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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2023

Nr. 28 und immer noch gut

Ostseenebel
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Der Bürgermeister ist tot. Die Dorfgemeinschaft trauert nicht wirklich. Pia Korritki ermittelt auf dem Dorf, was nicht immer einfach ist, da die Informationen nur spärlich fließen. Als dann auch noch eine ...

Der Bürgermeister ist tot. Die Dorfgemeinschaft trauert nicht wirklich. Pia Korritki ermittelt auf dem Dorf, was nicht immer einfach ist, da die Informationen nur spärlich fließen. Als dann auch noch eine Zeugin verschwindet und eine weitere Leiche auftaucht, ist das ganze Können der Ermittler gefragt. Als Leser kann man die Ermittlungen gut verfolgen und es bleibt Raum für eigene Spekulationen.
Der Schreibstil ist wie immer mitreißend. Die Protagonisten sind nach 18 Bänden bekannt und auch die neu eingeführten sind gut dargestellt. Das Privatleben von Pia entwickelt sich weiter, bleibt aber immer soweit im Hintergrund, dass es die Handlung nicht überlagert.
Fazit: Auch Fall Nr. 18 ist spannend und lesenswert

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Veröffentlicht am 28.06.2023

Solider Thriller - nicht mehr, aber auch nicht weniger

Wenn sie wüsste
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Der Hype um dieses Buch hatte mich auch infiziert. Optisch macht das Buch durchaus etwas her.
Zum Inhalt: Nina stellt Millie, mit Gefängnisvergangenheit, als Haushaltshilfe ein. Was zunächst wie ein Sechser ...

Der Hype um dieses Buch hatte mich auch infiziert. Optisch macht das Buch durchaus etwas her.
Zum Inhalt: Nina stellt Millie, mit Gefängnisvergangenheit, als Haushaltshilfe ein. Was zunächst wie ein Sechser im Lotto aussieht, erweist sich als Albtraum. Dazu ein verwöhntes Kind und ein Mann, dessen gutes Aussehen,warum auch immer, wiederholt betont wird.
Gelesen habe ich das Buch an einem Tag. Der Schreibstil ist flott, die Kapitel kurz und der Zeitpunkt des Twist in der Mitte des Buches gut gewählt. Auch einige atmosphärische Beschreibungen, wie zum Beispiel Millies Zimmer, waren sehr gelungen.
Jetzt kommt das "Aber". Die Protagonisten haben über das ganze Buch hinweg mehr genervt als beeindruckt. Das Verhalten von Nina war so überzogen, dass eigentlich schnell klar war, in welche Richtung die Handlung läuft. Die stetige Wiederholung von Andrews Vorzügen hat auch nichts Wesentliches zur Geschichte beigetragen.
Leider war der Twist für mich nicht überraschend und auch nicht neu.
Zum Ende hin wurde das Tempo nochmal angezogen. Gleichzeitig wirkten aber auch einige Konstellationen und Ereignisse unglaubwürdig und konstruiert.
Insgesamt war es eine kurzweilige Unterhaltung, aber keineswegs ein Thriller, der meinen Erwartungen aufgrund des Hypes entsprochen hat.
Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.06.2023

Eine Kette, ein Cocktail und viel Operndrama

Salzburger Saitenstich
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Es ist soweit, Rosmarie, die dritte Runde.
Es beginnt mit einem Knall. Der Rettenbacher, mein Lieblings- hypochonder treibt tot im Almkanal.
Es wäre nicht Rosmarie, die Praxis Miss Marple, wenn sie nicht ...

Es ist soweit, Rosmarie, die dritte Runde.
Es beginnt mit einem Knall. Der Rettenbacher, mein Lieblings- hypochonder treibt tot im Almkanal.
Es wäre nicht Rosmarie, die Praxis Miss Marple, wenn sie nicht direkt wieder ermitteln würde.
Tatkräftig startet sie, natürlich mit Unterstützung der Freundin Vroni und der Frau Doktor.
Es bleibt nicht bei einem Toten und außerdem taucht auch noch eine Verbindung zu Rosmaries Vergangenheit als Findelkind auf.
Die Philharmonie Salzburg spielt eine wichtige Rolle, Opernfans aufgepasst!
Die Ermittlungen bringen interessante und dramatische Dinge ans Licht, aber Rosmarie findet den Weg durchs Ermittlungslabyrinth.
Katharina Eigner beschreibt Salzburg mit seinen vielen schönen, teils unbekannten, Ecken mit viel Herzblut.
Der Schreibstil ist gewohnt flott, locker und humorvoll.
Alle Protagonisten, mit ihren Ecken, Kanten und Weiterentwicklungen sind das Salz in der Suppe.
Mich hat auch der dritte Band wieder bestens unterhalten. Die Mischung aus Krimi, Lokalkolorit und leisen Tönen ist erneut perfekt gelungen.
Ich freue mich auf Band 4.

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Veröffentlicht am 26.06.2023

Fantasy, die positiv überrascht

Wie man einen Prinzen tötet
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Wie man einen Prinzen tötet. Der Titel war es, der mich zu diesem Buch geführt hat. Obwohl nicht mein favorisiertes Genre, hat mich das Buch angenehm überrascht.
Die Protagonistin Marra ist die dritte ...

Wie man einen Prinzen tötet. Der Titel war es, der mich zu diesem Buch geführt hat. Obwohl nicht mein favorisiertes Genre, hat mich das Buch angenehm überrascht.
Die Protagonistin Marra ist die dritte Tochter eines kleines Königreiches. Ihre beiden Schwestern wurden schon auf dem Schachbrett der Politik mit dem Prinzen Vorling verheiratet. Die älteste Schwester stirbt und die zweite leidet. Als Marra, die in ein Kloster gesteckt wurde, davon erfährt, fasst sie den Entschluss, den Prinzen zu töten.
Jetzt beginnt eine tolle Geschichte. Ein Märchen mit vielen magischen Elementen. Marra sammelt Gefährten um sich, die unterschiedlicher nicht sein können. Unter anderem ein Knochenhund und ein Küken. Aus der Unterschiedlichkeit ergeben sich viele skurrile Situationen und Dialoge. Das Marra zum Zeitpunkt der Geschichte schon 30 Jahre alt ist,hat mich überrascht. Dadurch bekommt ihr Handeln aber auch noch einen tieferen Sinn. Sie setzt sich über alle Regeln hinweg. Sie möchte kein Spielball der Politik sein. Mit ihren Mitteln beweist sie, dass dies möglich ist.
T.Kingfisher hat hier eine Fantasygeschichte geschrieben, die Märchen mit Magie und Humor verbindet. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und vergebe 4 Sterne für eine tolle Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 25.06.2023

Debüt mit Luft nach oben

Apfelmädchen
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Apfelmädchen, ein ungewöhnlicher Titel. Hochgelobter Schwedenthriller. Eine Frau wird erhängt in ihrem Haus aufgefunden. Mit diesem vermeintlichen Selbstmord startet das Buch. Gleichzeitig ist es der Auftakt ...

Apfelmädchen, ein ungewöhnlicher Titel. Hochgelobter Schwedenthriller. Eine Frau wird erhängt in ihrem Haus aufgefunden. Mit diesem vermeintlichen Selbstmord startet das Buch. Gleichzeitig ist es der Auftakt zu einer Serie von physischen und psychischen Gewalttaten in der Vergangenheit, die jetzt ihre Auswirkungen in der Gegenwart zeigen. Also eine ganz klassische Aufteilung.
Die beiden Kommissare, vor allem Idun, haben mir gut gefallen. Die Ermittlerarbeit inklusive der Verhöre ist stets nachvollziehbar.
Trotz der doch sehr hohen Anzahl an Protagonisten war es nicht so schwer, den Überblick zu behalten.
Die Aufteilung der Handlung in verschiedene Zeitebenen hat dem Handlungsfortgang gut getan. Es ging flott voran und trotzdem konnte mich das Buch nicht wirklich mitreißen. Für mich waren es einfach zu viele Themen, die hier verarbeitet wurden. Mord, Entführung, Vergewaltigung,Sekte -
von den Themen her hätte es für mehrere Bücher gereicht.
Der Satz "weniger ist mehr" trifft hier genau ins Schwarze. Die Hinweise auf den Täter waren auch recht früh erkennbar.
Der Einstufung als Thriller kann ich nicht so ganz folgen. Für mich gehört es eher in die Kategorie Krimi mit viel psychologischen Elementen.
Von mir gibt es 4 Sterne, da mir die Ermittler sehr gut gefallen haben und ich auch gerne noch einen weiteren Fall lesen würde

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