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Bisco

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2020

Winter bitte verhaften Sie mich :-)

Broken Dolls – Er tötet ihre Seelen
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Vorweg muss gesagt werden, ich habe das TB gelesen, welches hier nicht gelistet ist.

Das Buch steht zusammen mit Teil zwei und drei schon recht lange bei mir im Schrank. In meiner Challenge 2020 habe ...

Vorweg muss gesagt werden, ich habe das TB gelesen, welches hier nicht gelistet ist.

Das Buch steht zusammen mit Teil zwei und drei schon recht lange bei mir im Schrank. In meiner Challenge 2020 habe ich mir vorgenommen dieses Buch zu lesen. Und ich bin sehr froh darum das ich es getan habe.

Jefferson Winter ist ein Profiler und hat seine Erfahrung beim FBI gelernt, wo er elf Jahre gearbeitet hat und davon die letzten drei als Chef-Profier und ist nun als Privater Profiler unterwegs. Eine Tapferkeitsmedaille zeigt, sein können. Auch wenn man ihn so kennen lernt, dass er diese kaum gerne angenommen haben wird. Seine Vergangenheit ist prägend gewesen, da sein Vater ein Serienmörder ist. Dieser sagte ihm stumm mit den Lippen am Tag seiner Hinrichtung: Du bist wie ich!

Dies ist der Grund, warum Winter anders sein will. Angestrengt seinem Job nachkommt, Menschen helfen will und beweisen will das er kein Serienmörder ist. Sein Einzelgängerleben soll mit diesem Buch langsam aufhören.

Denn er arbeitet mit der Polizistin Templeton zusammen. Diese ist keine klassische Frau und eher die taffe geschlechtsneutrale Kollegin.

Zusammen versuchen sie Rachel zu finden. Sie ist das fünfte Entführungsopfer eines Killers, der bei den Frauen eine Lobotomie durchführt. Das Cover vom Buch greift genau diese Thematik auf.

Wir erleben die Jagd nach dem Killer auf der einen Seite und wechseln im Buch auf die Kapitel, wo Rachel im Keller als Gefangene versucht nicht verrückt zu werden.

Ich habe dieses Buch echt super gefunden. Der Humor und der nicht ganz so nette Charme von Winter war einfach genial. Manchmal was abgebrüht und wenig einfühlsam, aber nie verletzten oder bewusst böse. Der Mann geht nach einem Lobotomieversuch an einer Leiche essen, als wäre es nichts gewesen. Dann muss seine Kollegin den ein oder andern Spruch einstecken. Ich wäre persönlich auf dieser Seite begeistert mit ihm zu arbeiten. Auf der andern Seite ist er schwierig, weil er sich über alle Regeln hinwegsetzt und macht, worauf er Lust hat.

Alles in allem eine tolle Mischung. Ich freue mich auf den zweiten Teil, den ich hoffe noch Ende des Jahres, spätestens in 2021 zu lesen.

Veröffentlicht am 23.04.2020

Koontz und sein Ausflug Richtung King

Blindwütig
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Koontz ist sehr lange einer meiner Lieblingsautoren gewesen. Trotz Schwächen welche manche Bücher von ihm haben. So gehört auch dieses Buch für mich, zu den etwas Schwächeren.

Dies liegt einfach daran ...

Koontz ist sehr lange einer meiner Lieblingsautoren gewesen. Trotz Schwächen welche manche Bücher von ihm haben. So gehört auch dieses Buch für mich, zu den etwas Schwächeren.

Dies liegt einfach daran das die Geschichte zu sehr in die Horror-Fantasy-Sparte rutscht und die Charaktere für mich nicht alle authentisch sind.

Der Autor Cubby möchte natürlich wie alle Autoren, von den Kritikern gefeiert werden. Doch das Gegenteil passiert, der wichtigste Kritiker hat das Buch verrissen. So nimmt Cubby den Kontakt auf, als dieser den Kritiker beim Mittagessen in seinem Stammdiner auflauert. Dort muss der kleine Sohn von Cubby auf Toilette. Der 6-Jähirge ist hochbegabt im Bereich Mathematik und Physik, aber sonst ein klassisches Kind. Sein Vater steht mit ihm am Pissoir und hilft ihm. Dabei pinkelt der Kleine durch Verstehen dem Kritiker auf die Füße, welcher daraufhin sehr negativ reagiert.

Cubby bekommt noch in der gleichen Nacht Besuch von Waxx, der das Ehepaar mit einem Elektroschocker malträtiert. Der Horror für die Familie soll beginnen und der Versuch einer Flucht vor einem Psychopathen. Informationen von Ämtern und anderen Autoren bestätigt, das Cubby allen Grund zur Angst haben muss.

Das Buch hat schon eine merkwürdige Geschichte in sich, wäre aber nicht so schlimm, wenn die Charaktere so unmöglich wären. Cubby der unbedingt den Kritiker nerven musste, dass Kind was aus allem was er in die Finger bekommt Wunderwaffen baut und das ganze in einem für die Familie grundsätzlich schlecht verlaufenden Rennen um ihr Leben.

Ich mag den Autor und seine Bücher, aber hier war zu viel zu weit weg von der Realität und zu ambitioniert es mit anderen Autoren gleich zu tun.

Veröffentlicht am 23.04.2020

Inhalt weicht zu sehr vom Klappentext ab

Blind Walk
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„Blind Walk“ ist ein Buch, welches versucht viele verschiedene Ansätze in einem zu verbinden und dabei das Ziel aus dem Auge verloren hat.

Bei diesem Spiel wird eine Gruppe mit verbundenen Augen in der ...

„Blind Walk“ ist ein Buch, welches versucht viele verschiedene Ansätze in einem zu verbinden und dabei das Ziel aus dem Auge verloren hat.

Bei diesem Spiel wird eine Gruppe mit verbundenen Augen in der Wildnis ausgesetzt und nur mit den nötigsten Materialien und Hilfsmitteln müssen diese wieder Heim finden. Hin gekommen sind sie mit einem Busfahrer.

Die Gruppe aus jungen Leuten könnte nicht unterschiedlicher sein und somit wird recht schnell für den nötigen Streit gesorgt, um dem ganzen Pfeffer zu geben. Recht bald findet die Gruppe dann noch die Leiche des Busfahrers, welcher wohl ermordet wurde. Die Szenen spitzen sich zu und der Weg nach Hause ist fremd und gefährlich. Denn es scheint noch jemand Interesse daran zu haben das es weitere Tote gibt.

Die Geschichte im Wald wird aus der Sicht von Lida erzählt. Von ihr erfahren wir daher wie die Charaktere Jesper (Lida's Freund), Thore, Natascha, Joy, Birk und Isabel als Menschen einzuschätzen sind. Jeder hat dabei seine Stärke, z.B. der schlaue Naturbursche/Naturnerd, und soll mit diesen bei der schwierigen Situation helfen. Zudem die Gruppe schnell merkt, dass niemand so wirklich weiß wer der Organisator des Spiels ist.

Im Wechsel lesen wir von einem Komapatienten, welcher die Geschichte aus seiner Sicht der Dinge erzähl. Wir wissen nur das er männlich ist, aber erstmal nicht mehr.

Die wilde Katz-und-Mausjagd durch den Wald hat mich leider nicht so wirklich überzeugen können. Das Cover und der Klappentext haben es mir damals angetan, war dann aber am Ende doch sehr enttäuscht. Zu viel Klitsche bei den Kids, zu viel Liebesgeschichte, wo es nicht passt und dann Szenen, die zu sehr von der Realität weggegangen sind und Richtung Mystik.

Alles in allem ist es mehr für Leser, die keine allzu hohen und realistischen Erwartungen haben und sich auf „Alternativen“ in der Geschichte einlassen können.

Veröffentlicht am 18.04.2020

Gut bis zur Mitte und dann wirds schlecht

Darker Things
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Eine Geschichte die zwischen hier und einer Parallelwelt spielt. Die Sorgen einer 17-jährigen welche von jetzt auf gleich nochmal richtig groß werden. Eine Liebe die einen nicht ganz einfachen Start für ...

Eine Geschichte die zwischen hier und einer Parallelwelt spielt. Die Sorgen einer 17-jährigen welche von jetzt auf gleich nochmal richtig groß werden. Eine Liebe die einen nicht ganz einfachen Start für sich findet.

Wenn die junge Lejla nicht gerade den aufgedrückten Sozialstunden nachkommen muss, weil jemand in ihren Namen ein Haus mit Farbe besprüht hat, ist diese am liebsten mit ihrer besten Freundin unterwegs. Sie lebt bei ihrem Großvater und weiß nur das ihre Mutter psychisch krank ist und nicht wer ihr Vater ist.

Doch all das sind nur die halben Wahrheiten und Lejla wird noch nach und nach erfahren wie es wirklich ist.

Eine Geschichte mit viel Fantasie, schrägen Jungs und eine Menge Ärger für das Mädchen.

Leider habe ich nach einem starken Start eine extreme Abschwächung im Buch erfahren. In der Mitte vom Buch ist sie in der Parallelwelt und übt dort ihre Kräfte und kommt Dorian näher.

Leider ist es dann doch recht lieblos aneinandergeheftet und der Biss geht genau dort, an diesem fremden Ort komplett verloren.

Für mich war es dann nur noch zäh und ich musste mich durch das Buch quälen. Wenn ich dann jeden Tag eine halbe Stunde lesen, um überhaupt noch durch zu kommen und lieber anderes lesen möchte, so weiß ich das es bei mir nicht gefunkt hat.

Daher habe ich es dann bei 60% abgebrochen.

Veröffentlicht am 16.04.2020

Sehr schlechte Fortsetzung

BURN - Der Anfang vom Ende
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Es gibt Bücher, die sind für ein junges Publikum gedacht, aber auch als alter Hase in der Bücherwelt kann man doch so einige noch sehr gut lesen. Leider gehört der zweite Teil um Tate und sein Kampf für ...

Es gibt Bücher, die sind für ein junges Publikum gedacht, aber auch als alter Hase in der Bücherwelt kann man doch so einige noch sehr gut lesen. Leider gehört der zweite Teil um Tate und sein Kampf für die Erde nicht dazu.

Burn ist so unheimlich zäh und langweilig geschrieben, mit Wiederholungen gespickt und einem so unsympathischen Charakter versehen, dass dieses Buch doch eher für die jüngeren gedacht ist, die ihn ihm ein Vorbild sehen werden.

Anschließend an den ersten Teil findet sich Tate immer noch mit Christina auf der Flucht vor den Bösen. Wobei sich hier auch wieder recht schnell herausstellt, dass dies nicht immer so einfach zu sagen ist wer es ist und wer nicht.

Wir wissen ja bereits vom ersten Teil das der Scanner Menschen und die Außerirdischen, genannt H2, mit diesem unterscheiden kann. Aber nun kommt auch noch eine Orangene Farbe dazu. Was hat es damit zu tun? Dies und die Frage nach der immer sich wiederholenden Zahl mit dem ? werden aufgeklärt.

Leider ist drumherum aber nicht viel los. Wir holen uns noch ein zwei wichtige Charaktere hinzu aber der Rest ist fast gleich dem ersten, nur mit etwas mehr bum bum bum.

Tate ist nach wie vor das kleine, aber sehr arrogante Genie. Das er nach wie vor ein Kind ist will er nicht sehen und glaubt Erwachsenen Befehle erteilen zu können und ist dann sauer, wenn diese nicht nach seiner Pfeife tanzen.

Da er der Hauptcharakter ist und das Buch über seine Schulter hinweg spielt, nervt seine Art schon sehr und Christina ist mir bei weitem sympathischer. Auch seine Mutter hat etwas an sich, wo ich nicht weiß was ich davon halten soll.

Alles in allem ist der zweite Teil viel schwächer als der erste und ich würde die Reihe daher im Ganzen nicht empfehlen, da das erste Buch natürlich offen bleibt.