Eine wunderschöne und mitreißend erzählte Geschichte über mutige amerikanische Pilotinnen während des Zweiten Weltkrieges. Die Frauen fliegen für die WASP (Women Airforce Service Pilots) und bekommen für ...
Eine wunderschöne und mitreißend erzählte Geschichte über mutige amerikanische Pilotinnen während des Zweiten Weltkrieges. Die Frauen fliegen für die WASP (Women Airforce Service Pilots) und bekommen für ihren Einsatz keine Anerkennung, keine Militärzugehörigkeit und müssen außerdem mit den Vorurteilen der Männer kämpfen. Diese Teil des Romans beruht auf Tatsachen. Die Frauen erhielten erst Jahre später den vollen Status als Militärangehörige und eine Goldene Ehrenmedaille des Kongresses. Der ganze Roman lässt einen mitleiden und mitlachen. Noelle Salazar ist eine toller Roman über Freundschaft, berufliche Leidenschaft, Familie und Liebe gelungen. Obwohl ich eigentlich mehr der Krimileser bin, hat mich dieser Roman in seinen Bann gezogen. Eine ganz klare Leseempfehlung.
Das war mein erstes Buch von Enna Andersen und ihrem Team und es war durchweg spannend. Man findet sich sehr schnell im Ermittlerteam zurecht, so dass die ersten beiden Bände keine Voraussetzung sind.
Das ...
Das war mein erstes Buch von Enna Andersen und ihrem Team und es war durchweg spannend. Man findet sich sehr schnell im Ermittlerteam zurecht, so dass die ersten beiden Bände keine Voraussetzung sind.
Das Team ermittelt in einem Cold Case Fall, der mit Korruption, Familiengeheimnissen und Verbindungen zum organisierten Verbrechen eine breite Palette bietet.
Sie sollen an den Ermittlungen gehindert werden und zum ersten Mal gerät Ennas Familie mit in den Fokus und muss in Sicherheit gebracht werden.
Der Fall ist gut aufgebaut, die Ermittlungsergebnisse greifen nach und nach ineinander, so dass es bis zum Schluss spannend bleibt.
Das Ermittlerteam kommt sympathisch rüber und besteht aus unterschiedlichen Charakteren. Sie arbeiten gut zusammen und der Anteil an privaten Hintergründen ist gut abgewogen.
Es lockert auf, nimmt aber nicht überhand.
Ein zweiter Cold Case steht im Hintergrund , die Wiederaufnahme zum Tod von Ennas Eltern. Dies wird sicher auch mit ein Thema in Band 4 sein.
Das Buch war unterhaltsam, spannend und ich habe es gerne gelesen.
Martin fliegt mit 72 Jahren auf Wunsch seines verstorbenen Freund Lasse nach Jamaika, um seinen seit 20 Jahren verschollenen Bruder zu suchen. Er trifft auf eine Taxifahrerin, die seine Nichte ist, eine ...
Martin fliegt mit 72 Jahren auf Wunsch seines verstorbenen Freund Lasse nach Jamaika, um seinen seit 20 Jahren verschollenen Bruder zu suchen. Er trifft auf eine Taxifahrerin, die seine Nichte ist, eine Polizistin, die ihren Chef mit Rumkuchen in Schach hält und andere merkwürdige und zwielichtige Gestalten. Er folgt den Spuren seines Bruders und schon geschehen die ersten Morde und es wird turbulent. Mehr wird hier aber nicht verraten.
Das Buch beinhaltet außerdem, wie sollte es bei Herrn Henn auch anders sein, viel Informationen und Rezepte über und mit Rum. Damit sich dieser Teil besser von dem Krimi abhebt, sind die Seiten grau unterlegt.
Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathisch, der Schreibstil flüssig und die Story ist mit viel Humor geschrieben. Besonders toll ist das Cover, das dazu animiert, das Buch in die Hand zu nehmen.
Auf den ersten Seiten habe ich mich etwas schwer getan, aber für alle denen es vielleicht genauso geht, durchhalten, es lohnt sich.
Insgesamt eine klare Leseempfehlung für einen genussvollen und spannenden Krimi.
Luna, die als Köchin in einem italienischen Restaurant arbeite, dass ihr und ihrem Bruder gehört, ist unzufrieden mit ihrem Leben. Sie ist verlobt, aber eigentlich will sie ihn gar nicht mehr. Nach einer ...
Luna, die als Köchin in einem italienischen Restaurant arbeite, dass ihr und ihrem Bruder gehört, ist unzufrieden mit ihrem Leben. Sie ist verlobt, aber eigentlich will sie ihn gar nicht mehr. Nach einer Fehlgeburt macht sie sich mit ihrer Freundin Gitta auf den Weg nach Italien. Auf die Spuren ihrer Familiengeschichte, speziell die ihrer Großmutter Anna und ihres Vaters. Ihr Vater hat die Familie verlassen, als sie klein war und das nagt bis heute an ihr. Die kleine Geige ihrer Großmutter weist ihnen in Italien den Weg. Erzählt wird auf zwei Ebenen. Die Reise durch Italien und die Geschichte ihrer Großmutter.
Die Autorin beschreibt die Reise der beiden Frauen sehr lebendig und detailgetreu. Man hat als Leser das Gefühl, in Italien dabei zu sein und das italienische Leben zu spüren.
Die Geschichte der Großmutter ist auch die Geschichte des Faschismus und der Nachkriegszeit in Italien. Nebenbei lernen wir noch einiges über den Geigenbau und die Liebe kommt selbstverständlich auch nicht zu kurz.
Es ist ein schöner Roman über eine junge Frau, die auf der Suche nach der Vergangenheit sich selbst wieder findet.
Ich habe mich schwer getan, dieses Buch zu bewerten. Das interessante, durch die pinke Schrift auffällige Cover und der Klappentext, der Spannung versprach, hatten mein Interesse geweckt.
Dunkle Geheimnisse, ...
Ich habe mich schwer getan, dieses Buch zu bewerten. Das interessante, durch die pinke Schrift auffällige Cover und der Klappentext, der Spannung versprach, hatten mein Interesse geweckt.
Dunkle Geheimnisse, griechische Mythologie, ein altehrwürdiges College, verschwundene Studentinnen, Geheimbund und eine Traumatherapeutin . Klingt doch gut, oder? Dazu das erste Buch des Autors, dass beeindruckende Kritiken hatte.
Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Ich bin wirklich zwiegespalten, wie man das bewerten soll. Der Schreibstil ist flüssig, die Sprache gut und die Kapitel so kurz gehalten, dass man zügig durch die Story kommt.
Aber der Inhalt. Zunächst der Titel des Buches. Die Studentinnen verschwinden nicht, sie werden ohne weitere Ankündigung direkt tot aufgefunden.
Mariana als Traumatherapeutin ist als Ermittlerin eine Fehlbesetzung. Es ist wenig glaubwürdig, dass sie so ohne weiteres irgendwo rein spaziert, jemanden beschuldigt, der ihr unsympathisch ist und dann so fröhlich vor sich hin ermittelt.
Der Bereich der griechischen Mythologie ist eigentlich viel zu kurz gekommen, ein paar Zitate und geheimnisvolle Postkarten, das war's. Potential verschenkt.
Mariana als Therapeutin müsste eigentlich selber in Therapie, so sehr leidet sie unter dem Verlust ihres Mannes und irgendwelcher Kindheitstraumata, die aber nicht weiter ausgeführt werden.
Die meisten Charaktere bleiben oberflächlich, so als ob sie nur konstruiert wurden, um falsche Fährten zu legen.
Was mich aber am meisten gestört hat, war das Ende. Ich hatte gehofft, dass hier vielleicht noch der AHA-Effekt kommt. Aber leider nein. Das Ende war einfach nur unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen.
Außerdem hatte man mit dem letzten Satz im Buch das Gefühl, da müsste jetzt noch was kommen. Es wirkte unfertig .
Zusammenfassend lässt sich sagen, das war kein Thriller sondern ein Roman mit vielen psychologischen Elementen.
Ich vergebe aber trotzdem 3 Sterne, weil es sich flüssig lesen lies und es schwer ist an den Erfolg des ersten Buches anzuknüpfen.