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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2020

Fesselnd bis zum Schluss

Ein fatales Versprechen
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Associated Press Detective Tracy Crosswhite ermittelt wieder: Robert Dugonis spannender Thriller um verhängnisvolle Geheimnisse und einen skrupellosen Mord. In einem stillgelegten Brunnen wird die Leiche ...

Associated Press Detective Tracy Crosswhite ermittelt wieder: Robert Dugonis spannender Thriller um verhängnisvolle Geheimnisse und einen skrupellosen Mord. In einem stillgelegten Brunnen wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt: Tracy Crosswhite von der Mordkommission Seattle ermittelt und findet heraus: Die Ermordete war zwischen den traditionellen Werten ihrer indischen Familie und dem Wunsch, Medizin zu studieren, gefangen. Vermisst, ermordet: Das erinnert Tracy schmerzlich an ihre eigene Schwester. Um jeden Preis will sie den Täter überführen. Was riskant ist: Sie ist schwanger, eine neue Kollegin scheint entschlossen, ihren Job zu übernehmen. Als auch noch ein Einsatz ihres Teams schrecklich schiefgeht, gerät mehr als Tracys Karriere in große Gefahr …

Endlich ein neuer Crosswhite Thriller. Ich war sehr gespannt auf den neuen Teil der Serie und wurde nicht enttäuscht. Robert Dugoni schafft es zwei völlig unterschiedliche Fälle so zu verpacken das man sich fühlt als wäre man mittendrin. Die Protagonisten sind so menschlich und man fühlt sich ihnen einfach verbunden. Man freut sich mit ihnen und man trauert mit ihnen. Wirklich toll was Robert Dugoni mit der Crosswhite Reihe geschaffen hat.
Zur Geschichte gibt es nicht mehr zu sagen da im Klappentext das wesentliche drin steht und man würde nur unnötig spoilern wenn man mehr erzählen würde.
Das ständig zwischen den Fällen gesprungen wird gefällt mir ganz gut und so verliert es auch nicht an Spannung weil man immer wieder wissen möchte wie es weiter geht. In Beiden Fällen.
Der Fall der Indisch Stämmigen Toten hat mich sehr nachdenklich gemacht denn vielen ist glaube ich nicht bewusst wie viel Einfluss Tradition auf bestimmte Menschengruppen hat und was das bedeuten kann wenn man aus einer Tradition kommt mit der man nichts zu tun haben möchte. Robert Dugoni hat ein Thema aufgegriffen das in jeder Hinsicht nicht totgeschwiegen werden sollte und man sich öfter Gedanken über die Lebensweise und die unterschiedlichen Kulturen machen sollte. Wie wichtig Ansehen und Ehre in bestimmten Kulturen sind wird einem erst in solchen Spiegelungen bewusst.

Da sich die Protagonisten entwickeln und sich damit auch die Geschichten entwickeln würde ich empfehlen Die Reihe von Anfang zu lesen. Wer das nicht möchte, es kann jedes Buch für sich gelesen werden.

Wer ein Fan der Crosswhite Serie ist, dem wird auch dieses Buch sehr gefallen.

Klare Leseempfehlung und 5 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2020

Mehr Drama als Psycho

Mein Herz so schwarz
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Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Leider war es dann nicht wie erwartet. Der Schreibstil hat mir gut gefallen allerdings war die Geschichte für mich zu vorhersehbar und es kam zu wenig Psycho ...

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Leider war es dann nicht wie erwartet. Der Schreibstil hat mir gut gefallen allerdings war die Geschichte für mich zu vorhersehbar und es kam zu wenig Psycho auf. Es war mehr ein Drama das die Geschichte beschreibt. Wirklich schade da die Geschichte wirklich Potenzial hat.

Wer gern Psychodramas liest ist hier bestens bedient. Wer allerdings einen Psychothriller sucht sollte die Finger davon lassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2020

Spannend bis zum Schluss

Liebes Kind
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Die Studentin Lena kommt eines Tages nicht mehr nach Hause. Alle Nachforschungen bleiben ergebnislos. Doch nach 14 Jahren wird eine Frau in einen Fahrerflucht-Unfall verwickelt, die die gleiche Narbe an ...

Die Studentin Lena kommt eines Tages nicht mehr nach Hause. Alle Nachforschungen bleiben ergebnislos. Doch nach 14 Jahren wird eine Frau in einen Fahrerflucht-Unfall verwickelt, die die gleiche Narbe an der Stirn hat wie die vermisste Lena. Sie erzählt von einem grausamen Albtraum der zu grausam klingt als wahr zu sein. Gefangen in einer Hütte im Wald lebte sie ein Familienleben mit zwei Kindern. In völliger Abgeschiedenheit ohne jeden Kontakt zur Außenwelt.

Das Cover gefällt mir gut, es ist schlicht gehalten und symbolisiert das Gefängnis, in dem die Familie festgehalten wurde.

Der Schreibstil ist äußerst fesselnd, ich habe das Buch fast am Stück verschlungen. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben und man kann nachfühlen, wie sich nicht nur die Entführte fühlt, sondern auch deren Eltern, die ihr verschwundenes Kind unendlich vermissen. Die Autorin führt den Leser mehrmals auf Irrwege, wenn man denkt, nun hat man die Lösung gefunden, wirft sie alles über den Haufen und man steht vor einem neuen Rätsel. Sehr geschickt nimmt die Geschichte Ihren Lauf. Von Anfang bis Ende ein absolut spannender Psychothriller der es in sich hat. Die Auflösung ist äußerst gelungen und ich hoffe bald ein neues Buch von Romy Hausmann lesen zu können.

Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2019

Super Jugendkrimi mit kreativem Schreibstil

A Good Girl’s Guide to Murder
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Eigentlich ist der Fall abgeschlossen: Vor fünf Jahren wurde die Schülerin Andy Bell von ihrem Freund Sal Singh ermordet. Die Polizei ist sich sicher, dass es so war. Die ganze Stadt ist sich sicher. Alle ...

Eigentlich ist der Fall abgeschlossen: Vor fünf Jahren wurde die Schülerin Andy Bell von ihrem Freund Sal Singh ermordet. Die Polizei ist sich sicher, dass es so war. Die ganze Stadt ist sich sicher. Alle - außer Pippa. Für ein Schulprojekt will sie den Fall noch einmal aufrollen. Bewaffnet mit ihrem Laptop, einer Diktiergerät-App und viel Mut beginnt Pippa, Fragen zu stellen. Doch bald merkt sie, dass nicht alle wollen, dass die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit gelüftet werden ...

„A Good Girl´s Guide to Murder“ ist eines meiner persönlichen Highlights dieses Jahr. Ich durfte im Rahmen der Lesejury das Buch vorab lesen und bin völlig begeistert. Der Erzählstil ist sehr speziell da er sich immer wieder ändert und die Geschichte nicht nur aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt sondern auch Protokolle und Zeichnungen eingebaut sind. Es wird zu keiner Zeit langweilig und reißt den Leser mit.

Mit Ihrem Wortwitz erzählt Holly Jackson wie aus einem Schulprojekt eine sehr viel größere Sache wird.
Die Protagonistin Pippa ist sehr authentisch dargestellt. Sie ist mutig, intelligent, wissbegierig und auch dickköpfig. Sie ist einem gleich sympathisch. Aber auch die Nebenfiguren sind sehr gut ausgearbeitet und man schließt sie nacheinander ins Herz. Holly Jackson ist es gelungen die Geschichte lebendig zu machen und auch die Figuren zum leben zu erwecken.

Es ist interessant wie schnell man sich verwirren lässt und welche eingestreuten Hinweise einen als Leser sehr verwirren. Ich konnte mich auf keinen Verdächtigen festlegen da mich die unterschiedlichen Aspekte immer wieder aus dem Konzept gebracht haben. Wirklich sehr spannend bis zum Schluss.

Fazit:
„A Good Girl´s Guide to Murder“ ist eine mehr als gelungene Kriminalgeschichte die es schafft den Leser zu fesseln. Holly Jackson hat einen Roman geschaffen den man unmöglich aus der Hand legen kann wenn man angefangen hat ihn zu lesen, denn durch Ihre Verwirrungsstrategie und die vielen möglichen Verdächtigen kann man gar nicht anders als die Geschichte bis zum Ende zu lesen und mit Spannung zu erwarten wie sich alles entwickelt. Ein großes Lob an die Autorin und eine mehr als klare Leseempfehlung von mir!!

  • Spannung
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.10.2019

Spannend und fesselnd bis zum Schluss

Der siebte Schrei
2

Sechs Jungen sind verschwunden. Fünf von ihnen wurden ermordet aufgefunden - immer eine Woche nach ihrem Verschwinden. Nur das letzte Opfer, der neunjährige Steve Wells, konnte dem Mörder entkommen. Als ...

Sechs Jungen sind verschwunden. Fünf von ihnen wurden ermordet aufgefunden - immer eine Woche nach ihrem Verschwinden. Nur das letzte Opfer, der neunjährige Steve Wells, konnte dem Mörder entkommen. Als Special Agent Deacon Hamilton den Jungen auf einer Pferderanch in Idaho befragen will, spürt er sofort: Steve kennt die Wahrheit und kann das FBI zu dem Serienmörder führen. Aber der Junge ist nicht nur tief traumatisiert, sondern auch stumm. Gemeinsam mit Steves Reitlehrerin Marina River versucht Deacon, das Vertrauen des Jungen zu gewinnen. Doch die Zeit läuft gegen sie, denn ein weiteres Kind wird vermisst ...

Im Fokus steht Special Agent Dean (Deacon) Hamliton der aufgrund eines traumatischen Erlebnisses zur Wiedereingliederung in seinen Job Fälle untersuchen soll, die bis jetzt nicht gelöst werden konnten. Als eine Akte mit einem Dringlichkeitsvermerk seine Aufmerksamkeit auf sich zieht entscheidet er sich, den Fall zu übernehmen und ahnt noch nicht was alles auf ihn zukommt. Dean Hamilton leidet unter den Folgen einer Schießerei und das hat ihn zu einem anderen Menschen gemacht. Geplagt von Schuldgefühlen und Gedächtnisverlust versucht er wieder in sein altes Leben zu finden. Dean Hamilton ist der weiche Kern mit harter Schale wie man ihn sich vorstellt. Er ist hart im nehmen und lässt sich von nichts unterkriegen egal was kommt, aber dennoch ist da auch eine sensible Seite die er nicht von sich weisen kann. Er ist sehr empathisch und schafft es trotz Barrieren Zugang zu Steve zu bekommen und sein Vertrauen zu gewinnen. Zusammen mit der Reitlehrerin versuchen sie die Erinnerungen von Steve aufzufrischen, um so dem Täter näher zu kommen und hoffentlich den Jungen der erst entführt wurde rechtzeitig aus den Fängen des Entführers zu befreien.

Das etwas andere an diesem Buch ist, das es aus mehreren perspektiven geschrieben ist und man auch immer wieder in die Vergangenheit versetzt wird. Das hält das Buch spannend und lässt es nicht langatmig erscheinen. Der Schreibstil an sich ist sehr angenehm und man ist auch sofort in der Geschichte drin. Natürlich ist es wie bei jedem Thriller, dass es einige Zufälle gibt die sich voraussehen lassen aber die einfach dazu gehören. Es wäre schließlich langweilig wenn es nicht immer wieder einen Rückschlag geben würde.

Mein Fazit

Ich es gut fand und empfehle es jedem weiter der Thriller mag. Jeder der gern Thriller liest wird auch an diesem Buch seine Freude haben. Es ist nicht allzu komplex auch wenn es um ein etwas komplexeres Thema geht. Viel Spaß beim lesen.

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Atmosphäre