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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2025

Stephen Hawking in magischer Form

The Atlas Six
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„The Atlas Six“ hatte mich vom Cover und von der Inhaltsbeschreibung so sehr angesprochen, dass ich happy war dies als Rezensionsbuch zu erhalten.

Der Einstieg hat mich sehr überzeugt. Alle Hauptcharaktere ...

„The Atlas Six“ hatte mich vom Cover und von der Inhaltsbeschreibung so sehr angesprochen, dass ich happy war dies als Rezensionsbuch zu erhalten.

Der Einstieg hat mich sehr überzeugt. Alle Hauptcharaktere haben erstmal ihre eigenen Kapitel um diese als Person und ihre Fähigkeiten kennen zu lernen.

Die Physiomagier Nico und Libby welche die letzten Jahre immer in Konkurrenz standen.

Callum ist ein recht arroganter Empathiemagier der die Leute gerne manipuliert.

Manipulation ist auch Bestandteil von Parisa welche Telepathin ist und Gedanken lesen kann.

Tristan ist Illusionist und Sohn eines Londoner Gangsters. Neben schönere Gesichtszüge kommen ganze Illusionen in einem Raum zu Stande.

Reina ist die zurückhaltende Naturmagierin. Pflanzen reden mit ihr und nennen sie Mama.

So erfährt man am Anfang erstmal nur wenig über die Fähigkeiten, welche nach und nach stärker wurden und vor allem die geheimen, welche der Grund für ihre Anwesenheit sind, werden erst später enthüllt. In Ihrer Herkunft, in ihren Beziehungen zu Partnern und Familie sind sie alle sehr unterschiedlich.

Die Gruppe erfährt von einer Geheimgesellschaft die erklärt das die Bibliothek von Alexandria noch existiert und die damit verbundenen Geheimnisse. Plan ist es, Gruppen zu finden, welche diese schützen und das Wissen für sich zu speichern. Niemand soll alles wissen, aber jeder eine gewisse Menge.

Natürlich gibt es sehr viel Ärger in einer solchen Konstellation. Neid und Missgunst, jeder will die beste Fähigkeit haben. Neben dem Studium und dem Sichern der Gebäude erfahren sie dann, dass es nicht so einfach werden soll. Von Anfang an wissen sie, dass es nur 5 durch die Ausbildung schaffen werden aber wie sie erfahren das sie als Gruppe einen von sich töten müssen, ist die Stimmung dahin.

Und dann beginnt der Kampf. Wer will mit wem zusammenarbeiten, wer spielt ein falsches Spiel, gibt es Manipulation mit Magie, war der Sex aus Spaß oder aus Kalkül entstanden? Das Buch ist sehr erwachsen und definitiv nichts für junge Leser. Zudem ist es für mich keine Alltagslektüre welche für die breite Masse gedacht ist. Dafür sind die Themen zu schwerfällig gewesen.

Die Dialoge und die Thematik sind schwer wissenschaftlich und philosophisch geschrieben. Theoretische Physik trifft auf die Theorie von Zeitsprüngen, schwarzen Löchern, trifft auf Illusionen. Manipulation in Gedanken, so dass es niemand merkt. Die Thesen der Teilnehmer verlangen schon eine Menge Aufmerksamkeit. Und über all die Dialoge hinaus gab es für mich leider zu wenig Spannung und Handlung. Erst zum Ende nahm das Buch wieder Fahrt auf.

Es ist kein Buch was von der Aktion lebt, sondern von Gedankenspielen, theoretischen Fragen die man versucht mit Magie in die Praxis zu versetzen. Zwischenmenschliche Beziehungen, von dem Miteinander und dem Gegeneinander. Die Frage die sich jeder stellen muss ist: Bin ich bereit zu töten?

Das Ende lässt Liebhaber des Buches erzittern bei der Neugierde wie es im nächsten Buch weitergehen wird.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Abbruch bei 50 % und Rezi bis dorthin

Das Reich der Vampire
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Jay Kristoff hat bereits mit Nevernight bewiesen, dass er in der Lage ist Fantasy in ein spannendes und auch sehr blutiges Geschenk zu verpacken und dies dann als Beststeller zu verkaufen.

Leider muss ...

Jay Kristoff hat bereits mit Nevernight bewiesen, dass er in der Lage ist Fantasy in ein spannendes und auch sehr blutiges Geschenk zu verpacken und dies dann als Beststeller zu verkaufen.

Leider muss ich gegen den allgemeinen Hype sagen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat und ich mich sehr stark durchquälen musste.

Gabriel de León und seine Lebensgeschichte, welche wir von ihm erfahren ist interessant geschrieben. Als Sohn einer Frau und eines Vampires, besitzt er eine Stärke und Fähigkeiten welche ihn perfekt für die Ausbildung beim Orden der Silberwächter zu machen. Doch auch wenn er auf der einen Seite unter seinesgleichen ist, so ist er besonders.

Und besonders ist auch der Start im Buch, denn wir erfahren das er ein Gefangener der Eisblüter ist. Die ältesten und stärksten Vampire welche es gibt und dass er, Gabriel, der letzte Überlebende der Silberwächter ist. Ein Umstand welchen man im Buch schnell vergisst, da es immer mehr Kämpfer und Personen gibt, welche mit dem Orden zusammenarbeiten. Gefeiert, eine Berühmtheit und nun ein Gefangener, der seine Geschichte erzählen soll.

Aber wie kam es, dass ein kleiner Junge der seine Schwester an den Vampiren verlor, selbst dieses Blut in sich trägt, seinen eigenen Orden ins Verderben brachte? Dies erfährt der Leser sehr langsam, in den Rückblenden die man erfährt.

Positiv war für mich der Humor im Buch. Ich mag es schwarz und dreckig. Aber das Gegenteil, der Fäkalton welcher ständig herrschte, der musste nicht sein.

Zudem die Welt groß ist, man viele Erklärungen erhält und die Charaktere alles andere als flach waren. Leider gab es in der E-Book Ausgabe keine farbigen Bilder, welche mein Reader hätte zeigen können. So waren diese aber schon schön im Detail anzusehen.

Leider gibt es für mich aber so einiges, was für mich absolut nicht stimmig war. Der erste Punkt ist die extreme Länge der Geschichte, welche mit über 1000 Seiten einfach nur überzogen war. Wiederholungen, Flüche, Beleidigungen, es bleibt nichts aus um das Buch mit mehr als gebrauchten Seiten zu befüllen.

Zudem dies dazu führte, dass die Geschichte wahnsinnig anstrengend und ermüdend zu lesen war. Dialoge wurden mit > < geführt, so dass mir manches mal die Übersicht fehlte, wer überhaupt sprach. Es gab an dieser Stelle zu wenig Emotionen, sondern es wirkte wie ein Regietext ohne Anweisungen. Ich habe daher ab einem gewissen Punkt für mich das Hörbuch hinzuziehen müssen. Dies ist toll vertont aber mit 33h viel zu lang gewesen.

Ich bin aber dennoch bereit das Buch noch mit drei Sternen zu bewerten, weil es nicht schlecht in sich ist, es braucht nur eine radikale Abspeckung. Aber für jeden, der sich nicht scheut einen King des Fantasy zu lesen, der ist hier richtig.

Aber ich breche es nun bei 50% ab, denn es ist für mich einfach nur anstrengend und mit viel Überzeugungskraft zu lesen und auch zu hören und das macht mir keinen Spaß. .

Veröffentlicht am 05.05.2025

Esteps Buch für Erwachsene Leser*innen

Sense of Danger
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Charlotte Locke ist keine normale 35-Jährige. Denn wer Auftragsmörder an ihren Anzügen erkennt, arbeitet nicht nur im Café als Kellnerin. Sie arbeitet Hauptberuflich als Analystin in der Sektion 47 wo ...

Charlotte Locke ist keine normale 35-Jährige. Denn wer Auftragsmörder an ihren Anzügen erkennt, arbeitet nicht nur im Café als Kellnerin. Sie arbeitet Hauptberuflich als Analystin in der Sektion 47 wo die Cleaner ihrem wortwörtlichen Job nachkommen um Paranormale zu jagen.

Menschen mit besonderen Fähigkeiten von der Beeinflussung von Gefühlen und der Psyche anderer bis hin zur Veränderung von materiellen Zuständen. Und wenn die körperliche Besonderheit nicht reicht, gibt es darüber hinaus auch magische Waffen. Die Geheime Organisation versucht die Bevölkerung davon zu befreien. Dabei ist Charlottes Job ein reiner Schreibtischspaß für Sie. Denn Sie hat Freude dran, da ihre Fähigkeit ihr hilft Veränderungen und Fehler in Zahlen, Berichten, Räumen und Situationen zu erkennen. Zudem ihre Stelle somit sicher ist, also körperlich, im Vergleich zu den Kollegen welche im Außeneinsatz sind.

Doch es soll sich ändern als ein neuer Agent eintrifft und schon am selbigen Abend sie einem Mordanschlag ihres eigenen Arbeitgebers entkommt. Ab sofort muss sie mit Desmond auskommen, der sexy und gefährlich zugleich ist.

Zwischen Rache, Überlebenskampf und einem Maulwurf in ihrer Organisation muss Charlotte ihren Nebenjob händeln und versuchen sich Desmond nicht an den Hals zu werfen.

Es folgt eine sehr erwachsene Estep, anders als in ihren Büchern welche man so kennt. Die Geschichte hat Action, Wendungen, tolle Charaktere und einen schönen Humor. Die etwas blutigeren Kämpfe und die erwachsenere Liebesgeschichte runden es ab.

Für mich ein tolles Buch und ich hoffe die Autorin beglückt uns weiterhin mit Geschichten wie diese.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Nudenl kann jeder. GU zeigt wie es richtig lecker wird

Nudeln & Pasta! Das Goldene von GU
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Wenn ein Kochbuch in mein Regal gehört oder auch den E-Reader, dann ist es GU. Mit „Nudeln & Pasta! Das Goldene von GU“ bin ich somit nicht neu in der Kochreihe, aber dieses Buch ist für mich ein absolutes ...

Wenn ein Kochbuch in mein Regal gehört oder auch den E-Reader, dann ist es GU. Mit „Nudeln & Pasta! Das Goldene von GU“ bin ich somit nicht neu in der Kochreihe, aber dieses Buch ist für mich ein absolutes Muss. Denn wer ist keine Nudeln?

So ist das Buch nicht nur ein Hingucker, ich hab´s im Laden gesehen, sondern kann mit seinem Aufbau und seinen Bildern auch im Buch für sich überzeugen.

So kann der Nudelneuling bis zum Profi noch einiges an Tricks mitnehmen, welches die Pasta perfekt werden lässt. Das beginnt mit der eigenen Herstellung bis hin zum Servieren.

Ich selbst koche auch recht viel und auch mit den unterschiedlichsten Sorten und bin dennoch überrascht wurden, so manche exoten dabei gefunden zu haben.

So habe ich es mir nicht nehmen lassen direkt mal drei Rezepte in die Wochenplanung mit einzubringen und selbst mein wählerischer Mann war positiv überrascht.

Mit dem Nudelsalat mit Schinken und Erbsen gab es ein tolles Grillwochenende, den Tortellini-Salat mit Hähnchenspieß haben wir uns den Dienstag verschönert und für mich alleine gab es dann den Express-Nudelauflauf, der wirklich super schnell ging.

Alle Gerichte sind mit schönen Bildern, einer übersichtlichen Zutatenliste und einer tollen Schritt- für - Schritt Anleitung versehen. Tausch- und Tunningtipps, geben der kochenden Person die Möglichkeit das Gericht für sich noch etwas anzupassen.

Mit 240 Rezepten für jede Jahreszeit, für jede Gelegenheit, von Vegan bis zum Fleischliebhaber, ist für jeden was dabei. Und ich nehme mir nach dieser Rezension das Buch zur Hand und schau mal was ich nächste Woche essen will. Auf den Winter (Stand heute ist August), freue ich mich besonders: Grünkohlspätzle und Spätzlepfanne mit Maronen. Lass kommen die kalte Jahreszeit

Veröffentlicht am 05.05.2025

Tote, Veschwundene, Unaufgeklärtes und viel Gewalt

Schmerz und kein Trost
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Elias Haller war mir bis zu der Leserunde kein Name, der mir bekannt wäre. Auch Bücher von ihm, gerade die ersten 7. welche die Reihe bereits beinhaltet, kannte ich noch nicht. So war ich neutral und guter ...

Elias Haller war mir bis zu der Leserunde kein Name, der mir bekannt wäre. Auch Bücher von ihm, gerade die ersten 7. welche die Reihe bereits beinhaltet, kannte ich noch nicht. So war ich neutral und guter Hoffnung in diese Leserunde gestartet.

Die Geschichte spielt in der Gegenwart wie auch in der Vergangenheit. Kriminalkommissar Donner hat Frau und Kind in der Vergangenheit verloren, aber nicht wegen eines klassischen Autounfalls. Wir erfahren am Rande zwar Infos darüber wie, aber es wird nicht zu hundert Prozent aufgelöst.

Doch jetzt sitzt er erstmal bei seiner Psychotherapeutin, als er erfährt das der Sohn von ihr entführt wurde und es soll nicht bei ihm bleiben. Drei verschwundene Frauen unter anderem die Schwester von Donner. Dann tauchen die ersten Anzeichen auf, dass es in Verbindung mit einem Fall aus der Vergangenheit steht.

In einem wo es um heftigste Gewalt an Menschen bis hin zu ihrem Tot vor laufender Kamera geht, welche gefilmt und im Netz verkauft werden (Snuffvideos) . Um Kinder, welche sich gegenseitig töten. Der tote Kollege, der Schwager, der tote Extäter. Sie alle hängen mit drin und Donner weiß nicht wo er anfangen soll. Vor allem, wo ist seine Schwester Marit?

Das Buch hat mich schon am Anfang wegen seiner sehr hohen Menge und Art der Gewalt überrascht. Es hatte etwas von einem Splatterfilm nur als Buch. Es gibt Horrorfilme welche auf Schockelemente setzte mit Musik, Tönen und dem Licht spielen. Das ist vor allem viel für das Empfinden der Situation. Hier ist es die Splatterfilmvariante mit sehr vielen Toten, die alle nach Möglichkeit aufs übelste verstümmelt wurden. So dass manche Identifikation gar nicht mal so einfach ist.

Dann kamen als nächstes die vielen Personen, auch welche die heute schon tot sind und zu den Rückblenden gehören. Die tote Tocher, Donners Frau die nicht mehr da ist, der Ex-Kollege, der tote Täter Werner usw. Aber nicht nur diese, sondern auch in der Gegenwart haben wir sehr viele Personen. So viele, dass Leser schnell den Überblick verlieren.

Mir fehlte daher der rote Faden. Person A wird verdächtigt, dann verschwindet diese Person und zwei Tage später ist diese tot. Nächste verdächtige Person ist nun B und diese erleidet selbiges Schicksal. Dann tauchen auch Vermisse wieder auf, ohne dass ich jetzt an dieser Stelle sagen möchte ob lebend oder tot.

Und so war für mich das ganze Buch. Eine Ansammlung von Toten, Tätern, Opfern, Beweisen, Sackgassen und alles zusammengeworfen und nach und nach wird aussortiert wer was ist, bis am Ende die Auflösung da ist. Spannung? Fehlanzeige. Pageturner? Nicht mal annähernd. Schaut man sich die Bewertungen an, so lassen sich 90% der sehr guten und guten wieder durch Leserunden erklären. Ich persönlich kann es, so wie wenige andere welche es auch klar schreiben, nicht als Highlight bezeichnen. Es ist für mich eine Nische für Leute die auf viel Gewalt, psychisch total ausgebrannten Polizisten stehen, der schon mehr als genügend Leid erlebt hat. Nur seine Achtsamkeitsschokolade und sein Gummiball Mr. Fiesling, konnten mir einen positiven Bezug zum Buch geben.