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Veröffentlicht am 14.04.2019

Ein gutes Buch mit leider schwachem Ende

Law of Attraction
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"Ich will es verstehen.Ich will dich verstehen. Okay?"


In Law of Attraction von Annie Williams lernen wir Lianna kennen, die vor ihrer Vergangenheit flüchten und sich ein neues Leben aufbauen möchte. ...

"Ich will es verstehen.Ich will dich verstehen. Okay?"


In Law of Attraction von Annie Williams lernen wir Lianna kennen, die vor ihrer Vergangenheit flüchten und sich ein neues Leben aufbauen möchte. Dafür kommt der Umzug in ein geerbtes Haus gerade recht. Ihre neue Freundin Skye verschafft ihr dann direkt einen Job in einer Anwaltskanzlei und so kann Liannas leben neu und gut beginnen. Wäre da nicht Darren de Best. Dieser wechselt seien Assistentinnen wie andere Menschen ihre Socken und irgendwie kommt es dazu, dass Lianna für diesen kalten, unfreundlichen Mann als Assistentin einspringen muss. Kalt und unfreundlich- aber irgendwie auch heiß.

Einmal vorweg: trotz nachfolgend beschriebener „Schwächen“ konnte ich das Buch garnicht aus der Hand legen und hab es begeistert gelesen :) Nur das Ende, bzw die letzten Seiten haben mich ein bisschen entäuscht.

In der Geschichte können wir vor allem Liannas Lebenswandel und das Ankommen in ihrem neuen Leben, wie sie neue Freunde findet (gerade Skye ist super witzig) und sich in Bellblossom und in ihrem neuen Job- der der schon immer Jura studieren wollenden Lianna an sich inhaltlich gut gefällt, verfolgen. Und natürlich auch wie sie und Darren sich verlieben.
Was ein bisschen Schade ist, ist dass ein bisschen das „Zwischeneinander“ (wie es eine Mitleserin beschrieben hat) zwischen Darren und Lianna fehlt. Der Beziehungsaufbau von den beiden ist nicht so ganz nachvollziehbar. Der Anfang des Beziehungsaufbaus gefällt mir noch echt gut, langsam lernt Lianna den wirklichen Darren kennen, doch der Umschwung zur Liebe ist etwas abrupt. Ich sage bewusst abrupt und nicht „schnell“, denn der langsame Beziehungsaufbau von „Ich hasse Darren“ zu „Ich mag Darren“ ist sehr gut nachfühlbar. Bis zum Ende des Buches stört einen das deshalb wirklich nicht, nur am Ende (oder wenn man eine komplette „Liebesschnulze“ sucht) ist man etwas entäuscht.
Bis auf die letzten Seiten ist das Buch aber sehr gut. Die „fehlende“ Romantik stört einen nicht wirklich weil die Geschichte um Liannas Neuanfang-gerade auch wegen herausragender Nebencharaktere wie Skye- auch so sehr interessant und gut zu lesen ist.
Der Schreibstil vom Buch gefällt mir sehr gut. Man kommt sehr gut in die Geschichte rein und es hat mich so gepackt das ich es garnichtmehr aus der Hand legen wollte!
Mir gefällt gut, dass die Liebesgeschichte so langsam beginnt und man die Gefühle und auch die Änderung der Gefühle gut nachvollziehen kann. Auch das man im Großteil des Buches nicht diesen Klischeehaften Geschichtenablauf hat mag ich.
Darren und Lianna sind beides interessante Charaktere für die man sich begeistern kann.
Vor allem gefällt mir, das die Geschichte durch die Nebencharaktere und die Storyline auch ohne die "Liebesgeschichte" sehr interessant und gut zu lesen ist.
An einigen Stellen musste ich echt schmunzeln und lachen und einmal hab ich anscheinend sogar laut "oh oh oh " gesagt, jedenfalls fand mein Freund das sehr amüsant. Mich hat die Geschichte also richtig gepackt :)

Schade finde ich nur die letzten Seiten, die fand ich garnichtmehr spannend, da mussten die "typischen" Klischees noch in die letzten Seiten gequetscht werden. Plötzlich ist die Geschichte sehr vorhersehbar und trotzdem nicht nachvollziehbar weil alles so schnell geht. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht :)
Entweder hätte man es mit einem Kuss der beiden beenden können und an dieser Stelle die Geschichte beenden und dem Rest der Fantasie überlassen können oder das Buch um einiges länger und die Gefühle und Hintergrundstory nachvollziehbarer machen können :)
Spoiler:
Die "dunkle Vergangenheit" von Darren einzubauen war meiner Meinung nach unnötig . Klar kann man so besser nachvollziehen warum er zu den anderen Sekretärinnen so frostig war aber dafür hätte meiner Meinung nach die Backstory ohne Einmischung seines Stiefvaters gereicht.
Spoiler Ende.

Zwar sind die Hintergrundgeschichten, die dunklen Vergangenheiten der beiden gut beschrieben, kommen aber insgesamt zu kurz und hätten in Teilen meiner Meinung nach gut weggelassen oder häufiger und ausführlicher beschrieben werden können.

Insgesamt fand ich das Buch aber echt gut. Ich hätte mir nur ein anderes Ende gewünscht, gerade weil einem das ja am stärksten in Erinnerung bleibt und (logischerweise) das letzte ist was man von dem Buch liest und dann mit einem unzufriedenen Gefühl das Buch zur Seite zu legen ist immer weniger schön.
Aber wie gesagt, soviel "negatives" wird dem Buch und meiner Meinung von dem Buch garnicht gerecht. Ich würde das Buch nochmal lesen und auch weiterempfehlen. Wenn ich ein Buch nichtmehr aus der Hand legen kann heißt es immer, das es ein sehr gutes Buch ist :)

Veröffentlicht am 01.04.2019

Ein sympatischer, wenn auch etwas oberflächlicher "dahinplätscher Roman" für einen entspannten Nachmittag

The Billionaire Prince
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Bevor ich dir dieses Buch empfehlen kann, muss ich wissen, wonach du suchst.
Wenn du eine schöne Geschichte, die leicht zu lesen ist, angenehme, sympathische Charaktere hat und in die man gut eintauchen ...

Bevor ich dir dieses Buch empfehlen kann, muss ich wissen, wonach du suchst.
Wenn du eine schöne Geschichte, die leicht zu lesen ist, angenehme, sympathische Charaktere hat und in die man gut eintauchen kann, aber ohne große Spannung, Überraschungen oder "ich kann es nicht aus der Hand legen-Momente" auskommt-suchst, dann bist du hier genau richtig!

Dieses Buch ist bestens geeignet für einen ruhigen Abend oder entspannten Nachmittag, wenn man später noch los will oder nicht weiß ob man genügend Zeit hat es in einem Rutsch zu lesen und nach angenehmer, leicheter Unterhaltung sucht.

"The Billionaire Prince" von Virginia Nelson ist der zweite Band der Billionaire-Dynasties-Reihe. Jedes Buch ist in sich abgeschlossen und kann alleine gelesen werden- ich selbst habe den ersten Band auch nicht gelesen und hatte keine Probleme. Die USA-Today-Bestsellerautorin wurde durch das Buch The Penthouse Prince bekannt, was der erste Band dieser Reihe ist.

In dem Buch geht es um die Geschichte von Aiden und Chelsea.

Chelsea ist Aidens langjährige Assistentin. Da seine Arbeit sein Leben ist musste sie durch ihren Job immer für ihn erreichbar sein. Dadurch kennen sich die beiden sehr gut, zum Beispiel sind sie über ihre Bluetooth Ohrstecker immer miteinander verbunden und sagen sich sogar Abends darüber Gute Nacht.
Das fand ich sehr süß, hätte aber gerne mehr Details aus der Vorgeschichte erfahren und es wäre schön gewesen, wenn diese Bindung die die beiden dadurch hatten noch mehr rausgearbeitet worden wäre.
Schon länger ist es Chelsea zuviel, dass ihr Leben wegen Aiden nur aus Arbeit besteht. Als sie zudem mal wieder einen BH von einer von Aidens zahlreichen Frauenbekanntschaften auf ihrem Schreibtisch findet- was ihr gegenüber sehr respektlos ist- reicht es ihr. Gerade als sie kündigen will, kommt eine von Aidens Exfreundinnen- Margo - in das Büro. Bei sich hat sie ein kleines Mädchen, dessen Gesichtszüge genauso aussehen wie die von besagtem Fast-Exboss. Margo stellt diese Aiden als seine 10-jährige Tochter Waverly vor und verlangt Unterhalt. Aiden hat kein Problem das mit das Geld zu bezahlen, möchte aber Waverly besser kennenlernen weil er ein ebensoguter Vater sein möchte wie sein eigener Vater, der sein Vorbild ist. Da Margo ihre Tochter liebt willigt sie unter der Bedingung ein, dass sie in den Grand Canyon fahren, weil Waverly als Hobby Geologin unbedingt dort hin möchte. Aiden kommt mit Kindern generell nicht gut klar und möchte deshalb Chelsea mitnehmen. Er sagt ihr zu sie direkt ohne Einhaltung der Kündigungsfristen und ohne Klage gehen zu lassen, wenn sie auf diesen Ausflug mitkommt. Solchermaßen erpresst willigt Chelsea ein.
Chelsea ist eine ganz normale Frau mit normalen Ansichten die sich gerne über alles mit ihrer besten Freundin Kimmi austauscht. Sie hat eine positive Grundeinstellung und ein positives Auftreten und kann gut mit Kindern umgehen. Auch hat sie im laufe des Buches einige kreative Ideen.

Aiden ist ein Milliardär mit Kontrollzwang der sich plötzlich mit einer 10 Jährigen Tochter auf einer Reise wiederfindet und dabei feststellt, dass ihm seine Assistentin, welche ihn jahrelang in allen Lebenssituationen begleitete, viel wichtiger ist als er dachte. Trotz seines Kontrollzwangs und etwas übertriebenem Verhalten in einer Situation ist Aiden ein liebenswerter Charakter, den man einfach mögen muss. Durch seine Eltern, die ihn liebevoll aufgezogen haben und die seine Vorbilder sind, hat er einen guten Charakter bekommen und möchte seine Tochter Waverly direkt in sein Leben einbauen. Das macht ihn sympathisch.Schade finde ich aber, dass man in keiner Weise erfährt, warum Aiden so ein Kontrollfreak ist. Zwar werden einem dadurch auch die gängigen Klichés ersparrt- es nimmt dem Ganzen aber die Spannung und lässt es oberflächlich werden. Am Anfang des Buches kann er garnicht gut mit Kindern, lernt aber mit seiner Tochter umzugehen- weil er die starke Motivation hat sich gut mit ihr zu verstehen und ein guter Vater zu sein, ebenso wie sein eigener Vater es für ihn war.

Zwischen Aiden und Chelsea baut sich die Beziehung langsam auf. Auch wenn mir das Ganze insgesamt zu oberflächlich gehalten ist, gibt es doch einige prickelnde Momente im Buch. Sie spielen zum Beispiel ein erotisches Wahrheit oder Pflicht, was mal etwas Neues ist.

Schön finde ich, dass hier die Mutter Margo keine geldgierige böse Hexe ist. Sie hat stattdessen Waverlys Wohl im Sinne, ist freundlich zu Chelsea und ist dadurch sehr sympathisch. Das hebt die Geschichte von anderen ab und verstärkt die positive, freundliche Stimmung die das ganze Buch beherrscht.

Waverly ist eine süße 10 Jährige die das ganze Buch über interssant und liebenswert ist und den Wert des Buches sehr anhebt. Allerdings ist auch hier wieder der Beziehungsaufbau zu ihrem Vater zu oberflächlich beschrieben, sodass die Veränderung der Beziehung von "Du hast mich 10 Jahre ignoriert" zu " Wir verstehen uns gut" zu groß, zu abrupt und damit nicht ganz nachvollziehbar ist.
Auch das Ende gefällt mir garnicht, auf den letzten Seiten hätte ich das Buch am liebsten aus der Hand gelegt. Bis dahin war es aber echt gut lesbar. Das Ende ist zwar mal ungewöhnlich und kreativ, passt aber gefühlt nicht zu den Charakteren und auch nicht in die Geschichte.

Fazit:
Insgesamt ist die Geschichte schön und kommt ohne die gängigen Klichés aus, ist mir aber zu oberflächlich gehalten. An einigen Stellen fehlten mir einfach die Hintergründe. Auch das keine wirkliche Spannung aufkam ist schade. Dafür ist das Buch aber trotzdem sehr gut zu lesen, es ist keinesfalls so langweilig oder doof, dass man es aus der Hand legen möchte. Es herrscht eine durchweg positive Grundstimmung und die Charaktere sind sympathisch. Außerdem wurde auf die gängigen Klichés verzichtet, was auch sehr positiv ist und es passieren Sachen die ich so nochnicht gelesen habe. Auch die Konstellation der Charaktere ist- mit einer netten Mutter und einem Mann der sehr gerne seine Tochter kennenlernen möchte- neu. Auch der Schreibstil gefiehl mir sehr gut. Man kommt gut in die Geschichte rein und kann diese flüssig lesen, ohne dass einen Formulierungen oder eine komische Wortwahl stören.
Deshalb fällt mir die Bewertung dieses Romans auch sehr schwer. Es lässt sich nichts wirklich Negatives sagen, aber auch nichts wirklich Positives. Deshalb bleibe ich dabei: Wenn du einen leichten, entspannten, angenehmen aber oberflächlichen Roman suchst, bist du hier richtig, wenn du einen " Ich kann ihn nichtmehr aus der Hand legen" Roman suchst, eher nicht.

Veröffentlicht am 02.01.2019

Die besten "Kurz"geschichten die ich bis jetzt lesen durfte!

Verborgene Magie
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Hallo Du, überlegst du dir dieses Buch zu kaufen?

Es ist ein Buch mit mehreren Kurzgeschichten- welche aber in sich so abgeschlossen, so vollständig und so interessant sind, dass man NIE das Gefühl hat ...

Hallo Du, überlegst du dir dieses Buch zu kaufen?

Es ist ein Buch mit mehreren Kurzgeschichten- welche aber in sich so abgeschlossen, so vollständig und so interessant sind, dass man NIE das Gefühl hat nur oberflächlich oder unvollständig die Geschichte zu erleben! Sie werden dir wie einzelne Bücher vorkommen!
Ilona Andrews ist ein Autorenehepaar welches Urban Fantasy Romane für Erwachsene, aber ebenso für Jugendliche schreibt. Aus ihrer Feder stammen auch die „ Die Stadt der Finsternis“-Reihe, die „Dina“-Reihe und die „Hidden Legacy“-Reihe.

Das sagt dir nichts?
Umsobesser! Dann hast du noch viele unglaublich gute Bücher vor dir, nachdem du „Verborgene Magie“ gelesen hast!

Du hast schon Bücher von den beiden gelesen?
Dann muss ich dir nichts weiter erzählen, als dass auch dieses Buch so genial ist wie die anderen!

Das die Julie-Geschichte schon als Bonus in einem anderen Roman auftaucht, ist garkein Problem!
Auch ich kannte diese Geschichte schon, aber die anderen Geschichten sind so gut, dass dies garnichts ausmacht, erstrecht nicht für diesen Preis! Außerdem lohnt es sich sie nochmal zu lesen!

Aber zunächst einmal: Worum geht es in Verborgene Magie überhaupt?

Dieses Buch enthält fünf zauberhafte Kurzgeschichten aus dem „Stadt der Finsternis“ Universum, welches man aber nicht kennen muss um diese Geschichten zu lieben! Zum einen kommen nur in den zwei ersten Geschichten „bekannte“ Figuren vor, zum anderen muss man auch für diese keine Hintergrundinformationen haben.

In der ersten Geschichte lernen wir Julie (näher) kennen. An der Seven Stars Schule ist ein Mädchen verschwunden. Obwohl der Lokalisierungszauber anzeigt, dass sie auf dem Schulgelände sei- ist sie nicht auffindbar. Als ehemaliges Straßenkind weiß Julie, dass meistens Angst der Grund dafür ist sich zu verstecken. Und so muss sie das Mädchen einfach finden. Gerade die verschiedenen Sagen und Mythen, die individuelle Geschichte und unterschiedlichen magischen Fähigkeiten welche jede Person mit der Julie zu tun bekommt hat, machen diese Geschichte interessant! Da ist ein Waldgeist (Leschi) ein Junge der eine Art chinesischer Drache ist und Julie mit ihrer ganz eigenen Art von Magie. All dies verwoben in eine spannende Geschichte, die diese Eigenschaften als normal dar stehen lassen ohne sie in den Mittelpunkt zu rücken, was das Ganze nur noch interessanter macht!

In der zweiten Geschichte geht es darum, dass eine magisch begabte Söldnerin, die besser ist als jemand in ihrer Position sein sollte, einen Klienten beschützt. Es werden verschiedene Sagen in diese Geschichte eingebunden, die voller Magie und zeitgleich witzig ist. Für Stadt der Finsternis Liebhaber ist hier interessant, wie Kate und Saiman sich kennengelernt haben.

In der dritten Geschichte geht es um Adam und Siroun, die einen gefährlichen Auftrag ausführen müssen. Ich mag, dass die Geschichte in sich abgeschlossen und spannend ist und trotzdem die sprühenden Funken und die Beziehung der beiden zueinander so lebhaft und hineinversetzbar dargestellt wird! Die Liebesgeschichte steht eigentlich nicht im Vordergrund aber irgendwie doch!
Das finde ich so toll an Ilona Andrews, dass sie es schaffen, eine Geschichte zu erzählen, ohne dass eine "Liebesbeziehung" nötig ist. Zeitgleich schaffen sie es, die Beziehung zwischen den Figuren so interessant auszugestalten, dass man direkt mehr erfahren möchte!

In der vierten Geschichte muss eine Zauberin namens Alena ihren Eltern zuliebe mit einem furchtbaren Mann ausgehen. Anstatt ihn näher kennenzulernen startet sie spontan eine Rettungsaktion, die ein überraschendes Ende bekommt. Hier wurde eine komplett neue "Umgebung" und neue "Charaktere" mit den Zaubererfamilien eingeführt (für die Leser, die die Stadt der Finsternis kennen), und trotzdem war man sofort in der Geschichte drin und konnte alles verstehen und nachvollziehen!

Und in der fünften Geschichte rekrutiert der Zauberer Nassar ein Mädchen namens Grace, deren Familie der seinen aufgrund einer alten Familiengeschichte verpflichtet ist, um seine Familie zu retten. Hier steht jetzt tatsächlich fast die Liebesgeschichte im Vordergrund, die allerletzte Szene hätte man meiner Ansicht nach weglassen können, weil die Geschichte zu kurz war um die Beziehung zwischen den beiden komplett nachzuvollziehen.
Bis auf die letzten Sätze gilt das oben gesagte, auch hier steht der "Kampf" der Familie Dreoch bzw. von Nassar bei dem Grace ihn unterstützt im Vordergrund und macht die Geschichte interessant und in sich abgeschlossen :)

Zusammenfassend kann ich nur sagen:

Ilona Andrews sind meine absoluten Lieblingsautoren und noch nie hat mich ein Buch von ihnen enttäuscht! „Verborgene Magie“ gehört nun zu meinen Lieblingsbüchern und ich kann es jedem vorbehaltlos empfehlen! Es ist nicht nur der flüssig zu lesende und packende Schreibstil, vor allem finde ich es super interessant, wie verschiedene Sagen aus verschiedenen Kulturen – also die Wesen daraus (in einer Geschichte meistens Sagen aus der gleichen Kultur) -eingebaut und in die Geschichte verwoben werden. Dazu das prickeln zwischen zwei Figuren, was fast in jeder Geschichte vorkommt ohne im Mittelpunkt zu stehen… Einfach fantastisch! Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen!

Abgesehen davon, dass ich Illona Andrews sowieso über alles liebe, ist das das beste Kurzgeschichten Buch, dass ich jemals gelesen habe!
Sonst stört es mich an diesen Kurzgeschichtenbüchern, dass die einzelnen Geschichten meist zu oberflächlich sind. Meist kommt man garnicht richtig in die Geschichte hinein und kann auch mit den Figuren nicht richtig mitfühlen.
Das ist hier anders!
Jede einzelne Kurzgeschichte ist der Hammer!
Man ist direkt in der Geschichte drin, kann die Figuren verstehen und fiebert mit!
Natürlich würde ich mir wünschen, dass jede Geschichte zu einem eigenen Buch wird, denn ich liebe alle vorgestellten Charaktere und sie machen alle Lust auf mehr! Aber in sich sind die Kurzgeschichten sinnvoll abgeschlossen und man hat nicht das Gefühl, das etwas fehlt oder nur zu oberflächlich erzählt wurde!
Vielleicht liegt es auch daran- eine Sache die ich sehr bei Illona Andrews bewundere- dass nicht eine komplette Liebesgeschichte im Vordergrund steht und in die Kurzgeschichten Form gequetscht wurde! Und trotzdem ist da dieses prickeln zwischen den Figuren, das einem Lust auf mehr macht!