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Veröffentlicht am 15.10.2017

Hat mich in eine andere Zeit entführt

Das blaue Medaillon
4 0

Cover: Das Buch fängt den Leser sofort mit seinem wunderschönen Cover. Darauf sieht man eine junge Frau in einem edlem Kleid, das ausgezeichnet zu dem historischen Roman passt. Die Frau in dem pastellgrünem ...

Cover: Das Buch fängt den Leser sofort mit seinem wunderschönen Cover. Darauf sieht man eine junge Frau in einem edlem Kleid, das ausgezeichnet zu dem historischen Roman passt. Die Frau in dem pastellgrünem Kleid hebt sich gut von dem Hintergrund in Sepiafarben ab. Besonders gut gefällt mir auch die Position, Schriftart und der Farbverlauf der Überschrift und des Autorennamen. Vielleicht wäre es noch schön gewesen, hätte die junge Dame ein Medaillon z.B. in den Hand gehalten. Aber ansonsten passt das Cover perfekt zu dem Roman.

Inhalt: 1967: Die junge Alessandra lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Großvater Pietro Ferretti. Dieser zieht sie nicht nur groß, sondert macht aus ihr auch eine Meisterdiebin die überall unbemerkt rein- und wieder rauskommt. Als ihre Tante Zenobia stirbt, erhält Alessa von ihr ein blaues Medaillon vererbt, das einst ihrer Mutter gehörte und den Schlüssel für geheime Dokumente birgt.
Kurz nach dem das Medaillon in Alessas Besitz gelangt, sind diesem schon Feinde hinterher. Als ihr Großvater ermordet wird, muss Alessa aus Venedig fliehen. Mit einer Schauspielergruppe reist sie nach Celle zu ihrem einzigen lebenden Verwanden, Lucas. Am Hof des Herzogs lernt sie den Hauptmann Arthur Kühne kennen. Ihre Wege kreuzen sich ständig und so sind tiefere Gefühle unausweichlich. Nachdem das Medaillon Alessa entwendet wird beginnt für sie ein Katz und Maus spiel. Und plötzlich taucht auch noch der berüchtigte Mörder Mezzanotte am Hofe von Herzog Georg Willhelm auf und möchte das Medaillon mit allen Mitteln an sich reißen.

Meine Meinung: Obwohl ich eigentlich kein großer Fan von der Er-Erzähler-Weise bin, hat es in diesem Roman für mich gut gepasst. So konnte die Autorin uns mit ihrem detailreichen Schreibstil mehr von der Umgebung zeigen. Der Roman ist in einer gehobenen, aber gut verständlichen Sprache geschrieben, der zu der historischen Kulisse passt.
Wir lernen hier sehr viele verschiedene Charaktere kennen. Deshalb kommt man vor allem am Anfang etwas durcheinander.
Besonders gut hat mir Alessa gefallen. Sie ist wirklich mutig, klug, ein wenig hinterlistig und doch eine liebe Person mit viel Humor. Eine wirklich tolle Protagonistin.
Arthur Kühne war ein netter Charakter. Leider ist er mir etwas zu blass geblieben. Ich hätte mir gewünscht mehr von ihm und seiner Persönlichkeit zu erfahren. Er hat sehr schnell Gefühle für Alessa entwickelt und war stellenweise hin und her gerissen zwischen ihr und der Loyalität zu seinem Herzog. Richtig süß fand ich dagegen Flori, der trotz seines jungen Alters so tapfer war.
Was mich sehr gewundert hat, ist dass ich Mezzanotte trotz seiner Brutalität sehr interessant fand. Er hat mit großer Hingabe sein Ziel verfolgt und hatte einige überraschende Tricks auf Lager.

Richtig Spannend und interessant wurde das Buch mit der Ankunft und dem Verschwinden des Medaillons in Celle.
Dies hat auch fast bis zum Schluss abgehalten und durch die unerwarteten Wendungen wurde es nicht langweilig.
Leider hatte ich beim letzten Teil des Buches das Gefühl, dass es schnell zum Ende kommen sollte. Zum Beispiel ist Alessa wieder schnell nach Venedig und an die geheimen Dokumente gekommen. Das hätte ich mir ein wenig ausführlicher gewünscht. Der Roman ist in sich zwar abgeschlossen, aber einige Fragen um die Dokumente, wie es mit Alessa weitergeht und auch um Mezzanotte sind noch offen. Eine Fortsetzung wäre deshalb möglich.

Der historische Aspekt hat mir sehr gut gefallen. Man hat gemerkt, dass die Autorin gut recherchiert und sie selbst diese Zeit und Ort sehr gerne hat.
Richtig klasse fand ich das Glossar und das Namensverzeichnis am Ende des Buches. Das hat mit im Nachhinein gut geholfen die Namen im Kopf zu sortieren.

Fazit: Der historische Roman "Das blaue Medaillon" von Martha Sophie Marcus hat mich gut unterhalten und mich beim lesen in eine andere Zeit entführt. Es enthält alles was ein historischer Roman braucht. Eine starke Protagonistin, eine wunderschöne Kulisse, eine Liebesgeschichte und ein Geheimnis.
Es war mein erstes Buch der Autorin und der detailreiche, liebevolle Schreibstil hat mich auf jeden Fall überzeugt.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 17.02.2017

Wirklich Göttlich

GötterFunke. Liebe mich nicht
2 0

Cover: Bei dem Cover war ich wirklich erst sehr skeptisch gewesen. Es springt einem auf jeden Fall ins Auge, doch ich war mit dem Ausdruck des Models nicht sehr zufrieden. Ist natürlich Geschmackssache. ...

Cover: Bei dem Cover war ich wirklich erst sehr skeptisch gewesen. Es springt einem auf jeden Fall ins Auge, doch ich war mit dem Ausdruck des Models nicht sehr zufrieden. Ist natürlich Geschmackssache. Doch als ich das Buch in meinen Händen hielt, war ich verliebt.
Die Hülle hat eine leicht raue-, feste Oberfläche, fühlt sich toll an und vor allem schimmert diese im Licht golden. Die Farben des Covers lassen einen sofort träumen. Die Schriftart gefällt mir sehr gut, nur die Aufteilung könnte man meiner Meinung nach etwas besser positionieren.
Richtig gut gefällt mir die "Karte" vom Camp, wo sich alles abspielt und die Schriftrolle mit den Regeln auf der ersten Seine. Außerdem auch die Legende/Stammbaum auf den letzten Seiten und natürlich nochmal die Auflistung der Götter mit einer kurzen Beschreibung. ?

Inhalt: Jess und Robyn wollen die Sommerferien in einem Camp in den Rockys verbringen und zusammen entspannen. Aber schon der Weg dahin gestaltet sich anders als Gedacht. Doch nur Jess scheint sich daran erinnern zu können. Vor allem der Junge mit den smaragdgrünen Augen geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Im Camp triff sie dann auf ihn wieder und ist sofort fasziniert, so wie jedes andere Mädchen auch. Doch "Cayden" verfolgt ein ganz bestimmtest Ziel: Er ist der Titan Prometheus und hat eine Abmachung mit Zeus. Alle einhundert Jahre hat er sie Chance die Sterblichkeit zu erlangen, indem er ein Mädchen findet, die ihn trotz aller Bemühungen abblitzen lässt. Dafür hat er 60 Tage Zeit und natürlich darf er das Mädchen nicht selber wählen. ?

Meine Meinung: Jess war mir sofort sympatisch gewesen, obwohl sie nicht sehr von sich überzeugt ist und auch von den anderen so wahrgenommen wird, ist sie klug und kennt ihre Stärken. Außerdem hat sie ein großes Herz. Auch für ihre Freundin Robyn, obwohl diese sich absolut nicht wie eine gute Freundin ihr gegenüber verhält. Sie ist ein typisch verwöhntes Gör, die ich überhaupt nicht mochte.
Josh ist der beste Freund von Jess. Er steht immer hinter ihr und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, Trotzdem finde ich deren "Beziehung" nicht übertrieben.
Dann gäbe es da natürlich noch die Götter und Cayden.
Cayden alias Prometheus ist mit seinen grünen Augen und seinem Charme wirklich ein Herzensbrecher schlechthin. Er möchte endlich Sterblich werden und will sein Ziel natürlich mit allem Mitteln erreichen. Aber da hat er nicht mit Jess gerechnet, wobei sie nicht sein einziges Problem ist.
Im Camp ist er mit Zeus, dessen Frau Hera, Athene und Apoll. Apoll fand ich durch seinen Humor wirklich sehr erfrischend.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Jess erzählt. man erfährt viel über ihre Gefühle und kann ihre Handlungen auch nachvollziehen. Stellenweise gibt es einen Einblick in die Gedanken von dem Götterboten Hermes. So wird man auch immer über den Wettstreit auf dem Laufendem gehalten.

Götterfunke ist mein ersten Buch vom Marah Woolf gewesen. Durch den flüssigen und bildlichen Schreibstil war ich sofort mittendrin und von der Geschichte gefesselt.

Besonders toll fand ich, dass die Autorin viel über die griechische Mythologie mit eingebracht hat und man wirklich gemerkt hat, wie sehr ihr das Thema gefällt. Ich war zu keiner Zeit verwirrt, weder mit Namen noch mit Orten. Wirklich super geschrieben.

Fazit: "Götterfunke - Liebe mich nicht" ist ein fesselnder und interessanter Roman, mit vielen Gefühlen und Herzschmerz. Jedem der solche Romane gerne liest und die griechische Mythologie mag, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

Ich bin begeistert und warte sehnlichst auf Teil zwei.

Veröffentlicht am 10.06.2018

Brutal und Leidenschaftlich

Victorian Rebels - Mein schwarzes Herz
1 0

Victorian Rebels | Mein schwarze Herz | Kerrigan Byrne [4,5 von 5☆]
Cover |
Das Cover gefällt mir richtig gut! Es ist so schön schlicht und die Kombination aus schwarz und Gelb/Gold wirkt sehr elegant. ...

Victorian Rebels | Mein schwarze Herz | Kerrigan Byrne [4,5 von 5☆]
Cover |
Das Cover gefällt mir richtig gut! Es ist so schön schlicht und die Kombination aus schwarz und Gelb/Gold wirkt sehr elegant. Das Cover hat einen historischen Touch, erinnert aber nicht an die typischen Cover von historischen Liebesromanen.

Inhalt |
Als sie noch Kinder sind, trifft Farah auf den traurigen Dougan Mackenzie und nach Startschwierigkeiten entwickelt sich zwischen den einsamen Kindern eine Freundschaft und eine junge Liebe. Doch ihr Glück währt nicht lange, bis sie auf Ewig getrennt werden.
Fast siebzehn Jahre später ist Farah erwachsen und doch kann sie ihre erste große Liebe nicht vergessen .
Doch dann wird Farah von Dorian Blackwall auf seine Insel entführt und ihre Gefühlswelt gerät ins Schwanken.
Doch was sind seine wahrem Absichten und wer ist das „schwarze Herz von Ben More“ wirklich?

Meine Meinung |
Schon seit der Leseprobe war ich Feuer und Flamme! Dank des detaillierten Schreibstils von Kerrigan Byrne, der wunderbar zur historischen Atmosphäre passt, ist man sofort mitten im Geschehen und spürt quasi die Gefühle der Protagonisten. Kerrigan Byrne baut viele überraschende Wendungen und spannende Ereignisse ein, die mich gefesselt haben und durch die Seiten haben fliegen lassen. Richtig klasse, wie die Autorin es immer wieder geschafft hat, mich verwirrt zurück zu lassen.
Mir ist es richtig schwer gefallen das Buch aus der Hand zulegen. Die Protagonisten haben eine große Entwicklung durch gemacht, haben dazu gelernt und auch ihre Gefühle haben sich verändert. Dies habe ich wirklich gerne mitverfolgt.
Auch erotische Szenen kommen hier nicht zu kurz, nun ich finde bei so einem Genre sollte man sich auch darauf einstellen. Einiges ist aber vielleicht nicht jedermanns Sache. (!)
Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Farah ist eine kluge, schlagfertige und mutige Frau mit einem interessanten Beruf, für die damalige Zeit. Mich hat sie wirklich begeistert, vor allem wie sie über ihre Rolle hinauswächst. Besonders ans Herz gewachsen ist mir aber Dorian. Er mag nach außen zwar hart und eiskalt erscheinen, aber innen ist er sehr verletzt und gebrochen…, was einen bei seiner brutalen Vergangenheit auch nicht wundert!
Sein Verhalten ist deshalb für mich absolut nachvollziehbar..
Alles in allem ist dies für mich ein stimmiger, fesselnder und prickelnder historischer Liebesroman, der zwar anders war als erwartet, mich aber auf jeden Fall überzeugen konnte.

Fazit |
„Victorian Rebels – Mein schwarze Herz“ von Kerrigan Byrne ist ein gefühlvoller, historisch angehauchter Liebesroman, der mich mit seiner Achterbahnfahrt der Gefühle und der Mischung aus brutal und leidenschaftlich überzeugen und gut unterhalten konnte.
Jeder der dieses Genre und erotische(!) Szenen liebt, wird mit diesem Roman gut bedient sein! Klare Leseempfehlung von mir!

Veröffentlicht am 05.11.2017

Absolut spannend

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
1 0

Cover: Ein passendes Cover. Es ist spiegelt den Minimalismus gut wieder. Man sieht eine Frau in einer fast leeren „Wohnung“. Es ist ein dunkles und düsteres Cover, welches super zum Buch passt, mir aber ...

Cover: Ein passendes Cover. Es ist spiegelt den Minimalismus gut wieder. Man sieht eine Frau in einer fast leeren „Wohnung“. Es ist ein dunkles und düsteres Cover, welches super zum Buch passt, mir aber in einer Buchhandlung wahrscheinlich nicht aufgefallen wäre. Die Schriftart und Proportionen von Überschrift und Unterüberschrift ist perfekt gewählt und fällt einem sofort auf. Der Klappentext spricht mich total an. Sehr geheimnisvoll und wirft direkt Fragen zum Inhalt auf.


Inhalt: Jane sucht nach einem Schicksalsschlag einen kompletten Neuanfang. Sie kriegt ein Wohnungsangebot in der Folgate Street, London. Dieser ist mit vielen Regeln verbunden, die fast alles verbieten. Dazu kommen noch die fragwürden Auswahlkriterien. Doch der Wohnungsmarkt sieht schlecht aus und so nimmt sie das Angebot gerne an. Schon nach dem Einzug erfährt sie das ihre Vormieterin, die ihr sehr ähnlich war in diesem Haus verstorben ist. Und es war kein Unfall. Kurz darauf geschehen seltsame Sachen in der Wohnung. Jemand scheint es auf Jane abgesehen zu haben.


Meine Meinung: Ich muss zugeben, die Vorstellung über so ein minimalistisches aber hochtechnisierte Haus ist gleichzeitig faszinierend, wie stark beängstigend. Es bringt einem zum Nachdenken, denn wir sind wohl gar nicht so weit davon entfernt.
Ich kann die beiden Frauen einerseits verstehen, wieso sie in dieses Haus ziehen. Zum einen ist es der krasseste Neuanfang den man nur machen kann. Und zweitens verspricht es absolute Sicherheit in dem Buch. Mich hätten wahrscheinlich die Fragen und die Regeln komplett abgeschreckt. Ich denke aber auch, dass ich auf meine persönlichen Sachen und den persönlichen Touch in einer Wohnung nicht verzichten könnte.

Die Charaktere ähneln sich vielleicht äußerlich und mit dem Grund wieso sie in dieses Wohnung ziehen, sind aber vom Charakter vollkommen unterschiedlich. Mir persönlich wurde eine der Protagonistinnen im Laufe des Buches sehr unsympathisch. (Ich verrate da mal nicht zu viel.)

Der Schreibstil ist sehr packend. Allerdings unterschiedet sich die Schreibweise bei den beiden Frauen. Zum Beispiel wird bei Emma die wörtliche Rede nur kursiv geschrieben. Das hat mich am Anfang sehr verwirrt. Die Kapitel wechseln immer aus der Sicht von Jane aus der Gegenwart und von Emma aus der Vergangenheit. Wirklich klasse gemacht. Man lernt beide Protagonisten sehr gut kennen. Sie entwickeln sich und geben Sachen frei, die die Meinung über sie immer wieder ändert.

Jedes neue Kapitel beginnt mit einer Frage aus dem Bewerbungsbogen, die wirklich seltsam sind. Es ist spannend, wie sich einiges aus der Vergangenheit wiederholt und Neu entdeckt wird. Es wurde nie langweilig, durch die rasante Erzählweise.
Ich muss ehrlich sagen, ich bin absolut begeistert vom Buch. Die Spannung ist steht’s vorhanden.
Die Wendungen habe ich nicht vorhergesehen und das Ende hat mich überrascht. Es ist alles anders gekommen, als ich es erwartet habe.



Fazit: Ein klasse Buch. Ich kann nur sagen: Es war ein Fehler…, dass ich das Buch im Urlaub gelesen habe. Ich konnte mich nicht losreißen. Ich kann es gewissenlos weiterempfehlen. Fast jeder wird Freude mit diesem spannenden Buch haben.

Veröffentlicht am 31.10.2017

Ganz nett

Beyond - Ich bin dir verfallen
1 0

Cover: An den Covern gefällt mir gut, dass sie einheitlich sind und als eine Buchreihe gut erkennbar sind. Die Position und Proportionen der Überschrift und des Autorennamen sind für mich gut gewählt. ...

Cover: An den Covern gefällt mir gut, dass sie einheitlich sind und als eine Buchreihe gut erkennbar sind. Die Position und Proportionen der Überschrift und des Autorennamen sind für mich gut gewählt. Das Pärchen auf dem Cover gefällt mir an sich zwar gut, passt meiner Meinung nach aber überhaupt nicht zum Buch. Dafür hätten tätowierte Personen besser gepasst.

Inhalt: in dem dritten Teil der „Finding Fate“ – Reihe geht es um Jenna und Jack. Jenna ist ein richtiger Kontrollfreak und wünsch sich ein erfolgreiches Leben, - aber ohne Mann. Das passt ihrem Kumpel, Jack überhaupt nicht. Denn nach einer heißen gemeinsamen Nacht, die für Jenna nicht hätte geschehen dürfen, versucht Jack sie davon zu überzeugen, dass zwischen ihnen mehr als nur Sex passiert ist. Da sie jedem Gespräch aus dem Weg geht, läd er sich prompt selber zu einem Roadtrip ein, als Jenna wegen einem Vorfall zu ihrer Familie muss. Praktisch, dass auch Jack nach Hause muss und es auf dem Weg liegt.

Meine Meinung: Die Geschichte ist in der Erzähler-perspekt5ive geschrieben. Die Kapitel wechseln immer aus der Sicht von Jack und Jenna. So lernt man beide Charaktere gut kennen und erfährt auch so einiges aus der Vergangenheit. Der Schreibstil ist sehr flüssig und humorvoll. Die ein oder andere Situation lässt einen sehr schmunzelt und lachen.
Jenna hat mir als Protagonistin leider nicht so gefallen. Weshalb sie so fixiert ist auf die Zukunft, wie sie es sich vorstellt, kann ich ein wenig nachvollziehen aber nicht wieso sie nicht mal sich die Chance gibt sich überzeugen zu lassen. Auch dann nicht wenn Jack offensichtlich so verliebt ist.
Jack hingegen gefiel mir viel mehr! Es ist sehr loyal und steht immer hinter seiner Familie. Selbst als ihn seine Vergangenheit einholt hat er fast immer die Situation voll in der Hand. Manchmal war er etwas zu glatt, zu perfekt und zu verständnisvoll. Aber weil ich diesen „Bad-Boy“ so toll fand, könnte ich gut ein Auge zu drücken.
Es war sehr interessant die beiden in einem Auto zu halten. Es hätte für mich vielleicht mehr passieren können, währenddessen.
Der gefährliche Teil hat mir gut gefallen, das hat das ganze noch einmal aufgepeppt und ohne diesen Teil wäre Jenna vielleicht weiterhin so kontrollsüchtig gewesen.
Und natürlich bin ich trotzdem sehr froh das die beiden letztendlich zu einander gefunden haben.

Fazit: Ein New-Adult Roman für zwischendurch, wenn man gerne eine einfache Geschichte hätte mit einigen Spannungspunkten. Er ist schnell gelesen und unterhaltsam. Wird mir aber nicht lange im Gedächtnis bleiben.
3,5 von 5 Punkten