
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Nr. 14 für Kate Burkholder. Erneut wird es persönlich für Kate. Sie ermittelt privat und wieder nicht in Painters Mill, Ohio, sondern diesmal in Pennsylvania. Dort wurden die Knochen von Bischofs Ananias ...

Nr. 14 für Kate Burkholder. Erneut wird es persönlich für Kate. Sie ermittelt privat und wieder nicht in Painters Mill, Ohio, sondern diesmal in Pennsylvania. Dort wurden die Knochen von Bischofs Ananias Stoltzfus, der vor vielen Jahren verschwand, gefunden. Daneben das Gewehr von Jonas Bowman, mit dem Kate eine Geschichte aus ihrer Jugend verbindet. Wie schon in "Dein ist die Lüge", ist der Fall also privater Natur . Und wieder konnte mich die Story nicht so ganz fesseln. Die Spannung war auf nicht so hohem Niveau wie in den anderen Fällen. Außerdem fehlten mir die Mitarbeiter, die für mich einen großen Teil des Charmes der Reihe ausmachen.
Ein Pluspunkt des Buches war, dass man erneut mehr über die Vergangenheit von Kate erfährt.
Ich hoffe, dass Nr. 15 wieder im vertrauten Umfeld spielt.

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Veröffentlicht am 31.07.2023

Das Verschwinden der Mona Lisa

Die Erfindung des Lächelns
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Mona Lisa, wer kennt sie nicht. Viele Geschichten ranken sich um das berühmte Gemälde von Leonardo da Vinci. Spektakulär der Raub des Bildes im Jahr 1911 aus dem Louvre. Genau um diesen Diebstahl rankt ...

Mona Lisa, wer kennt sie nicht. Viele Geschichten ranken sich um das berühmte Gemälde von Leonardo da Vinci. Spektakulär der Raub des Bildes im Jahr 1911 aus dem Louvre. Genau um diesen Diebstahl rankt sich der Roman von Tom Hillenbrand.
Tom Hillenbrand fängt die Atmosphäre der Kunstszene dieser Zeit wunderbar ein. Seine Beschreibungen lassen die dazugehörigen Bilder im Kopf entstehen. Der Leser begegnet Pablo Picasso und dem Dichter Guillaume Apollinaire.
Gleichzeitig, mit der Suche nach dem Bild, entstehen viele Nebenschauplätze. Hier liegt für mich der Grund, dass sich die Geschichte sehr in die Länge zieht. Sicher, es ist kein Kriminalroman in klassischer Art, aber eine gewisse Spannung ist doch vorhanden. Diese wird durch die, für mich sehr komplizierten, Nebenhandlungen stets unterbrochen. Es ist schwierig, die Handlungsstränge in einen Zusammenhang zu bringen. Vieles bleibt verwirrend. Die Idee der Geschichte war toll, vielleicht war meine Erwartungshaltung auch eine andere. Aber der Roman konnte mich nicht überzeugen. Zu schwerfällig und langatmig. Das konnte auch durch die tolle Atmosphäre dieser Zeit nicht gerettet werden. Von mir gibt es drei Sterne für ein gutes Abbild der damaligen Zeit und eines historischen Ereignisses.

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Veröffentlicht am 29.07.2023

Rasante Jagd

Skorpion
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Es beginnt mit einem toten Priester, 3 Tonnen Kokain und dem angeblichen Selbstmord eines Piloten.
Start für eine rasante Jagd. Protagonisten: David Keller, Schweizer Bundesermittler und Walter Baumann, ...

Es beginnt mit einem toten Priester, 3 Tonnen Kokain und dem angeblichen Selbstmord eines Piloten.
Start für eine rasante Jagd. Protagonisten: David Keller, Schweizer Bundesermittler und Walter Baumann, ein ehemaliger Banker, der erfolgreich für Drogenkartelle und Geheimdienste arbeitet.
Der Einstieg ist etwas sperrig. Viele Personen, Ortswechsel und Zeitenwechsel. Man muss sich einlesen, wird dann aber mit einem spannenden Thriller belohnt.
Erwähnenswert ist die Verknüpfung von Realität und Fiktion, in Form von Personen und Ereignissen.(Berlusconi, Crypto AG, El Chapo…)
Natürlich sind auch alle bekannten Geheimdienste und Verbrecherkartelle vertreten, sowie ihre Arbeit mit- und gegeneinander.
Eingeflochten in die Story sind auch Themen wie Liebe, Verrat an der Sache und an Personen. Die Autoren lassen durch ihren Stil à la Hollywood die dazugehörigen Bilder im Kopf entstehen.
Insgesamt ist Basanisi und Schneider (auch aufgrund ihrer eigenen beruflichen Vorgeschichte) ein spannendes Thrillerdebüt gelungen.
Ein Stern Abzug gibt es von mir für die Vielzahl an Personen, Orten und Zeiten. Da wäre, für mich, weniger mehr gewesen.

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