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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2020

Spannend bis zum Schluss

Liebes Kind
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Die Studentin Lena kommt eines Tages nicht mehr nach Hause. Alle Nachforschungen bleiben ergebnislos. Doch nach 14 Jahren wird eine Frau in einen Fahrerflucht-Unfall verwickelt, die die gleiche Narbe an ...

Die Studentin Lena kommt eines Tages nicht mehr nach Hause. Alle Nachforschungen bleiben ergebnislos. Doch nach 14 Jahren wird eine Frau in einen Fahrerflucht-Unfall verwickelt, die die gleiche Narbe an der Stirn hat wie die vermisste Lena. Sie erzählt von einem grausamen Albtraum der zu grausam klingt als wahr zu sein. Gefangen in einer Hütte im Wald lebte sie ein Familienleben mit zwei Kindern. In völliger Abgeschiedenheit ohne jeden Kontakt zur Außenwelt.

Das Cover gefällt mir gut, es ist schlicht gehalten und symbolisiert das Gefängnis, in dem die Familie festgehalten wurde.

Der Schreibstil ist äußerst fesselnd, ich habe das Buch fast am Stück verschlungen. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben und man kann nachfühlen, wie sich nicht nur die Entführte fühlt, sondern auch deren Eltern, die ihr verschwundenes Kind unendlich vermissen. Die Autorin führt den Leser mehrmals auf Irrwege, wenn man denkt, nun hat man die Lösung gefunden, wirft sie alles über den Haufen und man steht vor einem neuen Rätsel. Sehr geschickt nimmt die Geschichte Ihren Lauf. Von Anfang bis Ende ein absolut spannender Psychothriller der es in sich hat. Die Auflösung ist äußerst gelungen und ich hoffe bald ein neues Buch von Romy Hausmann lesen zu können.

Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2019

Super Jugendkrimi mit kreativem Schreibstil

A Good Girl’s Guide to Murder
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Eigentlich ist der Fall abgeschlossen: Vor fünf Jahren wurde die Schülerin Andy Bell von ihrem Freund Sal Singh ermordet. Die Polizei ist sich sicher, dass es so war. Die ganze Stadt ist sich sicher. Alle ...

Eigentlich ist der Fall abgeschlossen: Vor fünf Jahren wurde die Schülerin Andy Bell von ihrem Freund Sal Singh ermordet. Die Polizei ist sich sicher, dass es so war. Die ganze Stadt ist sich sicher. Alle - außer Pippa. Für ein Schulprojekt will sie den Fall noch einmal aufrollen. Bewaffnet mit ihrem Laptop, einer Diktiergerät-App und viel Mut beginnt Pippa, Fragen zu stellen. Doch bald merkt sie, dass nicht alle wollen, dass die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit gelüftet werden ...

„A Good Girl´s Guide to Murder“ ist eines meiner persönlichen Highlights dieses Jahr. Ich durfte im Rahmen der Lesejury das Buch vorab lesen und bin völlig begeistert. Der Erzählstil ist sehr speziell da er sich immer wieder ändert und die Geschichte nicht nur aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt sondern auch Protokolle und Zeichnungen eingebaut sind. Es wird zu keiner Zeit langweilig und reißt den Leser mit.

Mit Ihrem Wortwitz erzählt Holly Jackson wie aus einem Schulprojekt eine sehr viel größere Sache wird.
Die Protagonistin Pippa ist sehr authentisch dargestellt. Sie ist mutig, intelligent, wissbegierig und auch dickköpfig. Sie ist einem gleich sympathisch. Aber auch die Nebenfiguren sind sehr gut ausgearbeitet und man schließt sie nacheinander ins Herz. Holly Jackson ist es gelungen die Geschichte lebendig zu machen und auch die Figuren zum leben zu erwecken.

Es ist interessant wie schnell man sich verwirren lässt und welche eingestreuten Hinweise einen als Leser sehr verwirren. Ich konnte mich auf keinen Verdächtigen festlegen da mich die unterschiedlichen Aspekte immer wieder aus dem Konzept gebracht haben. Wirklich sehr spannend bis zum Schluss.

Fazit:
„A Good Girl´s Guide to Murder“ ist eine mehr als gelungene Kriminalgeschichte die es schafft den Leser zu fesseln. Holly Jackson hat einen Roman geschaffen den man unmöglich aus der Hand legen kann wenn man angefangen hat ihn zu lesen, denn durch Ihre Verwirrungsstrategie und die vielen möglichen Verdächtigen kann man gar nicht anders als die Geschichte bis zum Ende zu lesen und mit Spannung zu erwarten wie sich alles entwickelt. Ein großes Lob an die Autorin und eine mehr als klare Leseempfehlung von mir!!

  • Spannung
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.10.2019

Spannend und fesselnd bis zum Schluss

Der siebte Schrei
2

Sechs Jungen sind verschwunden. Fünf von ihnen wurden ermordet aufgefunden - immer eine Woche nach ihrem Verschwinden. Nur das letzte Opfer, der neunjährige Steve Wells, konnte dem Mörder entkommen. Als ...

Sechs Jungen sind verschwunden. Fünf von ihnen wurden ermordet aufgefunden - immer eine Woche nach ihrem Verschwinden. Nur das letzte Opfer, der neunjährige Steve Wells, konnte dem Mörder entkommen. Als Special Agent Deacon Hamilton den Jungen auf einer Pferderanch in Idaho befragen will, spürt er sofort: Steve kennt die Wahrheit und kann das FBI zu dem Serienmörder führen. Aber der Junge ist nicht nur tief traumatisiert, sondern auch stumm. Gemeinsam mit Steves Reitlehrerin Marina River versucht Deacon, das Vertrauen des Jungen zu gewinnen. Doch die Zeit läuft gegen sie, denn ein weiteres Kind wird vermisst ...

Im Fokus steht Special Agent Dean (Deacon) Hamliton der aufgrund eines traumatischen Erlebnisses zur Wiedereingliederung in seinen Job Fälle untersuchen soll, die bis jetzt nicht gelöst werden konnten. Als eine Akte mit einem Dringlichkeitsvermerk seine Aufmerksamkeit auf sich zieht entscheidet er sich, den Fall zu übernehmen und ahnt noch nicht was alles auf ihn zukommt. Dean Hamilton leidet unter den Folgen einer Schießerei und das hat ihn zu einem anderen Menschen gemacht. Geplagt von Schuldgefühlen und Gedächtnisverlust versucht er wieder in sein altes Leben zu finden. Dean Hamilton ist der weiche Kern mit harter Schale wie man ihn sich vorstellt. Er ist hart im nehmen und lässt sich von nichts unterkriegen egal was kommt, aber dennoch ist da auch eine sensible Seite die er nicht von sich weisen kann. Er ist sehr empathisch und schafft es trotz Barrieren Zugang zu Steve zu bekommen und sein Vertrauen zu gewinnen. Zusammen mit der Reitlehrerin versuchen sie die Erinnerungen von Steve aufzufrischen, um so dem Täter näher zu kommen und hoffentlich den Jungen der erst entführt wurde rechtzeitig aus den Fängen des Entführers zu befreien.

Das etwas andere an diesem Buch ist, das es aus mehreren perspektiven geschrieben ist und man auch immer wieder in die Vergangenheit versetzt wird. Das hält das Buch spannend und lässt es nicht langatmig erscheinen. Der Schreibstil an sich ist sehr angenehm und man ist auch sofort in der Geschichte drin. Natürlich ist es wie bei jedem Thriller, dass es einige Zufälle gibt die sich voraussehen lassen aber die einfach dazu gehören. Es wäre schließlich langweilig wenn es nicht immer wieder einen Rückschlag geben würde.

Mein Fazit

Ich es gut fand und empfehle es jedem weiter der Thriller mag. Jeder der gern Thriller liest wird auch an diesem Buch seine Freude haben. Es ist nicht allzu komplex auch wenn es um ein etwas komplexeres Thema geht. Viel Spaß beim lesen.

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 06.09.2019

Ein MUSS für jeden Thriller Fan!!

Brennende Narben
3

Eigentlich lese ich eine Krimireihe immer von Anfang an damit ich die Entwicklung der Protagonisten besser miterleben kann aber in diesem Fall habe ich bei Teil 3 begonnen. Ich wurde nicht enttäuscht. ...

Eigentlich lese ich eine Krimireihe immer von Anfang an damit ich die Entwicklung der Protagonisten besser miterleben kann aber in diesem Fall habe ich bei Teil 3 begonnen. Ich wurde nicht enttäuscht.

Zuerst zum Cover das mir sehr gut gefällt. Die Krähe verkörpert die Ermittlerin Mara Billinsky die ein etwas schwieriger Charakter mit einem doch eher speziellen Aussehen ist. Ich persönlich mag diese Art von Charakteren.
Mit knapp 340 Seiten hat das Buch für ich genau die richtige Länge. Ich hätte es am liebsten in einem Rutsch gelesen.

Das Buch beginnt gleich mit einem sehr speziellen Mordfall an einer Edel-Prostituierten und man ist sofort mitten drin. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Obwohl es immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben ist, kommt man sehr gut mit und es ist weder verwirrend noch zu komplex.
Das Mara Billinsky ein großes Päckchen mit sich rumschleppt wird bald klar als von dem Mord an Ihrer Mutter erzählt wird. Sie lässt nicht locker und will den Fall der bis heute als ungelöst zu den Akten wanderte aufklären und dafür ist ihr kein Weg zu steinig. Nichts und niemand kann sie aufhalten.
Als dann noch Ihr Vater in U-Haft wegen dem Mord an der Edel-Prostituierten genommen wird glaubt man die Fälle würden in sich verschwimmen aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.
Kurz darauf gibt es einen neuen Fall der die Beamten nicht zur Ruhe kommen lässt und die Ermittler stoßen auf einen Fall der größer ist als sie denken.

Der Autor schafft es die verschiedenen Fälle und Geschichten so zu verflechten das die Spannung von Anfang bis Ende aufrechterhalten wird und man gar nicht anders kann als weiterzulesen.

Wirklich ein sehr gutes Buch mit einer spannenden Geschichte und einer sehr interessanten Ermittlerin.

Klare 5 Sterne für diesen Thriller der Lust auf mehr macht und man es kaum erwarten kann bis der nächste Teil raus kommt.

  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Geschichte
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 30.08.2019

Spannung pur mit Maarten S. Sneijder

Todesmal
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Sieben Tage, sieben Todgeweihte - und mit jeder Stunde schwindet die Hoffnung

Eine geheimnisvolle Nonne betritt das BKA-Gebäude und kündigt an, in den nächsten 7 Tagen 7 Morde zu begehen. Über alles Weitere ...

Sieben Tage, sieben Todgeweihte - und mit jeder Stunde schwindet die Hoffnung

Eine geheimnisvolle Nonne betritt das BKA-Gebäude und kündigt an, in den nächsten 7 Tagen 7 Morde zu begehen. Über alles Weitere will sie nur mit dem Profiler Maarten S. Sneijder sprechen. Doch der hat gerade gekündigt und so übernimmt Sabine Nemez die Befragung. Die Nonne aber schweigt beharrlich - und der erste Mord passiert. Jetzt hat die Frau auch Sneijders Aufmerksamkeit. Und während sie in U-Haft sitzt, werden Sneijder und Nemez Opfer eines raffinierten Plans, der gnadenlos ein Menschenleben nach dem anderen fordert.

Die Geschichte fängt schon sehr spannend an und braucht keine große Einleitung. Sabine Nemez muss ein Verhör mit einer Nonne machen die eigentlich nur mit Maarten S. Sneijder sprechen möchte. Dieser hat aber gerade gekündigt weil er nicht zu seinen Konditionen arbeiten darf. Somit gestaltet sich das Verhör für Sabine Nemez mehr als schwierig und sie versucht alles aber den Mord kann sie nicht verhindern und so kommt Maarten S. Sneijder doch ins Boot und das zu seinen Konditionen. Ausserdem möchte er dieses Mal in einem Team arbeiten was alles andere als typisch ist und erst mal für Stirnrunzeln sorgt.

Wer die Bücherreihe kennt weiss das Maarten S. Sneijder ein sehr spezieller Profiler ist und mit seinen unkonventionellen Mitteln wie zum Beispiel dem rauchen von Mariuhana und seine direkte zum Teil sogar verletzende und anmaßenden Art seine Kollegen auf die Palme bringen kann. Er ist kein geselliger Mensch und braucht auch eigentlich keinen der ihm hilft aber trotzdem versucht er mit Sabine Nemez ein Team zu sein und das schaffen die Beiden auf Ihre Art und Weise ganz gut.

Obwohl das Buch fast 600 Seiten hat wird es zu keiner Zeit langatmig oder verliert an Spannung. Ganz im Gegenteil. Da der Fall seinen Ursprung in der Vergangenheit hat bekommt man die Geschichte von mehreren Seiten mit. Dadurch kommt man so tief in die Geschichte rein das man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte.

Ein weiterer sehr guter Thriller von Andreas Gruber der sehr spannend ist und Freude auf mehr macht. Wenn ich könnte würde ich zehn Sterne geben

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil